mediascale - innovative medienvermarktung
Klartext!
  1. NE.R.O.versum Teil 1

    Mai 16 2013
    Nadine Schollmeier, Teamleiterin

    Ich möchte heute mit einer Reihe von Artikeln zur NE.R.O. Produktwelt starten. NE.RO. ist unser agentureigenes Targetingsystem, über das bereits in mehreren Blogartikeln berichtet wurde. Im heutigen, sowie in den folgenden Beiträgen werde ich auf die einzelnen Teilbereiche eingehen und zum einen die Produkte etwas genauer unter die Lupe nehmen und zum zweiten auch die Anwendungsbereiche klar voneinander abgrenzen.

    Starten möchte ich heute mit NE.R.O. Retargeting. Hier möchte ich mich vorerst auf den Bereich des On-Site Retargetings, also der Dotierung der User auf dem Onlineangebot unserer Kunden, beschränken.

    Folgendes Schaubild soll den grundsätzlichen Ablauf des On-Site Retargetings verdeutlichen:

    Jeder User, der sich auf der Website bewegt, wird als Interessent des Angebots markiert. Je nachdem wie das spätere Kommunikationskonzept es vorsieht, muss bereits im Tagging-Setup darauf geachtet werden, dass die richtigen Informationen in den NE.R.O. Datenpool aufgenommen werden. Nur so kann später die Entscheidung für das passende Werbemittel, ggf. auch über die zusätzliche Nutzung eines dynamischen Bannertools getroffen werden.

    In Phase 1 werden die On-Site Daten erhoben. In Phase 2 erfolgt die Segmentierung nach Kundengruppen (In obigem Beispiel nach den verschiedenen Reisetypen wie Schnäppchenurlauber oder auch Familienreisenden). In Phase 3 erfolgt dann innerhalb der Kampagnenaussteuerung die Auswahl des passenden Werbemittels zum jeweiligen User. Natürlich können die Interessenten hier über die Verwendung von Deeplinks auch direkt auf das geklickte Angebot geleitet werden.

    Über das NE.R.O. Netzwerk werden nur User selektiert, die das gewünschte Retargetingmerkmal aufweisen. Dies ermöglicht einen streuverlustfreien Zukauf von reinem Retargetingvolumen zur Unterstützung der Performancekampagnen. Allerdings ist durch den vorher zwingend notwendigen Kontakt mit der Kundenseite die Reichweite von Retargetingkampagnen, im Vergleich zu anderen Kampagnenansätzen, immer auf das aktuelle Userpotential des Angebots beschränkt.

    On-Site Retargeting wird bisher oft als reine Performancemaschine genutzt. Die verwendeten Werbemittel beschränken sich hier auf das Universal Ad Package und die Inhalte auf den zielgerichteten Abverkauf der angebotenen Produkte. Die aktuelle Nutzerschaft des Webangebotes stellt jedoch die Kernzielgruppe jedes Kunden dar. Vor dem Hintergrund, dass die Neukundenakquise etwa fünfmal so teuer ist wie das Halten eines Bestandskunden, stellt sich nun die Frage nach einer eleganten Lösung für die Steigerung der Kundenbindung über eine Onlinekampagne. Hier kommt NE.R.O. Brand-Retargeting ins Spiel. Wir konzentrieren uns hierbei deutlich stärker auf die Erreichung einer optimalen Kontaktdosis mit der Hilfenahme großformatiger und aufmerksamkeitsstarker Werbemittel.

    Durch eine Anpassung der Kontaktdosis in Abhängigkeit der regulären Kampagnenflights, können so aktuelle Interessenten ganz gezielt erneut angesprochen werden ohne den Sättigungseffekt zu überreizen.

    Neben der klassischen Variante eines On-Site Retargetings, das bereits in zwei Produkte aufgegliedert werden kann, gibt es zwei weitere NE.R.O. Anwendungen die sich unter On-Campaign Retargeting ansiedeln lassen. Anstatt also die Website zu vertaggen, nutzen wir die Kontakte mit der Onlinekampagne zur Klassifizierung und Segmentation der Nutzer. Hierbei unterscheiden wir auf Ebene der Targetingeinstellungen in die Brutto- sowie Nettoreichweitenoptimierung. Diese sollen aber Bestandteil des zweiten Beitrags der Serie werden.

  2. Expertenumfrage Teil 13: Die Zukunft der Gesellschaft und der Wirtschaft in 2022

    Mai 14 2013

    Wir neigen uns langsam dem Ende dieser Runde der Expertenumfragen zu. Wir haben nach Online Trends, dem Werbemarkt, Digital Natives, der Partenersuche und noch vielen anderen spannenden Themen in 2022 gefragt. Allerdings gibt es da noch ein paar Dinge, die wir unbedingt wissen wollen.

    Heute haben wir unsere Experten gefragt:

    Rodja Tanwidjaja (Head of Energy Renewables Communication, Siemens): „Die Gesellschaft: Social Media, man findet alte Freunde wieder und bleibt in Kontakt // die Wirtschaft: Mehr Transparenz und Wettbewerb // Sie persönlich: Informationen at your fingertips -> Keep exploring.“

    Eric Hofmann (Marketingleiter Fashionation): „Die Gesellschaft: Transparenz und Wissen // die Wirtschaft: Big Data für alles // Sie persönlich: Das Web ist meine Existenzgrundlage, seit 15 Jahren verdiene ich mein Geld damit.“

    Alexander Erlmeier (Country Manager DACH, ICQ): „Die Gesellschaft: Grenzenlose Kommunikation // die Wirtschaft: Markttransparenz für alle // Sie persönlich: 25 spannende Berufsjahre.“

    Catharina Wilhelm (Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, DeutschlandCard): „Die Gesellschaft: In der Chance auf den Wandel, der sich jetzt bereits andeutet // die Wirtschaft: Keine Ahnung – es wird leider immer wieder Superclevere geben – im guten wie im negativen Sinne // Sie persönlich: In den Erfahrungen, die ich bereits heute machen durfte und bis dahin machen werde. Und vor allem in dem, was ich daraus machen werde :).“

    Doris Eichmeier (Content-Strategin): „Die Gesellschaft: Die Digital Natives sind erwachsen und haben eine tragende gesellschaftliche Rolle – ich bin gespannt auf diese Zeit!“

    Ruth Schöllhammer (Schöllhammer Beratung): „Die Gesellschaft: Mehr Zeit für den Einzelnen – wobei nicht sicher ist, wie gut diese Errungenschaft ist // die Wirtschaft: Weniger Verschwendung von Zeit und Ressourcen // Sie persönlich: Mehr Zeit :).“

    Thomas Hohenacker (Inhaber Malte Media): „Die Gesellschaft: Alles zu finden und alles wissen zu können // die Wirtschaft: Direkter Kontakt zum Kunden // Sie persönlich: Neue kreative Möglichkeiten.“

    Thomas Port (Geschäftsführer, SevenOne Media): „Die Gesellschaft: Freie Meinungsäußerung // die Wirtschaft: Worldwide Connectivity führt zu höherer Effizienz von Volkswirtschaften und langfristigem Wachstum (normalerweise) // Sie persönlich: Aufbau von Wissen und Know-how, berufsbegleitende Learnings.“

    Ulrich Schmidt (Managing Dircetor, ad pepper media): „Die Gesellschaft: Demokratisierung // die Wirtschaft: Preistransparenz und vollständiger Markt // Sie persönlich: siehe a) und b).“

    Harald Kratel (Geschäftsführer, Madaus, Licht + Vernier Werbeagentur): „Die Gesellschaft: Transparenz des Handelns der Reichen und Mächtigen // die Wirtschaft: Austausch und Analyse von Forschungsergebnissen in nie da gewesener Geschwindigkeit // Sie persönlich: Freie Wahl, wann ich wo auf meine Daten zugreife bzw. arbeite.“


    In der nächsten und letzten Folge unserer Serie lesen Sie: Welche internetbasierte Gesundheitsanwendung sollte bis 2022 auf jeden Fall erfunden werden?

    Haben Sie auch eine Prognose, Meinung oder einen klaren Blick in die Zukunft? Oder wollen Sie bei der nächsten Runde der Frage der Woche dabei sein? Dann einfach Kommentar hinterlassen oder eine formlose Mail an presseanfragen@mediascale.de schicken.

  3. Wie User sicher bei Ihnen landen

    Mai 07 2013
    Dominik Frings

    Landungen wollen gut vorbereitet sein: Tomatensaft ohne verkleckern ausschlürfen, Sitze gerade stellen, Laptop in den Schlummermodus schicken, Fahrwerk raus, ein kurzes Stoßgebet an die Scherwinde. Dann kommt es auf das zarte Händchen des Piloten an und natürlich darauf, ob die Landebahn glatt, holprig oder überhaupt schon gebaut ist.

    Im Onlinemarketing im Allgemeinen und im E-Commerce im Speziellen ist das nicht anders, außer dass beim Surfen eher Schorle statt gepresste Tomate konsumiert wird, der Pilot der User selber ist und die Landepunkte von den Werbetreibenden vorgegeben werden. Über die Frage, wie eine gute Landingpage nun gebaut sein soll, gibt es nicht nur viele Meinungen und Publikationen, es gibt auch diverse Blickwinkel auf ein und dieselben Projekte: Marketing, Vertrieb, IT/Technik, Warenwirtschaft um jetzt nur mal die übergeordneten Kategorien zu nennen. Alle Parteien haben eine berechtigte Anforderung.

    Den vollständigen Artikel können Sie hier auf LEAD Digital einsehen.

     

  4. Bscheid gsagt – Folge 34: Digital Outdoors

    Mai 02 2013

    Traditionelle Außenwerbung kennt jeder: Poster, Billboards, Litfasssäule, etc. Aber oftmals sieht man auch im Sommer noch ein Plakat hängen, auf dem Werbung für einen Skipass in Tirol abgedruckt ist. Irgendwie ein bisschen kontraproduktiv, oder?

    Digitale Werbung wird immer populärer, hauptsächlich wegen Ihrer dynamischen Attribute. Die digitalen Displays können bei Regen mit Schirmwerbung bestückt werden und bei 30 Grad im Schatten mit leichten Sommerkleidchen oder einem riesigen Schleckeis werben.

    mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid erklärt in der heutigen Folge von “Bscheid gsagt” die unerwarteten Einsatzmöglichkeiten des Digital Outdoor Displays, welche Bedeutung das für den zukünftigen Werbemarkt hat und ob wir uns langsam Richtung “Minority Report” bewegen.

    Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

  5. Der New Media Award 2013 hat eine neue Heimat.

    Apr 30 2013
    Dominik Frings

    Ich gestehe, dass ich im Grunde nichts zur eigentlichen NMA-Verleihung 2013 sagen kann. Eingeladen war ich schon und bis kurz vor Start hatte ich auch den mehr oder minder festen Willen, mich in die vorletzte Reihe zu setzen und dem Komödienstadl zu folgen. Dann kam der Hunger von mir und ein paar Branchenkollegen und so schmolz der eiserne Wille im Hochofen des Magens dahin.

    Was ich verpasst habe? Man munkelt, es wäre eine gute Veranstaltung gewesen. Der Rahmen würdig, die Moderation wie immer hervorragend und weder ungewollter Slapstick noch eine Neuverfilmung von Pleiten, Pech und Pannen. Gewinner gab es denn auch. Verdichtete Spekulationen besagen, dass Heimat ordentlich abgeräumt hat. Im Nachwuchs galt es auch für das Hause plan.net Treppchen zu erklimmen. Nachdem ich mit Preisträgern im gleichen Flieger gen München saß, kann ich nun berichten, dass der Award als physisches Objekt durchaus Probleme im Handgepäck verursachen kann. Wer hörte nicht davon, dass mit rechteckigen Quadern ganze Jumbojets gekapert wurden und die Passagiere erst aussteigen durften, nachdem auch wirklich die letzte Büchse Bier ausgetrunken wurde.

    Das Positivste neben dem eher unhanseatisch ausbleibenden Regen war jedoch die Location. Was haben wir nicht in den vergangenen Jahren an entlegensten Winkeln westdeutscher Großstädte gesehen. 2012 lag das Zentrum des Geschehens irgendwo kurz vor Oslo, 2011 stand zwar Düsseldorf offiziell als Austragungsort auf dem Zettel, geworden ist es dann hingegen irgendwas zwischen Solingen und Wuppertal. Da ist die Reeperbahn ein ganz anderes Kaliber und ein Fortschritt der wohl kaum zu toppen ist.

    So wurde es denn auch ein heiterer Abend mit dem üblichen Schulterklopfen, Austausch brancheninzestem Gossip und visionären Ergüssen über die eigene Fortschrittlichkeit. Genau so muss ein solcher Abend aussehen und ist eine prima Rechtfertigung für den mit heimgebrachten Kater. Mehr war mir an Zeilen aufgrund schwerer Finger nicht möglich. Jedoch konnte ich in Sachen Recruiting noch einen Erfolg vermelden: Ich habe eine 6-monatige junge Dame bereits für ein Praktikum verpflichtet, nachdem die Kleine neben mir im Flieger lieber mit meinem Laptop als mit der Rassel spielen wollte. Wer so ambitioniert ist, kann auch Excel.

  6. Durchblick² – Project Glass

    Apr 23 2013
    Taskin Erdem

    Menschen haben Sehschwächen. Deshalb haben sie auch vor ca. 700 Jahren die Brille erfunden. Die Weiterentwicklung zur Kontaktlinse gibt es erst seit knapp 60 Jahren. Dazwischen wurden natürlich Unmengen an Verbesserungen implementiert. Ich selbst trage beides, Brille oder Kontaktlinsen, wobei beide Vor- und Nachteile haben. Was ich aber wirklich sagen will ist, dass sich der Erfinder der ersten Brille sicherlich nicht ganz vorstellen konnte, wie eine Brille in 700 Jahren aussehen wird. Genauso so kann man sich noch nicht wirklich vorstellen, wie sich Google Glass entwickeln wird.

    Google Glass ist nicht etwa eine Brille im herkömmlichen Sinn. Nein, es ist eher ein Add-on für den Menschen, wie bspw. ein Smartphone. Mit einem ganz besonderen Unterschied: Man kann sich während der Bedienung auf etwas Anderes konzentrieren. Da es wie eine Brille getragen wird, aber nur am oberen rechten Rand des Sichtbereichs ein kleines Display hat, welches wie ein durchsichtiger Monitor dem Träger Daten liefert, kann dieser mehrere Dinge gleichzeitig steuern. Hier mal ein kleines Video:

    Also ich persönlich finde das Ding total geil. Mann kann alles, was derzeit mit einem Smartphone möglich ist machen, während man einfach vor sich hinglotzt. Allerdings muss man dazu das Gerät nicht erst auspacken, sondern kann es einfach per Spracheingabe, Kopfbewegungen oder Slides am Bügel steuern. Und das schon mit dem Prototyp. Wenn man sich einmal ausmalt, wie sich das Ganze entwickeln könnte… Natürlich arbeiten die typischen Verdächtigen aus der Tech-Branche auch schon an ihren Versionen. Es wird also nicht 700 Jahre an Entwicklung brauchen, bis so gut wie jeder Mensch ein Modell besitzt. Ich kann mir vorstellen, dass binnen 5 Jahren für jeden Geldbeutel und jeden Geschmack ein Gerät auf dem Markt sein wird. Dann sitzen 90% der Leute in der U-Bahn nicht mehr völlig abwesend in ihre Handys, Tablets, E-Book-Reader und Notebooks starrend da, sondern tragen alle so eine Brille bzw. Brillenaufsatz. Die Brillenfassung ist ja eigentlich auch nur der Träger. Bestimmt wird es Hersteller geben, die sonstige Accessoires für Kopf und Gesicht, z.B. Mützen, als Träger nutzen werden.

    Als Agentur stellt sich natürlich die Frage, wie man dieses Gerät nun für Werbezwecke nutzen kann. Hmm, hier sind die bisher bekannten Möglichkeiten aus der digitalen Medienwelt auf jeden Fall anwendbar, aber das in den letzten Jahren oft genutzte Wort, Augmented Reality, wird mit dieser Errungenschaft natürlich ungemein an Gewicht gewinnen. Dieser Artikel würde platzen, wenn ich nun alles was mir durch den Kopf geht aufzählen würde, aber man möge sich nur vorstellen, was dann möglich wäre, wenn das Gerät einen automatischen Barcode-Scan durchführt und Vergleichsdaten ins Bild schmeisst, genau dann, wenn man sie braucht.

    So, warten wir mal ab was passiert. Ich erwarte eine sehr schnelle Verbreitung – also noch schneller als Smartphones, wenn denn die Herstellung genauso zügig geht. Zu Weihnachten soll es schon ein paar Glückliche geben, die Google Glass unterm Baum sichten werden.

  7. Der Gewinner ist…

    Apr 19 2013

    Vielen lieben Dank für die zahlreichen eingereichten Antworten zu unserem Kreuzworträtsel!

    Das gesuchte Lösungswort war: T-A-R-G-E-T-I-N-G

    Wir haben alle richtigen Zusendungen in einen Hut geworfen und der glückliche Gewinner ist:

    Richard Ofenböck
    CTO adverServe, Wien

    Herzlichen Glückwunsch!

    Wir hoffen Sie sind auch alle nächstes Mal wieder beim Rätseln dabei und wünschen Ihnen ein schönes und hoffentlich sonniges Wochenende!

     

  8. Das mediascale Kreuzworträtsel zum Frühlingsbeginn

    Apr 16 2013

    Um die Ankunft der Sonne mit dem Frühling im Gepäck zu feiern, haben wir uns heute mal ein bisschen ins Zeug gelegt und ein Kreuzworträtsel für Sie vorbereitet. Wenn Sie sich mit den Themen der Online Branche ein kleines bisschen auskennen, dann dürften die Fragen nur ein ganz klein wenig kniffelig sein.

    Wir haben auch ein paar tolle Preise zur Auswahl:

    a)       Einen Gastauftritt bei “Bscheid gsagt”

    b)       Einen mydays Gutschein im Wert von 50€

    c)       Eine gute Flasche Wein nach Geschmack in rot, weiß oder rosé

    Und so funktioniert’s:

    Wenn alle Fragen richtig beantwortet sind, ergibt sich in dem gelben Feld von oben nach unten das Lösungswort. Dieses Wort bitte per E-Mail an presseanfragen@mediascale.de schicken, mit der Präferenz des Preises. Antworten können bis Freitag, 19. April um 1200 Uhr eingereicht werden. Wir werfen dann alle Antworten in einen Hut und ziehen den Gewinner.

    So einfach geht’s!

    Viel Spaß und natürlich viel Erfolg beim Rätseln!

     

     

    1. Quantifizierbare Eigenschaft von Online-Daten. Großer Vorteil von Onlinewerbung. Ausgangsbasis für Optimierung.

    2. Die Online-Vermarkter haben sie vor zehn Jahren zu Forschungszwecken gegründet (Abkürz.)

    3. Vermarkter haben viel davon. Synonym für Online-Werbeplätze. Wenn man es mit „u“ schreibt, macht es jeder Ladenbesitzer.

    4. Bayerische Kurzform für „gesprochen“, zweites Wort im Titel unseres Videoblogs.

    5. Jeder Boxer hat eine, jedes Medium hat eine und meistens wollen die Kunden eine große.

    6. Das Verfolgen dynamischer Online-Prozesse.

    7. Return of Investment (Abkürz.)

    8. Römischer Kaiser und Targeting-Tool von mediascale.

    9. Echtzeithandel für Onlinewerbung (engl.).

  9. Ad Visibility – wenn sich Hase und Igel um den IFRAME balgen

    Apr 09 2013
    Tobias Wegmann

    Neu ist sie inzwischen nicht mehr die Diskussion um die Messung der Ad Visibility, die Sichtbarkeit eines Werbemittels im Browser also. Und ich glaube, es ist nicht verwegen zu behaupten, dass sich alle Marktteilnehmer im Prinzip einig sind, dass die Visibility bei vielen Bannerformaten eine zentrale Messgröße zur Bewertung der Kampagnenleistung ist. Sogar die eher behäbig arbeitenden Gremien der Onlineforschung sehen die Sichtbarkeit als zentrales Element ihrer, vornehm auch als Werbewahrnehmungschance bezeichneten, neuen Messgröße namens O-Faktor.

    Natürlich sind sich die Marktpartner noch nicht abschließend einig über die Definition der Sichtbarkeit für die verschiedenen Formate, ganz zu schweigen von einer inhaltlichen Bewertung der Werbewirkung bei unterschiedlichen Sichtbarkeitswerten. Um hier Grundlagen für eine Bewertung zu schaffen, erscheint es logisch, erst einmal eine möglichst breite Datengrundlage zu kreieren, indem man herangeht und in möglichst vielen Kampagnen die Sichtbarkeit der Werbemittel systematisch erhebt.

    Technisch ist das nicht sehr aufwändig und auch Bedenken hinsichtlich der Beeinträchtigung der Performance der werbetragenden Seiten durch die Messskripte werden zwar von Vermarkterseite immer wieder geäußert, mir ist aber bisher kein Fall bekannt geworden, bei dem es tatsächlich zu Problemen gekommen wäre.

    Es könnte also alles gut sein, wären da nicht die IFRAMES. Wofür diese famosen Gebilde im Code der Website dienen sollen, haben wir bereits an anderer Stelle ausführlich erklärt. Deshalb hier kurz nur so viel: IFRAMES können die Sicherheit einer Website vor dem Einschleusen von Schadcode erhöhen, sorgen aber auch dafür, dass sich aus ihnen heraus, die Position eines Werbemittels im Browserfenster in vielen Fällen nicht sauber ermitteln lässt. Und seltsam: Parallel zum Anschwellen der Diskussion um die Ad Visibility, vermehrten sich auf geheimnisvolle Weise auch die IFRAMES auf den Publisherportfolios. Führt man heute eine Analyse über die Reichweiten der zwanzig größten deutschen Vermarkter durch, so wird man feststellen, dass eine breite Mehrheit der AdImpressions dort im IFRAME ausgeliefert wird, während das im Sommer 2012 noch für deutlich weniger als die Hälfte des Volumens galt. Die Messdienstleister halten dagegen und feilen an ihren undokumentierten Geheimformeln, mit denen ihnen trotz IFRAME eine Visibilitätsmessung mal besser, mal schlechter gelingt. Jede neue Browserversion, die auf den Markt kommt, kann hier die Ausgangssituation in die eine oder andere Richtung verändern und was die Messergebnisse dann wert sind, lässt sich von außen oft  nur noch schwer bewerten.

    Statt weiter hinter den Kulissen Hase und Igel spielen, wäre es deshalb an der Zeit, offen über die Möglichkeiten zu standardisierten Visibilitätsmessungen zu sprechen. Die einfachste Möglichkeit wäre es, wenn es die Vermarktern den Messdienstleistern erlauben würden, ihre Messskripte im Kontext der Website selbst anzumelden. Dies würde keine zusätzliche Last auf den Websites erzeugen, wäre organisatorisch nicht sehr aufwändig und würde die Existenz der IFRAMES auf den Seiten zur Sicherstellung der Integrität des Contents weiterhin erlauben. Natürlich gäbe es – wie immer – Diskussionen über die Ergebnisse, aber die Messung selbst könnte ohne an Hacker erinnernde Tricks auskommen und Methoden anwenden, die einfacher offengelegt und überprüft werden könnten.

  10. Bscheid gsagt – Folge 33: Qualitätsmanagement im Profiltargeting

    Apr 05 2013

    Wir haben uns bereits in der Vergangenheit bei “Bscheid gsagt” mit Profiltargeting befasst und greifen das Thema heute erneut im Zusammenhang mit Qualitätsmanagement auf. Wenn ein Kunde sich für eine Kampagne entschlossen hat, muss er sich eine Agentur aussuchen, die auch seinen Ansprüchen gewachsen ist. Aber welche Kriterien bestimmen den Erfolg der Zusammenarbeit? Hauptsächlich wird der Kunde beim Auswahlverfahren einer Agentur mit vier Entscheidungskriterien konfrontiert:

    1. Datenschutz

    2. Qualität der Daten

    3. Erfahrungsschatz der Agentur

    4. Leistungsangebot

    mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid erklärt in der heutigen Folge von “Bscheid gsagt” welche Tools Agenturen im Werkzeugkoffer haben müssen, um Ihre Kunden von ihrer Schlagfertigkeit und ihrem Know-How im Profiltargeting zu überzeugen.

    Viel Spaß bei der etwas neuen Besetzung der Interview-Runde.

    Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

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