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Klartext!
  1. Best of Bscheid gsagt 2014

    Dez 18 2014

    Das Jahr 2014 geht zu Ende und alle sind schon ganz aufgeregt und warten ganz sehnsüchtig darauf… Nein, nicht auf Weihnachten. Natürlich nur auf das Best of Bscheid gsagt 2014! Ein feines Zuckerl als vorweihnachtliches Präsent für alle Fans von Bscheid gsagt. Etwas zum Schmunzeln, bei dem ganzen Weihnachtsstress. Vielleicht helfen da ja die professionellen Lockerungsübungen, mit denen wir uns sonst auf den Dreh unseres Video-Blogs vorbereiten.

    Und wer sich so richtig abreagieren möchte, dem empfehlen wir unser Schneeballschlacht-Spiel. Weiße Weihnachten gibt es dieses Jahr eh nicht, also lieber zum virtuellen Schneeball greifen, die hüpfenden mediascale-Männchen abschießen und in die Hall of Fame aufsteigen.

    2015 geht es gleich wieder weiter mit neuen Folgen von Bescheid gsagt. Mit noch mehr dynamischen Requisiten und interstellaren Interviews. Bis dahin wünschen wir allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Ihre mediascale

     

    Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

  2. Jahresrückblick 2014 im Twitterstyle

    Dez 16 2014
    Julian Simons

    Julian Simons

    1.    Welcome to the Club, Dominik! Unser „neuer“ GF – Kollege seit 1.7. – Wolfgangs und meine Schulter fühlen sich leichter an, dankeschön! #RedlichVerdient

    2.    Welcome Elia, Leon und Johanna – endlich kümmern wir uns auch um die Rentenlücke – bald gehören auch wir zur Empfängergeneration…. #Rentemit60

    3.    RTA – 2014: DSPSSPDMP aller Orten – Fraud auch! #VersprechenIstGutKontrolleBesser

    4.    BigData – 2014: vom Buzz zur Realität: ein schöner Stoff macht noch kein Kleid! #SteinigerWeg

    5.    dmexco – 2014: Zimmer für 2015 hat man am besten schon am 14.9.2014 gebucht! #WeitsichtFreutDieKostenstelle

    6.    NMA – 2014: Bauerfeind vs. AgenturGF = Klitschko vs. Wiese: Selten so amüsiert! #GehNurAufDieBühneWennDuWeisstWoraufDuDichEinlässt

    7.    Die Optimierungswaffe unseres SEA Teams 2014: Gefunden von unserem CTO #SchlussMitDemWerbemüll
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    8.    Der öffentlicher Online-Media-Battle 2014: Dominik Frings vs. Thomas Koch #BartIstNichtGleichBrain

    9.    UTB 2014: Ein seltener Sommertag – ansonsten ein absolut arbeitgeberfreundlicher Sommer – Biergarten fiel mehrheitlich aus #SommerInDerStadt

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    10.    Das wichtigste Excelfile 2014: Paninitauschbörse #WirSindWeltmeister #PaninialbumVoll

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    11.   Auch dieses Jahr grosse Feste mit guten Gesprächen! #AstraKoppKippe

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    12.    Ich bin froh, dass wir durch sind: viele Kampagnen, neue und alte Themen, neue Kunden, neue Kollegen, neue Strukturen – uns wurde nicht langweilig. #Workload

    13.    Dafür ein GROSSES Dankeschön an alle Kolleginnen und Kollegen – schee war’s! #Respekt

    14.    @all: #FroheWeihnachten #GutenRutsch #Ab7JanWiederda #IchBinRaus

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  3. Glossar: Location Based Services und ortsbezogene Werbung

    Dez 11 2014
    Agnes Ley

    Agnes Ley

    Location Based Services (LBS) sind Dienste, die sich auf den aktuellen Standort des Users beziehen. Daher funktioniert LBS mittels mobiler Endgeräte wie Handy oder Tablet, die wir mit uns tragen. Ein einfaches Anwendungsbeispiel für einen Location Based Service ist die Navigation. Ein User sucht den Weg zu einer bestimmten Adresse und eine App navigiert ihn zum Zielort. Dies wäre ein Beispiel für einen reaktiven LBS, da der User die Information aktiv anfordert, er sucht nach dem richtigen Weg. Das Gegenstück sind proaktive Location Based Services, die dem User angezeigt werden, ohne dass er sie anfordert. Auslöser kann z.B. das Betreten eines vom Absender vordefinierten Raumes sein. Beispiel: Ein User hat auf einem Smartphone die App von einer Restaurantkette und kommt in die Nähe einer Filiale. Automatisch wird ihm ein Gutschein für ein Gratis-Getränk für seinen Essens-Besuch zugestellt. Und hier haben wir auch schon die Schnittstelle zur ortsbezogenen Werbung.

    Die Anwendungsbeispiele dafür sind vielfältig – so wäre es beispielsweise auch denkbar, Usern, die sich in einem definierten Bereich rund um einen Golfplatz aufhalten, Werbung zu passenden Produkten vom neuen Golf-Set bis zur nächsten Golf-Reise einzublenden. So eine Umsetzung ist auch unabhängig davon möglich, ob der User eine bestimmte App installiert hat. Man kann Bannereinblendungen auf mobilen Websites und beliebigen Apps buchen, sofern User im definierten Umkreis diese aufrufen.

    Eine schöne Erklärung zum Thema Location Based Services finden Sie in diesem Video:

     

     

     

  4. Ein weiterer TAG in der Agentur

    Dez 09 2014
    Emanuele Fino

    Emanuele Fino

    8.50 Uhr. Kaffeebar. Erst mal einen Espresso, bevor ich vor zum Cookie weiche. “Den ‘KPI-rinha’ kannst du stornieren!”, ruf ich noch im Rausgehen zum Barista.

    Im Büro angekommen. Die Kollegin grüßt: „Yahoo!

    Senior Planer betritt das Büro. Er hat Kampagnenprobleme. „Sag mal, wie oft muss man das wiederholen oder cappst du das nicht?“, flüstere ich etwas zu laut.

    Scheinbar streikt seine Reminderfunktion. „Schreibs in deinen Blog“, sag ich und flüchte wieder in die Kaffeebar.

    Kaffeebar. Ich bestelle zwei Cookies. Der Barista gibt mir einen. Der Admanager geht leer aus.– Klassische Zählabweichung.

    Technikschulung. Meine Sichtbarkeitsrate sinkt von Minute zu Minute, meine Use Time ist aufgebraucht.  – „Interessant“, denk ich so, „der Schlaf will nicht kommen und das, obwohl ich schon seit ein paar Minuten Pixel zähl.”

    Lerneffekt jetzt natürlich gleich null. Zum Glück treff ich kurz darauf in der Teeküche auf die Pedia Wiki, die weiß eigentlich immer Bscheid.

    Mittag. Der Springer Axel meldet sich wie immer pünktlich. Ich bin allerdings schon mit Ströer zu Tisch, es gibt ToFo.

    Nach’m Mittag. Franz Researcher braucht Nachrichtenumfelder. „Arrrg Offf“, ärgere ich mich.

    „Ich befrage mal die Glaskugel.“

    Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist das größte Newsportal im Land?”

    Passt gut ins Bild.de.

    Kaffeepause. Googlehupf. Lecker.de

    “Kampagne ist schon optimiert!”, schreit der Data Scientist über den Gang. „SSP“, sag ich mit dem Finger vor dem Mund. „Wir gehen in dein Zimmer, bevor ich dich hier so im Floor preise.“ Der muss sich aber auch immer profilieren, denk ich mir so beim Rausgehen.

    Endlich wieder im Büro. Es zieht. Windows zu und ab nach Hause.

    Auf dem Heimweg schwimm ich einfach mal in-Stream und schau, dass ich so mid roll – bevor ich noch kurz zur post roll.

    Sofa. Werbeblock während Matrix. „Wow, ein neues Bier“. „Was für eine Produktentwicklung!“, sprach ich, bevor ich mir einen Ansoff.

  5. mediascale-Glossar: Der Google-Qualitätsfaktor

    Dez 02 2014

    Die große Frage für werbetreibende Unternehmen ist immer wieder: Wie maximiere ich mein Geschäft ohne mehr Geld zu investieren? Nun, diese Frage kann ich so auf die Schnelle nicht beantworten. Da muss ich schon tiefere Insights des jeweiligen Unternehmens bekommen. Aber was ich so pauschal mal raushauen kann, ist die Antwort auf die Frage “Wie kann ich mich mit gleichbleibenden Kosten besser positionieren?”. Zumindest mal in der bezahlten Suche. Total einfach, ich erhöhe meinen Qualitätsfaktor und erhalte bei gleichen Klickpreisen bessere Anzeigenpositionen. Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten: Ich erhalte entweder mehr Klicks durch die besseren Positionen und habe dadurch aber mehr Ausgaben, oder ich behalte die aktuellen Positionen bei und spare durch den besseren Qualitätsfaktor Geld. Wenn ich aber diese beiden Optionen mische, habe ich durch geschickte Steuerung gleichbleibende Kosten, aber mehr Klicks, die gleichzeitig auch noch meine Sichtbarkeit in der Suche steigern. Cool, oder?

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    Qualitätskontrolle

    Tja, wie steigert man jetzt diesen sogenannten Qualitätsfaktor – genannt Quality Score – und was ist das überhaupt? Erst mal zur zweiten Frage:

    Google definiert seinen Qualitätsfaktor so:

    “Eine Schätzung der Qualität Ihrer Anzeigen, Ihrer Keywords und Ihrer Zielseite. Qualitativ hochwertigere Anzeigen können zu geringeren Kosten und einer höheren Anzeigenposition führen.” -  hier kann man die gesamte Definition lesen.

    Die nächste Frage, die sich stellt ist: Wer, wieso, warum, wann schätzt denn diese Qualität auf was basierend ein? Google alleine als Antwort genügt hier natürlich nicht, deswegen erkläre ich euch mal ein paar Dinge anhand von Fakten.

    1. Jedes Keyword erhält einen Qualitätsfaktor, der im Adwords-Konto dargestellt wird.

    2. Die Qualität der Anzeige wird pro Auktion berechnet und hängt von vielen Einflussfaktoren ab, nicht nur vom Qualitätsfaktor des gebuchten Keywords zu dem diese Anzeige ausgespielt wird.

    3. Der Qualitätsfaktor wird mit einer Zahl zwischen 1 und 10 festgelegt, wobei  1 sehr schlecht ist und 10 sehr gut.

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    4. Die Kombination aus Qualitätsfaktor, maximalem Gebot pro Keyword und Konkurrenz legt den Anzeigenrang und damit die Position pro Auktion (Suche nach dem Keyword) fest.

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    5. In den Qualitätsfaktor fließen Zusammenhang zwischen Suchbegriff, Anzeigentext, der Inhalt der verlinkten Zielseite der Anzeige und die zu erwartende Klickrate auf diese Anzeige zusammen.

    Es gäbe noch vieles, was man über den Qualitätsfaktor schreiben könnte, aber ich versuche es jetzt mal mit wenigen Worten auf den Punkt zu bringen: Google funktioniert nach dem Prinzip, dem Endverbraucher das relevanteste Ergebnis auf seine Suche auszuspielen. Falls es bei bezahlten Listings dazu kommt, dass die Anzeige und das Angebot auf der Zielseite nicht zum gesuchten Begriff in ausreichender Relevanz steht, muss der Werbetreibende mehr für sein Listing bezahlen. Dabei kann es sogar vorkommen, dass Google aufgrund gänzlich fehlender Relevanz die Anzeige trotz eines übertrieben hohen Klickpreises einfach gar nicht schaltet. Aus Usersicht bietet der Qualitätsfaktor natürlich einen Mehrwert, in dem er nicht relevante Anzeigen automatisch aussortiert. Allerdings können durch höhere Investitionen unter Umständen weniger relevante Anzeigen eine bessere Position erreichen. Aus unserer Sicht ist es deshalb absolut notwendig, Werbebudgets in Verbindung mit dem Qualitätsfaktor auszuspielen und durch sinnvolle und relevante Keyword-Auswahl, passende Texte, passende Zielseiten und möglichst hohe Klickraten auf die Anzeigen zu steuern. Wenn nun der Qualitätsfaktor noch durch noch passendere Inhalte auf Zielseiten ergänzt wird, können so mit gleichem Budget deutlich mehr Klicks erreicht werden und damit findet eine Maximierung des Geschäfts statt.

  6. Bscheid gsagt – Folge 50: Customer Journey Tracking – 2

    Dez 02 2014

    Beim Customer Journey Tracking erfahren Werbungtreibende mehr über den Weg, den ihrer Kunden im Internet bis zum Kauf zurücklegen. Durch den Einsatz der richtigen Tools können zahlreiche nützliche Antworten über die Wirkung der eingesetzten Online-Kampagnen gegeben werden. Wie stark ist der Einfluss meiner Display-Werbung auf die Kaufentscheidung?  Von welchen Parametern hängt ein solcher Einfluss ab?  Und gibt es eine optimale Kontaktdosis?

    In der ersten Folge zum Customer Journey Tracking gab mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid Antworten auf die Fragen und erläuterte die Bedürfnisse, die unterschiedliche “Typen” von Werbungtreibenden haben. In der Jubiläumsfolge (Folge 50) von “Bscheid gsagt” erklärt er, warum sich Customer Journey Tracking wirklich lohnt und wie man die erhobenen Ergebnisse richtig auswertet, um sie für eine gezielte Optimierung zu nutzen.

    Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

  7. Backe, backe Tannenbaum oder was tun wenn der Nikolaustag auf ein Wochenende fällt…

    Nov 28 2014

    Der Blogartikel zum Nikolaustag ist bei uns ja bereits ein fester Brauch. Traditionell würde an dieser Stelle ein kleines Adventsgedicht mit Bildern vom Nikolaus und seinen fleißigen Helfern folgen. Da dieses Jahr der Nikolaustag aber auf ein Wochenende fällt, hat vielleicht manch einer Lust und Zeit selbst kreativ zu werden. Darum stellen wir Ihnen an dieser Stelle ganz besonderes Nikolausnaschwerk vor, das wir für Sie schon mal getestet und für sehr lecker befunden haben. Wer also Besuch am Nikolaustag erwartet, oder sich einfach selbst eine vorweihnachtliche Freude bescheren will, kann sich hier gerne inspirieren lassen.

    Gedippte Schneemannköpfe – wenns besonders schnell gehen muss, oder der Backofen kalt bleiben soll

    Zutaten:
    • Oreos oder andere cremegefüllte Kekse
    • Lollistiele oder Schaschlikspieße
    • weiße Schokolade
    • schwarze oder dunkelbraune Lebensmittelfarbe aus der Tube
    • orangene Gummi-Teile (wir haben Harbio Schnuller zurechtgeschnitten)

    Die Oreos aufspießen. Schokolade schmelzen. Wenn die Stiele nicht halten wollen, Kekse auseinandernehmen, den Spieß reinlegen und mit ein bisschen Schokolade zukleben. Die Kekse ringsum mit der geschmolzenen Schokolade einstreichen oder dippen. Die Karottennase gleich drauflegen und kühl stellen.

    Wenn die Schokolade wieder fest ist, die Punkte für Augen und Mund aufmalen.

    Oreos gibt es ja auch bereits umhüllt von weißer Schokolade zu kaufen. Wer also auf die Stiele verzichten und die Kekse zum Beispiel direkt auf einem Teller platzieren möchte, kann den ersten Step weglassen und direkt das Gesicht aufmalen. Um die Nase zu fixieren braucht man aber trotzdem etwas flüssige weiße Schokolade.

    Wir haben uns für die Variante mit Stiel entschieden:

    Oreo Schneemann

    Oreo Schneemann

    Brownie Tannenbäume – wenns richtig schokoladig werden soll und man etwas mehr Zeit mitbringt

    Zutaten:
    • 170g Zartbitterschokolade
    • 220g Butter
    • 4 Eier (Größe L)
    • 250g Zucker
    • 1 Prise Salz
    • 60g Mehl
    • 1 TL Backpulver
    • Optional: Weihnachtliche Gewürze (Zimt, Ingwer, Lebkuchen, etc.) und Vanille-Aroma

    Den Backofen auf 175° Umluft vorheizen.

    Butter und Schokolade in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Wenn ca. 2/3 der Schokolade und Butter geschmolzen sind von der Hitze nehmen und weiterhin immer wieder umrühren.

    Eier mit einem Rührgerät 5 Minuten lang schaumig schlagen, danach Zucker und Salz einrieseln lassen und alles gut vermischen. Anschließend die nur noch handwarme Butterschokoladenmischung unterrühren. Zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver und den Gewürzen unterheben.

    Den Teig in eine gefettete Form (am besten quadratisch, 24x24cm – alternativ geht auch 26cm- und rund) füllen und 35 Minuten backen. Die Brownies müssen nicht komplett durchbacken, sondern dürfen innen ruhig noch ein bisschen „matschig“ sein.

    Nach dem Backen die Brownies abkühlen lassen und in Dreiecke schneiden.

    Als Baumstamm kann man wahlweise Zuckerstangen oder Mikado-Stäbchen benutzen. Einfach in die richtige Größe brechen oder schneiden und die Browniedreiecke stecken. Die dekorative Girlande haben wir aus weißer Schokolade gezaubert (Hier kann man super noch die geschmolzenen Reste von den Oreo-Schneemänner verwendem). Am einfachsten lässt sich diese mit einem Gefrierbeutel aufspritzen, den man an einer Ecke aufgeschnitten hat. Abschließend nach Herzenslust verzieren mit allem was zur Hand ist.

    Hier ist unsere Kreation:

    Brownie Tannenbaum

    Brownie Tannenbaum

    Brownie Tannenbaum

    So kann das Nikolauswochenende kommen. Wir wünschen viel Spaß beim Dippen, Backen und Dekorieren!

  8. Bscheid gsagt – Folge 49: Customer Journey Tracking – 1

    Nov 26 2014

    Customer Journey Tracking ist ein wichtiges Thema, wenn es um das Planen von Online-Werbung geht. Doch nicht immer ist es einfach, die richtige Strategie für das eigene Unternehmen zu finden, um die „digitale Reise“ seiner Kunden richtig zu analysieren.  Es gibt unterschiedliche Anwendungssituationen beim Customer Journey Tracking. Doch für welchen Werbungtreibenden ist welcher Weg der richtige?

    Das performance-orientierte Unternehmen möchte vor allem seine Online-Kanäle optimieren, der Cross-Digital-Kunde möchte wissen, wie seine einzelnen digitalen Maßnahmen miteinander interagieren, und der Cross-Media-Kunde interessiert sich für das Wechselspiel zwischen digitalen und klassischen Medien wie Print oder TV interessiert.

    In dieser Folge von Bscheid gsagt finden Werbungtreibende wertvolle Tipps wie man sich dem Thema näher kann. mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid, kennt die unterschiedlichen Kundentypen und die jeweils passende Strategie, damit die Zielsetzung so erfolgreich wie möglich umgesetzt wird.

    Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

  9. APPlaus für die iAd Workbench

    Nov 20 2014

    Im Laufe dieses Jahres hat ein neues Selbstbuchungstool Einzug in unsere Agentur gehalten – die iAd Workbench. Das verräterische „i“ am Anfang des Namens lässt einen leicht erahnen, dass es sich hierbei um ein Apple Produkt handeln muss. Doch im Gegensatz zu allgegenwärtigen Produkten wie dem iPhone oder dem iPad mag es bei der iAd Workbench nicht jedem sofort klar sein, worum es sich eigentlich genau handelt. Aus diesem Grund würde ich diese Neuerung gerne zum Anlass nehmen, Ihnen das Tool einmal etwas genauer vorzustellen.

    Seit knapp einem Jahr ist die iAd Workbench in Deutschland verfügbar. Anfangs nur für iOS-Entwickler, seit diesem Frühjahr nun auch für einen erweiterten Interessentenkreis. Diese Werbeplattform ermöglicht es uns Werbetreibenden, In-App-Werbung auf iOS Geräten zu schalten. Wiederzufinden sind diese Anzeigen dann wahlweise auf dem iPhone oder iPod touch – beispielsweise beim Sitznachbarn in der U-Bahn -  oder auf dem iPad – abends auf der Couch beim Spielen. Das volle Spektrum an mobilen Apple-Devices kann also für die Kampagnenaussteuerung in Anspruch genommen werden und bietet einem die Möglichkeit, in entscheidenden Momenten beim User präsent zu sein.

    Grundsätzlich können in der Workbench Banner- oder Videokampagnen eingestellt werden, bei denen der Werbetreibende eines von drei verschiedenen Kampagnenzielen auswählt:

    - Promotion einer eigenen iOS App
    - Bewerbung von iTunes Store Inhalten
    - Bewerbung von externen Inhalten

    Als Anzeigenform kann zwischen Superbannern, Medium-Rectangle, FullpageAds oder kurzen Spots (max. 60 Sekunden) gewählt werden. Erwähnenswert ist die Besonderheit der Videos, welche als Interstitial ausgespielt und nach fünf Sekunden vom User übersprungen werden können.

    Von der Struktur her ist das Tool recht flexibel und übersichtlich gestaltet. So wird lediglich der Gebotstyp (CPC oder TKP) auf Kampagnenebene festgelegt, Faktoren wie Laufzeit, Budget oder Targeting können einzeln für jede Linie bestimmt werden. Hinsichtlich des Themas Targeting bietet die iAd Workbench eine Reihe an Möglichkeiten, die Zielgruppe bestmöglich zu erreichen:

    - Device (iPad, iPod touch, iPhone)

    - Geschlecht

    - Alter (18 bis 55+)

    - App Channel (App Kategorien)

    - iTunes Store Preferences (Einordnung der User in Interessenkategorien (Apps, Hörbücher, Musik, Filme) anhand deren Download Historie im iTunes Store.)

    In den USA ist darüber hinaus bereits der Einsatz von Geotargeting möglich, in Deutschland aktuell leider noch nicht. Ebenso ist die Anzeigenschaltung im iTunes Radio derzeit nur Australien vorbehalten. Ist die Kampagne aktiv, bieten sich unterschiedliche Analysefunktionen, um beispielsweise auf Werbemittelebene oder nach Device auszuwerten und zu optimieren. Schalten, Steuern und Auswerten – all diese Schritte werden in der iAd Workbench vereint und ermöglichen es uns flexible Kampagnen mit individuellen Kriterien zu fahren.

    Vor dem Hintergrund von ca. 12% iOS Marktanteil in Deutschland haben wir mit diesem Tool nun die Möglichkeit, einen wachsenden und damit auch spannenden und neuen Werbemarkt zu bespielen.

     

  10. Von drauß‘ vom Internet komm‘ ich her; Und ich muss Euch sagen, es Facebook‘d gar sehr…

    Nov 18 2014
    Irina Mayr

    Irina Mayr

    Da sich das Jahr nun dem Ende neigt – unglaublich aber wahr: In 36 Tagen ist schon Weihnachten! – sollten wir einmal einen Blick auf die vergangenen Monate Facebook-Werbung werfen:

    Was gibt es Neues bei unserem blauen Social-Media-Riesen? Auf den ersten Blick kann man bereits festhalten: Da hat sich ordentlich was getan! Ob funktionale Einstellungsmöglichkeiten, Kontenänderungen, neue Werbeformate oder gar der Business Manager – Facebook ist wie immer nicht untätig gewesen und versucht damit zumindest für Werbetreibende den Alltag noch ein klein wenig spannender zu gestalten.

    Lassen Sie uns also ein kurzes Resümee ziehen:

    1. Video Ads:  

    Diese Anzeigenform ist nun schon eine Weile auf Facebook aktiv und erfreut sich aktuell – bei einem Blick in den privaten Newsfeed-Account – ausgeprägter Beliebtheit. Die zunächst noch über einen Click-to-Play Button integrierten Bewegtbildanzeigen werden nun zumeist automatisch abgespielt und dem Nutzer beim Scrollen durch den Neuigkeitenbereich präsentiert. Erste Stimmen werden laut, die Facebook bereits als „echte Alternative zu YouTube“ sehen. Ob dieser Trend anhält, bleibt abzuwarten, wenn man bedenkt wie kurz sich die Video Ads auf Facebook im Vergleich zu YouTube im Markt etabliert haben. Dennoch sollten Werbetreibende und Unternehmen nicht davor zurückscheuen auf diesen Trend mit aufzuspringen und die Anzeigenform zu testen. Die durchweg positiven Meldungen, die man zum Thema Video Ads zu lesen bekommt, sollten Bestätigung genug sein!

    2. Änderungen im Newsfeed:

    Eine Neuerung, die Facebook seit dem 07. November umgesetzt hat, ist die – aus Sicht von Facebook – Verbesserung des Newsfeeds ganz im Sinne der Nutzer. Die Änderung erlaubt es Usern nun darüber zu entscheiden, was sie im Newsfeed sehen wollen und welche Infos möglicherweise nicht mehr angezeigt werden. Dafür wurde ein einfaches Dropdown Menü in den jeweiligen Beiträgen eingesetzt, das es Usern erlaubt, bestimmte Einstellungen vorzunehmen. Ein Video von Facebook soll die Änderungen kurz aufzeigen:

    Im Zuge dessen werden ab Januar 2015 noch weitere Änderungen im Newsfeed etabliert, die vor allem Werbetreibende beachten sollten. Auf Basis einer Umfrage, die Facebook mit Nutzern in Bezug auf ihre Newsfeed-Erfahrungen durchgeführt hatte, sollen bestimmte Beiträge, die User als störend empfinden, gefiltert werden. Zu diesen gefilterten Anzeigen gehören nun laut aktuellem Stand Beiträge, die eine App bewerben, Gewinnspielanzeigen ohne ersichtlichen Kontext für User und auch Beiträge, die einer Werbung und Bewerbung gleichkommen. Beide Änderungen implizieren vor allem eine gemeinsame Sache: Die organische Reichweite wird sinken, weshalb Unternehmen mehr als zuvor darauf angewiesen sein werden, für ihre Reichweite zu bezahlen.

    3. Der Facebook Business Manager:

    Nicht mehr so jung, dennoch eine Meldung wert: Das neue Business-Tool für Unternehmen, Agenturen und solche, die das Tool aus kommerziellen Gründen nutzen oder dies noch tun möchten. Der Business Manager vereint, was zuvor strikt voneinander getrennt war: Verschiedene Facebook Pages, Apps und Anzeigenkonten werden unter diesem Tool zusammengefasst und können dort zentral gesteuert und bearbeitet werden. Die Rollenverteilung kann von einem Administrator für die jeweiligen Nutzer dieses Tools festgelegt werden – dem Chaos kann somit Einhalt geboten werden. Aus funktionalen Gesichtspunkten betrachtet, ist die Einführung wohl ein Erfolg: Als Werbetreibender bekommt man nun alles auf einem Tisch serviert und vermeidet ein Konten-Wirrwarr mit unterschiedlichen Zugangsdaten. Das etwas kritische, datenschutzrechtliche Auge muss man dabei aber zudrücken: Um im Business Manager als Werbetreibender arbeiten zu können, gilt es sich zuvor mit seinen privaten Accountdaten anzumelden, um sich als natürliche und private Person für den Business Manager auf Facebook zu authentifizieren. Eine, wenn man so möchte, Vermischung privater und geschäftlicher Nutzungsstrukturen, die etwas widersprüchlich, aber dennoch Facebook-affin zu sein scheint. Ab Januar 2015 werden wohl alle Business Konten auf dieses Tool umgestellt sein. Welche Vor- und Nachteile sich im Verlauf der Nutzung noch ergeben werden, wird sich mit der Zeit zeigen. Und in einem können wir uns sicher sein: Das nächste Update des Business Managers wird von Seiten Facebook nicht lange auf sich warten lassen.

    4. Neue Kontoeinstellungen im Anzeigenmanager und Power Editor

    Das bisherige Modell Kampagne –> Werbeanzeigengruppe –> Werbeanzeige bleibt nach wie vor bestehen. Was aber überarbeitet wurde, sind die Einstellungsoptionen, die in den jeweiligen Ebenen vorgenommen werden können. Alle Funktionen, die bislang unter den Werbeanzeigen selbst vereint wurden, sind nun auf die Werbeanzeigengruppe übergewechselt. So finden sich nun Einstellungen zur Zielgruppe und Platzierung sowie auch zu Budget, Zeitplan und Optimierung in der Werbeanzeigengruppe wieder. In den Werbeanzeigen selbst werden nun nur noch die Punkte Bild/Video und Text bearbeitet.

    Trotz all der Neuerungen, News und Trends, die das Phänomen Facebook Tag um Tag vorantreiben, gibt es aber auch Stimmen die schon das Ende von Facebook prophezeien – so wie es jüngst Saatchi-CEO Kevin Roberts getan hat: „Ich glaube, dass es Facebook in drei Jahren nicht mehr geben wird”. Die Zahlen aber bescheinigen uns etwas anderes und lassen uns weiterhin eine steigende Tendenz der Nutzerzahlen erkennen.

    Auch für Werbetreibende ist die Plattform kaum mehr wegzudenken: Die BITKOM-Studie zur Nutzung von Social Media Plattformen in deutschen Unternehmen konnte bereits in 2012 feststellen, dass fast die Hälfte der Unternehmen (rund 47%) Social Media Kanäle nutzen und insbesondere Facebook dabei eine hohe Relevanz besitzt.

    Lassen Sie uns in diesem Sinne also weitermachen – oder wie Mark Zuckerberg sagen würde: Move fast and break things!

     

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