mediascale - innovative medienvermarktung
Klartext!
  1. APPlaus für die iAd Workbench

    Nov 20 2014

    Im Laufe dieses Jahres hat ein neues Selbstbuchungstool Einzug in unsere Agentur gehalten – die iAd Workbench. Das verräterische „i“ am Anfang des Namens lässt einen leicht erahnen, dass es sich hierbei um ein Apple Produkt handeln muss. Doch im Gegensatz zu allgegenwärtigen Produkten wie dem iPhone oder dem iPad mag es bei der iAd Workbench nicht jedem sofort klar sein, worum es sich eigentlich genau handelt. Aus diesem Grund würde ich diese Neuerung gerne zum Anlass nehmen, Ihnen das Tool einmal etwas genauer vorzustellen.

    Seit knapp einem Jahr ist die iAd Workbench in Deutschland verfügbar. Anfangs nur für iOS-Entwickler, seit diesem Frühjahr nun auch für einen erweiterten Interessentenkreis. Diese Werbeplattform ermöglicht es uns Werbetreibenden, In-App-Werbung auf iOS Geräten zu schalten. Wiederzufinden sind diese Anzeigen dann wahlweise auf dem iPhone oder iPod touch – beispielsweise beim Sitznachbarn in der U-Bahn -  oder auf dem iPad – abends auf der Couch beim Spielen. Das volle Spektrum an mobilen Apple-Devices kann also für die Kampagnenaussteuerung in Anspruch genommen werden und bietet einem die Möglichkeit, in entscheidenden Momenten beim User präsent zu sein.

    Grundsätzlich können in der Workbench Banner- oder Videokampagnen eingestellt werden, bei denen der Werbetreibende eines von drei verschiedenen Kampagnenzielen auswählt:

    - Promotion einer eigenen iOS App
    - Bewerbung von iTunes Store Inhalten
    - Bewerbung von externen Inhalten

    Als Anzeigenform kann zwischen Superbannern, Medium-Rectangle, FullpageAds oder kurzen Spots (max. 60 Sekunden) gewählt werden. Erwähnenswert ist die Besonderheit der Videos, welche als Interstitial ausgespielt und nach fünf Sekunden vom User übersprungen werden können.

    Von der Struktur her ist das Tool recht flexibel und übersichtlich gestaltet. So wird lediglich der Gebotstyp (CPC oder TKP) auf Kampagnenebene festgelegt, Faktoren wie Laufzeit, Budget oder Targeting können einzeln für jede Linie bestimmt werden. Hinsichtlich des Themas Targeting bietet die iAd Workbench eine Reihe an Möglichkeiten, die Zielgruppe bestmöglich zu erreichen:

    - Device (iPad, iPod touch, iPhone)

    - Geschlecht

    - Alter (18 bis 55+)

    - App Channel (App Kategorien)

    - iTunes Store Preferences (Einordnung der User in Interessenkategorien (Apps, Hörbücher, Musik, Filme) anhand deren Download Historie im iTunes Store.)

    In den USA ist darüber hinaus bereits der Einsatz von Geotargeting möglich, in Deutschland aktuell leider noch nicht. Ebenso ist die Anzeigenschaltung im iTunes Radio derzeit nur Australien vorbehalten. Ist die Kampagne aktiv, bieten sich unterschiedliche Analysefunktionen, um beispielsweise auf Werbemittelebene oder nach Device auszuwerten und zu optimieren. Schalten, Steuern und Auswerten – all diese Schritte werden in der iAd Workbench vereint und ermöglichen es uns flexible Kampagnen mit individuellen Kriterien zu fahren.

    Vor dem Hintergrund von ca. 12% iOS Marktanteil in Deutschland haben wir mit diesem Tool nun die Möglichkeit, einen wachsenden und damit auch spannenden und neuen Werbemarkt zu bespielen.

     

  2. Von drauß‘ vom Internet komm‘ ich her; Und ich muss Euch sagen, es Facebook‘d gar sehr…

    Nov 18 2014
    Irina Mayr

    Irina Mayr

    Da sich das Jahr nun dem Ende neigt – unglaublich aber wahr: In 36 Tagen ist schon Weihnachten! – sollten wir einmal einen Blick auf die vergangenen Monate Facebook-Werbung werfen:

    Was gibt es Neues bei unserem blauen Social-Media-Riesen? Auf den ersten Blick kann man bereits festhalten: Da hat sich ordentlich was getan! Ob funktionale Einstellungsmöglichkeiten, Kontenänderungen, neue Werbeformate oder gar der Business Manager – Facebook ist wie immer nicht untätig gewesen und versucht damit zumindest für Werbetreibende den Alltag noch ein klein wenig spannender zu gestalten.

    Lassen Sie uns also ein kurzes Resümee ziehen:

    1. Video Ads:  

    Diese Anzeigenform ist nun schon eine Weile auf Facebook aktiv und erfreut sich aktuell – bei einem Blick in den privaten Newsfeed-Account – ausgeprägter Beliebtheit. Die zunächst noch über einen Click-to-Play Button integrierten Bewegtbildanzeigen werden nun zumeist automatisch abgespielt und dem Nutzer beim Scrollen durch den Neuigkeitenbereich präsentiert. Erste Stimmen werden laut, die Facebook bereits als „echte Alternative zu YouTube“ sehen. Ob dieser Trend anhält, bleibt abzuwarten, wenn man bedenkt wie kurz sich die Video Ads auf Facebook im Vergleich zu YouTube im Markt etabliert haben. Dennoch sollten Werbetreibende und Unternehmen nicht davor zurückscheuen auf diesen Trend mit aufzuspringen und die Anzeigenform zu testen. Die durchweg positiven Meldungen, die man zum Thema Video Ads zu lesen bekommt, sollten Bestätigung genug sein!

    2. Änderungen im Newsfeed:

    Eine Neuerung, die Facebook seit dem 07. November umgesetzt hat, ist die – aus Sicht von Facebook – Verbesserung des Newsfeeds ganz im Sinne der Nutzer. Die Änderung erlaubt es Usern nun darüber zu entscheiden, was sie im Newsfeed sehen wollen und welche Infos möglicherweise nicht mehr angezeigt werden. Dafür wurde ein einfaches Dropdown Menü in den jeweiligen Beiträgen eingesetzt, das es Usern erlaubt, bestimmte Einstellungen vorzunehmen. Ein Video von Facebook soll die Änderungen kurz aufzeigen:

    Im Zuge dessen werden ab Januar 2015 noch weitere Änderungen im Newsfeed etabliert, die vor allem Werbetreibende beachten sollten. Auf Basis einer Umfrage, die Facebook mit Nutzern in Bezug auf ihre Newsfeed-Erfahrungen durchgeführt hatte, sollen bestimmte Beiträge, die User als störend empfinden, gefiltert werden. Zu diesen gefilterten Anzeigen gehören nun laut aktuellem Stand Beiträge, die eine App bewerben, Gewinnspielanzeigen ohne ersichtlichen Kontext für User und auch Beiträge, die einer Werbung und Bewerbung gleichkommen. Beide Änderungen implizieren vor allem eine gemeinsame Sache: Die organische Reichweite wird sinken, weshalb Unternehmen mehr als zuvor darauf angewiesen sein werden, für ihre Reichweite zu bezahlen.

    3. Der Facebook Business Manager:

    Nicht mehr so jung, dennoch eine Meldung wert: Das neue Business-Tool für Unternehmen, Agenturen und solche, die das Tool aus kommerziellen Gründen nutzen oder dies noch tun möchten. Der Business Manager vereint, was zuvor strikt voneinander getrennt war: Verschiedene Facebook Pages, Apps und Anzeigenkonten werden unter diesem Tool zusammengefasst und können dort zentral gesteuert und bearbeitet werden. Die Rollenverteilung kann von einem Administrator für die jeweiligen Nutzer dieses Tools festgelegt werden – dem Chaos kann somit Einhalt geboten werden. Aus funktionalen Gesichtspunkten betrachtet, ist die Einführung wohl ein Erfolg: Als Werbetreibender bekommt man nun alles auf einem Tisch serviert und vermeidet ein Konten-Wirrwarr mit unterschiedlichen Zugangsdaten. Das etwas kritische, datenschutzrechtliche Auge muss man dabei aber zudrücken: Um im Business Manager als Werbetreibender arbeiten zu können, gilt es sich zuvor mit seinen privaten Accountdaten anzumelden, um sich als natürliche und private Person für den Business Manager auf Facebook zu authentifizieren. Eine, wenn man so möchte, Vermischung privater und geschäftlicher Nutzungsstrukturen, die etwas widersprüchlich, aber dennoch Facebook-affin zu sein scheint. Ab Januar 2015 werden wohl alle Business Konten auf dieses Tool umgestellt sein. Welche Vor- und Nachteile sich im Verlauf der Nutzung noch ergeben werden, wird sich mit der Zeit zeigen. Und in einem können wir uns sicher sein: Das nächste Update des Business Managers wird von Seiten Facebook nicht lange auf sich warten lassen.

    4. Neue Kontoeinstellungen im Anzeigenmanager und Power Editor

    Das bisherige Modell Kampagne –> Werbeanzeigengruppe –> Werbeanzeige bleibt nach wie vor bestehen. Was aber überarbeitet wurde, sind die Einstellungsoptionen, die in den jeweiligen Ebenen vorgenommen werden können. Alle Funktionen, die bislang unter den Werbeanzeigen selbst vereint wurden, sind nun auf die Werbeanzeigengruppe übergewechselt. So finden sich nun Einstellungen zur Zielgruppe und Platzierung sowie auch zu Budget, Zeitplan und Optimierung in der Werbeanzeigengruppe wieder. In den Werbeanzeigen selbst werden nun nur noch die Punkte Bild/Video und Text bearbeitet.

    Trotz all der Neuerungen, News und Trends, die das Phänomen Facebook Tag um Tag vorantreiben, gibt es aber auch Stimmen die schon das Ende von Facebook prophezeien – so wie es jüngst Saatchi-CEO Kevin Roberts getan hat: „Ich glaube, dass es Facebook in drei Jahren nicht mehr geben wird”. Die Zahlen aber bescheinigen uns etwas anderes und lassen uns weiterhin eine steigende Tendenz der Nutzerzahlen erkennen.

    Auch für Werbetreibende ist die Plattform kaum mehr wegzudenken: Die BITKOM-Studie zur Nutzung von Social Media Plattformen in deutschen Unternehmen konnte bereits in 2012 feststellen, dass fast die Hälfte der Unternehmen (rund 47%) Social Media Kanäle nutzen und insbesondere Facebook dabei eine hohe Relevanz besitzt.

    Lassen Sie uns in diesem Sinne also weitermachen – oder wie Mark Zuckerberg sagen würde: Move fast and break things!

     

  3. mediascale Glossar: Private Deal

    Nov 13 2014
    Manuel Wicher

    Manuel Wicher

    In unserem heutigen Glossar geht es um Private Deals. Genauer gesagt um Private Deals bei Real Time Advertising-Kampagnen. Neben den offenen Auktionsverfahren und den privaten Auktionen mit einer selektierten Gruppe an Käufern, hat sich der Private Deal als Einkaufsmodell etabliert.

    Der Inventareinkauf folgt hier dem klassischen Einkaufsprinzip nach Festpreis. Im Vergleich zur offenen & privaten Auktion hat der Käufer hier keine Bieterkonkurrenz. Er kann alle angebotenen Impressions, je nach Bewertung, für einen festgelegten Preis abnehmen. Dieser Preis, hauptsächlich tausender Kontaktpreis (TKP), wird zwischen Vermarkter und Agentur vorab definiert.

    So ist es im Rahmen von Private Deals möglich, dass Vermarkter mit Agenturen individuelle Mindestpreise bestimmen können, wodurch bestimmte Einkaufsvolumina oder Sonderkonditionen zum Tragen kommen.

    Private Deal

  4. Bscheid gsagt – Folge 48: Kostenfrage Online-Werbung

    Nov 11 2014

    Online-Werbung – mit der Automatisierung der Werbeplanung wird die Werbewelt immer komplexer und die eingesetzten Technologien immer anspruchsvoller. Mit Einsatzmöglichkeiten von Tools wie Customer Journey Tracking und Dynamischen Banner Tools, stellt sich der Kunde inzwischen sehr schnell die Frage, wie sich das auf die Kosten der Kampagnenplanung auswirkt.

    In der heutigen Folge von Bscheid gsagt geht es um die Kostenfrage der Online-Werbung und mediascale Geschäftsführer Wolfgang Bscheid erklärt, wie wichtig eine Bedarfsanalyse zusammen mit dem Kunden vor Kampagnenstart ist, um die individuellen Leistungswerte zu maximieren.

    Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

  5. Realtime Advertising ist kein Spielautomat – LEAD digital

    Nov 06 2014
    Wolfgang Bscheid Blog

    Wolfgang Bscheid

    In der aktuellen Diskussionen über Realtime Advertising (RTA) oder Realtime Bidding (RTB) geht es in den gängigen Argumentationen viel zu stark um die Frage, welche technischen Komponenten die “besten” sind. Vollmundige Versprechen einiger Technologieanbieter aus der Realtime Advertising-Ökosphäre suggerieren außerdem, dass RTA quasi von selbst läuft: Man nehme einen Topf mit Daten und DAS SYSTEM. DAS SYSTEM ermittelt dann selbstständig, welche Aspekte innerhalb der vorliegenden Userdaten für eine Leistungssteigerung der Kampagne relevant sind und fokussiert das Gebotsmanagement anschließend automatisch auf eben diese Nutzer. Das wäre schön, oder? Nur leider sieht die Praxis ganz anders aus.

    Denn der Begriff Realtime Advertising steht nicht nur für eine automatisierte, sondern auch für eine datengestützte Werbeplanung. Und damit stellen sich sehr schnell zwei Fragen: “Welche Daten sollen für das Steuern der geplanten Kampagnen zum Einsatz kommen?” und “Welche Daten stehen überhaupt zur Verfügung?”. Schnell wird klar, dass RTA nicht ganz so automatisierbar ist, wie viele glauben. Denn entweder haben Werbungtreibende fast keine brauchbaren Daten zur Verfügung oder aber eine kaum überschaubare Anzahl an unterschiedlichsten Datenbeständen. Und letztere sind meist weder in ihrer Struktur noch in Hinblick auf die Systeme, in denen sie verwaltet werden, wirklich kompatibel.

    Den vollständigen Artikel lesen Sie hier bei LEAD digital.

  6. 20 Jahre Spiegel Online:  Spieglein, Spieglein an der Wand

    Nov 04 2014
    Dominik Frings

    Dominik Frings

    Es war, denke ich, in vielerlei Hinsicht eine Premiere. Ich war noch nie im Spiegel Verlagsgebäude und demnach auch noch nie auf einer Veranstaltung eben jenes Verlages, der den 20. Geburtstag seiner Onlineausgabe zelebrierte. So hatte ich auch keine wirkliche Erwartung, die hätte enttäuscht werden können. Wäre sie aber vermutlich auch nicht, denn es war ein netter Abend in einem angenehm unprätentiösen Ambiente. Foyer, Kantine und Zelt waren Schauplatz des Spektakels und Organisation wie Verlauf trafen zumindest meinen Geschmack.

    Nun könnte man über Die Fantastischen 4 berichten, die durchaus engagiert zu Werke gingen oder über Hr. Büchner, der allen Unkenrufen zum Trotz, weder sein Ausscheiden bekannt gab, noch vom wütenden Mob skalpiert, gerädert und/oder dem Fallbeil geopfert wurde. Aus einer Erlebnisperspektive könnte man sagen: Schade!

    Aber da war dann ja noch der knorrige Herr Finanzminister, dessen Mangel an jedweder Rücksichtnahme gepaart mit phonetischen Neuinterpretationen des Wortes Shitstorm mehr als nur erheiterten. Nachdem er Hr. Scholz kurz über seine Vita belehrte, dem Gastgeber vollkommen unverblümt den gleichnamigen Spiegel vor die Nase hielt und fragte wie es ist, wenn über einen aus gut-informierten-Insider-Kreisen berichtet wird, begann er auch mit einigen inhaltlichen Themen. Davon sollten zumindest manche zu denken geben – seine Verharmlosung des NSA-Skandals gehört übrigens nicht dazu, auch wenn er sich zur weiteren Erheiterung für Zwischenrufe süffisant taub stellte.

    Aber es ist beispielsweise schon berechtigt zu fragen, ob ein ständiges hinterherhecheln nach den neusten Schlagzeilen das einzige probate Mittel sei. Und diese Frage bezieht sich ja nicht nur auf den Journalismus, sondern auch auf die Werbebranche und sämtliche Lebensbereiche. Denn so, führte der Minister weiter aus, kann der ständige Alarmzustand bisweilen in einer Neurose enden. Ich für meinen Teil kann da nur zustimmen, wobei ich den schnellen Aktionsfluss per se als Mittel gegen Monotonie sehr begrüße. Schwierig wird es, wenn ich Wichtiges von Unwichtigem nicht mehr unterscheiden kann, und vergessen wird über das Wichtige einen inhaltlich tiefgreifenden Diskurs zu führen. Ganz nebenbei sehe ich hier die Stärke des Angebotes von Spiegel Online, auch wenn manch Printanhänger eine gewisse Boulevardisierung erkennen mag. Ich würde es eher als mediumspezifische Adaption sehen.

    Und zu guter Letzt kamen dann noch Lebensweisheiten, die man so nicht vermutet hätte. Denn im ungefähren Wortlaut sagte Schäuble, dass man ihn an dem Tag, an dem er  die Aussage „früher sei alles besser gewesen“ tätigt, bitte direkt von der politischen Bühne zerren sollte. Man muss mit der Zeit mitgehen und die Veränderungen als Chancen begreifen. Ein Blick in die Vergangenheit hilft, so lange man aus Erfahrung versucht zu lernen und sie nicht zu einer Verklärung des Geschehenen heranzieht. Viel besser kann es wohl nicht auf den Punkt gebracht werden.

    Ich hätte auch noch weitere Facetten aus der Rede herausziehen können, deren konkrete Deutung nicht gefallen muss, deren Erörterung jedoch einige Überlegungen wert sind und einem allzu oft den bereits zitierten Spiegel vor die Nase hält. Schauen Sie sich die Rede einfach an und Sie werden in etwa nachempfinden können, wie sich ein Minister fühlen muss, wenn er beim Herr der Finanzen nach mehr Geld verlangt oder wenn in Brüssel es jemand wagen sollte, seinen Kurs zu kritisieren.

     

  7. Shopping 2020 – Der weShop im Haus der Kommunikation

    Okt 30 2014
    Agnes Ley

    Agnes Ley

    Vor Kurzem hat mein Kollege Taskin schon einen Blick in die Glaskugel geworfen und dabei einige Szenarien beleuchtet, wie Shopping im Jahr 2025 aussehen könnte. Bei mir geht die Reise heute nur 5 Jahre in die Zukunft bzw. eigentlich nur 2 Treppen ins Erdgeschoß unseres Büros. Denn dort haben wir von der Serviceplan Gruppe gemeinsam mit Vitrashop das Shopping Erlebnis der Zukunft in die Realität umgesetzt.

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    Was erwartet nun aber den Käufer im Jahr 2020 in einem Shop? Tja, das kommt nun darauf an, ob ich mich im Online Shop befinde oder doch lieber ins stationäre Geschäft gehe. Im Online Shop kann ich durch die “call an expert” Funktion die gleiche Beratung wie im Einzelhandel erwarten – und das barrierefrei, ohne Herunterladen von Software, Installation etc. Im Laden werde ich schon vor dem Schaufenster begrüßt, sofern ich eine digitale Kundenkarte auf dem Handy habe und bekomme evtl. sogar für meinen Besuch einen besonderen Bonus angeboten. Betrete ich den Laden, dann sehe ich erst mal: wenig. Und zwar wenig Ware.

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    Die ist dafür sehr übersichtlich und annehmlich präsentiert - weniger ist mehr. Denn die Ware wird mir direkt nach Hause geliefert, so dass ich nicht so viel tragen muss. Das bedeutet für den Händler wiederum, dass er weniger Ware vor Ort vorhalten muss, da die Lieferung direkt vom Zentrallager aus erfolgen kann. Auch müssen nicht alle Farben in allen Größen vorrätig sein, da es für die ausgestellten Waren jeweils ein Display gibt, auf dem alle Größen- und Farboptionen angezeigt werden. Diese können über einen Anschluss an den Online Shop direkt zubestellt werden.

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    Auf einem zentralen Beratungstisch kann man sich zu allen Artikeln durch Auflegen der Ware mehr Infos anzeigen lassen. Auch Empfehlungen zu Kombi-Artikeln kann ich mir als Anregung hier holen.

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    Die Umkleidekabine kann durch RFID Technologie, die auf jedem Artikel angebracht ist, erkennen, welche Artikel ich mit in die Kabine nehme. Spezielle “Spion”-Spiegel zeigen mir Oberteile und Hosen in der Kombination an, so dass man ohne Anprobieren beurteilen kann, wie Artikel zueinander passen. Auch Alternativen kann ich mir hier anzeigen lassen.

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    Und das sind nur die augenfälligsten Umsetzungen im weShop. Extras wie ein je nach Wetter- und Stimmungslage änderbares Lichtkonzept, Shop-Tablets und vieeel Technik im Hintergrund gibt es hier zu entdecken. Haben Sie Lust bekommen auf eine Führung im weShop? Sprechen Sie uns gerne zum Thema an.

     

  8. Auf wie vielen Parties tanzt der Adserver?

    Okt 28 2014
    Tobias Wegmann

    Tobias Wegmann

    Adserver… Was war das noch mal? Ach richtig, das sind die Systeme, über die Banner von Displaykampagnen gesteuert, ausgeliefert  und gezählt werden. Für unsere Branche  genauso allgegenwärtig wie unverzichtbar. Doch verrichten sie ihre Arbeit im Hintergrund, man sieht sie nicht (da verpassen sie wirklich nichts, falls sie nicht gerade einen Fetisch für graue Kästen haben sollten) und außer den Kollegen im Admanagement hat man meist nur mit ihnen zu tun, wenn es Auslieferungsprobleme oder Zähldifferenzen gibt. Diese Zähldifferenzen, also Abweichungen zwischen den Statistiken, die unterschiedliche Systeme ausweisen, kann es nur geben, weil es in einer Onlinekampagne immer mehr als einen Adserver gibt und diese parallel zählen, um sich gegenseitig zu kontrollieren.

    Und hier kommt jetzt die Sache mit der Party ins Spiel. Man unterscheidet bei den Adservern das System, das der Vermarkter oder Publisher einsetzt, den First-Party-Adserver vom Third-Party-Adserver, den die Mediaagentur oder der Werbekunde selbst betreibt. Das First-Party-System ist direkt im Programmcode der Contentwebsite eingebunden und wird beim Laden der Seite im Browser auch zuerst angesprochen. Es sucht nach der auf den Werbeplatz eingebuchten Kampagne und leitet auf den Code des Third-Party-Systems weiter. Dieses ist dafür zuständig, dass dann das richtige Werbemittel geladen und im Browser dargestellt wird. Eigentlich einfach, oder ?

    Die technische Entwicklung und die zunehmende Differenzierung der medialen Produkte, die dem Markt angeboten werden, führten dazu, dass sowohl Vermarkter, als auch Agentur heute zur Kampagnensteuerung mehr als ein System einsetzen. Auf der First-Party-Seite gibt es neben dem Hauptadserver (Tier-1-System) in Regel Systeme zur Auslieferungsoptimierung (man nennt das auch Yield), heute oft in der Form einer oder mehrerer Sell-Side-Plattformen (SSPs) zur programmatischen Kampagnenabwicklung, sowie spezielle Systeme zur Auslieferung von Videoinhalten. Der Third-Party-Adserver auf der Agenturseite benötigt ebenfalls integrierte oder extern angebundene Lösungen zur Videoauslieferung, sowie eine Anbindung an eine Demand-Side-Plattform (DSP), dem Gegenstück zur SSP. Langsam unübersichtlich wird es dann, wenn man die Systeme in die Betrachtung einbezieht, die in Kampagnen über die Tags der Hauptadserver nachgeladen werden und Spezialaufgaben erfüllen. In die Kategorie dieser Fourth-Party-Server fallen zum Beispiel Systeme zur Visbilitymessung, AdVerification-Anbieter, Customer-Journey-Tracking-Systeme  und  Dynamische Werbemitteltools (DCOs).

    Und falls Sie sich jetzt wundern, warum wir schon bei der Zahl Vier sind, es aber anscheinend keine Second-Party-Adserver gibt, so ist die Antwort simpel. Second Party ist der User, der mit seinem Browser eine Website aufruft und die komplexe Systemwelt, die er dabei nutzt in der Regel nicht wahrnimmt.

     

     

     

  9. Laut in München 2014 – Sony Music feiert Erfolge

    Okt 24 2014

    Seemänner, Reeperbahn und Meerjungfrauen – gestern ging es nordisch zu in München. Und das lag nicht nur an den nordisch kalten Temperaturen. Sony Music hat zur alljährlichen „Laut in München“ eingeladen und dabei Seemanns-Feeling vermittelt.

    So begrüßten uns am frühen Nachmittag ein Seemanns-Chor in den Eisbachstudios und ein Lunchpaket mit Motto-Anker. Und dann ging es auch schon los mit einer kurzen Rede von CEO Philip Ginthör. Er konnte stolz berichten, dass Sony Music im Hit-Markt das erste Halbjahr 2014 dominiert hat und zeigte sich voll zufrieden über die Unternehmens-Entwicklung. Durch den weiteren Nachmittag und Abend führten die jeweiligen Heads der unterschiedlichen Labels und Auftritte unterschiedlichster Künstler. Den Anfang machte John Legend – ein Mann, ein Flügel, ein Hit: All of me. Ein kurzer Zwischenstopp auf seinem Weg nach Hamburg, wo er abends ein Konzert gab.

    Auch im weiteren Verlauf ließ sich Sony Music nicht lumpen und so folgten Auftritte von George Ezra (ein Mann, eine Gitarre, zwei Songs), The Script, Mark Foster, Johannes Oerding, Ella Henderson, In Flames, Olly Murs und einigen mehr.

    Wenig musikalisch, dafür gewohnt lustig gab sich Michael Mittermeier die Ehre. Auch die Schlagerfans kamen mit den Amigos, Fantasy und Maria Levin auf ihre Kosten.