mediascale - innovative medienvermarktung
Klartext!
  1. Activity bei mediascale

    Mrz 31 2015

    Einmal im Jahr heißt es bei der mediascale: Gemeinsam Spielen!

    Letztes Jahr hieß es “Ruck Zuck” und die Teams haben einander schnell und schlagfertig Begriffe erklären müssen – möglichst ohne die gleichen Umschreibungen zu nutzen, die der Vorspieler vielleicht schon genutzt haben könnte.

    Ende letzter Woche war es wieder soweit und diesmal gab es sogar eine Motto-Torte, die das Thema des Abends bekannt gab – gebacken mal wieder von unserer Meister-Hobby-Konditorin Nadine:

    Motto-Torte

    Motto-Torte

    Genau: Activity! Dabei geht es darum, dem eigenen Team in der vorgegebenen Zeit möglichst viele Begriffe zu erläutern. Durch Erklären, durch Zeichnen oder durch Pantomime. Und anders als im Original hatten wir Begriffe aus drei unterschiedlichen Kategorien: Freizeit, Arbeit und Bayern. Und so kam es schon mal vor, dass jemand einen Begriff wie “AdImpression” in Pantomime darstellen musste. Für die nicht gebürtigen Münchner stellte durchaus auch die Kategorie Bayern eine Herausforderung dar. Neben Klassikern wie “Weißwurst” musste auch der “Wendelstein” gemalt werden. Das wiederum ließ die extra aus der österreichischen Niederlassung angereiste Kollegin noch kalt. Doch bei München-spezifischen Begriffen wie dem “Stachus” musste sie dann doch klein beigeben.

    Wer in den Artikeln des Vorjahres schon geschmökert hat, den wird der Ausgang des Spiels wenig wundern: Gewonnen hat mal wieder das Team, in dem unser Geschäftsführer Julian Simons beteiligt war. Vielleicht finde ich irgendwann noch heraus, was sein Geheimnis ist, aber egal mit wem er gemeinsam in einem Team spielt – zum Schluss steht er immer ganz oben auf dem Treppchen.

    Das Siegerteam

    Das Siegerteam

    Aber nach dem Spiel ist vor der Party und spätestens da waren alle Teams wieder gleich auf. Im Namen von der gesamten mediascale möchte ich mich ganz herzlich für die super Idee und die tolle Organisation bedanken: Ein riesen Dankeschön an Eva, Bettina und auch an Dani (die in der Vorbereitung geholfen hat, dann aber leider krankheitsbedingt verhindert war).

    Unsere Orga-Ladies

    Unsere Orga-Ladies

    Es hat total Spaß gemacht! Besonders ins Zeug gelegt haben sich übrigens unsere drei Geschäftsführer Wolfgang, Dominik und Julian, die nach der Siegerehrung noch eine Ehrenrunde gespielt haben, was für den ein oder anderen Lacher gesorgt hat.

  2. Glossar: Das Google Display Netzwerk Teil 3: Kampagneneinstellungen & Targetingoptionen

    Mrz 27 2015

    Aller guten Dinge sind drei! Darum kommt nun der letzte Teil unserer Glossar Reihe zum Thema Google Display Netzwerk. Begonnen hatten wir mit der Vorstellung der allgemeinen Anzeigeformate im GDN und machten dann einen Exkurs in die Welt der Videoformate auf YouTube.  Jetzt wollen wir natürlich wissen, was die wichtigsten Kampagneneinstellungen sind und welche Targetingoptionen Werbungstreibenden zur Verfügung stehen.

    Kampagneneinstellungen

    Im Rahmen der Einstellungen einer Kampagne kann man zunächst geografische Ausrichtung, Sprache und auch das Frequency-Capping festlegen. Zusätzlich lässt sich bei einer  Kampagnen auch eine Einstellung nach Gerätetyp vornehmen. Dabei kann man zwischen Computer, Tablet und Mobilgerät  auswählen. Speziell bei den Mobilgeräten sogar noch einmal zwischen den gängigen Betriebssystemen. Dies macht insbesondere dann Sinn, wenn  man z.B. nur IOS relevante Produkte, wie etwa spezielle Apps bewerben möchte. Zu guter Letzt ist es auch möglich, Anzeigen nur an bestimmten Tagen und zu ausgewählten Uhrzeiten zu schalten.

    Targetingoptionen

    Damit eine Kampagne auch möglichst die richtige Zielgruppe erreicht, gibt es verschiedene Targetingoptionen, über die man seine Anzeigen oder Videos im Display Netzwerk aussteuern kann.

     

    tageting google

    Targetingoptionen auf Google

    -          Kontextuelles Targeting im GDN

    Über diese Targetingoption lassen sich Kampagnen anhand von thematisch gewählten Keywords aussteuern. Die Keywords dienen dabei als Bezugspunkte für AdWords, das das Internet nach inhaltlichen Bezügen durchkämmt, auf denen die Anzeigen ausgeliefert werden können.

    -          Thematisches Targeting

    Hierbei werden Websites zur Auslieferung der Anzeigen gewählt, die sich inhaltlich mit den vorab festgelegten Themen auseinandersetzen. Die Themen lassen sich dabei aus mehr oder weniger genauen und von Google vorgegebenen Themenclustern auswählen.

    -          Interessen Targeting

    Diese Option des Targetings setzt sich gezielt mit dem Surfverhalten der User auseinander. Dabei stehen zwei Kategorien zur Auswahl:  Über die Kategorie  „gemeinsame Interessen“ werden die Anzeigen an User ausgesteuert, die mit ihrem Surfverhalten bereits über einen längeren Zeitraum  Interesse an Inhalten gezeigt haben, die auch zu der eigenen Kampagne passen. Ähnlich funktioniert es mit der Kategorie „kaufbereite Zielgruppe“. Hier wählt man aus einer Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen aus, die bereits von anderen Nutzern gesucht und verglichen wurden und sich somit als relevant für die eigene Kampagne erweisen.

    -          Placement Targeting

    Das Placement Targeting ist das wohl genaueste Steuerungselement unter den Targetingoptionen. Es ermöglicht die Auslieferung auf einer, oder mehreren eigens gewählten Internetseiten des Google Display Netzwerks.

    -          Remarketing

    Das Remarketing erlaubt User erneut anzusprechen, die bereits die Website besucht haben oder mit einem anderen Werbemittel angesprochen wurden.

    -          Demografisches Targeting

    Bei dieser Option können Kriterien wie Alter, Geschlecht aber auch der Elternstatus festgelegt werden.

    Mögliche Kombinationen von Targetingelementen

    Mögliche Kombinationen von Targetingelementen

    Alle Targetingoptionen lassen sich natürlich auch miteinander verknüpfen. Jedoch darf man nicht vergessen, dass bei der Aussteuerung auch alle Targetingoptionen erfüllt sein müssen. Denn nur dann wird eine Anzeige tatsächlich ausgespielt.  Wer viele Targetingelemente mit einander kombiniert, kann auf diese Weise zwar ganz gezielt eine sehr spezielle User-Gruppe ansprechen, grenzt aber gleichzeitig auch die Reichweite seiner Kampagne ein.

  3. Bscheid gsagt – Folge 57: Native Advertising

    Mrz 24 2015

    Ist Native Advertising die neue Rettung der Werbewelt? Diese Vorstellung muss relativiert betrachtet werden, meint mediascale Geschäftsführer Wolfgang Bscheid. Denn Native kann manche Inhalte sehr gut transportieren, bei bestimmten Punkten schwächelt aber diese Werbeform und muss daher sehr fokussiert eingesetzt werden. Wer nur den eigenen Produktvorteil darstellen möchte, wird das mit Native nicht schaffen. Inhaltliche Innovationen lassen sich dagegen in einer Art Story Telling hervorragend an die Zielgruppe bringen.

    Was müssen Werbungstreibende berücksichtigen, wenn sie über das Thema Native nachdenken? Und ab wann führt Native zum Vertrauensverlust in die redaktionelle Arbeit der Verlage? Nicht alle Themen eigenen sich für Native Advertising. Doch auch bei den geeigneten Inhalten darf man die Objektivität nie aus den Augen verlieren. Aus diesem Grund kann eine Native Kampagne auch nicht einfach so neben dem klassischen Anzeigengeschäft erledigt werden. Denn für effizientes Native Advertising sind komplett andere Kompetenzen gefragt.

    Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

  4. Glossar: Geotargeting Mobile – Teil 2

    Mrz 20 2015

    Im ersten Teil unserer Reihe zum Thema Geotargeting Mobile haben wir die verschiedenen Möglichkeiten der mobilen Lokalisierung erklärt. Nun geht es weiter mit dem Thema Proximity Targeting, besser bekannt unter dem Begriff Beacons.

    Unter Proximity Targeting versteht man die Ansprache von Smartphone-Nutzern in einem begrenzten lokalen Umkreis. Die dafür notwendige Technologie nennt man Beacons, die nach dem klassischen Sender-Empfänger Prinzip funktioniert. Beacons sind also kleine Sender, die via Bluetooth Low Energy mit einem Empfänger, sprich dem Smartphone kommunizieren können. Die Reichweite von Beacons kann mittlerweile bis zu ca. 50 Meter betragen. Die Low Energy Technologie ist, wie der Name schon sagt, im Vergleich zum Vorgänger Bluetooth deutlich energiesparender.

    Damit Beacon und Smartphone miteinander kommunizieren können, muss der Nutzer eine zum Beacon passende App auf sein mobiles Endgerät herunterladen, die als der eigentliche Empfänger fungiert. Ohne eine entsprechende App funktioniert diese Technologie nicht, da Beacons sonst nur Signale aussenden, aber keine Daten empfangen können.

    Einsatz von Beacons

    Die Einsatzmöglichkeiten von Beacons sind vielfältig. Sie können zur Navigation in Gebäuden eingesetzt werden, konkrete Angebote am Point of Sale übermitteln oder weiterführende Informationen zu Produkten, Gegenständen, Kunstobjekten etc. liefern.

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    Für den Handel ist die Ausstattung mit der Beacon-Technologie ein schönes Tool, um direkt mit dem Kunden zu kommunizieren. Angefangen von der Begrüßung beim Betreten des Geschäfts über die Bereitstellung von Produktinformationen und Navigation durch den Laden zum gesuchten Artikel, bis hin zur Übertragung von Rabattaktionen oder Ähnlichem. Der Kunde kann somit in Echtzeit direkt am PoS über das Smartphone mit relevanten Informationen angesprochen werden.

    Die größte Beacon-Installation im deutschsprachigen Raum findet man aktuell im Haus der Kommunikation in München. Insgesamt sind dort 120 Beacons installiert, die sämtliche Aspekte und Bausteine der Wertschöpfungskette am PoS demonstrieren. Besucher können dort selbst ausprobieren, was man mit der Beacon-Technologie alles machen kann.

  5. Ein tragfähiges Konzept

    Mrz 18 2015
    Dominik Frings

    Dominik Frings

    Nun ist sie also da, die Apple Watch, und die Stimmung reicht von überschwänglichem Gralsfund bis zur bodenlosen Ernüchterung. Da wird von neuen Chancen und Businessmodellen geredet und über die Bedeutungslosigkeit dieser Innovation geschimpft. Dabei ist beides richtig. Wirkliche Innovation sehe ich bis dato auch nicht, andererseits sehe ich durchaus die Eintrittskarte für eine weitere Vernetzung von Alltagsgegenständen, die bei den Uhren beginnt und sich bei Haushaltsgeräten, Kleidungsstücken etc. fortsetzen wird. Ob es wirklich eines Smart-Rings bedarf, wage ich dann doch zu bezweifeln – zumindest außerhalb der Vollerotik-Industrie.

    Smart Watches gab es schon vorher und meine Kollegen haben hierzu auch schon vor einem Jahr die ersten Applikationen für Reisekunden entwickelt. Allein die massenhafte Verbreitung fehlte noch und es könnte (muss aber nicht) Apple sein, das hier den nötigen Impuls setzt. Ich für meinen Teil kann im jetzigen Umfang dem neuen  Produkt noch nichts abgewinnen. Wenn ich allerdings eines Tages die Möglichkeit habe, vollkommen autonom mit dem Gerät zu telefonieren und Nachrichten zu empfangen, Puls zu messen und Höhenmeter anzuzeigen, dann spare ich mir Handy und klassische Laufuhr auf meinen Runden (Herr Cook, bitte veranlassen Sie das doch mal in naher Zukunft).

    Doch was ist nun eigentlich der entscheidende Fortschritt rund um das Thema Wearables? Werblich dürfte sich der Spielraum in Grenzen halten, denn die zur Verfügung stehenden Displays sind begrenzt und nicht dazu geeignet, User permanent mit Botschaften zu adressieren. Als Werbemedium sind schon Mobile Devices ein schwieriges Thema. In Kombination mit den erhobenen Daten dürften allerdings durchaus Begehrlichkeiten entstehen, sagen sie doch sehr viel über den Nutzer und dessen Verhalten, gesundheitlicher Zustand etc. aus. Wer über diese Daten verfügt, hat damit den entscheidenden Trumpf in der Hand. Und das inkludiert nicht nur die werbliche Nutzung. Es dürfte auch z.B. Versicherungen und Pharmaunternehmen interessieren, so sie denn Zugriff bekommen bzw. den Kunden durch entsprechende Verlockungen zur Preisgabe ködern. Ähnliche Visionen gibt es ja schon im KFZ-Bereich und auch die Hauselektronik wird in nicht allzu ferner Zukunft eine wahre Informationsflut auslösen. Spannend wird also sein, inwieweit die Daten bei Unternehmen wie Google und Apple vorliegen und inwieweit wir sie nutzen können.

    Werblich betrachtet ergeben sich spannende Perspektiven, kann ich doch z.B. dem passionierten Jogger gleich das passende Isogetränk nach dem Lauf anbieten, sei es auf dem Handy oder der Uhr. Aus Konsumentensicht dürfen Sie jeder für sich überlegen, ob sie feuchte Augen vor Freude über die Segnungen der neuen Möglichkeiten bekommen oder Ihnen der Angstschweiß dank orwellscher Apokalypsen aus den Poren schießt. So oder so, gewöhnen Sie sich daran oder suchen Sie sich einen schön abgelegenen Fleck auf der Welt, wo Sie sich ein Einsiedlertum bis zur großen Katastrophe (Meteorit, Eiszeit, Supervulkan…) oder dem eigenen Ableben vorstellen können.

  6. Mediascale Glossar: Das Google Display Netzwerk Teil 2: Videoanzeigen auf YouTube

    Mrz 12 2015

    Am 14.Februar 2005 registrierten die Gründer Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim die Webseite Youtube.com. Mittlerweile werden weltweit jeden Monat sechs Milliarden Stunden Videomaterial von einer Milliarde Nutzern konsumiert. Das macht auf Basis von Klicks vier Milliarden Videos pro Tag. Noch beeindruckender wird es, wenn man sich einmal vorstellt, dass in einer Minute ca. 300 Stunden Videomaterial auf YouTube hochgeladen werden. Auf einen ganzen Tag gesehen ist das Material in der Länge von 16 vollen Jahren. Das meistgesehene Video 2014 zeigt einen Hund in einem Spinnenkostüm, der Passanten erschreckt. Doch an “Gangnam Style” von dem koreanischen Künstler Psy als das erfolgreichste YouTube Video aller Zeiten, kommt es noch lange nicht heran. Für diesen einen Clip musste die Videoplattform sogar seinen Videocounter überarbeiten, damit auch die mehr als zwei Milliarden Aufrufe korrekt angezeigt werden konnten. Fast banal wirkt dagegen das allererste Video, das jemals auf YouTube hoch geladen wurde. Es stammt von Jawed Karim und zeigt den YouTube-Gründer im Zoo von San Diego vor dem Elefantengehege. „Interesting…“ kommentierte das ein User und produzierte damit den allerersten Kommentar auf dem Videoportal.

    Mittlerweile ist YouTube bei den Big Playern angekommen und gehört seit 2006 zum Google-Universum. Nach dem ersten Teil unserer Serie mit den allgemeinen Anzeigenformaten im Google Netzwerk, unternehmen wir nun einen Exkurs in die Welt der Videoformate auf YouTube. Grundsätzlich unterscheidet man bei YouTube zwei verschiedene Anzeigen-Typen –  PreRoll und  TrueView.

    Für TrueView gibt es bei YouTube wiederum zwei Platzierungsmöglichkeiten – In-Display oder In-Stream. Die In-Stream-Option  kann vor oder innerhalb eines YouTube Videos als Videoanzeige geschaltet werden. Entscheidet man sich für In-Display, erscheint die Anzeige oberhalb des Suchergebnisses oder rechts neben dem Player. Diese werden als gewerbliche und bezahlte Videos gekennzeichnet. TrueViews unterliegen keiner Mindest- oder Maximallänge. Die Abrechnung erfolgt erst, nachdem ein Video mindestens 30 Sekunden gesehen wurde. Sollte das Video eine Gesamtlänge von 30 Sekunden unterschreiten, erfolgt die Abrechnung erst nachdem der komplette Inhalt gesehen wurde. Anders als bei gängigen Videoanzeigen wie PreRolls hat der Betrachter hier die Möglichkeit, die Anzeigen nach fünf Sekunden zu überspringen, um zum eigentlich anvisierten YouTube Video zu gelangen.

    Via AdWords können ebenfalls PreRolls bei YouTube und anderen videofähigen Seiten im Displaynetzwerk eingestellt werden. PreRolls können über das Selbstbuchungstool mit der maximalen Länge von 20 Sekunden eingestellt werden. Liegt die Laufzeit darüber, geht die Buchung der Anzeige nur direkt über Google . Diese Videos kann man nicht einfach überspringen und muss sie bis zum Ende genießen, wenn man nicht vorzeitig die Seite verlassen möchte.

    YouTube

    Jetzt fehlt nur noch das Thema Kampagnensteuerung und mögliche Targetingoptionen im Google Display Netzwerk. Dazu gibt es mehr im dritten Teil! Also dran bleiben, Fortsetzung folgt…

  7. Yahoo gibt nicht auf …

    Mrz 10 2015

    … zumindest nicht in den USA. Obwohl ich hätte wetten können, dass die Umstellung der Standardsuchmaschine bei Firefox von Google auf Yahoo keine langfristigen Marktanteile für Yahoo einbringen würde, wurde ich tatsächlich eines Besseren belehrt. Aber seht selbst:

    Kurzer Rückblick für diejenigen, die es nicht ganz mitbekommen haben: Yahoo hat im November 2014 eine fünf Jahre lange abgeschlossen. Dabei hatte man sich darauf geeinigt, dass in dieser Zeit auf Firefox Yahoo statt Google als Standardsuchmaschine für Mobile und Desktop eingerichtet wird.

    Und wie man auf der Abbildung oben erkennen kann, nahm der Marktanteil von Yahoo seit dem um 3%  zu und der von Google stattdessen ab. So eine große Veränderung der Marktanteile gab es schon sehr lange nicht mehr. Insbesondere nicht in diese Richtung. Seit es Google gibt, gab es nur eine Ausnahme: Und zwar als Yahoo und Bing sich zusammengeschlossen haben. Interessant dabei ist, dass es danach aussieht, als würde der Anteilsgewinn von Yahoo noch weiter ansteigt. Zwar nur sehr langsam, aber er steigt.

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    Hier muss dazu gesagt werden, dass Yahoo bis November 2014 noch auf einem gleichbleibenden Wert von ca. 10% stand.

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    In dieser Abbildung lässt sich erkennen, dass Yahoo von Dezember auf Januar einen Anstieg um 11% in den Suchanfragen erhalten hat, wohingegen Google um 1% zurückgeht.

    Nun, da die Veränderungen ja noch nicht ganz abgeschlossen ist, fällt mein Fazit recht offen aus. Ich kenne die genauen Umsatzzahlen von Google in der US-Suche zwar nicht, aber ich weiß, dass Google insgesamt 60 Mrd. US-Dollar  in 2014 umgesetzt hat. Wenn Google also auch nur 1% abgibt, sprechen wir von 600 Mio. US-Dollar pro Jahr. Das würde natürlich nur für Google weltweit und für alle Einnahmen über alle Produkte entsprechen. Da die Suche ca. 70% ausmacht und die Vereinigten Staaten ca. 45% aller Einnahmen erwirtschaften, komme ich auf ein errechnetes Defizit von ca. 190 Mio. €. Das macht Google zwar natürlich locker wieder durch Anpassungen der Klickpreise wett, aber damit macht man sich auch nicht unbedingt beliebter.

    Wir sind also nicht nur gespannt, ob Yahoo seinen Erfolg auch in Europa wiederholt, sondern auch ob Google sich das gefallen lässt. Mich persönlich würde es schon freuen, wenn wir hier in Deutschland von dieser Fast-Monopol-Stellung Googles in eine Wettbewerbssituation kämen. Ich wünsche es Google natürlich nicht, aber dem Geschäft…

  8. Bscheid gsagt – Folge 56: Handel im Wandel – 2

    Mrz 05 2015

    Der Handel ist gefangen in einer Preisspirale Richtung Discount, stellte mediascale Geschäftsführer Wolfgang Bscheid im ersten Teil unserer Serie  “Handel im Wandel” fest. Aber gibt es denn auch einen Ausweg? „Back to the roots“ lautet hier die Devise: Was zeichnet den Händler in seiner ursprünglichen Tätigkeit aus? Wie kann er sich im stationären Handel von seinen Wettbewerbern differenzieren? In der Regel vor allem über eine individuelle und kompetente Beratung.

    Doch wie lässt sich dieser Beratungsaspekt ins Digitale übertragen? Dafür gibt es vom User-Generated-Content bis zur Liveberatung verschiedene Möglichkeiten. Beratung darf dabei nur nicht mit einer aufwändigeren Form der Produktpräsentation verwechselt werden. Stattdessen brauchen wir wieder die Persönlichkeit des Beraters, der als echter Mensch hinter dem Produkt steht.

     

    Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

  9. Bscheid gsagt – Folge 55: Handel im Wandel – 1

    Mrz 03 2015

    Der Handel befindet sich im Wandel, aber wo geht die Reise hin? Immer mehr Segmente bewegen sich in Richtung Discount: Die Händler drücken die Preise nach unten, um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Dabei spielt das Internet keine unerhebliche Rolle, da es als eine Art Katalysator für diesen Prozess dient. Denn im Internet zählt oftmals ausschließlich der Preis. Und das bereitet vielen Handelspartnern enorme Kopfschmerzen.

    Aber wer ist nun Schuld an dieser Entwicklung? Der Verbraucher, der immer nach dem günstigsten Preis sucht, oder der Händler selbst, der seine Kommunikationsmaßnahmen einzig auf den Preis reduziert.

     

     

    Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

  10. Media vs. Kreation: Kann es im Fegefeuer der Eitelkeiten Sieger geben?

    Feb 27 2015
    Dominik Frings

    Dominik Frings

    Die Geschichte der Werbung ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Es ist im Kern ein Spiegel des menschlichen Zusammenseins und erinnert immer wieder an das Verhältnis von Männern und Frauen. Dieses bedarf wohl keiner weiteren Erläuterungen, wobei ich in der nun folgenden Analogie nicht einem Kontrahenten eine spezifische Geschlechterrolle zuweisen will.

    Aber dass sich Kreative und Medianer nicht so recht verstehen wollen, ist mehr Regel als Ausnahme. Ich will mich da aus einer gewissen Befangenheit gar nicht herauswinden. Ich stehe auf der Mediaseite und meine Verwunderung über manch Gebaren kann ich häufig nur in einem Vollbad aus Ironie und Zynismus ertragen. Das geht dem kreativen Antipoden sicherlich ähnlich, aber ich habe selbstverständlich Recht und er nicht ;-).  Deshalb möchte ich mich jedoch noch lange nicht zum Richter aufspielen.

    Nun wurde aus dem einen Lager nach langer Zeit endlich wieder eine Verbalkeule ausgepackt, die dankbar aufgegriffen und beantwortet wurde. Newton zum Gruß ist der aktuelle Stand also Actio = Reactio. Aber kann es in diesem Fegefeuer der Eitelkeiten einen Sieger geben?

    Den vollständigen Artikel lesen Sie hier bei LEAD digital.

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