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Klartext!
  1. Shopping 2020 – Der weShop im Haus der Kommunikation

    Okt 30 2014
    Agnes Ley

    Agnes Ley

    Vor Kurzem hat mein Kollege Taskin schon einen Blick in die Glaskugel geworfen und dabei einige Szenarien beleuchtet, wie Shopping im Jahr 2025 aussehen könnte. Bei mir geht die Reise heute nur 5 Jahre in die Zukunft bzw. eigentlich nur 2 Treppen ins Erdgeschoß unseres Büros. Denn dort haben wir von der Serviceplan Gruppe gemeinsam mit Vitrashop das Shopping Erlebnis der Zukunft in die Realität umgesetzt.

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    Was erwartet nun aber den Käufer im Jahr 2020 in einem Shop? Tja, das kommt nun darauf an, ob ich mich im Online Shop befinde oder doch lieber ins stationäre Geschäft gehe. Im Online Shop kann ich durch die “call an expert” Funktion die gleiche Beratung wie im Einzelhandel erwarten – und das barrierefrei, ohne Herunterladen von Software, Installation etc. Im Laden werde ich schon vor dem Schaufenster begrüßt, sofern ich eine digitale Kundenkarte auf dem Handy habe und bekomme evtl. sogar für meinen Besuch einen besonderen Bonus angeboten. Betrete ich den Laden, dann sehe ich erst mal: wenig. Und zwar wenig Ware.

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    Die ist dafür sehr übersichtlich und annehmlich präsentiert - weniger ist mehr. Denn die Ware wird mir direkt nach Hause geliefert, so dass ich nicht so viel tragen muss. Das bedeutet für den Händler wiederum, dass er weniger Ware vor Ort vorhalten muss, da die Lieferung direkt vom Zentrallager aus erfolgen kann. Auch müssen nicht alle Farben in allen Größen vorrätig sein, da es für die ausgestellten Waren jeweils ein Display gibt, auf dem alle Größen- und Farboptionen angezeigt werden. Diese können über einen Anschluss an den Online Shop direkt zubestellt werden.

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    Auf einem zentralen Beratungstisch kann man sich zu allen Artikeln durch Auflegen der Ware mehr Infos anzeigen lassen. Auch Empfehlungen zu Kombi-Artikeln kann ich mir als Anregung hier holen.

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    Die Umkleidekabine kann durch RFID Technologie, die auf jedem Artikel angebracht ist, erkennen, welche Artikel ich mit in die Kabine nehme. Spezielle “Spion”-Spiegel zeigen mir Oberteile und Hosen in der Kombination an, so dass man ohne Anprobieren beurteilen kann, wie Artikel zueinander passen. Auch Alternativen kann ich mir hier anzeigen lassen.

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    Und das sind nur die augenfälligsten Umsetzungen im weShop. Extras wie ein je nach Wetter- und Stimmungslage änderbares Lichtkonzept, Shop-Tablets und vieeel Technik im Hintergrund gibt es hier zu entdecken. Haben Sie Lust bekommen auf eine Führung im weShop? Sprechen Sie uns gerne zum Thema an.

     

  2. Auf wie vielen Parties tanzt der Adserver?

    Okt 28 2014
    Tobias Wegmann

    Tobias Wegmann

    Adserver… Was war das noch mal? Ach richtig, das sind die Systeme, über die Banner von Displaykampagnen gesteuert, ausgeliefert  und gezählt werden. Für unsere Branche  genauso allgegenwärtig wie unverzichtbar. Doch verrichten sie ihre Arbeit im Hintergrund, man sieht sie nicht (da verpassen sie wirklich nichts, falls sie nicht gerade einen Fetisch für graue Kästen haben sollten) und außer den Kollegen im Admanagement hat man meist nur mit ihnen zu tun, wenn es Auslieferungsprobleme oder Zähldifferenzen gibt. Diese Zähldifferenzen, also Abweichungen zwischen den Statistiken, die unterschiedliche Systeme ausweisen, kann es nur geben, weil es in einer Onlinekampagne immer mehr als einen Adserver gibt und diese parallel zählen, um sich gegenseitig zu kontrollieren.

    Und hier kommt jetzt die Sache mit der Party ins Spiel. Man unterscheidet bei den Adservern das System, das der Vermarkter oder Publisher einsetzt, den First-Party-Adserver vom Third-Party-Adserver, den die Mediaagentur oder der Werbekunde selbst betreibt. Das First-Party-System ist direkt im Programmcode der Contentwebsite eingebunden und wird beim Laden der Seite im Browser auch zuerst angesprochen. Es sucht nach der auf den Werbeplatz eingebuchten Kampagne und leitet auf den Code des Third-Party-Systems weiter. Dieses ist dafür zuständig, dass dann das richtige Werbemittel geladen und im Browser dargestellt wird. Eigentlich einfach, oder ?

    Die technische Entwicklung und die zunehmende Differenzierung der medialen Produkte, die dem Markt angeboten werden, führten dazu, dass sowohl Vermarkter, als auch Agentur heute zur Kampagnensteuerung mehr als ein System einsetzen. Auf der First-Party-Seite gibt es neben dem Hauptadserver (Tier-1-System) in Regel Systeme zur Auslieferungsoptimierung (man nennt das auch Yield), heute oft in der Form einer oder mehrerer Sell-Side-Plattformen (SSPs) zur programmatischen Kampagnenabwicklung, sowie spezielle Systeme zur Auslieferung von Videoinhalten. Der Third-Party-Adserver auf der Agenturseite benötigt ebenfalls integrierte oder extern angebundene Lösungen zur Videoauslieferung, sowie eine Anbindung an eine Demand-Side-Plattform (DSP), dem Gegenstück zur SSP. Langsam unübersichtlich wird es dann, wenn man die Systeme in die Betrachtung einbezieht, die in Kampagnen über die Tags der Hauptadserver nachgeladen werden und Spezialaufgaben erfüllen. In die Kategorie dieser Fourth-Party-Server fallen zum Beispiel Systeme zur Visbilitymessung, AdVerification-Anbieter, Customer-Journey-Tracking-Systeme  und  Dynamische Werbemitteltools (DCOs).

    Und falls Sie sich jetzt wundern, warum wir schon bei der Zahl Vier sind, es aber anscheinend keine Second-Party-Adserver gibt, so ist die Antwort simpel. Second Party ist der User, der mit seinem Browser eine Website aufruft und die komplexe Systemwelt, die er dabei nutzt in der Regel nicht wahrnimmt.

     

     

     

  3. Laut in München 2014 – Sony Music feiert Erfolge

    Okt 24 2014

    Seemänner, Reeperbahn und Meerjungfrauen – gestern ging es nordisch zu in München. Und das lag nicht nur an den nordisch kalten Temperaturen. Sony Music hat zur alljährlichen „Laut in München“ eingeladen und dabei Seemanns-Feeling vermittelt.

    So begrüßten uns am frühen Nachmittag ein Seemanns-Chor in den Eisbachstudios und ein Lunchpaket mit Motto-Anker. Und dann ging es auch schon los mit einer kurzen Rede von CEO Philip Ginthör. Er konnte stolz berichten, dass Sony Music im Hit-Markt das erste Halbjahr 2014 dominiert hat und zeigte sich voll zufrieden über die Unternehmens-Entwicklung. Durch den weiteren Nachmittag und Abend führten die jeweiligen Heads der unterschiedlichen Labels und Auftritte unterschiedlichster Künstler. Den Anfang machte John Legend – ein Mann, ein Flügel, ein Hit: All of me. Ein kurzer Zwischenstopp auf seinem Weg nach Hamburg, wo er abends ein Konzert gab.

    Auch im weiteren Verlauf ließ sich Sony Music nicht lumpen und so folgten Auftritte von George Ezra (ein Mann, eine Gitarre, zwei Songs), The Script, Mark Foster, Johannes Oerding, Ella Henderson, In Flames, Olly Murs und einigen mehr.

    Wenig musikalisch, dafür gewohnt lustig gab sich Michael Mittermeier die Ehre. Auch die Schlagerfans kamen mit den Amigos, Fantasy und Maria Levin auf ihre Kosten.