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	<title>Kommentare zu: Vermarkter übergreifendes Targeting</title>
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	<description>Weblog der mediascale GmbH &#38; Co. KG</description>
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		<title>Von: Julian Simons</title>
		<link>http://www.mediascale-klartext.de/2009/10/vermarkter-ubergreifendes-targeting/comment-page-1/#comment-19</link>
		<dc:creator>Julian Simons</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 09:29:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mediascale-klartext.de/?p=277#comment-19</guid>
		<description>Der Autor antwortet umgehend ;-):
Vollkommen richtig - das Retargetingvolumen ist im Vergleich einer Gesamtkampagne und auch im Vergleich anderer Targetingmodelle gering. Dennoch oder vielleicht auch gerade deswegen sprechen die Leistungswerte für sich und im Moment zählen bei den meisten Kunden v.a. die Leistungswerte. 
Denn die Krux gerade bei neuen und innovativen Produkten ist doch, dass zuerst der Kunde überzeugt werden muss, diese Produkte einzusetzen. Und die Überzeugungsarbeit wird umso schwieriger, wenn die ersten Leistungswerte nicht dem entsprechen, was der Kunde sich vorstellt - da fällt die Differenzierung auf Kundenseite meist recht spärlich aus...&quot;profilgestützte Kampagnen funktionieren nicht, das lassen wir lieber...&quot; Wenn man an diesem Punkt ist, werden wir alle grosse Mühe haben, den Kunden wieder davon zu überzeugen, dass dieses Thema für ihn ein Quantensrpung in der Aussteuerung von Onlinekampagnen darstellt.

Und deswegen plädiere ich v.a. für intensive Beratung des Kunden und klare Leistungsversprechen, die auch einzuhalten sind. Als Berater für den FMCG&#039;ler muss ich dem Kunden natürlich erklären, dass Retargeting nicht die eierlegende Wollmilchsau ist, die ihm hilft, ein neues Produkt auf einer neuen Site einzuführen, denn da wird wohl niemand zu dotieren und damit wiederzufinden sein.

Was muss man also erklären?
Lieber FMCGler, wer interessiert sich denn heute für Deine Produkte? Was hat der User denn vielleicht vorher schon bei Dir gesurft? Ein Waschmittel oder ähnliches Produkt aus Deinem Haus?
Können wir ihn auf einer anderen Site soweit spezifizieren, dass wir ihn später wiederfinden können? So haben wir z.B. die Erfahrung gemacht, dass sich ein User, der auf einer Site (um bei dem Beispiel zu bleiben) für Herrenduschgel oder Deo war, sich auch für Herrenhaarwaschmittel interessiert und dass wir ihn auf der Deo und Duschgelsite entsprechend dotieren können, um ihn dann für das neue Produkt wiederzufinden.

Und hier sehen wir, die Grenzen verschwimmen und es geht nicht um Begrifflichkeiten, sondern um das Verständnis für die Möglichkeiten, die einem die Technik bieten kann, die aber nur genau so gut sind, wie das dahinter stehende Konzept!

Das heisst für uns und ich glaube auch für nugg.ad:
1. 
Je mehr wir über einen User und dessen Vorlieben wissen, desto genauer können wir ihn ansprechen und ein Produkt anbieten, das ihn interessiert. Ob wir das dann Predictive, Re oder Humsdibumsdi nennen, wird den Erfolg der Kampagne nicht beeinflussen

2.
Der Kunde braucht und erwartet Beratung, die nicht damit endet, ihm ein Tool anzubieten, denn Tools interessieren den Kunden meist gar nicht, sondern ausschliesslich die Lösung für ein Problem, deswegen gebe ich Dir recht - wir brauchen Konzepte für Kunden, die mit Tools zu beseren Ergebnissen führen, egal, was das Tool macht! 

Und ich glaube, dass v.a. die Agenturen gefordert sind, Ihren Beitrag zu leisten!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Autor antwortet umgehend ;-):<br />
Vollkommen richtig &#8211; das Retargetingvolumen ist im Vergleich einer Gesamtkampagne und auch im Vergleich anderer Targetingmodelle gering. Dennoch oder vielleicht auch gerade deswegen sprechen die Leistungswerte für sich und im Moment zählen bei den meisten Kunden v.a. die Leistungswerte.<br />
Denn die Krux gerade bei neuen und innovativen Produkten ist doch, dass zuerst der Kunde überzeugt werden muss, diese Produkte einzusetzen. Und die Überzeugungsarbeit wird umso schwieriger, wenn die ersten Leistungswerte nicht dem entsprechen, was der Kunde sich vorstellt &#8211; da fällt die Differenzierung auf Kundenseite meist recht spärlich aus&#8230;&#8221;profilgestützte Kampagnen funktionieren nicht, das lassen wir lieber&#8230;&#8221; Wenn man an diesem Punkt ist, werden wir alle grosse Mühe haben, den Kunden wieder davon zu überzeugen, dass dieses Thema für ihn ein Quantensrpung in der Aussteuerung von Onlinekampagnen darstellt.</p>
<p>Und deswegen plädiere ich v.a. für intensive Beratung des Kunden und klare Leistungsversprechen, die auch einzuhalten sind. Als Berater für den FMCG&#8217;ler muss ich dem Kunden natürlich erklären, dass Retargeting nicht die eierlegende Wollmilchsau ist, die ihm hilft, ein neues Produkt auf einer neuen Site einzuführen, denn da wird wohl niemand zu dotieren und damit wiederzufinden sein.</p>
<p>Was muss man also erklären?<br />
Lieber FMCGler, wer interessiert sich denn heute für Deine Produkte? Was hat der User denn vielleicht vorher schon bei Dir gesurft? Ein Waschmittel oder ähnliches Produkt aus Deinem Haus?<br />
Können wir ihn auf einer anderen Site soweit spezifizieren, dass wir ihn später wiederfinden können? So haben wir z.B. die Erfahrung gemacht, dass sich ein User, der auf einer Site (um bei dem Beispiel zu bleiben) für Herrenduschgel oder Deo war, sich auch für Herrenhaarwaschmittel interessiert und dass wir ihn auf der Deo und Duschgelsite entsprechend dotieren können, um ihn dann für das neue Produkt wiederzufinden.</p>
<p>Und hier sehen wir, die Grenzen verschwimmen und es geht nicht um Begrifflichkeiten, sondern um das Verständnis für die Möglichkeiten, die einem die Technik bieten kann, die aber nur genau so gut sind, wie das dahinter stehende Konzept!</p>
<p>Das heisst für uns und ich glaube auch für nugg.ad:<br />
1.<br />
Je mehr wir über einen User und dessen Vorlieben wissen, desto genauer können wir ihn ansprechen und ein Produkt anbieten, das ihn interessiert. Ob wir das dann Predictive, Re oder Humsdibumsdi nennen, wird den Erfolg der Kampagne nicht beeinflussen</p>
<p>2.<br />
Der Kunde braucht und erwartet Beratung, die nicht damit endet, ihm ein Tool anzubieten, denn Tools interessieren den Kunden meist gar nicht, sondern ausschliesslich die Lösung für ein Problem, deswegen gebe ich Dir recht &#8211; wir brauchen Konzepte für Kunden, die mit Tools zu beseren Ergebnissen führen, egal, was das Tool macht! </p>
<p>Und ich glaube, dass v.a. die Agenturen gefordert sind, Ihren Beitrag zu leisten!</p>
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		<title>Von: Stephan Noller</title>
		<link>http://www.mediascale-klartext.de/2009/10/vermarkter-ubergreifendes-targeting/comment-page-1/#comment-18</link>
		<dc:creator>Stephan Noller</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 08:15:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mediascale-klartext.de/?p=277#comment-18</guid>
		<description>Chapeau - ein wirklich guter Debattenbeitrag! Und das aus der Ecke des simplen Retargetings, schau an schau an ;-)
Inhaltlich kann man dem Autor/der Autorin (wer ist es eigentlich? Silke Berg oder Julian Simons?) nur zustimmen, denn für Retargeting-Kampagnen sind tatsächlich Agentur-Netzwerke sehr gut geeignet (habe ich ja auch in unserem Blog genau so dargelegt http://www.predictive-behavioral-targeting.de/2009/07/agenturtargeting-%E2%80%93-was-es-kann-und-was-nicht/). 
Agenturen haben gute und günstige Reichweiten über Vermarktergrenzen hinweg, sind nah am Kunden und den Kampagnenzielen und können es sich leisten für bestimmte Kampagnen einen grossen Einzelaufwand zu treiben.
Dennoch haben auch Agenturnetzwerke mit dem Problem zu kämpfen, dass immer nur ein Bruchteil der Reichweite fürs Retargeting genutzt werden kann bzw. dass die Wiederauffindrate häufig nur im mageren einstelligen Prozentbereich liegt. 

Man muss aber auch darauf hinweisen welch kleinen Ausschnitt die Retargeting-Kampagnen darstellen wenn man sich mal den Kosmos der möglichen Ziele im Online-Marketing klarmacht.
Re-Targeting ist schon alleine dadurch massiv eingeschränkt dass es &quot;Re-&quot; ist. Es ist also notorisch nicht zur Leadgenerierung geeignet (nur zur erweiterten Penetration und vielleicht Kundenbindung) und vor allem auch nicht zur Ansprache neuer, reichweitenstarker Zielgruppen.
Und es ist relativ stark an Produkte gebunden für die Online auch &quot;Actions&quot; erfolgen - ist also kein Wunder, dass meist mit Beispielen aus der Reisebranche geworben wird für die Erfolge.
Aber wie wäre es mit einer Case-Study im Bereich FMCG? Was sagt mediascale einem Werbekunden der mit einer nationalen Kampagne ein neuartiges Haarwaschmittel einführen will?
Also - und hier kommt das Predictive Targeting ins Spiel und deshalb ist auch &quot;Predictive&quot; und nicht &quot;Re&quot;. 
Es macht meiner Ansicht nach übrigens gar keinen Sinn die Targeting-Varianten gegeneinander auszuspielen - je nach Kampagnenziel haben sie fast alle ihre Berechtigung. Und die Werbekunden sind von dem Hick-Hack der Technologien und Anbieter in dem immer noch jungen Targeting-Markt eher genervt und irritiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Chapeau &#8211; ein wirklich guter Debattenbeitrag! Und das aus der Ecke des simplen Retargetings, schau an schau an ;-)<br />
Inhaltlich kann man dem Autor/der Autorin (wer ist es eigentlich? Silke Berg oder Julian Simons?) nur zustimmen, denn für Retargeting-Kampagnen sind tatsächlich Agentur-Netzwerke sehr gut geeignet (habe ich ja auch in unserem Blog genau so dargelegt <a href="http://www.predictive-behavioral-targeting.de/2009/07/agenturtargeting-%E2%80%93-was-es-kann-und-was-nicht/)" rel="nofollow">http://www.predictive-behavioral-targeting.de/2009/07/agenturtargeting-%E2%80%93-was-es-kann-und-was-nicht/)</a>.<br />
Agenturen haben gute und günstige Reichweiten über Vermarktergrenzen hinweg, sind nah am Kunden und den Kampagnenzielen und können es sich leisten für bestimmte Kampagnen einen grossen Einzelaufwand zu treiben.<br />
Dennoch haben auch Agenturnetzwerke mit dem Problem zu kämpfen, dass immer nur ein Bruchteil der Reichweite fürs Retargeting genutzt werden kann bzw. dass die Wiederauffindrate häufig nur im mageren einstelligen Prozentbereich liegt. </p>
<p>Man muss aber auch darauf hinweisen welch kleinen Ausschnitt die Retargeting-Kampagnen darstellen wenn man sich mal den Kosmos der möglichen Ziele im Online-Marketing klarmacht.<br />
Re-Targeting ist schon alleine dadurch massiv eingeschränkt dass es &#8220;Re-&#8221; ist. Es ist also notorisch nicht zur Leadgenerierung geeignet (nur zur erweiterten Penetration und vielleicht Kundenbindung) und vor allem auch nicht zur Ansprache neuer, reichweitenstarker Zielgruppen.<br />
Und es ist relativ stark an Produkte gebunden für die Online auch &#8220;Actions&#8221; erfolgen &#8211; ist also kein Wunder, dass meist mit Beispielen aus der Reisebranche geworben wird für die Erfolge.<br />
Aber wie wäre es mit einer Case-Study im Bereich FMCG? Was sagt mediascale einem Werbekunden der mit einer nationalen Kampagne ein neuartiges Haarwaschmittel einführen will?<br />
Also &#8211; und hier kommt das Predictive Targeting ins Spiel und deshalb ist auch &#8220;Predictive&#8221; und nicht &#8220;Re&#8221;.<br />
Es macht meiner Ansicht nach übrigens gar keinen Sinn die Targeting-Varianten gegeneinander auszuspielen &#8211; je nach Kampagnenziel haben sie fast alle ihre Berechtigung. Und die Werbekunden sind von dem Hick-Hack der Technologien und Anbieter in dem immer noch jungen Targeting-Markt eher genervt und irritiert.</p>
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