mediascale - innovative medienvermarktung
Klartext!
  1. Wird Cinderella Neptun’s Prinzessin?

    Mai 12 2011
    Unsere Nominierung

    Unsere Nominierung

    Gibt es diesmal ein Happy End? Wird Cinderella einen (Jury)-Prinzen finden, der nicht nur Ihren Schuh bringt, sondern Sie auch noch zur Königin kürt? Drücken Sie uns die Daumen. Nachdem es unsere „mirapodo Cinderella Story“ für den Größen-Kompass auf mirapodo.de schon beim New Media Award aufs Treppchen geschafft hat, jetzt das nächste Highlight. Wir stehen – heute in zwei Wochen – im Finale des Neptun Award 2011 von Hamburg@Work! Mit auf der Shortlist des wichtigsten deutschsprachigen Crossmedia-Wettbewerbs sind auch Marken wie Mercedes-Benz und Gerolsteiner. Die Finalisten wurden von einer Jury rund um Frank-Michael Schmidt (Scholz & Friends Group) und Michael Trautmann (kempertrautmann) gekürt, deren Kampagnen auch auf der Shortlist stehen. Damit das nicht zu böswilligen Spekulationen Anlass gibt, wird der Gewinner durch ein SMS-Live-Voting der rund 300 anwesenden Experten aus der Medienbranche vor Ort gekürt. Cinderella hat mit Treppen ja so ihre Erfahrung. Mal schauen, ob diesmal mehr als ein Schuh hängen bleibt.

  2. Zahlen und ihre Geschichte

    Mai 11 2011

    Dominik Frings

    Ich habe in meinem Blog ja des Öfteren schon Zahlen interpretiert bzw. ins rechte Licht gerückt. Dieser Aufgabe möchte ich mich aus aktuellem Anlass wieder widmen, da mir in der vergangenen Woche doch so einige Werte untergekommen sind, die – sagen wir es vorsichtig – verblüffend sind.

    Los geht’s mit den neusten AGOF-Zahlen und der Feststellung, dass TomorrowFocus nun das aktuelle Elefantenrennen anführt. Die Erkenntnis überrascht zunächst, bei einem Blick hinter die Zahlen kommt man dem Phänomen doch recht schnell auf die Schliche. Das mit Abstand reichweitenstärkste Angebot ist die Seite gutefrage.net. Sie sorgt alleine bereits für 16,34 Mio. Unique User (ohne Berücksichtigung eventueller Überschneidungen mit dem restlichen Portfolio) und das einzig und allein mit einem extrem guten SEO. Denn neben Wikipedia taucht gutefrage.net u.a. bei allen formulierten Fragen wie „Wer erfand den Computer“ auf. Hier ist einer der ersten Links immer besagtes Frage-Antwort-Portal. Die Kontakte sind so denn auch eher flüchtig und die Clickraten im Fachbereich Nanobiologie angesiedelt. Dennoch soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass unter Einhaltung eines eng definierten Targetings der Viewkontakt beispielsweise in den Bereichen Gesundheit oder Finanzen als beeinflussender Faktor durchaus Gewicht und Wirkung haben kann. In der weiteren Folge findet sich chip.de mit einer sehr stolzen Reichweite, bevor auf Platz 19 focus.de auftaucht. Hier ist dann aber auch wirklich das letzte Zugpferd in Sachen Reichweite gefunden und man muss schon bis Platz 47 runterscrollen, bevor mit holidaycheck.de ein weiterer Sprössling des Vermarkters die Liste füllt.  Für spezielle Zielgruppen mag sowohl chip.de (Männer, Technik, IT), als auch ein holidaycheck (Reise) sinnvoll belegbar sein, für breite Zielgruppensegmente wäre nun aber TomorrowFocus  nicht wirklich die erste Wahl, trotz des tapfer erkämpften  1. Platzes  im Vermarkterranking.

    Als klaren Absteiger muss man die VZ-Netzwerke werten, wobei der Rückgang der Nettoreichweite ja nur die eine Seite der Entwicklung zeigt. Dramatischer sieht in der Tat die Nutzungsintensität aus. Viele PIs auf vergleichsweise wenig Unique User ist jetzt für Planer nicht unbedingt ein Wunschszenario, im Social Web aber durchaus ein Indikator für eine lebhafte und vitale Community. Hier war bereits in den vorangegangenen Wellen eine Erosion zu beobachten, bei welcher sich der absolute Rückgang im Milliarden-Bereich abspielt. Das wiederum sorgt für sinkende Serverkosten, ist aber das einzig Positive, was diese Entwicklung von Seiten der Betreiber abgewonnen werden kann. Lediglich der Schüler-Bereich zeigt noch eine gewisse Solidität. In älteren Segmenten ist die Abwanderung zu Facebook scheinbar kaum zu stoppen.

    Letzteres bringt uns dann auch zum Branchenprimus in Bezug auf das Social Web, nämlich die Facebook-Bruderschaft. Hier stolperte ich auf der iwb gleich noch über einen Artikel zum boomenden Displaymarkt auf eben jenem Mitteilmedium. Laut dem Bericht und einer Studie von comscore „dominiert“ Facebook den US-Anzeigenmarkt mit einem Drittel aller ausgelieferten Impressions. Ja, da braucht wieder mal jemand eine Hurra-Meldung, anders kann ich mir eine solch undifferenzierte Nachricht nicht erklären, denn eine reine Volumenauslieferung hat nun mal gar nichts mit der Monetarisierung zu tun und wenn ich jeden ausgelieferten Textlink (mehr ist es denn bei Facebook fast nicht) aller Websiten als Auslieferung akzeptiere, dann haben wir  eine sehr schräge Markteinschätzung. Die Facebook-Anzeige basiert ja auf einer Allianz aus CPC und geringer Clickrate, weswegen ich als Advertiser per se viel Volumen durch die Gemeinschaftsräume jage, ohne dass es mich weiter tangiert. Dominanz sieht dann auch anders aus.

    Zu guter Letzt noch ein Hinweis in eigener Sache: Jeder User sieht am Tag 176 Bannereinblendungen, was gleich 176 Verkaufschancen entspricht. Bannerwerbung ist dank Google auch ein Kinderspiel und refinanziert die Branchenmedien vermutlich im Alleingang. Deswegen ist die Anzeigenredaktion nun freigestellt, was dank der blendenden Konjunktur nicht zu sozialen Härtefällen führen dürfte. Google wiederum hat folgende Definition zum Frequency Capping auf Wikipedia gefunden, weshalb auf einen Einsatz bis auf Weiteres verzichtet wird:

    Frequency Capping: Über ein FC kann die Häufigkeit gesteuert werden, mit der einem einzelnen Surfer eine bestimmte Werbung gezeigt wird. Sinnvoll ist dies z. B. bei großformatiger Werbung, die deutlich teurer ist und in hoher Frequenz auch in ihrer Akzeptanz sinkt. Da durch den Einsatz von FC automatisch die verkäufliche Reichweite sinkt, machen nur wenige Werbeträger davon Gebrauch.

  3. Ignore This Space

    Mai 05 2011

    Dominik Frings

    Ich möchte Ihnen ein paar Fragen stellen und bitte Sie, diese ohne fremde Hilfe zu beantworten. Es gibt keinen Telefonkandidaten, kein Pulikum, welches mit Rat und Tat zur Seite stehen könnte, und auch keinen 50:50-Joker. Die Risikovariante ist ebenfalls ersatzlos gestrichen, wofür es auf der anderen Seite aber auch keinen Totalverlust und keinen Zonk gibt:
     
    1. Kennen Sie Computer?
    2. Haben Sie schon mal das Internet gesehen und wenn ja, wie viele?
    3. Ist Ihnen bekannt, wer die sympathische Suchmaschine mit den  bunten Buchstaben ist?
    4. Wussten Sie, dass man bei besagter Sympathiemaschine auch Banner einbuchen kann?
    5. Kommen Ihnen Abmessungen wie 160×600, 300×250, 728×90 bekannt vor?
    6. Haben Sie es in den letzten Tagen/Wochen geschafft, die „Watch This Space“ Kampagne nicht zu sehen?
    7. Hat Ihnen der Suchomat irgendwas Neues erzählt mit dieser Kampagne?
    8. Geht Ihnen das Tetris für Farbenblinde auch auf den Sack???

    Wenn Sie alle Fragen mit „Ja“ beantworten können, dann haben wir was gemeinsam. Nichts gegen Werbung in eigener Sache, aber eine Kampagne ohne Capping zu schalten, mit Werbemitteln, die per Mouse-Over zu einem Layer mit transparent(!) clickbaren Hintergrund ohne sofort ersichtlichen „Schließen-Button“ expandieren, hat gravierende Mängel in der Mediaplanung.

    Da stimmen weder Frequenz noch Format und auch die Tonalität ist zumindest auf Seiten wie der internetworld.de reichlich deplatziert. Ich bin mir ferner sehr sicher, dass man derartige Stilblüten im Google Content Network nicht einbuchen kann. Hier werden denke ich mindestens drei bis fünf hauseigene Policies mit einer ganzen Armada von Füßen getreten.

    Wer jetzt gedacht hat, dass dies alles war, der hat die W&V online noch nicht besucht: Die schaffte es gar, ein Video Overlay Ad von “YouTube” über einen Flash Layer vom “prisma” zu legen.

     

    Das alleine verdient schon einen Kreativ-Award und sollte gebührend gefeiert werden. Vermisst habe ich in dem Zusammenhang nur bunte Tetris-Steine, die von der Seite eingeflogen kommen und den Content aus dem Bild schieben.

    Wenn Sie, liebe Googles, künftig ein wenig Unterstützung bei Kampagnenplanung und Umsetzung benötigen, stehen wir hier gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf die ersten Anfragen und spannende Projekte. Andernfalls freue ich mich über ein baldiges Kampagnenende.

  4. SportScheck: Bewegtbildtargeting für die komplette Kampagne

    Mai 03 2011
    Tobias Wegmann

    Tobias Wegmann

    Für mediascale geht’s jetzt ganz sportlich in den Frühling: SportScheck macht’s möglich. Deren TV-Kampagne befördern wir jetzt ins Web. Ziel ist es dabei die Markenbekanntheit des Sportfachhändlers zu steigern und damit den Abverkauf unter www.sportscheck.de anzukurbeln. Das Besondere daran: Bei dieser Frühjahrskampagne kommen erstmals ausschließlich Bewegtbild-Werbemittel im Internet zum Einsatz. Ausgeliefert werden die Spots alle über die Zielgruppenaussteuerung  unseres Targeting-Systems NE.R.O.

    Die Systematik der Kampagne: Für den Erstkontakt mit dem User kommen hochwertige PreRoll Ads zum Einsatz, die für die Werbewirkung erforderlichen Folgekontakte werden anschließend über InPage-Formate hergestellt. Da die kleineren InPage-Formate (ContentAds) kostengünstiger sind als die Instream-Formate (PreRoll-Ads), erreicht die Kampagne somit eine maximale Effizienz.

    Besonders wichtig ist für SportScheck das Targeting auf verschiedene Käuferzielgruppen. Deshalb identifizieren und analysieren wir die User, die bei SportScheck online einkaufen und errechnen dementsprechende  Targetingprofile. Am Ende des Spots wird dem User jeweils  ein konkretes, nach Zielgruppe ausgewähltes, Produkt, angezeigt, die Verlinkung erfolgt direkt in den Shop. Sämtliche Werbemittel  werden dabei über alle  gebuchten Reichweiten nach den Targetingprofilen ausgesteuert. Durch die Verknüpfung des Targeting mit attraktiven Formaten wie dem Online-Bewegtbild, kann es seine Leistung voll entfalten.

    Und auch für ein optimales Zusammenspiel mit der klassischen TV-Werbung ist gesorgt: Unsere Schwesteragentur Mediaplus verantwortet nämlich die Planung der TV- und Anzeigenwerbung. Gemeinsam können wir somit ein breit angelegtes Screenplanning garantieren – also eine integrierte Online-Offline-Bewegtbildplanung, mit der sich der optimale Mix zwischen klassicher TV-Werbung und Online-Bewegtbild für unterschiedliche Zielgruppen ermitteln lässt.

  5. Klartext-Interview mit Andrea Dworak, Tele2 Österreich: “Privat nutze ich keine sozialen Netzwerke.”

    Apr 28 2011

    Andrea Dworak

    Andrea Dworak

    Und weiter gehts mit dem zweiten Teil unserer Interview-Serie. Wieder haben wir einem unserer Kunden auf den Zahn gefühlt. Dieses Mal stand Andrea Dworak, Online Marketing Managerin bei Tele2 Österreich, Rede und Antwort:

    1. Frau Dworak, verraten Sie uns das Geheimrezept, wie eine erfolgreiche verkaufsorientierte Online-Kampagne aussehen muss?

    Die Aufmerksamkeitsspanne des Users ist sehr gering, daher müssen ihm möglichst schnell Angebot und Preis gezeigt werden. Wichtig ist auch immer ein Call-to-Action (z.B. „jetzt kaufen“oder „gleich bestellen“), der den Kaufanreiz verstärkt. Studien zeigen: Je einfacher ein Banner ist, desto besser performt er meist. Auch wenn es aus Marketing- und Brandingsicht nicht ideal ist, funktioniert ein schlichter Banner mit Headline, Preis und Call-to-Action meist am besten.

    2. Welches ist Ihr persönliches Smartphone? Apple, Android oder…? Und warum?

    Privat nutze ich ein Apple iPhone. Es ist für mich, was Design und Funktionalität angeht, unschlagbar. Ich habe seit Jahren einen iPod, das iPhone ist für mich die logische Alternative, da ich beides über iTunes verwalten kann.

    3. Wie sehen sinnvolle Targeting-Kriterien für einen Mobilfunkanbieter aus?

    Targeting ist im Telekommunikationsbereich ein schwieriges Thema. Internet und Telefon braucht im Prinzip fast jeder, daher bringen hier die klassischen Targetingkriterien wie Alter, Geschlecht und Beruf eher geringe Erfolge. Weil unser Produkt nicht überall verfügbar ist, macht bei Tele2 ein geografisches Targeting am meisten Sinn. Ebenfalls gute Erfahrungen machen wir mit Retargeting. Damit erzielen wir regelmäßig die besten Conversion-Werte bei unseren Kampagnen.

    4. Der größte Unterschied zwischen dem deutschen und dem österreichischen Markt (außer der Größe) ist…

    …dass in Deutschland generell Trends um einiges früher ankommen als in Österreich. Ein Beispiel ist die Preisstruktur: In Deutschland sind CPC- und CPO-Deals keine Seltenheit, auch die TKPs sind im unteren Bereich angesiedelt. In Österreich dagegen wird noch wenig Performance-Marketing getrieben, dementsprechend hohe Preise verlangen die einzelnen Vermarkter. Auch Affiliate Programme, die in Deutschland weit verbreitet sind, haben sich in Österreich noch kaum durchgesetzt.

    5. Welche Online-Marketing-Kampagne ist Ihnen in letzter Zeit besonders aufgefallen? Warum?

    Immer noch gut in Erinnerung ist mir die inzwischen schon etwas ältere Brandingkampagne von Nivea auf www.wetter.at. Hier wurde je nach Temperatur entweder eine Nivea Hautcreme (bei Schönwetter) oder ein Nivea Selbstbräuner (bei Schlechtwetter) auf der Wetterkarte angezeigt. Die Kampagne war die erste dieser Art und auf sehr humorvolle Art umgesetzt. Deshalb war sie auch lange Zeit ein Gesprächsthema in der Branche und bei den Usern.

    6. Braucht die Online-Marketing-Branche eine Frauenquote?

    In Österreich ist der Marketingbereich eigentlich eher weiblich besetzt, eine Frauenquote also meiner Meinung nach nicht notwendig. Grundsätzlich sollte sich immer der beste Bewerber durchsetzen. Leider scheiden jedoch in vielen Firmen Frauen in einem gewissen Alter von vornherein aus, da die Möglichkeit  einer Schwangerschaft und somit eines baldigen Ausfalles als zu groß beurteilt wird. Eine Frauenquote sehe ich nicht als Lösung für dieses Problem.

    7. Xing, Facebook oder Twitter? In welchen Sozialen Netzwerken fühlen Sie sich persönlich zu Hause?

    Privat nutze ich überhaupt keine sozialen Netzwerke, auch wenn das in der Onlinebranche eher unüblich ist. Ich ziehe immer noch den persönlichen dem virtuellen Kontakt vor. Beruflich bin ich jedoch bei Xing vertreten.

    8. Für neue Mobilfunkangebote zu werben, ist so schwer, weil ….

    … Österreich ein extrem gesättigter und preisgetriebener Markt ist. Die Kunden haben bei der Fülle an Angeboten kaum noch eine Übersicht, daher ist es schwer mit einem neuen Angebot aufzufallen. Der Fokus muss hier wirklich auf einer einfachen und prägnanten Kommunikation liegen, um sich von der Masse abzuheben.

    9. Von welchem Tele2-Angebot werden 2011 alle sprechen?

    Tele2 arbeitet stets am besten Preis-Leistungs-Verhältnis für seine Kunden. Die Produkte und Lösungen sollen als erste Alternative am österreichischen Telekommunikationsmarkt wahrgenommen werden. Auch 2011 liegt unser Fokus weiterhin auf unserem günstigen Kombipaket „Tele2 Internet und Telefon“.

    10. Tele2 hat seine Zentrale in Stockholm. Waren Sie schon einmal dort? Und verraten Sie uns einen Geheimtipp, was man in Stockholm auf keinen Fall verpassen sollte?

    Da bei Tele2 der Knowledge-Austausch sehr wichtig ist, sind natürlich Reisen in andere Tele2-Länder nichts Außergewöhnliches. Natürlich war ich bereits in Stockholm und kann die Stadt nur empfehlen. Einmalig ist die Altstadt „Gamla Stan“ mit ihren vielen kleinen Gässchen, wo man abends ohne Stress und Hektik herumschlendern kann. Stockholm ist von Wasser umgeben, daher ist es fast ein Muss, eine der angebotenen Bootstouren zu machen, um die Stadt aus einer anderen Perspektive zu erleben.

  6. Der kleine E-Mail-Marketing-Ratgeber

    Apr 26 2011
    Alexander Emmendoerfer

    Alexander Emmendoerfer

    Es wird ja viel zum E-Mail-Marketing geschrieben, gebloggt, getwittert und gedingst, und daran war ich auch nicht gänzlich unbeteiligt. Aber ab und an ist es an der Zeit, auch mal auf die Bremse zu treten. Veränderung ist unbestritten eine der unverrückbaren Konstanten in der digitalen Welt, aber es gibt auch Fälle, da kann aus stetem Drang nach Veränderung schnell Aktionismus werden. Dies gilt auch im E-Mail-Marketing. Hier eine kurze Bestandaufnahme mit integriertem Ratgeber.

    1. Die Betreffzeile
    Im E-Mail-Marketing ist der Aktionismus-Klassiker sicherlich die Betreffzeile. Wir verzeichneten bei mediascale schon seit zwei Jahren keine signifikante Steigerung der Öffnungs- oder Conversionsraten durch “bessere” Betreffzeilen mehr. Sicher, eine richtige Betreffzeile bedarf einiger Erfahrungen und Kenntnisse, aber wer sich die letzten Jahre auch nur halbwegs richtig informiert oder die richtige Beratung hinzugezogen hat, der dürfte auf einem ausreichenden Kenntnisstand sein, gute Betreffzeilen zu formulieren. Weitere Performancesteigerungen durch irgendwelche neuartigen Ansätze sind aktuell nicht zu erwarten.

    2. Das Layout
    Gleiches gilt für weitere “Standards” im Layout der E-Mails oder Newsletter selbst. Ein Newsletter mit Navigationsleiste erzielt immer noch mehr Klicks als ohne. Auch hier hat noch kein einziger Test ergeben, dass das Weglassen der Navigationsleiste bei sonst gleichem Layout zu genauso vielen Klicks bzw. Orders geführt hat. Ähnlich ist es mit der Preisauszeichnung – zumindest bei günstigen Produkten: Auch hier führt der angezeigte Preis definitiv zu Performancesteigerungen. Interessant ist allerdings, dass neuerdings Buttons oder aktivierende Klickaufforderungen nicht mehr durchgängig entscheidend sind. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Interessenten in der Zwischenzeit gelernt haben, dass sie auf fast alles in Newslettern klicken können (und sie tun dies auch) und dass sie zumindest in seriösen Newslettern von bekannten Marken keine Angst haben müssen, bei einem Klick sofort etwas gekauft zu haben oder sonst eine Verpflichtung eingegangen zu sein.

    3. Der Content
    Ein Headerbereich im Layout ist aktuell eine umfassendere Diskussion wert: Teaserartige Aktionsdarstellung vs. eher nüchterne Produktdarstellung im Intro des Newsletters. Hier sind sogar innerhalb derselben Branche bei unterschiedlichen Marken größere Performance-Unterschiede auszumachen. Das heißt, der eine Newsletter funktioniert deutlich besser, wenn große Teaser ein emotionales Highlight, eine Aktion oder ein besonderes Angebot enthalten, der andere ist nachhaltig besser, wenn eine Reihe attraktiver Produkte in der klassischen Rasterdarstellung zu sehen ist. Hier lohnt es sich, genau zu testen, was jeweils am besten ist. Alternativ kommt man hier nur noch durch einen aufwendigen Split der Zielgruppen entsprechend ihres Informations- und Kaufverhaltens zu besseren Ergebnissen.

    4. Social-Marketing
    Wie viele Artikel haben Sie schon zur Verknüpfung von Social-Marketing und E-Mail-Marketing gelesen? Und in wie vielen waren eindeutige Erkenntnisse zum Erfolg derartiger Verknüpfungen belegt? Sicher, jede Form von konzertierten Aktivitäten schafft das Potential von gemeinsamen Erfolgen, auch wenn dies nicht immer sofort konkret nachweisbar oder messbar ist. Das ist zum Beispiel auch bei integrierten Aktivitäten im Bereich Display und E-Mail-Marketing so. Allerdings wird von den beiden Dialog-Platzhirschen Social-Marketing und E-Mail-Marketing weit mehr erwartet, als bisher Konvergenzerfolg zu verzeichnen ist. Das Problem liegt darin, dass Dialog eben nicht immer gleich Dialog ist: “Das Publikum im Web 2.0 ist in erster Linie Community und nicht Kundschaft. Das heißt, Shopbetreiber sollten auf Facebook, Twitter und Co. in einen offenen Dialog mit Fans und Followern treten und Plattformen schaffen, um die Netzwerker als Meinungsführer und Markenbotschafter zu gewinnen. Gezielte Werbung ist tabu und sollte dem Newsletter via E-Mail vorbehalten sein.” (Simon Putzer, adzine, 12.04.2011). Es wird eine der wichtigsten und größten Aufgaben der näheren Zukunft sein, diese Erkenntnis in sinnvolle und effiziente Dialog-Kommunikation umzusetzen!

    5. Individualisierung
    Es hört sich einfach toll an: Jeder Interessent bekommt per E-Mail genau die Produkte, für die er sich interessiert. Und es ist auch toll – aber aufwendig. Ich habe selbst an dieser Stelle schon mehrfach darüber berichtet, welche konzeptionellen und technischen Herausforderungen hier zu lösen sind, und ich kann nur noch einmal betonen, dass es die Mühe und das Geld wert ist – wenn der Verteiler ausreichend groß ist. Derartige Aufwendungen machen nur bei einem in etwa sechsstelligen Verteiler Sinn. Aber Individualisierung gibt es nicht nur in dieser Form. Gerade die immer stärkere Verschmelzung von Interessenten- und Kundendialog zeigt eine andere Form der individuellen Ansprache von einzelnen Zielgruppen. Und das geht schon bei der Frage los, ob Kunden eigentlich den gleichen Newsletter erhalten sollen wie Nichtkunden bzw. reine Interessenten…

    Ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen, sinnvolle Veränderungen von reinem Aktionismus zu trennen und wünsche Ihnen noch einen erholsamen Tag. ;-)

  7. mediascale ist zertifizierter Google AdWords-Partner

    Apr 21 2011
    Agnes Ley

    Agnes Ley

    Liebe Leser,

    heute steht Selbstbeweihräucherung auf dem Plan. Ich kann voller Stolz vermelden, dass ich nun AdWords-Spezialistin bin und damit unserem Unternehmen auch hochoffiziell zum Titel des zertifizierten “Google AdWords-Partner” verholfen habe. Was das nun heißt? Vornehmlich erstmal nicht viel – Kampagnen in das nicht ganz selbsterklärende Tool von Google einzustellen und zu optimieren, war ich davor auch schon in der Lage. Aber nun habe ich mich auch noch durch zwei Tests (Basic und Advanced) gequält. Ob mich die schlauer gemacht haben? Hhmmmm – also zumindest kann ich Ihnen eine Reihe Tipps geben, wenn Sie die Test ebenfalls noch vor sich haben:

    Frage: Ein Kunde entdeckt verdächtige Aktivitäten in einem Konto. Wie sollte der Kunde weiter verfahren, um zu ermitteln, ob ungültige Klicks vorliegen?

    Antwortmöglichkeit A: Einen Bericht zu ungültigen Klicks an das Google AdWords-Team senden
    –> Ganz sicher falsche Antwort! Die Antworten, die damit zu tun haben, dass man einen Google Mitarbeiter mit Arbeit belästigt, sind immer falsch! Kreuzen Sie nie an, dass man bei Google anruft oder Google eine Mail schreibt.

    Antwortmöglichkeit B: Die betreffende Kampagne so lange pausieren, bis die Untersuchung der ungültigen Klicks abgeschlossen ist
    –> Ebenfalls mit Sicherheit falsche Antwort. Sobald sie die Kampagne stoppen, rollt bei Google der Rubel nicht mehr. Kampagnen stoppen, pausieren oder aus irgendwelchen Gründen gar nicht erst starten – nie die richtige Lösung!

    Antwortmöglichkeit C: Die Daten aus Google Analytics mit den Berichten von Google AdWords vergleichen
    –> Ja, also das könnte man schon machen, aber was will man nun daraus ablesen?

    Antwortmöglichkeit D: Die Klicksmuster über einen längeren Zeitraum auswerten und erhöhte Aktivität aufgrund von normalen Schwankungen ausschließen
    –> Zum einen die einzig verbleibende Antwort, und zum anderen hört es sich wenigsten halbwegs sinnvoll an.

    In diesem Sinne: Ich mach mir als Belohnung eine Flasche Schampus auf. Und mediascale gehört jetzt in den erlauchten Kreis all derer Agenturen, deren Mitarbeiter schon diese und ähliche Fragen richtig beantwortet haben. Das können Sie übrigens seit heute auch auf unserer Website sehen, wo das Zertifikat nun unter dem extra neu gegründeten Punkt “Qualifikationen” prangt. Und das hat mich mehr Nerven gekostet als der Test. Wollen Sie wissen, wie viele Richtlinien es zu beachten gibt bei der Nutzung dieses hart verdienten Emblems? Zum Ende des Artikels nur ein kleiner Auszug, glauben Sie mir, die vollständige Liste würde viiiieeeel zu weit führen. :-)

    Folgende Aktivitäten sind untersagt, und Sie erklären sich bereit, von diesen Aktivitäten Abstand zu nehmen:

  8. Jegliche Änderungen am Seitenverhältnis oder an den Farben des Erkennungszeichens
  9. Anzeigen des Logos als hervorstechendes Element Ihrer Webseite
  10. Anzeigen des Logos in einer Art, die eine Beziehung oder Partnerschaft mit Google bzw. ein Sponsoring oder eine Unterstützung seitens Google impliziert. Das Logo darf nicht in einer Weise verwendet werden, die so gedeutet werden kann, dass redaktioneller Content von Google oder Google-Mitarbeitern stammt oder deren Ansichten oder Meinungen widerspiegelt.
  11. ….
  12. ….
  13. ….
  14. ….
  15. Sie dürfen das Erkennungszeichen in keiner Weise verwenden, die nicht in diesen Richtlinien abgedeckt wird. Die Nichteinhaltung dieser Anweisungen stellt einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen des Programms für zertifizierte Partner von Google dar.
  16. P.S. Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Artikel keinen Verstoß gegen meinen neu erworbenen Status darstellt!

  • New Media Award 2011 – Des einen Freund ist des Bauern Feind

    Apr 18 2011

    Dominik Frings

    Ich möchte es gleich vorweg sagen: Ich werde jetzt nicht anfangen, dauerhaft mit Kriegsberichterstattungen aus der Onlineszene diesen Blog zu bereichern. Beim dmexco Nighttalk wurde ich von der stalinistischen Pressefraktion zu einem Artikel genötigt;-). In diesem Fall bat mich ein Kollege, dessen Identität hier nicht preisgegeben wird, für ihn beim New Media Award einzuspringen. Bitte Alex!

    Los geht es also in der Kategorie “Beste digitale Review”. Geladen wurde wieder in die Landeshauptstadt NRWs, obwohl das Lofthaus zwar eine nette Location ist, aber gefühlt schon in Solingen liegt. Der Rahmen war aus dem vergangenen Jahr bekannt und für gut befunden. Die Kategorien wurden verändert und zum Teil ein wenig kryptifiziert, aber auch das gehört ja zum Geschäft. Gute Preise, gute Besserung! So oder so ähnlich warb einst schon ein suizidgefährdetes Unternehmen aus der schwäbischen Diaspora. Da ist es kaum zu glauben, dass in benachbarter Humorlosigkeit eine junge Dame aufwuchs, deren Präsenz sicherlich das Highlight des Abends war. Wie schon im letzten Jahr moderierte Frau Bauerfeind den New Media Award gewohnt schlagfertig, so dass so manchem die Worte fehlten.

    In den Kategorien war dann einiges los oder auch nicht, zumindest wenn man der Jury glauben darf. Bei der Kategorie „Creative Excellence“ gewann zu Recht die Einreichung „Mobilombo“ (Kolle Rebbe für Misereor). Humoristisches Highlight war sicher die Einreichung von Lukas Lindemann Rosinski für Germanwings.

    Bei “Efficient Communication” servierte uns der Nürnburger (Neue Digitale/Razorfisch, OMD Germany mit „McDonald’s Nürnberger) leider eine zu schwere Kost, die wir nicht toppen konnten. Auch wenn der Sieg berechtigt ist, habe ich noch NIE einen solchen Burger gegessen, aber schon viele Schuhe von mirapodo auf meine Adresse geschickt bekommen  (woran allerdings die Hausregierung einen entscheidenderen Anteil hat).

    Gänzlich “ineffcient” aber durchaus beeindruckend war die Telekom (MediaCom Interaction, Tribal DDB, i22.de mit „All Internet – Million Voices“) in der Kategorie „Integrated Campaigns“.

    Bei den “Jungen Löwen” (in München eher ein Begriff, für durchaus talentierten Nachwuchs eines vor Dilettantismus und finanzieller Talfahrt strotzenden Vereins) waren die Konzepte zum Teil verständlich, zum Teil auch nicht. Jedenfalls ging es hier scheinbar eher ums Posen, denn um eine Realisierung. Die Entscheidung zu Gunsten zweier Kombattanten aus dem Hause Lukas Lindemann Rosinski ging aber in Ordnung.

    Was habe ich vergessen… ach richtig, die Kategorie “Digital Innovation”. Hier konnte sich die Jury nicht durchringen, einen ersten Platz zu vergeben. Tja, wer hätte das gedacht. Ich habe Ähnliches durchaus schon erlebt, allerdings – glaube ich – noch nie meine Meinung dazu geäußert. Dies möchte ich gerne nachholen in einem kurzen Leserbrief:

    Liebe Jury,

    es bedarf einer ausgeprägten Borniertheit, sich virtuelle Anspruchshürden zu Kategorien zu überlegen, über die man nach eigenem Gutdünken keinen kommen lässt. Aus einer kreativverblendeten Sicht mag ich das nachvollziehen können, aus einer normalen Denke nicht. Denn das, was ihr tut, ist nicht in erster Linie eine Aufforderung an Einreichende, sich mehr anzustrengen. Es ist vielmehr eine Herabwürdigung aller aktuellen Beiträge und eine Degradierung des Erstplatzierten auf dem Silberrang zu einer Art „Best of unterste Schublade“. Dies empfinde ich als respektlos. Da bin ich doch lieber nicht auf der Shortlist, als dermaßen abgewatscht zu werden, und aus diesem Grund habe ich leider kein Verständnis, keine Achtung und kein Foto für diese Entscheidung.

    Herzlichst

    Einer, dem es eigentlich egal sein müsste

     

    Nun zurück zur Veranstaltung. Die Schlacht am Buffet war gerechtfertigt, da das Catering durchaus überzeugend war, und es war denn auch ein nettes Miteinander im weiteren Verlauf des Abends. Die große Sause blieb aus, der Spaß blieb, und somit fällt das Fazit zum New Media Award 2011 insgesamt auch positiv aus. Eine „1“ kann ich aber dennoch nicht vergeben. Vielleicht im nächsten Jahr.

  • Affiliate Tactixx – Statusbericht aus München

    Apr 14 2011

    Taskin Erdem

    Retargeting, Social Media und Customer Journey waren die drei Top-Themen der diesjährigen Affiliate Tactixx, die ich diese Woche in München besucht habe. Zumindest waren das die gesammelten Antworten der Teilnehmer des Abschlusspanels auf die Frage, welche Themen sie derzeit am meisten bewegten. Nun, für mich sind das jetzt nicht unbedingt neue Trends, da sie schon eine ganze Weile auf dem Affiliate Markt existieren. Mein persönliches Fazit der Tactixx: Es gibt also keine wirklich neuen Trends. Entweder kommt Bestehendes nun in die Optimierungsphase oder schwer Greifbares wie Social Media ist noch nicht soweit, um es wirklich als Trend im Affiliate Marketing zu bezeichnen.

    Die Tactixx, zum fünften Mal veranstaltet von den Kollegen von explido webmarketing, fand auch dieses Jahr wieder im Rahmen der Internet World im ICM, dem Internationalen Congress Center der Messe München, statt. Alle üblichen Verdächtigen waren vertreten, zusätzlich kamen auch zahlreiche Neulinge dazu.

    Leider kann ich keinen Vortrag besonders hervorheben, der uns wirklich neue Erkenntnisse eingebracht hätte. Für meine Begriffe besinnt sich der Markt gerade und geht bedachter mit einigen Themen um. So fielen auf der Tactixx beispielsweise sehr kritische Worte in Bezug auf Cashback/Gutscheinseiten, Cookie Dropping und kurzfristige Erfolge, die sich eher in Misserfolge wandeln, wenn der Advertiser genauer hinsieht. Das sind ganz neue Töne für die Branche.

    Im Gegensatz zu den schwarzen Schafen der Branche, die Gefahr laufen, bald wieder aus den Programmen zu fliegen, stehen die “guten” Publisher, die das Problem haben, bei CPA-Deals nicht immer eine faire Vergütung zu erhalten. Post View- und auch Re-Targeting-Publisher sehen in ihren Systemen zwar ihren eigenen Erfolg, können aber nicht beurteilen, ob ihre Sales zusätzlich zustande kamen oder nur andere Sales ersetzen. Das gilt auch für die Netzwerke. Alle Beteiligten sind sich im Klaren darüber, dass der eigentliche Erfolg aus Sicht des Advertisers nur dann beurteilt werden kann, wenn es eine ganzheitliche Betrachtung des gesamten Mediamix gibt. Zumindest für die Online-Aktivitäten kann und muss in Zukunft ein integriertes Tracking mit Cookie-Weiche und Customer Journey her. Das entspricht genau dem, was wir seit geraumer Zeit schon predigen. Auf der Tactixx war man sich allerdings uneinig, wessen Aufgabe und Leistung dies sein sollte. Unsere Antwort: Wir erledigen das! Zusammen mit einem passenden Partner, der die Technologie stellt. So können wir dem Advertiser besser aufzeigen, welche Partner und Kanäle welche Leistung abliefern.
    

  • Dynamisches Webscoring-Modell für KiK

    Apr 12 2011
    Julian Simons

    Julian Simons

    Für KiK optimiert und steuert mediascale zurzeit eine Online-Kampagne, um die jeweils aktuellen Prospektangebote des Textildiscounters im Netz bekannt zu machen. Da KiK auf seiner Webseite zwar Produktinformationen, aber keinen Online-Shop anbietet, können wir die Online-Werbung nicht auf Basis konkreter Online-Kaufabschlüsse optimieren. So ist es für uns bedeutend schwieriger, den Traffic auf der Seite qualitativ zu bewerten. Je nach Maßnahme und Quellen konvertieren Klicks gänzlich unterschiedlich. Um die Wirkung der Werbemaßnahmen im Internet trotzdem kontinuierlich bewerten und verbessern zu können haben wir für Kunden ohne Online-Shop ein dynamisches Webscoring-Modell entwickelt:

    Die Vorgehensweise ist dabei ähnlich wie bei einem Site-Tracking. Die Landingpage wird verpixelt, so dass exakt nachvollzogen werden kann, was ein User nach dem Klick auf das jeweilige Werbemittel als nächstes macht. Parameter dafür sind beispielsweise die Seitennutzung, der Aufruf des Prospekts, die Anmeldung zum Newsletter oder die Filialsuche. Wir bewerten jeden Klick des Nutzers individuell. Diese dynamische Gewichtung erfolgt nach der Wahrscheinlichkeit des Aufrufs und der Wertigkeit einer Aktion. Eine Newsletter-Anmeldung stufen wir in diesem Fall zum Beispiel höher ein als ein Klick auf ein Banner. Dementsprechend bewerten wir sie mit einem höheren Faktor. So können wir die Effizienz der Kampagne maximal steigern.

    Zusätzlich zum Webscoring realisieren wir für KiK eine integrierte Bewegtbildkampagne basierend auf dem sogenannten Screenplanningansatz in Zusammenarbeit mit unserer Schwesteragentur Mediaplus, die für die klassische Print-, TV- und Anzeigenwerbung verantwortlich zeichnet. Dahinter verbirgt sich eine integrierte Online-Offline-Bewegtbildplanung, mit der der optimale und aufeinander aufbauende Mix zwischen klassischer TV-Werbung und Online-Bewegtbild für unterschiedliche Zielgruppen ermittelt wird. So bleibt der Kunde im Bild.

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