mediascale - innovative medienvermarktung
Klartext!
  1. Wir konzentrieren uns auf Frauen

    Dez 11 2012
    Agnes Ley

    Hier in München ist es in den letzten Tagen richtig winterlich geworden. Das Schneetreiben begleitet uns seit dem Wochenende und mittlerweile liegt die Agentur unter einer dicken Schneedecke. Die Raucher gehen deutlich seltener vor die Tür und die Cafeteria im Haus feiert Hochkonjunktur, weil keiner raus will, um sich etwas zum Essen zu holen. Und wenn die Schneeflocken fallen, dann brummt es auch im Netz. Die Weihnachtskampagnen begegnen einem überall, an der Bushaltestelle genauso wie beim Surfen. Auch wir stecken mitten in den Weihnachtskampagnen für zwei neue Kunden: Wir trommeln gerade für myToys und schütteln für Betten Rid online die Kissen auf. Dabei konzentrieren wir uns auf Frauen! Denn das Christkind ist im wahren Leben oft weiblich.

    Die myToys.de GmbH, der führende Onlineshop für Spielwaren und Produkte rund ums Kind in Deutschland, hat uns mit einer klassischen Online-Kampagne beauftragt. Sie läuft von Ende November bis Mitte Dezember in frauen- und familienaffinen Kanälen und Umfeldern. Das Targeting konzentriert sich auf Frauen und Mütter im Alter von 20 bis 49 Jahren. Zum Einsatz kommt dabei unser agentureigenes Targeting System NE.R.O., um die Zielgruppe immer treffgenau zu selektieren.

     

    Für die Betten Rid GmbH, einen der führenden Spezialisten für gutes Schlafen in Deutschland, haben wir eine aufgeweckte Performance-Kampagne geschaltet. Sie spricht besonders Frauen im Alter von 30 bis 60 Jahren an und schlägt ihnen Geschenkideen für das Fest der Feste vor. Zum Einsatz kommen neben CPC-Rotationen mit Standardwerbemitteln auch  zielgruppenaffine Logout-Platzierungen sowie unsere hauseigenen Tool-Spezialitäten NE.R.O. Re-Targeting sowie NE.R.O. Affinity.

     

    Ich wünsche Ihnen noch eine schöne verschneite Woche und ein gutes Händchen bei der Auswahl Ihrer Weihnachtsgeschenke. Sollten Sie noch Inspiration benötigen und die Folge von Bscheid gsagt verpasst haben, dann hier der Link zu 3 innovativen Gadgets.

  2. Von drauß’ vom Walde komm ich her…

    Dez 06 2012

    … ich muss euch sagen, im Haus der Kommunikation da weihnachtet es sehr.

    Am Dienstag hat Agnes ja bereits über einige unserer weihnachtlichen Traditionen in ihrem Blogartikel berichtet. Ein weiterer Brauch, der alljährlich am sechsten Dezember statt findet, ist der Besuch des Nikolaus und seiner immer größer werdenden Truppe von Helfern.

    Und weil uns nach dem Auftritt allen so sehr weihnachtlich zu Mute ist, hier noch ein kleines Gedicht das den Hergang noch etwas detaillierter beschreibt:

     

    Holler boller Rumpelsack,

    Der Nikolaus und seine Helferlein tragen ihn huckepack.

    Mandarinchen in gelb und Weihnachtsnüsse in braun,

    runzlig punzlig anzuschaun.

    Bei Schneeflöckchen und Oh Tannenbaum

    konnte man kaum seinen Ohren traun.

    Schokolade und Flötenspiel,

    wir hoffen dass es allen gefiel.

    Komm bald wieder in dies Haus,

    guter alter Nikolaus.

  3. Schneeballschlacht bei mediascale

    Dez 04 2012

    Der erste Advent ist rum und spätestens jetzt beschäftigen Sie uns – die üblichen X-mas Themen. Die meisten Online Reichweiten sind ausgebucht, Bewegtbild ist schon seit Wochen kaum mehr zu bekommen und die Jahresplanungen für 2013 laufen auf Hochtouren. Mitten im üblichen Jahresendspurt beschäftigen wir uns bei der mediascale aber doch immer noch mit ein paar guten alten Traditionen; und an solchen muss man festhalten. So haben wir auch in diesem Jahr wieder unsere kleine Schneeballschlacht auf unserer Website. Wenn schon keine Zeit für eine echte Schneeballschlacht bleibt, dann nutzen Sie doch die nächste Kaffeepause und zeigen uns, ob Sie den Highscore knacken können. Viel Spaß – hier geht´s zum Spiel.

     

    Ebenfalls mittlerweile Tradition hat bei uns der jährliche Skiausflug auf die schöne Krummholzhütte im Ennstal. Seit 2005 fahren wir regelmässig am Wochenende vor Weihnachten dorthin, um das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen, die Gipfel schon vor dem ersten Lift zu stürmen, den Partypilz zum Glühen zu bringen, den Einkehrschwung genauso wie den Parallelschwung zu üben und dem Zirbenschnapserl zu fröhnen. Die Vorbereitungen laufen und die Vorfreude ist schon groß.

    Welche Traditionen auch immer Sie in der Weihnachtszeit haben – halten Sie daran fest. Dafür sollte auch in der zum Teil stressigen Adventszeit ein bisschen Zeit übrig sein.

  4. Klasse und Masse – Werbewirkung im Online Marketing

    Nov 07 2012
    Matthias Chorherr

    Online Marketing eröffnet technisch allerlei Spielereien und vor lauter Zahlen-Euphorie werden viel zu oft den Grundlagen und Wirkungsweisen des Marketings mit zum Teil sträflicher Ignoranz begegnet. Insbesondere verhält es sich häufig so beim Thema Kontaktdosis und Kontaktklassen.

    Mittels Re-Targeting, um mal ein Extrembeispiel zu nennen, werden vermeintliche Konsumenten oftmals mit Kontaktdosen jenseits der 20+ (je Woche) versehen. Das mag nach der angewandten Metrik (CPO) sogar effizient sein. In einer übergreifenden Betrachtung kommen jedoch kritische Fragen auf. Ich persönlich bemerke bei mir viel mehr aufkommende Aversionen, wenn ich die bereits vor zwei Monaten gebuchte Reise nun zum 99. Mal angeboten bekomme. Kurz und knapp: Es nervt! (und ja, ich weiß, dass ich meine Cookies löschen könnte, aber das kann ja nicht die Lösung sein!)

    Mein früherer Marketingprofessor hatte für diesen abnehmenden Grenznutzen immer das Beispiel Biertrinken parat. Während die Stimmung ab dem vierten Bier unglaublich Fahrt aufnimmt, tritt nach dem zehnten bis zwölften Bier ein gewisser Sättigungseffekt ein, was zuweilen unschön auf Magen und Stimmung schlägt. Der Krug geht halt so lange zum Mund bis man … An alle Re-Targeting-Enthusiasten: Eine Reduktion der Dosis auf ein sinnvolles Maß (Frequency Capping) wird Euch vielleicht vor der einen oder anderen Alkoholleiche bewahren. Aber auch das Gegenteil einer Übersättigung kann fatal sein. Um beim Beispiel des Biertrinkens zu bleiben: Wenn sie das Bedürfnis verspüren, Ihre Festplatte gepflegt zu formatieren, wird ihnen ein Bier kaum weiterhelfen. Sie wären ja sogar noch fahrtüchtig und es wird ihnen kaum gelingen, eine Après-Ski Party mit Enthusiasmus und Tanzeinlage auf der Bierbank abzurunden, es sei denn sie gehören zu der Gruppe der genetisch schmerzbefreiten Personen. Die gibt es, es bleibt aber die Minderheit (genau wie die, die mehr als 15 Bier brauchen um auf Betriebstemperatur zu kommen).

    Die Grundthese lautet: Eine optimale Werbewirkung tritt nur in einem optimalen Kontaktkorridor ein. Der optimale Kontaktkorridor variiert je nach Kampagnenzielsetzung und Ausgangssituation. Nur im entsprechenden Korridor herrscht maximale Mediaeffizienz, während unterhalb mit Werbewirkungs- und oberhalb mit Sättigungsschwellen zu rechnen ist.

    Man spricht hier im Allgemeinen von wirksamer Kampagnenreichweite. In klassischen Medien wird im Übrigen häufig auch in Brutto- und Nettoreichweite gerechnet, anstatt in wirksamer Reichweite. Der Cost per GRP drückt die vermeintliche Effizienz einer Planung aus.

    Online Marketing eröffnet im Gegensatz zu klassischen Medien Möglichkeiten, die kaum ein anderer Kanal bietet. Kontaktstrecken und Dosen lassen sich auf Userebene nahezu exakt nachverfolgen.

    Vermarkterübergreifende Targetingsysteme nutzen diese Informationen um entweder Kontakte zuzusteuern (Frequency Boosting) oder eben mittels Frequency Capping weitere Kontakte zu unterbinden.

    Die wirksame Reichweite einer Kampagne wird durch diese Maßnahme erheblich gesteigert.

    Vor allem Markenkampagnen profitieren in hohem Maß von der gesteigerten Mediaeffizienz. Für den Kunden SportScheck konnte zum Beispiel die wirksame Kampagnenreichweite um mehr als 20 % gesteigert werden. Weitere Effizienzgewinne werden durch einen intelligenten Formateinsatz erzielt. In der Kontaktklasse 1-2 kommen vornehmlich Pre-Rolls zum Einsatz, während höhere Kontaktklassen mit günstigeren Brandingformaten (z.B. Wallpaper und ContentAds) aufgefüllt werden. Es gibt also intelligente Ansätze, die den Konsumenten in die richtige Stimmung bringen. Man muss sie nur zu nutzen wissen und auch in der Praxis anwenden.

  5. Facebook Advertising – Wegweiser durch den Anzeigendschungel, TEIL 2

    Nov 02 2012
    Agnes Ley

     

    Bevor Sie in den Teil 2 des “Facebook Advertising” Beitrags einsteigen, können Sie gerne hier nochmal Teil 1 zum aufwärmen lesen.

     

    Welcher Ad Typ ist aber nun der richtige für die Kampagne?

    Die Antwort auf diese Frage hängt eng mit der Zielsetzung der Kampagne zusammen. In unserem Social Advertising-Alltag haben wir es meist mit drei grundlegenden Aufgaben zu tun:

    1. Image steigern: Mit der „Logout Ad“ hat Facebook eine erste Werbeform geschaffen, die sich eignet, um Imagewerbung für eine Marke zu betreiben. Der Nachteil: Die Werbeform ist von Facebook wirklich als ImageAd positioniert. Das bedeutet, dass eine Produktpromotion mit Preis oder einem prozentualen Rabatt daher ebenso verboten ist wie einen Call-to-Action zu integrieren. Und: Das Mindestbuchungsvolumen für diese Werbeform liegt bei 30.000 Euro – für weniger Geld gibt es keine Imagekampagne bei Facebook.

    2. Verkaufen: Bild-Text Kombinationen haben sich schon immer als verkaufsstarke Werbeform erwiesen und so können auch die unterschiedlichen Bild-Text-Kombinationen bei Facebook hervorragend dazu beitragen, die Verkäufe zu steigern. Aber, welche ist die Richtige aus der Vielzahl der Möglichkeiten? Findet die Produktpromotion auf einer externen Website und nicht innerhalb der Facebook-Welt statt, dann bleibt nur eine „Standard Ad“, die nach extern verlinken kann. Hat man eine eigene App im Facebook-Profil, über die man das Produkt verkaufen kann, dann kommt auch eine „Sponsored Result Ad“ in Frage.

    3. Fans generieren: Um Fans zu gewinnen, bietet sich die „Like-Ad“ an. Jedoch sind die User im Lauf der Zeit immer wählerischer und die werbenden Unternehmen immer zahlreicher geworden. Daher ist der durchschnittliche Cost per Fan in den letzten anderthalb Jahren kontinuierlich gestiegen. Eine gute Alternative sind „PagePost Ads“ – da neben dem Namen des Profils durch das Aufgreifen des Posts auch eine Botschaft übermittelt werden kann.

    Bevor sich Werbetreibende daran machen, Fans zu gewinnen, sollten sie sich noch eine zentrale Frage stellen: Gibt es einen Plan für die Folgekommunikation mit den Fans? Wenn nicht, ist jede Werbeform unnötig ausgegebenes Geld. Denn ein gewonnener Fan, der nicht regelmäßig mit interessanten Informationen angesprochen wird, hat die Fanpage des Unternehmens schnell wieder vergessen.

    Hat man sich für die passende Anzeige zum jeweiligen Kampagnenziel entschieden, gilt es als nächstes über die richtige Zielgruppe nachzudenken. Die Targeting-Möglichkeiten bei Facebook sind einzigartig gut. Neben den soziodemographischen Daten, die viele User beim Erstellen des Accounts angeben (Alter, Geschlecht, Familienstand etc.) können Interessen der User verwendet werden, um die gewünschten Personen zu erreichen. So kann man beispielsweise für eine Newcomer-Band die Anzeigen an User adressieren, die Musik und Bands des gleichen Genres mögen. Beim Eingrenzen der Zielgruppe sollte man aber im Auge behalten, dass das Potential durch die getroffenen Einschränkungen nicht zu klein wird. Sonst werden die Ads innerhalb der definierten Zielgruppe den Usern immer und immer wieder eingeblendet und die Kampagne bekommt eine Kontaktdosis, die den Nutzer schnell nervt. Wie in der klassischen Mediaplanung gilt es also auch auf Facebook, Zielgruppenpotential und Budget in Einklang zu bringen.

    Facebook Advertising: Alternativen testen und immer wieder optimieren

    Ist die Anzeige final erstellt und online, ist die Arbeit noch nicht getan. Eine Facebook Kampagne lebt – wie jede andere Online Kampagne – von der Optimierung. Der Test unterschiedlicher Bildmotive, verschiedener Textbausteine und Zielgruppeneinstellungen führt zum Teil zu stark unterschiedlichen Klickraten (die wiederum den CPC im Bidding- System beeinflussen) sowie Conversionrates. Unser Tipp: Für jede Kombination aus Bild, Text und ausgewählter Zielgruppe sollten mindestens 750 Euro Budget eingeplant werden – sonst werden die Fallzahlen zu klein, um eine sinnvolle Aussage zu treffen.
    Und was ist jetzt bitte eine „Page Post Like Sponsored Story“?
    Die Antwort auf die Eingangsfrage: Ein Freund des Nutzers fungiert als Absender für eine „Sponsored Story“, weil er zuvor einen Post des Unternehmens- oder Markenprofils geliked hat. Wer jahrelang Display-Banner oder SEA-Kampagnen aller Arten geplant hat, muss sich erst an die Facebook eigene Terminologie gewöhnen. Wer es tut, dem eröffnet sich eine neue Netzwelt, mit faszinierenden Targeting-Möglichkeiten.

     

     

  6. Facebook Advertising – Wegweiser durch den Anzeigendschungel, TEIL 1

    Okt 31 2012

    Agnes Ley

    Facebook macht es einem wahrlich nicht einfach. Wirft man einen Blick in den aktuellen Produktkatalog des größten sozialen Netzwerks, findet man darin derzeit sage und schreibe 38 unterschiedliche Werbeformen.  Da kann man leicht den Überblick verlieren. Oder was war noch gleich eine „Page Post Like Sponsored Story“? Hier ein kleiner Wegweiser durch den Dschungel der Facebook-Ads:

    Am einfachsten unterscheidet man zwischen Premium- und Marketplace-Ads. Dadurch hat man die Anzahl der verschiedenen Werbemöglichkeiten schon mal halbiert, denn eigentlich gibt es nur 17 unterschiedliche Ads. Diese kann man dann eben als Premium Ad oder als Market Place Ad buchen. Der offensichtlichste Unterschied zwischen beiden ist die Abrechnungsart: Marketplace Ads bucht man auf CPC-Basis (Cost-per-Click) – man kann sie aber auch auf TKP buchen wenn man das will, während Premium Ads immer nach Tausendkontaktpreisen (TKP) abgerechnet werden.

    CPC oder TKP: eine individuelle Grundsatzentscheidung
    Die berechtigte Frage: Warum eine Werbeform auf TKP-Basis buchen, wenn man parallel auch nur für den Klick zahlen kann? Die Lösung: Als Premium Ad eingebuchte Anzeigen werden hochwertiger platziert – sie kommen nur auf der Homepage und im Newsfeed zum Einsatz, während die Marketplace Ads zusätzlich auch auf allen Unterseiten laufen. Darüber hinaus sind die Bilder bei einer Premium Ad etwas größer. Der größte Unterschied aber lässt sich beim Preis ablesen. Die Premium Ads fangen bei einem TKP von 4,50 Euro an – will man zusätzlich Targeting betreiben, wird es noch teurer. Wer auf ein paar Bildpixel und die prominentere Platzierung verzichten kann und sich für die CPC-Abrechnung entscheidet, landet in den meisten Fällen bei einem Preis pro Click von deutlich unter 1 Euro.

    Bei den derzeit verbleibenden 17 Werbeformen auf Facebook reicht es völlig, die wichtigsten vier zu kennen – zumal die anderen jeweils nur Varianten davon sind:

    Standard Ads: Die Mutter aller Ads – die klassische Bild-Text-Kombination, bei der der Werbetreibende das Bild, die Überschrift, den Text und auch die Verlinkung frei wählen kann. Die Verlinkung kann somit auch auf eine externe Landingpage erfolgen.

    Like Ads: Mit Hilfe einer LikeAd generiert man Fans für ein bestehendes Facebook Profil. Der User kann durch einen Klick in der Anzeige sofort Fan werden.

    Page Post Ads: Hier postet der Werbetreibende zuerst auf seiner Facebook Seite etwas. Der Inhalt des Posts kann dann in eine Anzeige überführt werden, um den Post möglichst vielen Usern zugänglich zu machen. Absender der Ad ist somit immer das Profil der Seite. Textinhalt ist der genaue Wortlaut des Posts.

    Sponsored Stories: Über das Buchen einer Sponsored Story kann man den viralen Effekt von Facebook ausnutzen. Der User sieht eine Sponsored Story immer mit einem bekannten Absender, nämlich jemand aus dem eigenen Kreis seiner Facebook-Freunde.

    Abschließend sollen noch zwei Formate Erwähnung finden, die etwas aus der Reihe tanzen: Die LogoutAd ist das einzig richtig grafische Werbemittel bei Facebook, in dem sich eine Marke großflächig präsentiert kann. Die Sponsored Results hat sich Facebook bei Google abgeschaut. Seit etwa zwei Monaten kann man auch in der Suche von Facebook Anzeigen platzieren. Sie erscheinen (genau wie bei Google) ganz oben, sind mit „Sponsored“ gekennzeichnet und farbig hinterlegt.

     

    Schauen Sie am Freitag, den 02.11.2012 wieder bei uns vorbei für Teil 2.

  7. Expertenumfrage Teil 4: Wer oder was bedroht die Onlinewerbung?

    Okt 16 2012

    Gerade vermelden die Marktzahlensammler von Nielsen Media Research für den September 2012 neue Rekordwerte: “Der Deutsche Online-Werbemarkt wächst wie nie” titelt wuv.de.Das aktuelle Hoch ist doch mal ein guter Anlass, unsere Experten zu befragen, wer oder was die Onlinewerbung bis 2022 bedrohen kann. Ist es der “übertriebene” Datenschutz in Deutschland? Sind es störrische Nutzer, die sich mit Camouflage Software gegen Tracking wehren? Oder monopolistische Tendenzen?

    Allzu viele Argumente für eine Bedrohung sehen unsere Experten nicht, aber lesen Sie selbst.

     

    Alexander Erlmeier

    Alexander Erlmeier (Country Manager DACH, ICQ): „Externe Bedrohung: die extreme Zunahme und substituierende Nutzung des Second Screen sowie dessen unzureichenden und unkreativen Vermarktungsansätze.Hausgemachte Bedrohung: Unprofessionalität im Bereich klassische Display Werbung. Die Preisfindung und Mediaplanung muss sich dem Diktat der messbaren Performance unterstellen. Die Performance muss nicht notwendigerweise unmittelbar messbar sein. Sie darf und soll sogar mittelbar auf die Währung Branding einzahlen; eben aber zielgruppengenauer, messbar und preisgerecht.“

    Doris Eichmeier

    Doris Eichmeier (Content-Strategin): „Die Nutzer, weil sie Werbung leid sind. Sie fordern vor allem nützliche Inhalte, Orientierung und Storytelling rundum Marken und Produkte – am besten in Echtzeit. Marketer müssen ,Werbung’ neu definieren.“

    Ruth Schöllhammer (Schöllhammer Beratung): „Die Werbung an sich verliert an Bedeutung. Erfolgreiche Unternehmen unterhalten und informieren ihre Besucher und sprechen mit ihren Kunden und lassen Fans mitreden.“

     

    Thomas Port

    Thomas Port (Geschäftsführer, SevenOne Media): „Alles ist trackbar. Die Datenschutz-Insel Deutschland wird sich nicht halten lassen.“

    Thomas Hohenacker (Inhaber Malte Media): „Nur sie selbst, die Werbeformen müssen sich ständig neu erfinden.“

    Ulrich Schmidt (Managing Dircetor, ad pepper media): „Die Konsolidierung und Monopolisierung von Auslieferungs- und Buchungskanälen. Das geht auf Kosten der Innovation, Vielfalt und Marge.“

    Harald Kratel

    Harald Kratel (Geschäftsführer, Madaus, Licht + Vernier Werbeagentur): „Der Umgang mit Daten. Wir werden Fälle erleben, wo Leute ausspioniert wurden und Skandale ans Licht der Welt gebracht wurden, die dazu führen werden, dass User sich eine ,Camouflage-Software’ zulegen werden, und dann ist alles Targeting nutzlos!“

    Catharina Wilhelm (Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, DeutschlandCard): „Neue „intelligente“ Technologien, die die Menschen anderweitig steuern werden.“

     

    Torsten Ahlers

    Torsten Ahlers (CEO, Next Audience): „Übertriebener Datenschutz.“

    Klaus Täubrich (Geschäftsführer, TVzweinull): „Nur dass unser Vertrieb schwächelt und dass Europa auseinanderbricht.“

    Eric Hofmann (Marketingleiter Fashionation): „Eine Bedrohung sehe ich nicht. Wenn es Verdrängung gibt, dann durch neue Werbeformate, die wir heute noch gar nicht kennen – vorzugsweise aus dem Bereich Mobile.“

    Die Frage, wie hoch der Budgetanteil von Digital/Online in zehn Jahren sein wird, hatten unsere Experten in der vorigen Folge beantwortet.

    Haben Sie auch eine Prognose, Meinung oder einen klaren Blick in die Zukunft? Oder wollen Sie bei der nächsten Frage der Woche dabei sein? Dann einfach Kommentar hinterlassen oder eine formlose Mail an presseanfragen@mediascale.de schicken.

  8. 2022 – Expertenumfrage Teil 3

    Okt 04 2012

    Als gebildeter und multifunktioneller Mensch denkt man ja immer irgendwie man sei unersetzlich, aber sind wir das wirklich? Heutzutage wird alles motorisiert, automatisiert und menschlich reduziert, auch in der Welt der Mediaagenturen. Viele unserer täglichen Prozesse verlaufen über vorprogrammierte Eingaben, durdachte Listen und Kontakte, die unsere Computer schon lange gespeichert haben. Es tut dann aber doch ganz gut zu wissen, dass alle Informationen, die unsere Maschinen bearbeiten und wieder ausspucken, sorgfältig von jemandem zusammengestellt wurden, der nachdenkt, mitdenkt und vorausdenkt. Mit unserer Frage der Woche haben wir unsere Experten verhört, was Sie von unserer Zukunft 2022 halten:

    Unsere Experten sind sich ziemlich einig, Man Over Machine. Obwohl viele Prozesse automatisiert werden, scheint der menschliche Aspekt der Mediaagenturen doch auch in Zukunft noch ein wichtiger Treiber in unserer Branche zu sein.


    Alexander Erlmeier

    Alexander Erlmeier (Country Manager DACH, ICQ): „Es wird noch Mediaagenturen geben. Der Markt wird sich aber konsolidieren und stark Technologie getrieben sein. Große Netzwerk-Agenturen werden selbst zum Publisher. Diese aggregieren Inventar, das nicht über Umfeld, sondern Zielgruppen vermarktet wird.“

     

    Thomas Port

    Thomas Port (Geschäftsführer, SevenOne Media): „Ich glaube nicht an diese totale Mechanisierung. People make Business.“

    Catharina Wilhelm (Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, DeutschlandCard): „Beides – es wird wenige Mediaagenturen geben, die via ihrer Programme alles per Knopfdruck steuern können. Blitzschnell.“

    Thomas Hohenacker (Inhaber Malte Media): „Mediascale ist in 10 Jahren Markführer und hat die meisten anderen Mediaagenturen geschluckt.“

     

    Guido Wiegand

    Guido Wiegand (Managing Director, Studiosus Reisen): „Gerade für kleinere und mittlere Werbetreibenden sind Mediaagenturen auch künftig unverzichtbar. Bei den Big Spendern wäre ich mir da nicht so sicher.“

    Eric Hofmann (Marketingleiter Fashionation): „Gute Mediaagenturen wird es immer geben, so wie den FC Bayern. Selbst wenn künftig vieles „nur“ Machine to Machine abgewickelt wird, brauchen wir Mediaagenturen, die uns genau dabei beraten und als Experten zur Seite stehen. Eine persönliche Beratung ist durch keine Maschine zu ersetzen. (Siehe auch: Heute haben SEA-Agenturen eine Berechtigung, obwohl AdWords auch vollautomatisch ist.)“

     

    Ruth Schöllhammer

    Ruth Schöllhammer (Schöllhammer Beratung): „In 10 Jahren gibt es auf jeden Fall Agenturen, wie auch immer sie heißen mögen, die kreativ, originell und überraschend die richtigen Botschaften zum richtigen Adressaten bringen.“

    Doris Eichmeier (Content-Strategin): „Bestimmt werden die Buchungen vollautomatisch Machine-to-Machine abgewickelt. Aber ob eine Maschine eine gute Mediastrategie erstellen kann? Das wage ich dann doch zu bezweifeln. Menschliche Intuition und die Freude auf Neues, eventuell Riskantes, ist doch das, was Werbung gut macht. Die Mischung aus Mensch und Maschine muss in der Mediaplanung stimmen, deshalb wird es Mediaagenturen weiterhin geben, wenn sie – wie Mediascale – starke Persönlichkeiten als Mitarbeiter und Chefs haben ;-).“

     

    Ulrich Schmidt

    Ulrich Schmidt (Managing Dircetor, ad pepper media): „Mediaagenturen sind wohl nicht tot zu kriegen, die werden schon einen Weg finden, um Rechnungen für irgendetwas zu stellen, was man billiger und besser selbst erledigen kann ;-).“

    Harald Kratel (Geschäftsführer, Madaus, Licht + Vernier Werbeagentur): „Ich denke, der menschliche Faktor ist bis 2022 immer noch nicht von der Maschine übertroffen.“

    Klaus Täubrich (Geschäftsführer, TVzweinull): „Es gibt noch Medienagenturen, deren Arbeitsweise sich voll auf die digitalen Medien fokussiert hat. Diese arbeiten aber sehr Technologie getrieben.“

     

    Oliver Hülse

    Oliver Hülse (Managing Director DACH, Rocket Fuel): „Mediaagenturen wird es weiterhin geben – die Aufgaben werden sich verändern – die objektive Beratung und Konzeption von Kampagnen wird einen großen Anteil der alltäglichen Arbeit sein.“

    Rodja Tanwidjaja (Head of Energy Renewables Communication, Siemens): „Sicherlich wird es die geben, und die werden mit den richtigen Tools ganz genau aufzeigen können, wo man zielgerichtet wirbt.“

     

     

    Arndt Groth

    Arndt Groth (CEO, PubliGroupe AG): „Mediaagenturen sind Geschichte, damit Wolfgang und Julian sich endgültig ausschließlich ihren Hobbies widmen können. Aber im Ernst: Die Standard-Platzierungen werden tatsächlich automatisiert durch Real Time Advertising abgewickelt. Das macht in zehn Jahren schätzungsweise 3/4 des Volumens aus. Die komplexen Integrationen und aufwändigen Platzierungen auch bei Homepagebuchungen, Take-Overs, Sponsor Ships etc. werden weiter durch Mediaagenturen betreut. Es bleibt ja auch die Frage, ob die Endkunden am Ende wirklich die Abwicklung der Real Time Advertising Kampagnen selbst betreuen wollen oder durch ihre Agenturen abwickeln lassen.“

     

    P.S.: Dieser Beitrag wurde übrigens per Hand getippt…

  9. Es gibt (mal) wieder Facebook-Neuigkeiten!

    Sep 27 2012
    Norma Poggensee

    Der letzte Beitrag zu Facebook ist ja bereits einige Wochen her – und wie sollte es auch anders sein: Natürlich hat sich wieder viel getan, was ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

    Zwei Themen finde ich dabei besonders spannend:

    Sponsored Results

    Vielleicht mag sich der ein oder andere in den letzten Wochen über eine gesponserte Anzeige in der Facebook-Suche gewundert haben – hier handelt es sich um sogenannte „Sponsored Results“.

    Mit dieser Werbeform ist es möglich, Anzeigen an User auszusteuern, die bestimmte Seiten, Orte oder Anwendungen in der Suchmaske eingeben.

    Derzeit ist lediglich die Verlinkung auf Facebook-Seiten möglich. Dabei kann ausgewählt werden, auf welchen Tab innerhalb der Timeline verlinkt werden soll.

    Entsprechend gestalten sich die Spezifikationen: Grafik und Überschrift werden automatisch von der Facebook-Seite übernommen, man kann also lediglich den Bodytext manuell eingeben.

    Wann die Anzeige ausgesteuert wird, hängt davon ab, welche Suchkriterien eingegeben werden. Dies können Orte, Anwendungen oder Facebook-Seiten sein. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Zielgruppe noch genauer einzugrenzen. D.h. im unten stehenden Fall würde die Anzeige nur an User ausgesteuert werden, die nicht nur die entsprechenden Suchbegriffe eingeben, sondern auch gleichzeitig „Music“ als Interesse in ihrem Profil angegeben haben.

    Das primäre Ziel dieser Anzeigen liegt nicht in der Fangewinnung, da kein Like-Button integriert werden kann. Zudem kann es bei unbekannteren Themen vorkommen, dass die Reichweite sehr eingeschränkt ist. Wir sind aber sicher, dass die Sponsored Results eine spannende Werbeform sind und warten gerade gespannt auf die Ergebnisse unserer ersten Kampagnen!

    Facebook Audiences

    Unternehmen haben die unterschiedlichsten Gründe, ihre Bestandskunden über Facebook anzusprechen: Seien es gezielte Angebote für bestimmte Kundensegmente, allgemeine CRM-Maßnahmen oder das Generieren von Fans, um ihnen durch regelmäßige Posts den vielleicht entscheidenden Kaufimpuls zu geben.

    Durch das Einrichten sogenannter Audiences ist es Unternehmen nun möglich, Werbeanzeigen gezielt an Bestandskunden auszusteuern.

    Audiences erstellt man, indem man vorhandene Kundendaten hochlädt, die dann durch Facebook abgeglichen werden. Die Daten werden dabei von Facebook nicht gespeichert, sondern nur für den Abgleich genutzt und danach wieder gelöscht (so zumindest die Aussage von Facebook).

    Als Basis dienen folgende Kundeninformationen:

    -       Telefonnummern

    -       Email-Adressen

    -       Facebook User IDs (User, die z.B. an Gewinnspielen in Apps teilgenommen haben)

    Es ist möglich und auch sinnvoll, mehrere Audiences zu erstellen, sofern man bestimmte Kundengruppen mit unterschiedlichen Anzeigen erreichen möchte. Aber Achtung: Die Segmentierung muss bereits vor dem Upload der Listen erfolgen, da bestehende Audiences im Nachhinein nicht mehr separiert werden können.

    Wer es schafft, aus der Facebook-generierten Grafik schlau zu werden, kann hier nachvollziehen, wie Audiences erstellt werden:

    Die neue Funktion bietet Unternehmen also vielfältige Möglichkeiten, die Bestandskunden direkt anzusprechen und die Kundenbindung zu intensivieren.

    Fraglich ist jedoch, ob man sogar die Kundenbindung über Facebook organisieren will. Je mehr Daten über Facebook gehandelt werden, desto abhängiger wird das Unternehmen von Facebook. Und wer weiß schon, was in zehn Jahren sein wird? Die Musikindustrie hat sich seinerzeit komplett auf MySpace gestürzt und viel Geld investiert, um dort Fans zu finden. Heute kräht kein Hahn mehr nach MySpace – daher unser Tipp: Nutzen Sie Facebook für ihre Marketingmaßnahmen, aber verlagern Sie nicht zu viel davon auf Facebook!

  10. Expertenumfrage Teil 2: Google und Facebook in 10 Jahren

    Sep 25 2012

    Viel Freude haben Besitzer von Facebook-Aktien mit dem Papier bisher nicht gehabt. Seit dem Start im Mai hatte sich der Kurs bis September fast halbiert. Dann kündigte Facebook den Start seiner Handelsplattform Facebook Exchange an. Danach zeigt nicht nur der Daumen sondern auch die Kursentwicklung erstmals wieder nach oben. Aber ist dieser Trend von Dauer? Oder ist Facebook gar massiv unterbewertet?

    Im ersten Teil der mediascale-Expertenumfrage hatten wir unsere Marktpartner nach der Zukunft der Onlinewerbung gefragt. Im zweiten Teil haben wir sie um eine Einschätzung für die beiden großen Player, Google und Facebook, gebeten:

    Zugegeben, die Frage hat ein bißchen was von Glaskugellesen, bedenkt man, dass zehn Jahre in der digitalen Welt einem halben Jahrhundert früherer Zeitrechnung entsprechen. Facebook ist gerade mal acht Jahre alt. Wer hätte 2002 darauf getippt, dass heute ein weltumspannendes Netzwerk mit fast einer Milliarde Nutzern existiert? Und Google, das unseren Alltag massiv prägt, ging genau in diesem Monat vor 14 Jahren erstmals online.

    Umso mehr überrascht hat uns die weitgehend einhellige Tendenz der Antworten:

    Das Gros der Experten war sich einig, dass Google seine dominante Position bis 2022 zumindest hält – oder sogar noch ausbaut. Die exakt gegenläufige Entwicklung wird Facebook prognositziert. Nur Harald Kratel (Madaus, Licht + Vernier) und Peter Christmann (Snack-TV) glauben an eine bessere bzw. gleichbleibend gute Zukunft für Facebook. Eric Hofmann, Alexander Erlmeier, Catharina Wilhelm, Doris Eichmeier, Ruth Schöllhammer, Thomas Hohenacker, Thomas Port und Ulrich Schmidt sind der Meinung, das Netzwerk wird an Marktposition und Einfluss verlieren. In spätestens zehn Jahren wissen wir, ob wir für diese Prognose den Daumen heben oder senken.

    Wie die Experten unsere eigene Zukunft, nämlich die der Mediaagenturen bewerten, erzählen wir Ihnen in der kommenden Woche.

     

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