mediascale - innovative medienvermarktung
Klartext!
  1. Expertenumfrage Teil 2: Google und Facebook in 10 Jahren

    Sep 25 2012

    Viel Freude haben Besitzer von Facebook-Aktien mit dem Papier bisher nicht gehabt. Seit dem Start im Mai hatte sich der Kurs bis September fast halbiert. Dann kündigte Facebook den Start seiner Handelsplattform Facebook Exchange an. Danach zeigt nicht nur der Daumen sondern auch die Kursentwicklung erstmals wieder nach oben. Aber ist dieser Trend von Dauer? Oder ist Facebook gar massiv unterbewertet?

    Im ersten Teil der mediascale-Expertenumfrage hatten wir unsere Marktpartner nach der Zukunft der Onlinewerbung gefragt. Im zweiten Teil haben wir sie um eine Einschätzung für die beiden großen Player, Google und Facebook, gebeten:

    Zugegeben, die Frage hat ein bißchen was von Glaskugellesen, bedenkt man, dass zehn Jahre in der digitalen Welt einem halben Jahrhundert früherer Zeitrechnung entsprechen. Facebook ist gerade mal acht Jahre alt. Wer hätte 2002 darauf getippt, dass heute ein weltumspannendes Netzwerk mit fast einer Milliarde Nutzern existiert? Und Google, das unseren Alltag massiv prägt, ging genau in diesem Monat vor 14 Jahren erstmals online.

    Umso mehr überrascht hat uns die weitgehend einhellige Tendenz der Antworten:

    Das Gros der Experten war sich einig, dass Google seine dominante Position bis 2022 zumindest hält – oder sogar noch ausbaut. Die exakt gegenläufige Entwicklung wird Facebook prognositziert. Nur Harald Kratel (Madaus, Licht + Vernier) und Peter Christmann (Snack-TV) glauben an eine bessere bzw. gleichbleibend gute Zukunft für Facebook. Eric Hofmann, Alexander Erlmeier, Catharina Wilhelm, Doris Eichmeier, Ruth Schöllhammer, Thomas Hohenacker, Thomas Port und Ulrich Schmidt sind der Meinung, das Netzwerk wird an Marktposition und Einfluss verlieren. In spätestens zehn Jahren wissen wir, ob wir für diese Prognose den Daumen heben oder senken.

    Wie die Experten unsere eigene Zukunft, nämlich die der Mediaagenturen bewerten, erzählen wir Ihnen in der kommenden Woche.

     

  2. Die Ad-Trading-Debatte auf der dmexco

    Sep 17 2012

    Ist Ad-Trading ein Geschäftsmodell für die gesamte Branche? War das überhaupt die richtige Frage? Wahrscheinlich nicht, denn in der Debate Hall auf der dmexco wurden eigentlich viel spannendere Fragen gestellt: Ist Real Time Bidding wirklich ein Restplatzthema? Zwei Vermarkter, zwei Meinungen! Überlässt man RTB den Zwischenhändlern und intermediären Plattformen oder erwirbt man sich als Vermarkter oder Agentur die Kompetenzen und integriert RTB in sein Leistungsspektrum? Wer bestimmt eigentlich, was genau Premiuminventar ist und was es kosten darf? Und warum hinkt Deutschland beim Thema Real Time Bidding hinterher.

    mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid diskutierte in Köln am ersten Messetag rund eine halbe Stunde mit Sascha Jansen (Annalect), Martin Lütgenau (Tomorrow Focus Media), Philip Missler (Interactive Media) und Ronald Paul (Quisma). Leider endete das Wortgefecht viel zu früh, nämlich als es richtig spannend wurde. Unser Fazit: Was Premium oder Qualität ist und was diese kosten darf, definiert künftig der Werbungtreibende, nicht der Vermarkter. Und: RTB ist nachhaltig, aber viel komplexer als es so manch neue Zwischenhandelsstufe suggeriert.

    Weitere interessante Videos von der dmexco gibt es im YouTube-Kanal der Kongressmesse.

  3. 2022 – die Expertenumfrage

    Sep 04 2012

    Regelmäßige Leser dieses Blogs wissen es: Vor zehn Jahren wurde mediascale gegründet. Hätte man uns damals gesagt, was wir heute so anstellen, wir hätten es in vielen Fällen wahrscheinlich nicht geglaubt. Aus genau diesem Grund haben wir uns anlässlich unseres Jubiläums erdreistet, mit uns verbundene Menschen, ihres Zeichens Experten für die digitale Wirtschaft und Vermarktung, mal nach ihren Prognosen für das Jahr 2022 zu fragen. Die Ergebnisse gibt es ab heute sukzessive in den kommenden Wochen.

    Zum Start beginnen wir mit einer Frage der Woche, die keineswegs nur semantischen Charakter hat:

    Unsere Experten sind sich nicht ganz einig, wobei eine leichte Tendenz erkennbar ist. So schwankt die Prognose für den Werbemarktanteil gerade mal zwischen Null und 100 Prozent. Aber lesen Sie selbst:

    Guido Wiegand

    Guido Wiegand (Managing Director, Studiosus Reisen): „Hoffentlich, sonst müssten wir den arbeitslosen Herrn Bscheid auch noch durchfüttern. Der größere Anteil der Werbung wird auf Online entfallen.“

    Eric Hofmann (Marketingleiter Fashionation): „Den Begriff Onlinewerbung liest man 2022 in den Geschichtsbüchern. Ich denke, es wird eher Digitalwerbung oder so heißen. Der Anteil des Digitalen am Werbemarkt steigt auf 40 Prozent.“

    Alexander Erlmeier

    Alexander Erlmeier (Country Manager DACH, ICQ): „Klassische Onlinewerbung wird eine Gattung der On-Screen Werbung sein. Sämtliche On-Sreen Werbeformen zeichnen sich durch die Auslieferung über AdServer und unmittelbar messbaren Response aus. Nachdem zum einen der Big Screen im Wohnzimmer (Smart TV) und damit die klassische TV Werbung digital und hart messbar wird und zum anderen der klassische PC-Screen von mobilen Screens weitgehend in das Arbeitsumfeld verdrängt wird, wird die klassische Onlinewerbung in westlichen Industriestaaten in den kommenden fünf Jahren um nur 15 Prozent pro Jahr steigen und danach stagnieren.“

    Ruth Schöllhammer

    Ruth Schöllhammer (Schöllhammer Beratung): „Der Begriff ,Online’ verschwindet. Wir rufen an, suchen etwas, kaufen ein, fragen nach – ohne uns darüber Gedanken zu machen, ob online/offline oder mit welchem Gerät. Deshalb zerfällt die Kategorie ,Online-Werbung’ komplett.“

    Thomas Hohenacker (Inhaber Malte Media): „Das Verhältnis von Fernsehwerbung zu Onlinewerbung wird in zehn Jahren genau umgekehrt sein. Nachdem wir immer und überall ,Online’ sein werden, werden wir zu ,Onlinewerbung’ nur noch ,Werbung’ sagen. Allerdings wird es viel subtilere und intelligentere Werbeformen geben, und der alte 30-Sekünder wird praktisch ausgestorben sein.“

    Carsten Schürg

    Carsten Schürg (Bereichsleiter Marketing, Sport Scheck): „Alles wird online sein. Und der Anteil am Werbemarkt liegt bei 100 Prozent.“

    Doris Eichmeier (Content-Strategin): „Eigentlich werden die unterschiedlichen Werbearten ja nach Medien kategorisiert: TV-Werbung ist das, was auf dem Fernsehschirm läuft. Radiowerbung dröhnt aus dem Radio. Zeitungsanzeigen gibt’s nur in der Zeitung. Folgt man dieser Logik, müsste Online-Werbung anders heißen – etwa Computerwerbung oder

    Catharina Wilhelm

    Handywerbung. Aber Online-Werbung heißt derzeit (noch) Online-Werbung – das ist ungefähr so, als würde man bei TV- und Radio-Spots von „Satelliten-Werbung“ sprechen, nur weil sie darüber funktionieren. Und macht meiner Meinung nach dementsprechenden Sinn: gar keinen. Der Online-Zugriff wird für alle digitalen Medien so selbstverständlich wie der Strom per Steckdose – ob TV, Radio, Handy, Touchscreens an Bahnhöfen etc. Deshalb wird der Begriff „Online“ bald so nötig sein wie, Zimmer mit fließend heißem Wasser’ – man sollte nicht mehr davon reden.”

    Thomas Port

    Catharina Wilhelm: „Naja gut – gönnen wir Online noch fünf Prozent. Für die Oldies.“

    Thomas Port (Geschäftsführer, SevenOne Media): „Es wird nur noch digitale Werbung heißen. Und der Anteil am Werbemarkt liegt bei 30 Prozent.“‘

     

     

    Ulrich Schmidt

    Ulrich Schmidt (Managing Dircetor, ad pepper media): „Den gibt es noch und wird es glücklicherweise auch weiter geben. Da unsere Branche an semantischer Verkomplizierung leidet, ist dies auch sehr erfreulich. In 2022 wird der Anteil bei über 40 Prozent liegen, wenn man Hybrid-TV dazu rechnet, eher bei 65 Prozent.“

     

     

    Harald Kratel

    Harald Kratel (Geschäftsführer, Madaus, Licht + Vernier Werbeagentur): „Ich denke nein. Wahrscheinlich eher ,direct-response’.“

    Klaus Täubrich (Geschäftsführer, TVzweinull): „Ja, aber das ist Digitalwerbung auf allen Arten von vernetzten digitalen Devices. Der Anteil am Werbemarkt liegt bei über 50 Prozent, da das klassische lineare Fernsehen deutlich auf dem Rückzug ist.“

     

    Oliver Hülse

    Oliver Hülse (Managing Director DACH, Rocket Fuel): „Die Gattungen TV und Online werden unter dem Begriff „Digital Content and Audience Distribution“ neu zusammengefasst werden. Sollten die Gattungen nicht zusammengelegt werden – eher wahrscheinlich – liegt der Onlineanteil bei 35 Prozent.“

     

     

    Torsten Ahlers

    Rodja Tanwidjaja (Head of Energy Renewables Communication, Siemens): „Auf alle Fälle. Fraglich ist eher, ob es noch genügend Bäume für Printwerbung gibt. Ein erheblicher Anteil des Werbemarktes entfällt auf online: Wird es darüber hinaus noch andere Werbung geben?“

    Torsten Ahlers (CEO, Next Audience): „Na klar. Die eigentlich Frage ist: Wird es noch Printanzeigen geben? Der Anteil von Online liegt bei 70 Prozent plus.“

    Arndt Groth

    Arndt Groth (CEO, PubliGroupe AG): „Nein. Wir werden dann nur noch über Digital Advertising sprechen. Das schließt dann Online, Mobile, Digital TV, Digital OOH und andere Werbeformen mit ein. Diese gemeinsame Kategorie wird in zehn Jahren deutlich über 50 Prozent Marktanteil haben.“

    Peter Christmann (Gründer und Geschäftsführer, SnackTV Media): „Online als Distributionsweg für jede Form von Inhalten (Text, Bild, Bewegtbild), sei es stationär oder mobil, könnte in zehn Jahren bis zur Hälfte der Werbung auf sich vereinen.”

     

    Haben Sie auch eine Prognose? Oder wollen Sie bei der nächsten Frage der Woche dabei sein? Dann einfach Kommentar hinterlassen oder eine formlose Mail an presseanfragen@mediascale.de schicken.

  4. Noch 13 Tage…

    Aug 30 2012

    … dann gehts los: Die dmexco öffnet ihre Tore. Unter dem diesjährigen Motto “The Digital Transformation: Shaping Models – Creating Business” trifft sich in Köln mal wieder die Crème de la Chrome des digitalen Business, wie Helge Schneider sagen würde. Eines der auch im sprachlichen Sinne wirklich großen Themen für 2012 wird “Big Data” sein. Wie gehen Agenturen, Werbungtreibende und Vermarkter mit der täglich anfallenden Datenfülle um? Wem gehören die Daten? Wie werden sie beispielsweise für die Marketingplanung genutzt? Und was sind die Herausforderungen und Chancen?

    In diesem Blog nehmen wir uns ja öfter solcher Themen an, Wolfgang Bscheid wird dies auch auf dem dmexco-Kongress tun. Am Mittwoch, 12. September, diskutiert er in der Debate Hall von 11:15 bis 11:45 Uhr auf dem Panel “AdTrading: A Business Model for the whole Industry?” gemeinsam mit Sascha Jansen (Managing Director, Annalect Group Germany), Martin Lütgenau (Managing Director, Tomorrow Focus), Philip Missler (Managing Director, InteractiveMedia) und Ronald Paul (CEO, Quisma).

    Am zweiten Messetag geht es dann konkret um die nächste Generation des Targetings und um eine Premiere. mediascale wird in der Speakers Corner zum ersten Mal öffentlich das Modell eines “Psychologischen Profiltargetings” vorstellen – am Beispiel des 1er BMW. Beginn des Vortrags von Wolfgang Bscheid ist um 14 Uhr.

    Erste Hinweise, was es mit dem psychologischen Profiltargeting auf sich hat, gibt Ihnen unsere neue Folge von “Bscheid gsagt”:

    Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

  5. Sommerloch ist Transferzeit

    Aug 28 2012

    Michael Beuth

    Wohl dem, der die Sommermonate für Ferien, Müßiggang und Erholung nutzen kann, passiert doch in Politik, Medien und Werbewirtschaft in der Regel nichts von Belang, abgesehen von alljährlichen Suchen nach vermeintlichen Alligatoren in deutschen Baggerseen oder unerklärlichen Benzin-Preiserhöhungen zur Reisezeit. Dem geneigten Leser kann ich allerdings versichern: Der Schein trügt! Hinter den Kulissen laufen speziell im Online Werbemarkt die „Saisonvorbereitungen auf Hochtouren“… Sie verzeihen die Fußball-Metapher, doch es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, vergleicht man die aktuellen Vorgänge in der Online Werbebranche mit der deutschen Bundesliga.

    Jedes Jahr im Sommer versuchen die Vereine (Vermarkter) fieberhaft, möglichst günstig ihren Kader (Portfolio) aufzurüsten. Den vorläufigen Höhepunkt erreicht diese Hysterie (Vereine und Vermarkter) Ende August. Bei den Vereinen endet die offizielle Transferperiode und bei den Vermarktern steht die dmexco vor der Tür. Das heißt, irgendwie muss man ja die Neuzugänge noch mit einem Preisschild versehen und ungeliebte Ladenhüter möglichst der Konkurrenz andrehen.

    Nachdem ja nun schon seit einiger Zeit die AGOF internet facts auf Einzelmonatsbasis erhoben werden, hat sich ein regelrechtes Wettbieten um die letzten verbliebenen Unique User etabliert. Es führt dazu, dass einzelne Publisher und vermeintlich kleinere Verlagshäuser oder Portale immer häufiger und in immer kürzeren Abständen ihre Vermarktungspartnerschaften wechseln. Da Internetnutzer ein endliches Gut sind, kann nur wachsen, wer andere im Verdrängungswettbewerb aussticht, was in teilweise völlig abstrusen Transfers (Vermarktungswechseln) endet.

    Wenn also in der Liga gilt „Geld schießt keine Tore“, heißt das dann in unserer Branche nicht umgekehrt „Garantiesummen für Publisher sichern nicht zwangsläufig den Erfolg in der Vermarktung“? Vielleicht haben Sie ja noch ein Juwel aus der dritten Liga für uns, das alle Erstliga-Scouts bislang übersehen haben.

  6. Es ist mal wieder Zeit für ein umfangreiches Facebook Update

    Aug 21 2012

    Agnes Ley

    In letzter Zeit bin ich etwas müde geworden, bei jeder Produktneuerung oder jeder News rund um Facebook einen Blogartikel zu schreiben. Man merkt deutlich, dass bei Facebook der Druck stetig wächst, mehr Werbeeinnahmen zu generieren. Daher gibt es fast wöchentlich neue Möglichkeiten der Werbeeinbuchungen. Das kann schon mal etwas verwirrend sein – bei der Vielzahl der Schaltungsmöglichkeiten. Oft weiß man gar nicht so recht, wie man darauf regieren soll. Aber machen Sie sich nichts draus – Facebook selbst geht es da nicht anders (Das ist kein Fake!):

    Das hat sich inzwischen getan:

    1) Relativ neu kann man Kampagnen mit einer Zielsetzung versehen. Dabei stehen zwei Ziele zur Auswahl:

    • Personen zeigen, die mit größter Wahrscheinlichkeit auf meiner Seite auf „Gefällt mir“ klicken >> Diese Option schaltet automatisch auf TKP-Abrechnung um!

    • Personen zeigen, die mit größter Wahrscheinlichkeit auf meine Werbeanzeige oder gesponserte Meldung klicken >> Diese Option läuft weiterhin auf CPC-Abrechnung.

    Nun würde man eigentlich sagen: Warum auf TKP buchen, was ich auch auf CPC haben kann? So sehe ich das normalerweise auch. Weil man jedoch nichts unversucht lassen soll, haben wir trotzdem für unterschiedliche Kunden aus verschiedenen Branchen Tests mit kleinen Budgets gemacht. Und siehe da: Wir haben (trotz Abrechnung auf TKP) bei PagePost Anzeigen einen sehr guten Cost per Fan (CPF) erreicht. Ich kann das Austesten dieser neuen Option nur empfehlen.

    2) Facebook unterscheidet zwei Kategorien von Ads: Standard Ad und Premium Ad.

    Die Premium Ads sind etwas größer und prominenter platziert auf der Startseite. Es sind aber nach wie vor einfache Bild-Text-Kombis. Premium Ads waren bis vor kurzem nicht über das Selfservice Tool, sondern nur über das Serviceteam von Facebook mit einem Mindestbuchungsvolumen von 30.000 Euro buchbar. Seit neuestem kann man Premium Ads ohne Mindestbuchungsvolumen selbst einbuchen. Die Konditionen sind allerdings immer noch unattraktiv geblieben: 4.50 Euro TKP plus 20 Prozent Aufschlag bei Targeting – alles Fixpreise, kein Bidding-Verfahren. Dafür einen deutlich höheren Preis in Kauf zu nehmen, halte ich in keiner Weise für gerechtfertigt.

    3) Seit einigen Wochen gibt es die Logout Platzierungen bei Facebook

    Hierzu fasse ich mich kurz: Das Mindestbuchungsvolumen liegt bei 30.000 Euro. Und wenn Sie noch was zum Schmunzeln brauchen: Man darf weder mit Preisen noch mit Produkt-Informationen werben und einen User nicht dazu auffordern, die eigene Website zu besuchen. Aus diesem Grund kann ich auch nicht mit Erfahrungswerten punkten, denn so eine Schaltung haben wir noch nicht durchgeführt und es wäre aus Performancesicht wohl auch zum Scheitern verurteilt.

    Bereits im letzten Blogartikel habe ich kurz die Anzeigen im Newsfeed erwähnt. Erste Erfahrungen zeigen, dass die Performance dieser Ads ganz hervorragend ist. Die mobilen Newsfeed-Anzeigen werden von Facebook allerdings noch sehr restriktiv ausgesteuert. Daher kann man hier kein großes Budgetvolumen ausgeben, aber die Performance kann sich sehen lassen.

    Als Nächstes werden uns wohl Anzeigen in der Facebook-Suche ereilen. Dazu gab es schon die ein oder andere Meldung in der Fachpresse. Facebook selbst hält sich sehr bedeckt, weist auf einen Beta-Test hin, der noch nicht für die Allgemeinheit zugänglich ist und vertröstet auf einen späteren Zeitpunkt. Da sich der Mechanismus als sinnvoll erweisen dürfte, gehe ich davon aus, an dieser Stelle bald mehr dazu schreiben zu können.

    By the way: Kennen Sie schon unser Facebook Profil? Zum zehnjährigen Jubiläum haben wir ganz tief in der alten Foto-Kiste gewühlt und viele alte Bilder und Geschichten auf Facebook veröffentlicht. Schauen Sie gleich mal rein.

  7. DAS Video zur Jubiläums-Party

    Aug 08 2012

    Sie haben es vielleicht schon mitgekriegt: mediascale feiert diesen Sommer 10-jähriges Jubiläum. Dazu haben wir unsere jährliche Sommerparty aufgepimpt und vergangenen Freitag (3. August) prunkvoll an der Flosslände gefeiert. Leser unseres kleinen Blogs wissen, dass wir uns nur ungern selbst beweihräuchern. Das haben wir diesmal den Gästen unserer Geburtstagsparty überlassen. Was wünschen Sie uns zum Geburtstag? Was ist das Besondere an mediascale? Und ganz wichtig: Was würden Sie ohne mediascale machen? Das Ergebnis lässt uns schmunzeln ;-). Und macht uns doch auch ein kleines bisschen stolz.

    Wir versprechen: Es wird nicht dazu kommen, dass unsere Kunden weinen müssen. Wir werden auch in den nächsten zehn Jahren fleißig Kampagnen buchen und die Performance steigern. Auf eine weitere sensationelle Zusammenarbeit mit Ihnen/Euch allen. Und Tobi, das mit der zweiten Kaffemaschine diskutieren wir noch…

  8. Das Sommerfest zum 10-Jährigen der mediascale – UTB pompös!

    Aug 07 2012
    Julian Simons

    Julian Simons

    Wer mal bei mediascale gearbeitet hat oder Freund oder Verwandter eines Mitarbeiter ist oder war, kennt sie – die Sommerfeste mit dem kryptischen Namen UTB (Under the Bridge). Seit Jahren sind diese Parties fester Bestandteil im mediascale-Kalender, immer im August, immer an der Isar, immer in der Nähe einer Brücke und immer mit mindestens einem Regenguss (deswegen die Brücke…).

    Dieses Jahr war alles anders:

    Wir haben es geschafft – 10 Jahre Online-Performance-Marketing waren Grund genug für ein UTB der anderen Art. Wir haben alle geladen, die uns in den letzten Jahren begleitet haben: die Mitarbeiter/Innen, unsere Kunden, die Publisher und Vermarkter und auch alle Partner, die mediascale gemeinsam zu dem gemacht haben, was wir heute sind.

    Damit das Ganze etwas gesitteter zugeht, sind wir sogar schweren Herzens von der Tradition der Brücke abgewichen und ein Stück weiter nordwärts gezogen: in die Flosslände. Und es wurde ein Fest à la mediascale: entspannt, gemütlich, familiär und vor allem nicht aufgesetzt und „gewollt“. Jeder sollte sich wohlfühlen und mit uns auf 10 Jahre anstoßen können.

    Und so ist‘s gekommen, ein paar Impressionen eines wunderbaren Abends:

     

    • Das mediascale-Team: Julian Simons, Tobias Wegmann, Agnes Ley, Wolfgang Bscheid, Nadine Schollmeier, Matthias Chorherr, Emanuele Fino und Michael Beuth (vorne)

     

    Zum Abschluss meine persönlichen Highlight-Danksagungen:

    Danke mediascale – wir haben ordentlich getrunken, und mir wurde zugetragen, dass der Abend erst um 7.30h morgens beendet wurde – so kenn ich Euch!
    Danke cocodibu – für Bild und Ton!
    Danke Floßlände – für Augustiner satt und einen tollen Service!
    Danke Wetter – es hat nur kurz geregnet und erst um 2 – so soll es sein!
    Danke Eric – für den FC-Bayern Button, ich trage ihn in Ehren und mit vollem Stolz!
    Danke Marc – ich bewundere Deine Contenance!
    Danke Bernd – ich muss mehr trainieren, aber schee war’s!
    Danke Gianni – du solltest Reiseveranstalter werden!
    Danke Anne – für das pinke Tier!
    Danke alle – für 10 Jahre Zusammenarbeit und ein wunderbares Fest!

    Weitere Fotos (alle von Raimund Verspohl) finden Sie auf unserem Facebook-Profil.

  9. 10 Jahre mediascale in Bildern

    Aug 02 2012

    Wir haben Geburtstag (Regieanweisung: bitte Audiofile mit Fanfaren im Hintergrund drunterlegen, falls nicht vorhanden das “Törö” von Benjamin Blümchen)! Vor jetzt zehn Jahren hatte Wolfgang Bscheid die Idee, in München eine Agentur zu gründen, die sich dem ebenso spannenden wie sperrigen Thema “Performance Marketing” widmet.

    Leistungskatalog und Businessplanung, alles war im Kasten. Es fehlte nur noch der passende Name. Die Zahl der Kombination mit “media” ging ins myriadenfache und irgendwann war die Verzweiflung groß. Fast hätte ein Briefbeschwerer in Froschgestalt zum Namen Frog Media geführt, doch dann setzte sich die Erkenntnis stufenweise durch: mediascale war geboren. Seitdem schalten, planen und tüfteln wir und lernen doch täglich immer wieder neu dazu. Wir optimieren mit Targeting, sammeln Erfahrungen mit RTB, tracken was das Zeug hält und unternehmen mit unseren Usern mehr Customer Journeys als die TUI. Um zwischendurch den Kopf frei zu bekommen, organisieren wir Skiwochenenden, messen uns im Karaoke singen oder grillen an der Isar. Wer von Ihnen schon mal unser jährliches Sommerfest “Under the Bridge” besucht hat, kennt die Legenden.

    Um Sie nicht zu langweilen, schenken wir uns zum Geburtstag an dieser Stelle einen ausführlicheren Rückblick auf zehn ereignis- und erfolgreiche Jahre. Falls Sie interessiert, was wir Woche für Woche inhaltlich so treiben, erfahren Sie es hier in unserem Klartext-Blog. Und wenn Sie sich für die Geschichte und Geschichten aus unserer Agentur interessieren, dann schauen Sie doch ab morgen in unser neu gestaltetes Facebook-Profil. Als kleinen Vorgeschmack zeigen wir Ihnen hier schon mal ein paar einschlägige Bilder aus der letzten Dekade. Prost, und auf die nächsten zehn Jahre!

     

  10. Dynamischer Fahrspaß mit Sunny Cars

    Jul 26 2012
    Nadine Schollmeier

    Seit Januar 2012 unterstützen wir den Mietwagenanbieter Sunny Cars bei der Online-Vermittlung von Mietwägen. Neben einer Reichweitenkampagne zur Ansprache von potentiellen Neukunden steuert mediascale eine durchgängige Retargetingkampagne über NE.R.O., unser agentureigenes Targetingtool, aus. Damit wird die Kommunikation mit bereits bestehenden Kunden als auch mit Usern, die sich durch den Kontakt mit der Kundenseite ebenfalls als wertvolle Interessenten qualifizieren, realisiert.

    Um alle User auf www.sunnycars.de individuell ansprechen zu können, wird deren Websitenutzung protokolliert. Wir sammeln relevante Daten wie beispielsweise den Ort, wo die Interessenten ihr Auto mieten wollen, oder den gewünschten Mietzeitraum in der NE.R.O.-Datenbank. Um später die passende Werbebotschaft an die User auszusteuern, kommt das sogenannte Dynamic Banner Tool (DBT) zum Einsatz.

    Ablaufschema - Dynamic Banner Tool

    Über den tagesaktuellen Produktdatenfeed werden alle produktbezogenen Werte wie Fahrzeugklasse, Preise, Verfügbarkeiten usw. an das DBT übergeben. Mit Hilfe der im Tool hinterlegten Auslieferungsregeln erfolgt eine Bewertung der bei NE.R.O. gespeicherten Userprofile, um anschließend die individuell passenden Bannerelemente zu laden.

    Auf dem Weg zu einer kundenindividuellen Lösung ist es am aufwändigsten, den Datenfeed abzustimmen sowie die Auslieferungsregeln zu definieren. Sämtliche Abhängigkeiten zwischen Produkten, deren Verfügbarkeiten, Buchungszeiträumen, Preise und vieles mehr müssen ausgearbeitet und protokolliert werden. Nur so ist gewährleistet, dass keine der aufgestellten Regeln am Ende zu einem „leeren“ Banner führt, da kein passendes Angebot im Datenfeed vorrätig ist. Über eine Neudefinition einzelner Regeln lassen sich sehr einfach zusätzliche Bannervariationen erstellen, in denen beispielsweise die Anzahl der dargestellten Produkte variiert. So können rasch und kosteneffizient A/B-Testreihen zur Optimierung der Banner aufgesetzt werden.

    Dynamic Banner Tool – viele Verwendungsmöglichkeiten

    Das Dynamic Banner Tool verwenden wir aber nicht nur zu Retargetingzwecken. Durch die Verbindung zur NE.R.O.-Profildatenbank können auch halbdynamische, affinitätsgesteuerte Werbemittel ausgegeben werden. Für eine vordefinierte Zielgruppe trifft das DBT eine tagesaktuelle Produktauswahl, die dann bei Kontakt mit einem passenden Userprofil ausgesteuert wird. Für Sunny Cars wurde diese Logik leicht abgewandelt. Soziodemografische Zielgruppenbeschreibungen oder bestimmte Interessen wie Wirtschaft, Sport oder Lifestyle, die jederzeit in der Datenbank vorgehalten werden, können in diesem Fall nicht genutzt werden, um einen ausreichenden Produktbezug herzustellen. Für die Platzierung der Banner auf sunnycars.de wird daher das Suchverhalten des Users auf der Sunnycars-Webseite an das DBT übergeben. Auf der Suchergebnisseite erscheint dann das zum eingegebenen Zielland passende Angebot. Da hier allerdings keine Informationen wie beispielsweise eine gewünschte Fahrzeugklasse zur Verfügung stehen, wird eine der vordefinierten halbdynamischen Varianten ausgespielt.

    Und noch ein bisschen Eigenwerbung: Wir haben mit dem DBT weitere Möglichkeiten, Werbemittel dynamisch auszuliefern. Es können nicht nur unterschiedlichste externe Informationsquellen wie Cross-Selling-Systeme zusätzlich mit angebunden werden. Auch Werbeflächen abseits der gewohnten Banner werden durch das Zwischenschalten des Tools optimiert. Ob On-Site Teaserfläche oder Newsletter, unser Dynamic Banner Tool ist flexibel einsetzbar und übertrifft damit sogar unsere Anforderungen an eine übergreifende zielgruppengerechte Nutzeransprache. Also sonnige Zeiten für Kunden, die Targeting sinnvoll und wirksam einsetzen wollen.

     (Nadine Schollmeier, Teamleiterin Tools & Services)

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