mediascale - innovative medienvermarktung
Klartext!
  1. RTA: Effizienzgewinn derzeit nur für Publisher

    Feb 04 2014

    d3con-logo

    Real Time Advertising, Programmatic Buying, Mobile Advertising: 2014 geht schon wieder genau so weiter wie das vergangene Jahr. Zu einem der ersten Fixtermine im Jahr für mediascale hat sich die d3con entwickelt, die Data Driven Display Advertising Conference, die am 11. Februar in Hamburg stattfindet. Mit rund 800 Besuchern im  vergangenen Jahr darf sich das von Thomas Promny organisierte Klassentreffen der Experten für Echtzeit und datengestützte digitale Werbung zu Recht größtes Treffen der Real Time Advertising-Branche nennen.


    Hier eine Video mit Highlights aus 2013

    Auch mediascale-Geschäftsführer Julian Simons wird in diesem Jahr wieder an der d3con teilnehmen. Zusammen mit Stefan Beckmann von Infectious Media – und moderiert von Ralf Scharnhorst – diskutiert er auf einem Panel um 13.30 Uhr die Frage “Wird es in 5 Jahren noch klassische Mediaagenturen geben?”

    Die Veranstalter haben Julian im Vorfeld des Kongresses auf onlinemarketing.de auch dazu schon mal zum Interview gebeten. Hier ein kleiner Auszug seiner Statements:

    - Beim Real Time Advertising findet ein Effizienzgewinn derzeit höchstens beim Publisher, nicht jedoch bei der Agentur oder dem Advertiser statt.

    - Der Anteil von RTA innerhalb der Kampagnen liegt bei mediascale derzeit bei maximal 10 Prozent. Er wird erst nennenswert steigen, wenn Brandingkampagnen über private Ad Exchanges buchbar und qualitativ hochwertig selektierbar sein werden.

    - die derzeit angebotenen mobilen Werbeformat sind unzureichend. Es fehlen vermarkterübergreifende klare mediale Konventionen und vor allem fehlen passende mobile Websites auf Seiten der Advertiser.

    - in Zukunft wird die zentrale Kompetenz einer Mediaagentur weniger die operativ einwandfreie Aussteuerung einer Kampagne sein, als vielmehr die konzeptionelle Beratung, Analyse und Optimierung. Durch die Vielzahl an zu managenden Daten, die zunehmende Granularität  und die zunehmende Verschränkung unterschiedlichster On- und Offline-Kanäle steigt die Komplexität stark.

    Damit ist die Frage des Panels “Wird es in 5 Jahren noch klassische Mediaagenturen geben?” eindeutig mit ja beantwortet. Allerdings werden sich Mediaagenturen in ihrer Rolle und den angebotenen Leistungen deutlich weiterentwickeln müssen.

     

  2. Neue Perspektiven und Tatendrang…!

    Jan 30 2014
    Agnes Ley

    Agnes Ley

    Was hat Ihnen das neue Jahr bisher beschert? Bei der mediascale hat es uns einige neue Mitarbeiter gebracht und auch neue Sitzplätze, da ein Umzug innerhalb der heiligen mediascale-Hallen nötig geworden ist. Ein Büroraum ist neu dazu gekommen und damit alle möglichst kurze Kommunikationswege haben, ist fast jeder intern umgezogen. So haben wir letzten Freitag alles in Umzugskartons verpackt und die Heinzelmännchen haben über´s Wochenende den Umzug erledigt. Montag morgen lief dann auch alles fast wieder rund. Ein paar nicht eingesteckte Rechner waren schnell eingesteckt, fehlende Stühle mussten noch nachbestellt werden und Schönheitskorrekturen wie Kabel in den zugehörigen Kabelschächten zu verstauen stehen noch aus. So sitze ich an einem neuen Arbeitsplatz und bin voller Tatendrang, denn neue Perspektiven bringen ja oftmals auch neue Ideen mit sich.

    Aber plötzlich ist sie da: Die Schreibblockade!

    Ich sitze vor dem leeren Blatt und es will mir einfach kein Thema für diesen Blogartikel einfallen. Was Aktuelles soll es sein und natürlich etwas, das Sie alle interessiert. Aber was könnte das sein?

    Was macht man in so einem Fall? Na, ich schaue einfach mal, was die Fachmedien so an aktuellen Themen bieten und stelle auf den Webseiten fest: Es gibt anscheinend einfach keine aktuellen Themen, die auch noch für alle Leser interessant sind und mich von meiner Schreibblockade erlösen.

    Der erste Artikel steht in der W&V und wirbt für Old Spice Shampoo. Die Zielgruppe ist vielleicht eine Mischung aus Männern mit Glatze oder wallender Mähne und Frauen mit einem surrealen Kinderwunsch.

    Weiter geht es bei Meedia in der Kategorie MEISTGELESEN mit dem Dschungelcamp. Ja, da hätte ich jetzt auch drauf kommen können, denn wann immer diese Sendung läuft ist sie ja ein Dauerbrenner in jeder Gesprächsrunde. Und das obwohl sie angeblich keiner anschaut. Bei der Horizont hätten wir dann noch das Thema Super Bowl mit seinen eigenartigen Werbespots. Hier bin ich mir nie sicher ob der Sport oder die Werbung im Rampenlicht stehen…

    Mit mehr „Nicht-Nachrichten“ möchte ich Sie an dieser Stelle aber nicht belästigen und freue mich stattdessen auf den nächsten Artikel, den ich erst wieder schreibe, wenn es was Spannendes gibt – versprochen!

  3. Verblasste Helden

    Jan 28 2014
    Tobias Wegmann

    Tobias Wegmann

    Ein neues Jahr beginnt für uns zuverlässig mit zwei Ereignissen: Kein Schnee in München, sondern schlammgrüne Wiesen. Und die Fachpresse beginnt mit den ersten Mutmaßungen bezüglich der Topthemen in der Online-Welt des jungen Jahres. 2014?? Programmatic Premium natürlich, Mobile, wie immer – und dann vielleicht noch was ganz Frisches, wie zum Beispiel Snapchat ?

    Wie wir alle wissen, wird nicht jeder Hype zum großen Erfolg werden und so mancher startet als Tiger, um dann doch als Bettvorleger zu enden. Es ist manchmal ganz hilfreich, sich diese verblassten Helden ins Gedächtnis zu rufen, wenn die Begeisterung für neue Themen mal wieder beginnt ins Hysterische überzukippen.

    In einer stillen Stunde haben wir deshalb unsere persönliche Hitliste der Produkte erstellt, bei denen die Fallhöhe zwischen Aufregung und langfristiger Bedeutung besonders groß war.

    Hier sind unser Medaillenkandidaten:

    Second Life
    Wolfram Alpha, aka „Google Killer“
    Die IPTV-Spotbox
    Siemens Xelibri
    Flipbooks als Bannerformat

    Sollten Sie andere verblasste Helden als Favoriten im Sinn haben, so freuen wir uns über Ihre Ideen. Nutzen Sie einfach die Kommentarfunktion, wirklich würdige Vorschläge belohnen wir mit einer Tüte unser sensationellen Fruchtsaftgummibärchen.

  4. Was Fröhliches zum Fest – mediascale wünscht frohe Weihnachten!

    Dez 17 2013

    Wenn Sie im Moment durch die Online Mediaagenturen der Republik gehen, gehe ich davon aus, dass die am meisten benutzten Wortfetzen überall ähnlich durch die Gänge schallen:

    „Bitte abgrenzen nicht vergessen!“

    „Können wir noch was zubuchen für die KW 52…“

    „Bei XYZ haben wir Unterlieferungen auf ABC…“

    „Für Januar geht’s grad so weiter…“

    „Wer ist Notdienst am 27.12. ……“

    ….

    Kurzum, geruhsame Weihnachtsstimmung stellt sich noch nicht wirklich ein, in den letzten Wochen des Jahres trennt den Online Mediaplaner in puncto Arbeitsreichtum meist nicht viel von den Kollegen bei Hugendubel am Marienplatz oder den freundlichen Damen und Herren beim Glühweinverkauf am Weihnachtsmarkt bei -15 Grad.

    Drum ist es umso wichtiger, dass es trotzdem noch ein paar fröhliche Momente gibt, mit denen wir uns die Zeit bis zum 24. verkürzen, wenn wir alle die Füße unter den Baum strecken und den Clicktag einfach mal Clicktag sein lassen können.

    Ein wahres Bonmot haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben: für all jene, die unterjährig meinen hoch geschätzten Kollegen Bscheid und seine Kolumne „Bscheid gsagt“ verfolgt haben, aber auch alle diejenigen, die mal wieder einen fröhlichen Moment gebrauchen können – unser Vorweihnachtsblogpräsent, die gesammelten Outtakes aus 12 Monaten Videoblog:

    Dem ist nichts hinzuzufügen, außer Ihnen allen ein geruhsames und fröhliches Weihnachtsfest und einen gesunden Rutsch in 2014 zu wünschen!

    Bis 2014 und alles Gute,

    Ihre mediascale

     

    Weitere Folgen von Bscheid gsagt gibt es im YouTube-Kanal von mediascale.

  5. Von 12 nach 13 – Ein kurzer Abstecher

    Feb 19 2013
    Julian Simons

    Auch wenn wir mit 2012 in unseren Köpfen schon längst abgeschlossen haben, sind nun unsere Zahlen vom vorigen Jahr endlich offiziell und geben uns einen wirklich guten Grund zur Freude: Wir haben auch im letzten Jahr unseren Wachstumskurs fortgesetzt und sind sehr zufrieden mit unseren Fortschritten in der Online-Werbung.

    Verantwortlich für die positive Geschäftsentwicklung sind vor allem unsere modernen und kundenindividuellen Targeting-Lösungen. So wurden 2012 bereits rund 50 Prozent der etwa 1.000 Kampagnen, die von uns geplant wurden, mit Targeting-Elementen ausgeliefert. Mit unserem agentureigenen Targeting System NE.R.O. (“Netto-Reichweite-Online”), werden aktuell mehr als 150 profilbasierte Targeting-Kampagnen parallel ausgesteuert – der Großteil davon mit einer dynamischen Kreation des Online-Werbemittels, das sich automatisch dem jeweiligen User-Profil anpasst. Nicht nur NE.R.O. sorgte für eine positive Bilanz, sondern auch unsere Neukunden, wie Betten-Rid, myToys oder SunnyCars. So verbuchten wir im vergangenen Jahr ein Gross Income von 6,7 Millionen Euro – ein Plus von 20 Prozent gegenüber 2011 (5,6 Mio. Euro). Das Billingvolumen stieg im gleichen Zeitraum um 18 Prozent (2011: 22 Prozent) von 72 auf 85 Mio. Euro.

    Was uns auch besonders freut ist, dass NE.R.O. mit dem Datenschutz-Siegel „Trusted Privacy“ ausgezeichnet worden ist. Das renommierte Gütesiegel der Firma ePrivacyseal, einem international anerkannten Anbieter für Online-Datenschutzlösungen, erhalten nur Produkte, die strenge datenschutzrechtliche Anforderungen „vorbildlich erfüllen“. Die Zertifizierung für mediascale erfolgte gemäß des besonders strengen deutschen Datenschutzrechts.

    In diesem Sinne: auf ein spannendes und erfolgreiches 2013.

  6. Wir konzentrieren uns auf Frauen

    Dez 11 2012
    Agnes Ley

    Hier in München ist es in den letzten Tagen richtig winterlich geworden. Das Schneetreiben begleitet uns seit dem Wochenende und mittlerweile liegt die Agentur unter einer dicken Schneedecke. Die Raucher gehen deutlich seltener vor die Tür und die Cafeteria im Haus feiert Hochkonjunktur, weil keiner raus will, um sich etwas zum Essen zu holen. Und wenn die Schneeflocken fallen, dann brummt es auch im Netz. Die Weihnachtskampagnen begegnen einem überall, an der Bushaltestelle genauso wie beim Surfen. Auch wir stecken mitten in den Weihnachtskampagnen für zwei neue Kunden: Wir trommeln gerade für myToys und schütteln für Betten Rid online die Kissen auf. Dabei konzentrieren wir uns auf Frauen! Denn das Christkind ist im wahren Leben oft weiblich.

    Die myToys.de GmbH, der führende Onlineshop für Spielwaren und Produkte rund ums Kind in Deutschland, hat uns mit einer klassischen Online-Kampagne beauftragt. Sie läuft von Ende November bis Mitte Dezember in frauen- und familienaffinen Kanälen und Umfeldern. Das Targeting konzentriert sich auf Frauen und Mütter im Alter von 20 bis 49 Jahren. Zum Einsatz kommt dabei unser agentureigenes Targeting System NE.R.O., um die Zielgruppe immer treffgenau zu selektieren.

     

    Für die Betten Rid GmbH, einen der führenden Spezialisten für gutes Schlafen in Deutschland, haben wir eine aufgeweckte Performance-Kampagne geschaltet. Sie spricht besonders Frauen im Alter von 30 bis 60 Jahren an und schlägt ihnen Geschenkideen für das Fest der Feste vor. Zum Einsatz kommen neben CPC-Rotationen mit Standardwerbemitteln auch  zielgruppenaffine Logout-Platzierungen sowie unsere hauseigenen Tool-Spezialitäten NE.R.O. Re-Targeting sowie NE.R.O. Affinity.

     

    Ich wünsche Ihnen noch eine schöne verschneite Woche und ein gutes Händchen bei der Auswahl Ihrer Weihnachtsgeschenke. Sollten Sie noch Inspiration benötigen und die Folge von Bscheid gsagt verpasst haben, dann hier der Link zu 3 innovativen Gadgets.

  7. Von drauß’ vom Walde komm ich her…

    Dez 06 2012

    … ich muss euch sagen, im Haus der Kommunikation da weihnachtet es sehr.

    Am Dienstag hat Agnes ja bereits über einige unserer weihnachtlichen Traditionen in ihrem Blogartikel berichtet. Ein weiterer Brauch, der alljährlich am sechsten Dezember statt findet, ist der Besuch des Nikolaus und seiner immer größer werdenden Truppe von Helfern.

    Und weil uns nach dem Auftritt allen so sehr weihnachtlich zu Mute ist, hier noch ein kleines Gedicht das den Hergang noch etwas detaillierter beschreibt:

     

    Holler boller Rumpelsack,

    Der Nikolaus und seine Helferlein tragen ihn huckepack.

    Mandarinchen in gelb und Weihnachtsnüsse in braun,

    runzlig punzlig anzuschaun.

    Bei Schneeflöckchen und Oh Tannenbaum

    konnte man kaum seinen Ohren traun.

    Schokolade und Flötenspiel,

    wir hoffen dass es allen gefiel.

    Komm bald wieder in dies Haus,

    guter alter Nikolaus.

  8. Schneeballschlacht bei mediascale

    Dez 04 2012

    Der erste Advent ist rum und spätestens jetzt beschäftigen Sie uns – die üblichen X-mas Themen. Die meisten Online Reichweiten sind ausgebucht, Bewegtbild ist schon seit Wochen kaum mehr zu bekommen und die Jahresplanungen für 2013 laufen auf Hochtouren. Mitten im üblichen Jahresendspurt beschäftigen wir uns bei der mediascale aber doch immer noch mit ein paar guten alten Traditionen; und an solchen muss man festhalten. So haben wir auch in diesem Jahr wieder unsere kleine Schneeballschlacht auf unserer Website. Wenn schon keine Zeit für eine echte Schneeballschlacht bleibt, dann nutzen Sie doch die nächste Kaffeepause und zeigen uns, ob Sie den Highscore knacken können. Viel Spaß – hier geht´s zum Spiel.

     

    Ebenfalls mittlerweile Tradition hat bei uns der jährliche Skiausflug auf die schöne Krummholzhütte im Ennstal. Seit 2005 fahren wir regelmässig am Wochenende vor Weihnachten dorthin, um das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen, die Gipfel schon vor dem ersten Lift zu stürmen, den Partypilz zum Glühen zu bringen, den Einkehrschwung genauso wie den Parallelschwung zu üben und dem Zirbenschnapserl zu fröhnen. Die Vorbereitungen laufen und die Vorfreude ist schon groß.

    Welche Traditionen auch immer Sie in der Weihnachtszeit haben – halten Sie daran fest. Dafür sollte auch in der zum Teil stressigen Adventszeit ein bisschen Zeit übrig sein.

  9. Klasse und Masse – Werbewirkung im Online Marketing

    Nov 07 2012
    Matthias Chorherr

    Online Marketing eröffnet technisch allerlei Spielereien und vor lauter Zahlen-Euphorie werden viel zu oft den Grundlagen und Wirkungsweisen des Marketings mit zum Teil sträflicher Ignoranz begegnet. Insbesondere verhält es sich häufig so beim Thema Kontaktdosis und Kontaktklassen.

    Mittels Re-Targeting, um mal ein Extrembeispiel zu nennen, werden vermeintliche Konsumenten oftmals mit Kontaktdosen jenseits der 20+ (je Woche) versehen. Das mag nach der angewandten Metrik (CPO) sogar effizient sein. In einer übergreifenden Betrachtung kommen jedoch kritische Fragen auf. Ich persönlich bemerke bei mir viel mehr aufkommende Aversionen, wenn ich die bereits vor zwei Monaten gebuchte Reise nun zum 99. Mal angeboten bekomme. Kurz und knapp: Es nervt! (und ja, ich weiß, dass ich meine Cookies löschen könnte, aber das kann ja nicht die Lösung sein!)

    Mein früherer Marketingprofessor hatte für diesen abnehmenden Grenznutzen immer das Beispiel Biertrinken parat. Während die Stimmung ab dem vierten Bier unglaublich Fahrt aufnimmt, tritt nach dem zehnten bis zwölften Bier ein gewisser Sättigungseffekt ein, was zuweilen unschön auf Magen und Stimmung schlägt. Der Krug geht halt so lange zum Mund bis man … An alle Re-Targeting-Enthusiasten: Eine Reduktion der Dosis auf ein sinnvolles Maß (Frequency Capping) wird Euch vielleicht vor der einen oder anderen Alkoholleiche bewahren. Aber auch das Gegenteil einer Übersättigung kann fatal sein. Um beim Beispiel des Biertrinkens zu bleiben: Wenn sie das Bedürfnis verspüren, Ihre Festplatte gepflegt zu formatieren, wird ihnen ein Bier kaum weiterhelfen. Sie wären ja sogar noch fahrtüchtig und es wird ihnen kaum gelingen, eine Après-Ski Party mit Enthusiasmus und Tanzeinlage auf der Bierbank abzurunden, es sei denn sie gehören zu der Gruppe der genetisch schmerzbefreiten Personen. Die gibt es, es bleibt aber die Minderheit (genau wie die, die mehr als 15 Bier brauchen um auf Betriebstemperatur zu kommen).

    Die Grundthese lautet: Eine optimale Werbewirkung tritt nur in einem optimalen Kontaktkorridor ein. Der optimale Kontaktkorridor variiert je nach Kampagnenzielsetzung und Ausgangssituation. Nur im entsprechenden Korridor herrscht maximale Mediaeffizienz, während unterhalb mit Werbewirkungs- und oberhalb mit Sättigungsschwellen zu rechnen ist.

    Man spricht hier im Allgemeinen von wirksamer Kampagnenreichweite. In klassischen Medien wird im Übrigen häufig auch in Brutto- und Nettoreichweite gerechnet, anstatt in wirksamer Reichweite. Der Cost per GRP drückt die vermeintliche Effizienz einer Planung aus.

    Online Marketing eröffnet im Gegensatz zu klassischen Medien Möglichkeiten, die kaum ein anderer Kanal bietet. Kontaktstrecken und Dosen lassen sich auf Userebene nahezu exakt nachverfolgen.

    Vermarkterübergreifende Targetingsysteme nutzen diese Informationen um entweder Kontakte zuzusteuern (Frequency Boosting) oder eben mittels Frequency Capping weitere Kontakte zu unterbinden.

    Die wirksame Reichweite einer Kampagne wird durch diese Maßnahme erheblich gesteigert.

    Vor allem Markenkampagnen profitieren in hohem Maß von der gesteigerten Mediaeffizienz. Für den Kunden SportScheck konnte zum Beispiel die wirksame Kampagnenreichweite um mehr als 20 % gesteigert werden. Weitere Effizienzgewinne werden durch einen intelligenten Formateinsatz erzielt. In der Kontaktklasse 1-2 kommen vornehmlich Pre-Rolls zum Einsatz, während höhere Kontaktklassen mit günstigeren Brandingformaten (z.B. Wallpaper und ContentAds) aufgefüllt werden. Es gibt also intelligente Ansätze, die den Konsumenten in die richtige Stimmung bringen. Man muss sie nur zu nutzen wissen und auch in der Praxis anwenden.

  10. Facebook Advertising – Wegweiser durch den Anzeigendschungel, TEIL 2

    Nov 02 2012
    Agnes Ley

     

    Bevor Sie in den Teil 2 des “Facebook Advertising” Beitrags einsteigen, können Sie gerne hier nochmal Teil 1 zum aufwärmen lesen.

     

    Welcher Ad Typ ist aber nun der richtige für die Kampagne?

    Die Antwort auf diese Frage hängt eng mit der Zielsetzung der Kampagne zusammen. In unserem Social Advertising-Alltag haben wir es meist mit drei grundlegenden Aufgaben zu tun:

    1. Image steigern: Mit der „Logout Ad“ hat Facebook eine erste Werbeform geschaffen, die sich eignet, um Imagewerbung für eine Marke zu betreiben. Der Nachteil: Die Werbeform ist von Facebook wirklich als ImageAd positioniert. Das bedeutet, dass eine Produktpromotion mit Preis oder einem prozentualen Rabatt daher ebenso verboten ist wie einen Call-to-Action zu integrieren. Und: Das Mindestbuchungsvolumen für diese Werbeform liegt bei 30.000 Euro – für weniger Geld gibt es keine Imagekampagne bei Facebook.

    2. Verkaufen: Bild-Text Kombinationen haben sich schon immer als verkaufsstarke Werbeform erwiesen und so können auch die unterschiedlichen Bild-Text-Kombinationen bei Facebook hervorragend dazu beitragen, die Verkäufe zu steigern. Aber, welche ist die Richtige aus der Vielzahl der Möglichkeiten? Findet die Produktpromotion auf einer externen Website und nicht innerhalb der Facebook-Welt statt, dann bleibt nur eine „Standard Ad“, die nach extern verlinken kann. Hat man eine eigene App im Facebook-Profil, über die man das Produkt verkaufen kann, dann kommt auch eine „Sponsored Result Ad“ in Frage.

    3. Fans generieren: Um Fans zu gewinnen, bietet sich die „Like-Ad“ an. Jedoch sind die User im Lauf der Zeit immer wählerischer und die werbenden Unternehmen immer zahlreicher geworden. Daher ist der durchschnittliche Cost per Fan in den letzten anderthalb Jahren kontinuierlich gestiegen. Eine gute Alternative sind „PagePost Ads“ – da neben dem Namen des Profils durch das Aufgreifen des Posts auch eine Botschaft übermittelt werden kann.

    Bevor sich Werbetreibende daran machen, Fans zu gewinnen, sollten sie sich noch eine zentrale Frage stellen: Gibt es einen Plan für die Folgekommunikation mit den Fans? Wenn nicht, ist jede Werbeform unnötig ausgegebenes Geld. Denn ein gewonnener Fan, der nicht regelmäßig mit interessanten Informationen angesprochen wird, hat die Fanpage des Unternehmens schnell wieder vergessen.

    Hat man sich für die passende Anzeige zum jeweiligen Kampagnenziel entschieden, gilt es als nächstes über die richtige Zielgruppe nachzudenken. Die Targeting-Möglichkeiten bei Facebook sind einzigartig gut. Neben den soziodemographischen Daten, die viele User beim Erstellen des Accounts angeben (Alter, Geschlecht, Familienstand etc.) können Interessen der User verwendet werden, um die gewünschten Personen zu erreichen. So kann man beispielsweise für eine Newcomer-Band die Anzeigen an User adressieren, die Musik und Bands des gleichen Genres mögen. Beim Eingrenzen der Zielgruppe sollte man aber im Auge behalten, dass das Potential durch die getroffenen Einschränkungen nicht zu klein wird. Sonst werden die Ads innerhalb der definierten Zielgruppe den Usern immer und immer wieder eingeblendet und die Kampagne bekommt eine Kontaktdosis, die den Nutzer schnell nervt. Wie in der klassischen Mediaplanung gilt es also auch auf Facebook, Zielgruppenpotential und Budget in Einklang zu bringen.

    Facebook Advertising: Alternativen testen und immer wieder optimieren

    Ist die Anzeige final erstellt und online, ist die Arbeit noch nicht getan. Eine Facebook Kampagne lebt – wie jede andere Online Kampagne – von der Optimierung. Der Test unterschiedlicher Bildmotive, verschiedener Textbausteine und Zielgruppeneinstellungen führt zum Teil zu stark unterschiedlichen Klickraten (die wiederum den CPC im Bidding- System beeinflussen) sowie Conversionrates. Unser Tipp: Für jede Kombination aus Bild, Text und ausgewählter Zielgruppe sollten mindestens 750 Euro Budget eingeplant werden – sonst werden die Fallzahlen zu klein, um eine sinnvolle Aussage zu treffen.
    Und was ist jetzt bitte eine „Page Post Like Sponsored Story“?
    Die Antwort auf die Eingangsfrage: Ein Freund des Nutzers fungiert als Absender für eine „Sponsored Story“, weil er zuvor einen Post des Unternehmens- oder Markenprofils geliked hat. Wer jahrelang Display-Banner oder SEA-Kampagnen aller Arten geplant hat, muss sich erst an die Facebook eigene Terminologie gewöhnen. Wer es tut, dem eröffnet sich eine neue Netzwelt, mit faszinierenden Targeting-Möglichkeiten.

     

     

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