mediascale - innovative medienvermarktung
Klartext!
  1. Google Plus – das neue Facebook?

    Jul 26 2011

    Taskin Erdem

    Das war zumindest mein erster Eindruck nach dem Einloggen in Google+. Kollege Frings hatte ja letztens mit seinem Beitrag „Goliath vs. Goliath“ schon zu diesem Thema berichtet. Nun möchte ich eine erste Bilanz ziehen: Welche Erkenntnisse gibt es nach zwei Wochen? Welcher Nutzen bietet sich für Unternehmen?  Wie sieht die Zukunft aus? Und wer macht das Rennen, Facebook oder Google+?

    Meiner Meinung nach ist Google+ kein Facebook-, Twitter- oder sonst was -Killer. Es ist eigentlich noch nicht mal wirklich ein Social Network, sondern eher ein Tool, mit dem man seine Kontakte geschickter pflegen kann. Es sieht Facebook ähnlich, das stimmt, aber es geht bei Google+ hauptsächlich um den Informationsaustausch zwischen unterschiedlichen Parteien. Informationen jedem und überall verfügbar zu machen, war schon immer das Ziel von Google. Neben all den Produkten von Google ist diese Einrichtung aber dafür gedacht, dass man einfacher selbst bestimmen kann, welche Informationen wem und von wem zur Verfügung gestellt werden. Dies geschieht in sogenannten Kreisen beziehungsweise Circles.

    Auch wenn Google+ nicht Facebook ist, will ich trotzdem mal ein bisschen vergleichen, damit die Größenordnungen klar werden. Google+ (aktuell noch in der Betaphase) hat in den ersten 16 Tagen die Zehn-Millionen-Nutzergrenze geknackt. Nur zur Erinnerung: Facebook brauchte dafür 852 Tage. Um bei Google+ dabei sein zu können, braucht man ein Google-Konto. Klingt zunächst nach einer Hürde, aber diese löst sich in Luft auf, wenn man weiß: Jeden Tag kommen weltweit 500.000 Android-Nutzer dazu, die alle auch ein Google-Konto zum Freischalten benötigen.

    Man kann bis zu 5.000 Nutzer in seine Circles aufnehmen. Also genau wie bei Facebook. Dort darf man pro Konto 5.000 Freunde hinzufügen. Auf Google+ werden derzeit eine Milliarde Inhalte zwischen den Nutzern geteilt. Das ist eine Menge, wenn man bedenkt, dass wir von knapp 20 Tagen Existenz sprechen. Ganz unabhängig von den Zahlen kann man sagen, dass Google je eine Stärke von Twitter und Facebook für sich nutzt. Einerseits kann man auf einfachstem Weg Inhalte von Personen erhalten, die man interessant findet, sozusagen „followen“, und andererseits kann man à la Facebook Inhalte mit bestimmten Personen teilen.

    Nun zu den Features, die zwar noch nicht existieren, aber bereits angekündigt sind: Für uns als Agentur werden natürlich in erster Linie Marken- und Firmenprofile interessant sein. Ob diese noch zusätzliche Features gegenüber privaten Profilen haben werden, ist noch nicht bekannt. Sicher ist aber: Die große Nachfrage nach diesen Profilen zieht hohe Qualitätsansprüche nach sich.

    Es ist natürlich auch zu erwarten, dass Google so schlau sein wird und sein neues Baby mit allen möglichen bisherigen Errungenschaften verknüpft. Google Reader für Artikel, Google Docs zum Teilen von Arbeiten, Google Calender für Events aller Art, Android für unterwegs etc. Eine entsprechende App gibt es bereits. Doch noch wichtiger wird wohl die Einbindung von Werbeformaten wie Adwords beziehungsweise Adsense. Ich gehe stark davon aus, dass diese Funktion nicht lange auf sich warten lässt.

    Es bleibt also kompetitiv, da Google+ Facebook und Twitter nicht ersetzt, sondern eine zusätzliche Plattform mit neuen Features bietet. Weder Google noch Twitter noch Facebook macht das Rennen, weil die Netzwerke gar nicht am gleichen Wettbewerb teilnehmen. Ich glaube, dass die User die verschiedenen Angebote langrfristig parallel nutzen werden und je nach Zweck das eine oder andere bevorzugen. Natürlich ist es dabei durchaus möglich, dass eines der Netzwerke schlapp macht, wie es beispielsweise bei myspace der Fall war.

  2. Werben in Social Communities – Teil 2

    Jul 14 2011

    Agnes Ley

    In Teil 1 dieser Reihe habe ich einen groben Überblick über die allgemeinen Buchungsmöglichkeiten im Bereich Social Media gegeben. Etwas detaillierter bin ich auf die unterschiedlichen Buchungsmöglichkeiten bei Facebook eingegangen (Premium Ads und Marktplatz Ads). Zu den Premium Ads habe ich noch ein kleiner Update: Ich hatte das Mindestbuchungsvolumen bei Facebook für die Premium Ads mit 20.000 Euro genannt. Ab August 2011 wird dieses auf 15.000 Euro reduziert – immer noch kein Schnäppchen.

    Heute möchte ich nun aber viel mehr auf die inhaltlichen Möglichkeiten eingehen, wie man bei Facebook werben kann. Hier werden die Facebook Ads und die Sponsored Stories unterschieden:

    Die Facebook Ads gibt es in unterschiedlichsten Ausprägungen – je nach Kampagnenziel. Im Grundsatz handelt es sich immer um eine Bild-Text-Kombination. Und so besteht das Standard Ad auch nur aus einem kleinen statischen Bild, einer Überschrift und einem kurzen Body-Text. Die Standard-Anzeige kann innerhalb von Facebook auf ein Profil verlinkt werden, genauso jedoch extern auf eine Landingpage oder Website.

    Will man Freunde für ein Facebook-Profil generieren, empfiehlt sich das Like-Ad. Zu Bild und Text erscheint zusätzlich die Anzahl der Fans, welche die Site bereits hat sowie der berühmte “Like-Button” bzw. in unseren Gefielden der “Gefällt mir-Button”. Klickt ein User diesen, ist er automatisch Freund des Profils und wird in Zukunft über Neuigkeiten informiert. Bei dieser Art des Facebook Ad ist keine externe Verlinkung möglich – jedoch auch nicht sinnvoll. Um Like-Ads für ein Profil schalten zu können, muss man Administrator des Profils sein.

    Like Ad

    Like Ad

    Ein aufmerksamkeitsstärkere Variante bildet das Video Ad (der Name ist Programm), das jedoch nur als Premium Ad einbuchbar ist und damit nur auf TKP und unter oben beschriebenem Mindestbuchungsvolumen geschaltet werden kann. Neben der Integration eines Videos können im Ad auch Kommentare hinterlassen werden.

    Der Vollständigkeit halber möchte ich hier noch das Poll Ad (hier kann der Werbetreibende eine Frage an die User stellen, die dann per Radiobutton ihr Meinung kundtun), das Event Ad (ein angekündigtes Event kann mit einem Klick zur Liste der nächsten Events hinzugefügt werden) und das Application Ad (hier wird kein Profil, sondern eine App beworben) nennen. Für diese drei gilt auch jeweils ein stark sozialer Fokus, da in allen drei Ads ganz unten angezeigt wird, welche Freunde schon am Event Interesse haben, an der Umfrage teilgenommen haben etc.

    Der große Unterschied bei den Sponsored Stories ist, dass die Werbemessage an einen User geknüpft wird. Ich erhalte also beispielsweise eine Anzeige, dass meine Kollegin (mit der ich auf Facebook befreundet bin) jetzt Fan des Facebook Profils von xy ist. Der Clou: Meine Kollegin wird so zum Werbeträger für die Message. Diese Sponsored Stories gibt es ebenfalls in unterschiedlichsten Varianten, an dieser Stelle möchte ich aber nicht zu langatmig werden und denke, sie können sich das mit ein paar Stichworten ganz gut vorstellen:

    - Page Like: eine Sponsored Story mit integriertem “Gefällt mir-Button”

    - App Used: eine Sponsored Story mit der Message, dass jemand meiner Freunde nun die App xy nutzt

    - Game Played : eine Sponsored Story mit der Message, dass jemand meiner Freund das Game xy spielt

    Es gäbe hier noch einige Varianten zu ergänzen, aber der Grundsatz ist ja jetzt klar. Nach so viel Theorie freue ich mich auf Teil 3, wo ich praktischer werde und einige Learnings der Social Media Kampagnen zum besten geben werde.

  3. Goliath gegen Goliath!

    Jul 12 2011

    Dominik Frings

    Nun ist es also vollbracht, das nächste Gesprächsthema Nr. 1 ist gefunden: Google+ ist da! Und es ist schon erstaunlich, mit welch kreativer Namensgebung gearbeitet wurde. Mir wären alternativ auch noch die Begriffe Google², Google* (man beachte vor allem die wortspielerischen Möglichkeiten, wenn man das Produkt mit „Google mal mit Google Mal“ bewirbt), GoogleXXL oder GoogleMaxi eingefallen.

    Nun hat das Tool bislang noch bei weitem nicht jeder zu Gesicht bekommen, und es ist auch noch vollkommen unklar, inwieweit sich hier tatsächlich eine neue Macht in der Kontaktpflege entwickelt. Aber wer jetzt ruht, der wird zu den Verlierern gehören – könnte man zumindest meinen. So gibt es bereits die 10 besten Tipps im Umgang, die Untersuchung, ob es für die Newsbranche taugt, und auch die ersten Firmenrepräsentanzen sind schon in der Pipeline. Das erinnert doch fast schon an SecondLive oder Randgruppenthemen wie Twitter. Um jetzt nicht falsch verstanden zu werden: Ich traue Google+ durchaus zu, eine veritable Verbreitung zu finden und die bisherigen Fehlversuche der Suchmonogarchen aus Mountainview vergessen zu machen. Die Berichterstattung aber zeugt von einer gewissen Besessenheit bzw. von einem kurzatmigen Hecheln nach Sensationsmeldungen. Nur weil sich zu Anfang mehrere hunderttausend Menschen für das Produkt interessieren, heißt das nicht, dass der Durchbruch schon geschafft ist. Die surfende Menge ist schon immer sehr neugierig gewesen, und das ist auch gut so. Genauso schnell kann sie aber auch ihre Vorlieben wieder ändern, was die VZ-Netzwerke oder auch myspace gerade merken, obwohl es diese ja scheinbar schon geschafft hatten, einen dauerhaften Platz im Herzen der Surfer zu ergattern. Google+ ist noch ein gutes Stück davon entfernt.

    Was aber, wenn es Google diesmal gelingt, einen Facebook-Mitbewerber zu etablieren? Dann kommt es endlich zum Kampf der Giganten, dann landen Alien vs. Predator in einem Ring, und die große Schlacht um Mittelnetz kann beginnen. Facebook wäre demnach anzuraten, den Börsengang nun doch zu beschleunigen und sich in Sachen PR vielleicht die ein oder andere freigewordenen Ressource aus dem „News of the World“-Biotop zu angeln. Google selber muss eigentlich nichts weiter tun, als sich im Glanze des Lichtes zu sonnen und den Geldspeicher zu erweitern, mit dessen Hilfe man über Scheinfirmen dann wieder Facebook-Aktien kaufen könnte, um „den Gegner“ von innen heraus zu lähmen. Weitere Gedankenspiele möchte ich hier nicht ausführen, aber gerade Verschwörungstheoretiker haben nun einen neuen Ansatzpunkt.

    Vielleicht kommt es aber auch anders, und es entsteht eine Parallelnutzung. Hierzu gibt es einen sehr lesenswerten Artikel von einem nicht ganz unbekannten Bürstenschnitt. Zugleich ist seine Einschätzung auch das mit Abstand differenzierteste, was ich zum Thema gelesen habe. Allerdings passt die stimmige Theorie nicht ganz in mein Konzept, denn ich habe schon Chips und Bier vor dem Rechner bereitgestellt und warte nun, dass der Gong zur ersten Runde ertönt!

  4. Mediaschubser unter sich: die erste Ad Trader Conference

    Jun 30 2011
    Wolfgang Bscheid

    Wolfgang Bscheid

    Wenn sich der Internetmarkt durch eines auszeichnet, dann dadurch, dass er jedes Jahr etwas spektakulär Neues zu bieten hat. Noch vor einem Jahr hat Targeting zu hitzigsten Diskussion geführt. Zwölf Monate später ist es für viele Agenturen und Vermarkter bereits Tagesgeschäft. Doch schon nimmt die nächste Innovation Anlauf, den Markt zu verändern: Real Time Bidding.

    Nur konsequent also, dass sich gestern in Hamburg mit der ersten Ad Trader Conference auf deutschem Boden jede Menge Mediaschubser (sprich Agenturen) und Trader (DSPs, SSPs und jede Menge anderes Gekürzel) zum Fachsimpeln versammelten. Ich hatte das Vergnügen auf einem Podium als Diskutant teilzunehmen. Die Stimmung vor Ort: eine Mischung aus Klondike-Feeling und Motivations-Workshop. Die weitgehend einhellige Meinung der Teilnehmer: Real Time Bidding wird fliegen. Und während jeder der Teilnehmer versuchte, die Vorzüge seines Claims zu beschreiben, wurde klar: Eigentlich rennen die Meisten noch mit dem Pfahl unter dem Arm kreuz und quer, um ihren Claim überhaupt erst abzustecken.

    Aber von vorne: Die erste deutsche Ad Trader Conference hat klar gezeigt: Alle Plattformen und Netzwerke stellen sich darauf ein, Real Time Bidding-Funktionalitäten in ihren Systemen abzubilden. Jeder rüstet sich, um in der automatisierten Online-Handelswelt mitspielen zu können. Dabei setzen die Player entweder auf technische Eigenentwicklungen oder Partnerschaften. Der Blick auf die sehr positive RTB-Entwicklung in den USA euphorisiert die Europäer und spätestens seit dem Kauf von Admeld durch Google blinken in vielen Augen die Dollarzeichen. Dabei wird der Markt und seine Teilnehmer so komplex, dass die Übersichtsgrafik der Unternehmensberatung LUMA LLC das meistgezeigte Bild der Veranstaltung war.

    Die Konferenz, prima organisiert von den fachkundigen Kollegen von adzine und Exchangewire,  zeigte aber auch: Keiner konnte so richtig konkrete Erfahrungen mit Real Time Bidding in Deutschland mit Fakten belegen. Die Unterschiede zwischen dem amerikanischen bzw. internationalen Markt und den spezifisch deutschen Eigenheiten wurden zu wenig thematisiert. Und wie Joelle Frijters von Improve Digital anmerkte: Erst mit einer kritischen Masse an Nachfragern entsteht eine Wettbewerbssituation, die die Vorteile des Auktionsmodells zum Tragen bringt. Und diese kritische Masse fehlt in Deutschland – noch.

    Außerdem wurde Real Time Bidding in den allermeisten Diskussionen auf das Handelsgut Media und auf die Sales-Leistung beschränkt. Dabei könnte Real Time Bidding sehr viel mehr als “nur” ReTargeting-Umsatze pushen. Die nächste Ad Trader Conference sollte Werbungtreibenden aufzeigen, wie man mit den neuen Tools kreative Kampagnen entwirft.  Werbekunden wollen effizient ein schönes Haus (eine kreative Kampagne) bauen. Nur den Zement auf Dauer günstig einzukaufen, wird dafür nicht reichen.  Meine Wunschliste für die nächste Veranstaltung: Kreative einladen, auf die Eigenheiten des deutschen Markts eingehen und aus Visionen Best Practices machen.

    Das Panel "Exchanging Data: Handelsware Zielgruppenmerkmale?" mit Stefan Noller, Sven Bagemihl, Andreas Schwibbe, Christoph Bauer und Wolfgang Bscheid


    Wer es gar nicht bis zur nächsten Ad Trader Conference aushält, kann schon im September (einen Tag vor der dmexco) zum Ad Trader Summit nach London reisen.  Und ich halte jede Wette, dass es Tags darauf auch in Köln jede Menge Sprechzeit für Echtzeit geben wird.

  5. And the Winner is…

    Jun 17 2011
    Wem gehört dieses Auge?

    Wem gehört dieses Auge?

    Liebe Leser,

    wir sind Ihnen noch die Auflösung unseres Gewinnspiels vom 20. Mai schuldig. Bei unserem internen “Event der Sinne” mussten wir verschiedene Aufgaben lösen. Wir haben gurgelnd gesungen, das Gewicht von Melonen geschätzt und waghalsige Manöver auf Holzskiern überlebt. Besonders schwierig war es jedoch, unsere Kollegen nur anhand eines kleinen Bildausschnittes zu erkennen. Weil wir uns so schwer damit taten, haben wir Ihnen die gleiche Aufgabe gestellt.

    Na, haben Sie das Auge erkannt? So kann doch nur einer gucken…

    Richtig, das Auge gehört unserem Geschäftsführer Wolfgang Bescheid. Stephanie König von Telefónica sowie  Sebastian Truss und Tina Mendzigall von Mediaplus wussten die richtige Lösung. Als Preis konnten sie zwischen einer Flasche Schampus, Wein oder edlem Schnaps wählen. Alle drei haben sich einstimmig für den Schampus entschieden – und den haben sie auch schon freudestrahlend entgegen genommen. Wir gratulieren herzlich!

    Sie gehören nicht zu den Gewinnern? Nicht enttäuscht sein! Schauen Sie einfach regelmäßig hier im Blog vorbei. Es bietet sich bestimmt bald wieder die Gelegenheit für ein kniffliges Rätsel… und damit die Chance auf einen tollen Gewinn!

     

  6. Blumen für Jana

    Jun 10 2011

    Taskin Erdem Die Entscheidung ist gefallen, endlich: Jana Beller ist Germany´s Next Topmodel 2011. Die 20-Jährige aus Haltern (NRW) setzte sich gestern Abend beim großen Finale der erfolgreichen Casting-Show von ProSieben gegen ihre beiden Konkurrentinnen Rebecca und Amelie durch. Zu Gast bei der Live-Show waren außer Heidi Klums “Mädchen” nicht nur Lady Gaga und Caro Emerald, sondern auch Frederique van der Wal. Das ehemalige Topmodel aus den Niederlanden überreichte den drei Finalistinnen Amelie, Rebecca und Jana eigens entworfene Blumensträuße.

    Warum ich Ihnen das alles erzähle? Nein, mediascale übt sich nicht neuerdings im Rezensieren von Castingshows, und wir promoten auch nicht Lady Gaga oder Jana. Aber wir werben ab heute mit einer Online-Searchkampagne für Frederique van der Wals Internet-Blumenversand Frederique´s Choice, um den Umsatz des Blumen- und Lifestyle-Shops zu steigern und die Marke in Deutschland bekannter zu machen – gerade, wenn sie nicht mehr bei Heidi im Fernsehen ist.

    Bei Frederique´s Choice können neben edlen Blumenbouquets und allerlei Deko- und Gartenzubehör natürlich auch die Siegersträuße des gestrigen Abends bestellt werden. Probieren Sie doch mal aus, ob sich mit dem “Topmodel”-Strauß bei der eigenen Frau nicht auch ein Topmodel-Gefühl einstellt. Ich freu mich über jeden persönlichen Erfahrungsbericht.

     

     

  7. DACH-Strategie greift

    Jun 01 2011
    Wolfgang Bscheid

    Wolfgang Bscheid

    Wir freuen uns über unseren ersten Kunden in der Schweiz: Für die Allianz24.ch, die Direktversicherung der Allianz Suisse-Gruppe via Internet, haben wir eine Online-Werbekampagne konzipiert. Ziel der neuen Medienstrategie der Versicherung ist es, vor allem für die Auto-, Hausrat- und private Haftpflichtversicherung neue Kunden zu gewinnen. Privatpersonen können die beworbenen Versicherungen direkt und einfach online abschließen.

    Die wechselnden Werbebanner werden ab sofort hauptsächlich auf den reichweitenstarken Schweizer Webseiten wie www.gmx.ch, www.nzz.ch, www.autos.ch, www.schweizer-illustrierte.ch und www.alleskostenlos.ch zu sehen sein. Und mit entsprechendem Targeting auf den Schweizer Traffic werden sie auch auf den deutschen Portalen www.yahoo.de und www.msn.de geschaltet.

    Nach dem Telekommunikationsunternehmen Tele 2 in Österreich konnten wir mit der Allianz24.ch nun ein weiteres Unternehmen von unserer D-A-CH-Strategie überzeugen. Es geht also voran mit der Internationalisierung von mediascale im gesamten deutschsprachigen Raum.

  8. Seht Ihr mich? Und wie lange schon?

    Mai 24 2011
    Tobias Wegmann

    Tobias Wegmann

    Ad Visibility und View-Time sind Fachbegriffe des Onlinemarketings, die es natürlich nicht erst seit gestern gibt. Bedingt durch die aktuelle Qualitätsdiskussion im Bereich der Onlinewerbung und einige neu am deutschen Markt auftretende Messdienstleister tönen sie aber gerade gehäuft durchs Netz. Worum geht es hier?

    Mit Ad Visibility oder Sichtbarkeit ist gemeint, ob ein Werbemittel im Browser so angezeigt wird, dass ein User es sehen kann, dass es also im sichtbaren Fenster des Browsers dargestellt wird.

    Dies wird gerne auch mit den Begriffen “above the fold” für Werbeplätze ganz oben auf der Website und “below the fold” für die Banner knapp über dem Impressum beschrieben. Was auf den ersten Blick wie eine ganz einfache Unterscheidung wirkt, wird unerwartet schnell kompliziert, wenn Sichtbarkeit tatsächlich gemessen und bewertet werden soll. Ein Rechnermonitor ist keine Zeitschriftenseite und deshalb können sich “oben” und “unten” schnell verändern.

    Zunächst ist zu prüfen, wie groß das gemessene Fenster wirklich ist. Das heißt, welche Bildschirmauflösung vorliegt. Ist das gemessene  Fenster das aktive und wird der Banner nicht in einem Browser angezeigt, der längst unter einem anderen liegt? Dann kann der User natürlich scrollen, wodurch beim Laden der Seite nicht sichtbare Inhalte und Werbemittel ins Blickfeld geraten. Diese dynamischen Zustände lassen sich alle messen, aber um dies zu erledigen, müssen mit dem Werbemittel Messscripte ausgeliefert werden, die während der gesamten Standzeit des Browserfensters aktiv sind und alle Veränderungen an den Adserver zurückmelden. Dieser Code muss vom Rechner-CPU des Users ausgeführt werden, was bei mehreren Werbeplätzen auf einer Seite die Ladezeit und Reaktionsgeschwindigkeit der Website durchaus spürbar beeinträchtigen kann.

    Schnell ensteht auch das Problem der Definition: Wann betrachte ich ein Werbemittel eigentlich als sichtbar? Wenn es komplett innerhalb des Browserfensters angeordnet ist? Zu zwei Dritteln oder zur Hälfte? Oder wenn ein Pixel im sichtbaren Bereich ist? Jeder Anbieter und jede Interessensvertretung legen hier im Moment unterschiedliche Werte zugrunde. Bei einer 50 mal 50 Pixel großen Bild-Text-Kombi mag man sich relativ schnell auf eine Antwort einigen können. Andererseits aber gibt es durchaus Werbeformen, die so groß sind, dass sie komplett geladen gar nicht in ein  Browserfenster passen, bei einer Zugrundelegung aller Pixel für die Sichtbarkeit also niemals als sichtbar gemessen werden würden.

    Die Sichtbarkeitsdefinition ist damit formatabhängig zu klären und gerade die großen und damit schwierigen Formate wie Wallpaper sind in ihren Abmessungen nicht im Markt standardisiert. Dies bedeutet, dass die Zuweisung der Sichtbarkeit hier für jede Platzierung getrennt festgelegt werden müsste, um fair und stimmig zu sein.

    Was tut Not? Wenn Sichtbarkeit in Zukunft als zentrales Kriterium für den Leistungsvergleich von Werbeschaltungen herangezogen werden soll, so benötigt der Markt dringend eindeutige Definitionen und Standards für die Bewertung und technische Messung von Ad Visibility, die heute schlicht nicht vorhanden sind.

    Dies gilt in abgeschwächtem Maße auch für die zweite Messgröße, die View-Time oder Sichtbarkeitsdauer. Hier gibt es immerhin weniger Definitionsprobleme, denn als Messung der Laufzeit eines Werbemittels ist die View-Time bereits seit längeren eine marktweit akzeptierte Metrik in Streaming- und Rich-Media-Kampagnen.

    Noch größer als bei der Visibility sind allerdings die technischen Probleme, die auftreten können, wenn man die Sichtbarkeitszeit von Standardwerbemitteln auf breiter Front messen will. Die Filme von Streamingkampagnen sind linear angelegt und es ist keine große Belastung des Rechners, wenn aus dem sowieso laufenden Film heraus in regelmäßigen Abständen Zählimpulse ausgelöst werden, um die Laufzeit zu melden.

    Will man aber mitzählen, wie lange loopend animierte Standardbanner zu sehen waren, so muss ein Script im Browser des Users selbst die abgelaufene Zeit messen und dann in engen Abständen den Adserver informieren, dass die Seite noch geöffnet ist, das Werbemittel also noch da ist.

    Auf breiter Front eingesetzt können solche Messungen manche Webseiten im Browser schlicht in Zeitlupe versetzen oder nicht mehr abfangbare Fehler produzieren. Was der Markt in diesem Bereich dringend verlangt, sind adäquate technische Lösungen, die Messbarkeit und uneingeschränkte Usability zugleich ermöglichen.

  9. mediascale ist zertifizierter Google AdWords-Partner

    Apr 21 2011
    Agnes Ley

    Agnes Ley

    Liebe Leser,

    heute steht Selbstbeweihräucherung auf dem Plan. Ich kann voller Stolz vermelden, dass ich nun AdWords-Spezialistin bin und damit unserem Unternehmen auch hochoffiziell zum Titel des zertifizierten “Google AdWords-Partner” verholfen habe. Was das nun heißt? Vornehmlich erstmal nicht viel – Kampagnen in das nicht ganz selbsterklärende Tool von Google einzustellen und zu optimieren, war ich davor auch schon in der Lage. Aber nun habe ich mich auch noch durch zwei Tests (Basic und Advanced) gequält. Ob mich die schlauer gemacht haben? Hhmmmm – also zumindest kann ich Ihnen eine Reihe Tipps geben, wenn Sie die Test ebenfalls noch vor sich haben:

    Frage: Ein Kunde entdeckt verdächtige Aktivitäten in einem Konto. Wie sollte der Kunde weiter verfahren, um zu ermitteln, ob ungültige Klicks vorliegen?

    Antwortmöglichkeit A: Einen Bericht zu ungültigen Klicks an das Google AdWords-Team senden
    –> Ganz sicher falsche Antwort! Die Antworten, die damit zu tun haben, dass man einen Google Mitarbeiter mit Arbeit belästigt, sind immer falsch! Kreuzen Sie nie an, dass man bei Google anruft oder Google eine Mail schreibt.

    Antwortmöglichkeit B: Die betreffende Kampagne so lange pausieren, bis die Untersuchung der ungültigen Klicks abgeschlossen ist
    –> Ebenfalls mit Sicherheit falsche Antwort. Sobald sie die Kampagne stoppen, rollt bei Google der Rubel nicht mehr. Kampagnen stoppen, pausieren oder aus irgendwelchen Gründen gar nicht erst starten – nie die richtige Lösung!

    Antwortmöglichkeit C: Die Daten aus Google Analytics mit den Berichten von Google AdWords vergleichen
    –> Ja, also das könnte man schon machen, aber was will man nun daraus ablesen?

    Antwortmöglichkeit D: Die Klicksmuster über einen längeren Zeitraum auswerten und erhöhte Aktivität aufgrund von normalen Schwankungen ausschließen
    –> Zum einen die einzig verbleibende Antwort, und zum anderen hört es sich wenigsten halbwegs sinnvoll an.

    In diesem Sinne: Ich mach mir als Belohnung eine Flasche Schampus auf. Und mediascale gehört jetzt in den erlauchten Kreis all derer Agenturen, deren Mitarbeiter schon diese und ähliche Fragen richtig beantwortet haben. Das können Sie übrigens seit heute auch auf unserer Website sehen, wo das Zertifikat nun unter dem extra neu gegründeten Punkt “Qualifikationen” prangt. Und das hat mich mehr Nerven gekostet als der Test. Wollen Sie wissen, wie viele Richtlinien es zu beachten gibt bei der Nutzung dieses hart verdienten Emblems? Zum Ende des Artikels nur ein kleiner Auszug, glauben Sie mir, die vollständige Liste würde viiiieeeel zu weit führen. :-)

    Folgende Aktivitäten sind untersagt, und Sie erklären sich bereit, von diesen Aktivitäten Abstand zu nehmen:

  10. Jegliche Änderungen am Seitenverhältnis oder an den Farben des Erkennungszeichens
  11. Anzeigen des Logos als hervorstechendes Element Ihrer Webseite
  12. Anzeigen des Logos in einer Art, die eine Beziehung oder Partnerschaft mit Google bzw. ein Sponsoring oder eine Unterstützung seitens Google impliziert. Das Logo darf nicht in einer Weise verwendet werden, die so gedeutet werden kann, dass redaktioneller Content von Google oder Google-Mitarbeitern stammt oder deren Ansichten oder Meinungen widerspiegelt.
  13. ….
  14. ….
  15. ….
  16. ….
  17. Sie dürfen das Erkennungszeichen in keiner Weise verwenden, die nicht in diesen Richtlinien abgedeckt wird. Die Nichteinhaltung dieser Anweisungen stellt einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen des Programms für zertifizierte Partner von Google dar.
  18. P.S. Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Artikel keinen Verstoß gegen meinen neu erworbenen Status darstellt!

  • Affiliate Tactixx – Statusbericht aus München

    Apr 14 2011

    Taskin Erdem

    Retargeting, Social Media und Customer Journey waren die drei Top-Themen der diesjährigen Affiliate Tactixx, die ich diese Woche in München besucht habe. Zumindest waren das die gesammelten Antworten der Teilnehmer des Abschlusspanels auf die Frage, welche Themen sie derzeit am meisten bewegten. Nun, für mich sind das jetzt nicht unbedingt neue Trends, da sie schon eine ganze Weile auf dem Affiliate Markt existieren. Mein persönliches Fazit der Tactixx: Es gibt also keine wirklich neuen Trends. Entweder kommt Bestehendes nun in die Optimierungsphase oder schwer Greifbares wie Social Media ist noch nicht soweit, um es wirklich als Trend im Affiliate Marketing zu bezeichnen.

    Die Tactixx, zum fünften Mal veranstaltet von den Kollegen von explido webmarketing, fand auch dieses Jahr wieder im Rahmen der Internet World im ICM, dem Internationalen Congress Center der Messe München, statt. Alle üblichen Verdächtigen waren vertreten, zusätzlich kamen auch zahlreiche Neulinge dazu.

    Leider kann ich keinen Vortrag besonders hervorheben, der uns wirklich neue Erkenntnisse eingebracht hätte. Für meine Begriffe besinnt sich der Markt gerade und geht bedachter mit einigen Themen um. So fielen auf der Tactixx beispielsweise sehr kritische Worte in Bezug auf Cashback/Gutscheinseiten, Cookie Dropping und kurzfristige Erfolge, die sich eher in Misserfolge wandeln, wenn der Advertiser genauer hinsieht. Das sind ganz neue Töne für die Branche.

    Im Gegensatz zu den schwarzen Schafen der Branche, die Gefahr laufen, bald wieder aus den Programmen zu fliegen, stehen die “guten” Publisher, die das Problem haben, bei CPA-Deals nicht immer eine faire Vergütung zu erhalten. Post View- und auch Re-Targeting-Publisher sehen in ihren Systemen zwar ihren eigenen Erfolg, können aber nicht beurteilen, ob ihre Sales zusätzlich zustande kamen oder nur andere Sales ersetzen. Das gilt auch für die Netzwerke. Alle Beteiligten sind sich im Klaren darüber, dass der eigentliche Erfolg aus Sicht des Advertisers nur dann beurteilt werden kann, wenn es eine ganzheitliche Betrachtung des gesamten Mediamix gibt. Zumindest für die Online-Aktivitäten kann und muss in Zukunft ein integriertes Tracking mit Cookie-Weiche und Customer Journey her. Das entspricht genau dem, was wir seit geraumer Zeit schon predigen. Auf der Tactixx war man sich allerdings uneinig, wessen Aufgabe und Leistung dies sein sollte. Unsere Antwort: Wir erledigen das! Zusammen mit einem passenden Partner, der die Technologie stellt. So können wir dem Advertiser besser aufzeigen, welche Partner und Kanäle welche Leistung abliefern.
    

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