mediascale - innovative medienvermarktung
Klartext!
  1. mediascale ist zertifizierter Google AdWords-Partner

    Apr 21 2011
    Agnes Ley

    Agnes Ley

    Liebe Leser,

    heute steht Selbstbeweihräucherung auf dem Plan. Ich kann voller Stolz vermelden, dass ich nun AdWords-Spezialistin bin und damit unserem Unternehmen auch hochoffiziell zum Titel des zertifizierten “Google AdWords-Partner” verholfen habe. Was das nun heißt? Vornehmlich erstmal nicht viel – Kampagnen in das nicht ganz selbsterklärende Tool von Google einzustellen und zu optimieren, war ich davor auch schon in der Lage. Aber nun habe ich mich auch noch durch zwei Tests (Basic und Advanced) gequält. Ob mich die schlauer gemacht haben? Hhmmmm – also zumindest kann ich Ihnen eine Reihe Tipps geben, wenn Sie die Test ebenfalls noch vor sich haben:

    Frage: Ein Kunde entdeckt verdächtige Aktivitäten in einem Konto. Wie sollte der Kunde weiter verfahren, um zu ermitteln, ob ungültige Klicks vorliegen?

    Antwortmöglichkeit A: Einen Bericht zu ungültigen Klicks an das Google AdWords-Team senden
    –> Ganz sicher falsche Antwort! Die Antworten, die damit zu tun haben, dass man einen Google Mitarbeiter mit Arbeit belästigt, sind immer falsch! Kreuzen Sie nie an, dass man bei Google anruft oder Google eine Mail schreibt.

    Antwortmöglichkeit B: Die betreffende Kampagne so lange pausieren, bis die Untersuchung der ungültigen Klicks abgeschlossen ist
    –> Ebenfalls mit Sicherheit falsche Antwort. Sobald sie die Kampagne stoppen, rollt bei Google der Rubel nicht mehr. Kampagnen stoppen, pausieren oder aus irgendwelchen Gründen gar nicht erst starten – nie die richtige Lösung!

    Antwortmöglichkeit C: Die Daten aus Google Analytics mit den Berichten von Google AdWords vergleichen
    –> Ja, also das könnte man schon machen, aber was will man nun daraus ablesen?

    Antwortmöglichkeit D: Die Klicksmuster über einen längeren Zeitraum auswerten und erhöhte Aktivität aufgrund von normalen Schwankungen ausschließen
    –> Zum einen die einzig verbleibende Antwort, und zum anderen hört es sich wenigsten halbwegs sinnvoll an.

    In diesem Sinne: Ich mach mir als Belohnung eine Flasche Schampus auf. Und mediascale gehört jetzt in den erlauchten Kreis all derer Agenturen, deren Mitarbeiter schon diese und ähliche Fragen richtig beantwortet haben. Das können Sie übrigens seit heute auch auf unserer Website sehen, wo das Zertifikat nun unter dem extra neu gegründeten Punkt “Qualifikationen” prangt. Und das hat mich mehr Nerven gekostet als der Test. Wollen Sie wissen, wie viele Richtlinien es zu beachten gibt bei der Nutzung dieses hart verdienten Emblems? Zum Ende des Artikels nur ein kleiner Auszug, glauben Sie mir, die vollständige Liste würde viiiieeeel zu weit führen. :-)

    Folgende Aktivitäten sind untersagt, und Sie erklären sich bereit, von diesen Aktivitäten Abstand zu nehmen:

  2. Jegliche Änderungen am Seitenverhältnis oder an den Farben des Erkennungszeichens
  3. Anzeigen des Logos als hervorstechendes Element Ihrer Webseite
  4. Anzeigen des Logos in einer Art, die eine Beziehung oder Partnerschaft mit Google bzw. ein Sponsoring oder eine Unterstützung seitens Google impliziert. Das Logo darf nicht in einer Weise verwendet werden, die so gedeutet werden kann, dass redaktioneller Content von Google oder Google-Mitarbeitern stammt oder deren Ansichten oder Meinungen widerspiegelt.
  5. ….
  6. ….
  7. ….
  8. ….
  9. Sie dürfen das Erkennungszeichen in keiner Weise verwenden, die nicht in diesen Richtlinien abgedeckt wird. Die Nichteinhaltung dieser Anweisungen stellt einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen des Programms für zertifizierte Partner von Google dar.
  10. P.S. Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Artikel keinen Verstoß gegen meinen neu erworbenen Status darstellt!

  • Affiliate Tactixx – Statusbericht aus München

    Apr 14 2011

    Taskin Erdem

    Retargeting, Social Media und Customer Journey waren die drei Top-Themen der diesjährigen Affiliate Tactixx, die ich diese Woche in München besucht habe. Zumindest waren das die gesammelten Antworten der Teilnehmer des Abschlusspanels auf die Frage, welche Themen sie derzeit am meisten bewegten. Nun, für mich sind das jetzt nicht unbedingt neue Trends, da sie schon eine ganze Weile auf dem Affiliate Markt existieren. Mein persönliches Fazit der Tactixx: Es gibt also keine wirklich neuen Trends. Entweder kommt Bestehendes nun in die Optimierungsphase oder schwer Greifbares wie Social Media ist noch nicht soweit, um es wirklich als Trend im Affiliate Marketing zu bezeichnen.

    Die Tactixx, zum fünften Mal veranstaltet von den Kollegen von explido webmarketing, fand auch dieses Jahr wieder im Rahmen der Internet World im ICM, dem Internationalen Congress Center der Messe München, statt. Alle üblichen Verdächtigen waren vertreten, zusätzlich kamen auch zahlreiche Neulinge dazu.

    Leider kann ich keinen Vortrag besonders hervorheben, der uns wirklich neue Erkenntnisse eingebracht hätte. Für meine Begriffe besinnt sich der Markt gerade und geht bedachter mit einigen Themen um. So fielen auf der Tactixx beispielsweise sehr kritische Worte in Bezug auf Cashback/Gutscheinseiten, Cookie Dropping und kurzfristige Erfolge, die sich eher in Misserfolge wandeln, wenn der Advertiser genauer hinsieht. Das sind ganz neue Töne für die Branche.

    Im Gegensatz zu den schwarzen Schafen der Branche, die Gefahr laufen, bald wieder aus den Programmen zu fliegen, stehen die “guten” Publisher, die das Problem haben, bei CPA-Deals nicht immer eine faire Vergütung zu erhalten. Post View- und auch Re-Targeting-Publisher sehen in ihren Systemen zwar ihren eigenen Erfolg, können aber nicht beurteilen, ob ihre Sales zusätzlich zustande kamen oder nur andere Sales ersetzen. Das gilt auch für die Netzwerke. Alle Beteiligten sind sich im Klaren darüber, dass der eigentliche Erfolg aus Sicht des Advertisers nur dann beurteilt werden kann, wenn es eine ganzheitliche Betrachtung des gesamten Mediamix gibt. Zumindest für die Online-Aktivitäten kann und muss in Zukunft ein integriertes Tracking mit Cookie-Weiche und Customer Journey her. Das entspricht genau dem, was wir seit geraumer Zeit schon predigen. Auf der Tactixx war man sich allerdings uneinig, wessen Aufgabe und Leistung dies sein sollte. Unsere Antwort: Wir erledigen das! Zusammen mit einem passenden Partner, der die Technologie stellt. So können wir dem Advertiser besser aufzeigen, welche Partner und Kanäle welche Leistung abliefern.
    

  • Dynamisches Webscoring-Modell für KiK

    Apr 12 2011
    Julian Simons

    Julian Simons

    Für KiK optimiert und steuert mediascale zurzeit eine Online-Kampagne, um die jeweils aktuellen Prospektangebote des Textildiscounters im Netz bekannt zu machen. Da KiK auf seiner Webseite zwar Produktinformationen, aber keinen Online-Shop anbietet, können wir die Online-Werbung nicht auf Basis konkreter Online-Kaufabschlüsse optimieren. So ist es für uns bedeutend schwieriger, den Traffic auf der Seite qualitativ zu bewerten. Je nach Maßnahme und Quellen konvertieren Klicks gänzlich unterschiedlich. Um die Wirkung der Werbemaßnahmen im Internet trotzdem kontinuierlich bewerten und verbessern zu können haben wir für Kunden ohne Online-Shop ein dynamisches Webscoring-Modell entwickelt:

    Die Vorgehensweise ist dabei ähnlich wie bei einem Site-Tracking. Die Landingpage wird verpixelt, so dass exakt nachvollzogen werden kann, was ein User nach dem Klick auf das jeweilige Werbemittel als nächstes macht. Parameter dafür sind beispielsweise die Seitennutzung, der Aufruf des Prospekts, die Anmeldung zum Newsletter oder die Filialsuche. Wir bewerten jeden Klick des Nutzers individuell. Diese dynamische Gewichtung erfolgt nach der Wahrscheinlichkeit des Aufrufs und der Wertigkeit einer Aktion. Eine Newsletter-Anmeldung stufen wir in diesem Fall zum Beispiel höher ein als ein Klick auf ein Banner. Dementsprechend bewerten wir sie mit einem höheren Faktor. So können wir die Effizienz der Kampagne maximal steigern.

    Zusätzlich zum Webscoring realisieren wir für KiK eine integrierte Bewegtbildkampagne basierend auf dem sogenannten Screenplanningansatz in Zusammenarbeit mit unserer Schwesteragentur Mediaplus, die für die klassische Print-, TV- und Anzeigenwerbung verantwortlich zeichnet. Dahinter verbirgt sich eine integrierte Online-Offline-Bewegtbildplanung, mit der der optimale und aufeinander aufbauende Mix zwischen klassischer TV-Werbung und Online-Bewegtbild für unterschiedliche Zielgruppen ermittelt wird. So bleibt der Kunde im Bild.

  • Songs for Japan – Helfen Sie mit!

    Apr 05 2011
    Agnes Ley

    Agnes Ley

    Japan braucht Hilfe nach der verheerenden Natur- und Atomkatastrophe vom 11. März. Superstars der Musikbranche aus aller Welt haben gemeinsam das Benefizalbum Songs for Japan für die Erdbeben- und Tsunami-Opfer Japans herausgegeben. 38 Top-Stars unterschiedlicher Genres sind mit ihren Songs auf der Platte vertreten. Moderne Künstler wie Lady Gaga und Rihanna sind ebenso dabei wie Klassiker (John Lennon, Queen) und Newcomer (Justin Bieber, Adele). Für den guten Zweck haben sich die vier Major-Plattenfirmen Warner, EMI, Universal und unser Kunde Sony Music zusammengeschlossen.

    Auch mediascale beteiligt sich an der Charity-Aktion. Nein, keine Angst, wir singen nicht. Wir machen natürlich das, was wir am besten können: Wir werben zielgerichtet. Über das Netzwerk unseres Targeting-Tools NE.R.O. steuern wir Medialeistung im Gegenwert von 8.000 Euro aus und übernehmen dazu die Tracking-Kosten.

    Alle Erlöse aus dem Verkauf des Albums sollen zur Unterstützung der Hilfseinsätze an das Japanische Rote Kreuz gehen. „Songs For Japan“ ist seit letzter Woche für 9,99 Euro bei Amazon verfügbar. Wir würden uns freuen, wenn Sie mit dem Kauf des Benefizalbums die Menschen in Japan unterstützen. Arigato.

  • Cookies und Datenschutz – Was ändert sich ?

    Mrz 29 2011
    Tobias Wegmann

    Tobias Wegmann

    Am 25. Mai 2011 ist es soweit.  An diesem Tag tritt  die überarbeitete Richtlinie der Europäischen Union für den Datenschutz in der elektronischen Kommunikation in Kraft. Über die Interpretation des Inhalts und die praktische Umsetzung dieser Richtlinie bestand seit der Verabschiedung  im Jahr 2009  lange Zeit Verwirrung und Unklarheit. Jetzt beginnen sich die Nebel zu lichten.

    Worum geht es? Die Richtlinie postuliert, dass die  Betreiber von Onlineangeboten eine explizite Zustimmung des Nutzers einholen müssen, wenn sie ein Cookie auf seinem Rechner ablegen wollen. Ein Cookie ist eine kleine Textdatei, die eine Webseite über den Browser auf dem Rechner eines Users ablegen darf und in der sie Informationen speichern kann, um den User in Zukunft wiederzuerkennen, also zu “tracken”.  Das Cookie ist nicht die einzige technische Methode, die ein Tracking ermöglicht, aber sie ist die am weitesten verbreitete und auch über Fachkreise hinaus zumindest dem Namen nach bekannt. Dies dürfte der Grund sein, warum sich die EU-Richtlinie explizit zu Cookies äußert, andere Trackingverfahren aber nicht erwähnt.

    Die Gültigkeit der Richtlinie umfasst im Übrigen den gesamten europäischen Internetmarkt und somit theoretisch auch die lokalisierten Angebote der großen nichteuropäischen Internetdienste  wie etwa Google und Facebook. Da diese aber sowohl ihren Firmensitz in den USA haben als auch die technische Infrastruktur dort betreiben, sind die Vorschriften für sie wohl in der Praxis ohne Konsequenzen.

    Ausgenommen von der “ausdrücklichen Zustimmung des Users” sind so genannte Session-Cookies, das sind Cookies, die beim Schließen des Browsers automatisch gelöscht werden, da ihre voreingestellte Lebenszeit dann abläuft.  Darüber hinaus – so die Richtlinie – dürfen Cookies  ohne Zustimmung eingesetzt werden, „soweit sie unbedingt erforderlich sind, damit der Anbieter eines Dienstes der Informationsgesellschaft, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wurde, diesen Dienst zur Verfügung stellen kann”.  Was  hierbei unter “unbedingt erforderlich” zu verstehen ist, kann unterschiedlichst interpretiert werden.

    Die entscheidende Frage lautet aber: Wie soll die “ausdrückliche Zustimmung” des Users zum Setzen eines Cookies in der Praxis eingeholt werden?

    Vorstellbar wäre zum Beispiel, dass ein User bei jedem Aufruf einer Website seine Zustimmung zum Setzen des Cookies durch einen Mouseclick oder das Absenden eines Formulars kundtun muss. Dies würde hinsichtlich der Usability von Angeboten gravierende Folgen haben, die geradezu absurd anmuten.  Trotzdem ist das Szenario kein bloßes Hirngespinst. So wie es jetzt aussieht, wird die Richtlinie in Belgien in ähnlicher Form in die Praxis umgesetzt werden. Hier fordert der Gesetzgeber sogar eine schriftliche (!) Zustimmung des Internetusers, bevor das Cookie geschrieben werden darf.

    Anders sieht es in den großen europäischen Internetmärkten wie etwa Großbritannien, Deutschland und Frankreich aus. Dort haben sich die Interessenvertreter aller betroffenen Parteien in einem langwierigen Prozess darauf geeinigt, dass eine entsprechende Browsereinstellung durch den User, mit der er alle oder einige Cookies akzeptiert, als generelle Einwilligung verstanden werden kann. Das bedeutet: An der Handhabung der Cookies durch die Webseiten und Angebote ändert sich in der Praxis auch nach dem 25.5.2011 nichts Grundlegendes. Deshalb wird die EU-Richtlinie in Deutschland wohl auch keine Änderungen in der nationalen Gesetzgebung nach sich ziehen.

     

     

     

  • Und wir wachsen weiter…

    Mrz 23 2011
    Julian Simons

    Julian Simons

    Nach unserer KuZu freuen wir uns, wieder  Erfreuliches vermelden zu können: mediascale ist weiterhin stark auf Wachstumskurs! Im vergangenen Jahr konnten wir das Gross Income gegenüber 2009 von 3.3 Millionen Euro auf 4.8 Millionen Euro und damit um knapp 45 % steigern. Das Billingvolumen stieg im gleichen Zeitraum um knapp 25 Prozent von 48 Millionen auf 59 Millionen Euro. Mehr Umsatz bedeutet natürlich auch mehr Arbeit: Deshalb erweitern wir unsere Mitarbeiterzahl stetig. Letztes Jahr hat mediascale sein Team von 26 auf 31 Personen aufgestockt.

    Treiber der positiven Entwicklung ist vor allem unser eigenes Targetingprodukt NE.R.O. Wir setzen es mittlerweile bei rund 20 Prozent unseres gesamten Kampagnenvolumens ein. Über 500 Kampagnen haben wir in den letzten drei Jahren mit dem Vermarkter übergreifenden Tool bereits geplant und betreut. Sowohl für Branding- als auch für Performancekampagnen nehmen unsere Kunden das umfassende Targeting-Knowhow von mediascale in Anspruch. Zusätzlich konnten wir 2010 mit dem Online Schuhshop mirapodo, der Shopping-Community Limango oder der Hotelkette Leonardo Hotels starke Neukunden gewinnen, die erheblich zu unserer erfolgreichen Performance beitrugen.

    Und die Branchen-Prognosen in den Bereichen Online-Performance-Marketing und Targeting sprechen für sich: mediascale blickt optimistisch in die Zukunft und erwartet auch für dieses Jahr eine positive Entwicklung. Vor allem Targeting hält für uns noch einige Herausforderungen bereit. Beispielsweise wird Bewegtbild-Targeting als Teil der Online-Kampagnen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Deshalb wollen wir in diesem Bereich 2011 das Targeting für Branding-Kunden weiterentwickeln, um die Effizienz der Kampagnen nochmals zu steigern.

    Außerdem planen wir, unser Targeting-Angebot im deutschsprachigen Raum (Schweiz und Österreich) auszubauen, um dort sowohl bereits bestehende Kunden wie Tele2, aber auch neue Kunden direkt oder über die bestehenden Partnerschaften von unserer Kompetenz und Erfahrung zu überzeugen.

    Wir freuen uns auf ein 2011 mit unseren Kunden und Partnern.

     

  • Affiliate-Marketing in neuer Qualität

    Mrz 15 2011

    Taskin Erdem

    Bisher kennen Sie mediascale als Performance-Experten, die besonders den Vertriebserfolg ihrer Kunden im Auge haben. Deshalb integrieren wir für einige unserer Kunden seit einiger Zeit Affiliate-Marketing als Teilbereich des gesamten Online-Marketing-Mixes in die Kampagnen, um die maximale Effizienz zu erreichen.

    Was bisher vereinzelt zum Einsatz kam,  bekommt jetzt einen eigenen Bereich und ein eigenes Gesicht: Mich. Mein Name ist Taskin Erdem, ich leite ab sofort den neuen Bereich Search und Affiliate bei mediascale und widme mich diesen Themen auch in unserem Agenturblog. Den Markt für Suchmaschinen- und Affiliate Marketing  kenne ich seit  Jahren aus meinen verschiedenen Tätigkeiten für nationale und internationale Kunden bei bigmouthmedia und bei Plan.Net.

    Was macht mediascale bei Online-Partnerprogrammen anders als andere?  Wir setzen Affiliate-Marketing vor allem gezielt zur kostengünstigen Leadgenerierung und zur strategischen Kampagnenverlägnerung ein. Wir achten in unseren Programmen und Kampagnen sehr genau darauf, dass dem Kunden nur gewünschter Traffic aus produktaffinen Umfeldern ausgeliefert wird. Insbesondere der Abgleich mit einzelnen Performancekanälen wie Suchmaschinenmarketing, Displaywerbung, Retargeting und E-Dialog spielt dabei eine wichtige Rolle. Verwendet ein Advertiser andere Kanäle des Online-Marketings, ist es umso wichtiger, den Bereich Affiliate ebenfalls  in die Gesamtstrategie einzubinden und gesamtheitlich zu betreuen. Nur wenn alle Kanäle richtig gemessen, budgetiert,  gesteuert und gebündelt werden, ist der größtmögliche Erfolg erreichbar. Kurz gesagt: Wir bringen eine neue Qualität ins Affiliate Marketing.

    Über unsere agentureigenen Tools, die automatisch dynamische und für das Userprofil passende Werbemittel generieren, können wir die Kampagnenleistung weiter steigern. Und beim Erstellen und Optimieren der dynamischen visuellen Werbemittel profitieren wir von unserer marktweit einzigartigen Erfahrung im Rahmen unzähliger Performance-Kampagnen.

    Ein Beispiel wie wir in der Kreation für mirapodo optimal passende Werbemittel über ein dynamisches Bannertool entwickelt haben, finden Sie hier.

  • Data Economy 2011 – Rakete oder Blase?

    Mrz 08 2011
    Tobias Wegmann

    Tobias Wegmann

    Regelmäßige Leser unseres Blogs haben es sicher schon bemerkt: Wir betrachten den Echtzeithandel mit Displayinventar (Realtime Bidding), den Branchenhype des Jahres 2011, mit freundlicher Skepsis, zumindest was seine raketenhafte Ausbreitung im deutschen Onlinemarkt anbetrifft. Zwar gibt es, wie bei jeder Innovationswelle, mehr als genug neue Marktteilnehmer, die über den großen Teich kommen und viel Technologie und großen Marketingaufwand bereitstellen. Es ist aber bisher nicht gelungen, die deutschen Vermarkter auch nur ansatzweise zu überzeugen, dass sie ihr Inventar bei einer der vielen Plattformen, die sich mit drei Buchstaben abkürzen, besser vergoldet bekommen als auf den hergebrachten Vertriebswegen. Was man auf den Sell-Side-Plattformen (SSPs) aktuell angeboten bekommt, ist entweder Cross-Border-Traffic aus ausländischen Märkten oder Inventar aus Deutschland, das drittklassig ist beziehungsweise nur zu Testzwecken vorübergehend eingestellt wurde. Es fehlt dem Realtime-Spiel also an hochwertigen  Reichweiten.

    Und wie sieht es mit den Daten aus? Sie erscheinen als die zweite unerlässliche Zutat, damit der Markt wirklich fliegt. Um zu diesem Thema neue Einsichten zu gewinnen, machten wir uns letzte Woche auf nach London. Das Blog Exchangewire hatte alle Größen der Buy und Sell Sides zu einem Symposion zum Thema Datenbereitstellung im europäischen Displaymarkt versammelt.

    Die Qualität der Veranstaltung selbst war exzellent. Der Teilnehmerkreis bestand aus über 200 Experten, vorwiegend aus dem angelsächsichen Raum (die Zahl der Anwesenden aus dem deutschen Markt war, milde gesagt, sehr überschaubar). Fast alle Keynotes und Panels waren inhaltlich hochspannend, weit entfernt von den üblichen Akquisepräsentationen, die Diskussionen, die sich ergaben, ungewohnt offen.

    Was die Inhalte anbelangt, so wurde schnell klar, dass der Weg hin zu einer funktionierenden “Data Economy” noch weit und steinig sein wird. Und, dass heute niemand sagen kann, welche Businessmodelle überhaupt zukunftsfähig sind. So gibt es zwar eine ganze Reihe von Data Exchanges, die ihre Plattformen jetzt auch auf dem Kontinent launchen, aber niemand kann die Frage beantworten, wer dort Daten in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung stellen wird, die über reine ReTargeting-Informationen hinausgehen.

    Mike Nolet, CTO der RTB-Plattform AppNexus, brachte das Problem auf den Punkt, indem er darauf hinwies, dass auf seiner Technologie bisher ausschließlich Retargeting-Reichweiten abgewickelt werden. Diese mögen valide und qualitativ hochwertig sein, aber sie haben selbst auf einem Markt, der so viele User aufweist wie der amerikanische, nur eine  begrenzte Reichweitenrelevanz und lassen sich naturgemäß weder beliebig vergößern noch unbegrenzt oft nutzen. Auf die direkte Frage, ob er denke, dass das ganze Datenthema im Moment nicht mehr sei als “a big Bubble”, kam von Mike als Antwort ein simples “Yes”.

    Das mag übertrieben sein, aber die Branche wird in Zukunft auf eine Reihe von wichtigen Fragen gute Antworten finden müssen, um mehr als eine Blase zu erzeugen: Wer stellt für große Brandingkampagnen Daten bereit, die auch wirklich das enthalten, was sie versprechen? Bis zu welchem Volumen können solche Daten überhaupt erzeugt werden, ohne dramatisch an Qualität zu verlieren? Und wie können Mechanismen aussehen, die diese Daten standardisiert verifizieren, ohne dass die Kampagne alleine durch den Aufwand  für die Validierung schon in die Unwirtschaftlichkeit getrieben wird?

    Unser Fazit nach einem Tag in London ist klar: Es wird noch ein wenig dauern, bis die Datenrakete ihre Stufen zündet und tatsächlich abhebt.

  • Ein Hoch auf uns!

    Mrz 03 2011
    Agnes Ley

    Agnes Ley

    Den heutigen Beitrag in unserem Klartext Blog darf natürlich nur eine Frau schreiben – klar, es ist Weiberfasching! Und mein Thema für heute ist das Ergebnis unserer jährlichen Kundenzufriedenheitsbefragung, kurz und liebevoll Kuzu genannt. Diese beiden Fakten bringen mich nun in eine ungewohnte Situation: Selbstbeweihräucherung und kräftiges auf die Schultern Klopfen. Aber, liebe Kunden, das haben Sie sich jetzt einfach selbst zuzuschreiben – denn hier kommt die ungeschönte Wahrheit:

    Ende 2010 haben wir unsere Kunden wieder nach ihrer Meinung rund um die Agenturleistungen von mediascale wie E-Dialog, Media oder Targetinglösungen gefragt. Dabei konnten unterschiedliche Kriterien von Effizienz über Kompetenz der Ansprechpartner und unsere Branchenkenntnisse bis hin zu Proaktivität und Innovationskraft im Schulnotensystem beurteilt werden. Fast 60 Ansprechpartner aus 25 unterschiedlichen Unternehmen haben sich an unserer Umfrage beteiligt. Vielen Dank, dass Sie sich dafür Zeit genommen haben!

    Aber vor allem danke für die guten Bewertungen in unserer Kuzu: Insgesamt erhielten wir in der Gesamtzufriedenheit die ausgezeichnete Note 1,55. Besonders gut schnitten wir in den Bereichen Flexibilität, Erreichbarkeit und Zuverlässigkeit ab. Zum zweiten Mal nach 2009 konnten die Umfrageteilnehmer den Bereich “Dialog” bei mediascale separat bewerten. Auch hier erreichten wir mit der Note 1,60 eine hohe Gesamtzufriedenheit. Das freut uns riesig!

    Aber jetzt Schluss mit Eigenlob und Jubeltänzen, weg mit den Champus-Flaschen. Wir machen uns wieder an die Arbeit und geben weiterhin unser Bestes für die Optimierung unserer Kampagnen. Damit dies weiterhin gelingt, auch ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter von mediascale: Liebe Kollegen, danke für euren Einsatz!

    Bevor´s auch noch rührselig wird, such ich einen Mann mit Krawatte… die Schere ist schon gezückt!

  • Klartext-Interview mit Olaf Kolbrück: Facebook und Twitter als erste Lektüre

    Feb 24 2011
    Olaf Kolbrück

    Olaf Kolbrück

    Was sind die aktuellen Trends der Branche? Was ist Ihr Lieblings-Social-Network und wie viel Zeit verbringen Sie täglich mit Social Media? Wir wollen es wissen und fragen deshalb bei ausgewählten Online-Experten und Fachredakteuren nach. Heute im Interview: Olaf Kolbrück, meinungsstarker Off-the record-Blogger, Reporter Internet und eBusiness sowie Redakteur im Ressort Marketing bei  Horizont, der in Frankfurt beheimateten Zeitung für Marketing, Werbung und Medien.

    1.  Herr Kolbrück, Xing, Facebook oder beides? Welche Plattform erfüllt für Sie welchen Zweck und wie viel Zeit nehmen Sie sich für die Pflege?

    Facebook und Twitter sind meine erste Morgenlektüre. Noch vor Spiegel Online und Faz.net. Facebook und Twitter sind für mich eine wohl sortierte Informationsquelle für meine privaten Interessen und beruflichen Themen, weil Menschen, die mich interessieren, die Inhalte liefern, die mir nahe sind. Manchmal ist es aber auch schlicht unterhaltsam. Lesen, nachdenken, antworten, eigene Inhalte beitragen – das kann und darf über den Tag verteilt gut länger als eine Stunde dauern. Das klingt viel? Aber der abendliche Blick in Facebook ersetzt mir ja auch Heute-Journal und Tagesthemen. Xing? Das ist für mich nur noch ein Telefonbuch deluxe.

    Und warum tragen Sie einen Hut in Ihrem Facebook-Profil?

    Aus purer Eitelkeit. Weil er mir gut steht. Sagt man. Natürlich auch, weil ich ein uniques Bild wollte, das ein Stück Privatheit ausdrückt und nicht nach cooler Beraterpose oder Bewerber-Mimik aussieht. Also auch wieder aus Eitelkeit.

    2.  Welche Online- oder Social Media-Kampagne ist Ihnen in den letzten sechs Monaten besonders aufgefallen? Warum?

    Social Media und Kampagne – das passt zusammen wie Fußgängerzonen und Autos  Klar, man kann dort auch mit dem Pkw fahren, es ist aber nicht wirklich sinnvoll, wenn man voran kommen will. Es geht bei Social Media in erster Linie um Prozesse zwischen und mit Menschen, nicht um einen Feldzug. Wie man das Web als fröhliches Thekengespräch und durchaus als Tupperware-Party begreifen kann, ohne in klassische Werbe- und Vertriebsdenke zu verfallen, zeigt die Facebook-Präsenz von dm-Drogeriemarkt. Hier wird mit einem Lächeln, persönlicher Note und menschlicher Nähe der Dialog mit dem Kunden betrieben. Die Kette muss gar nicht groß Werbung in eigener Sache machen. Das Bild von der lebendigen und kundennahen Marke vermittelt der Austausch mit den Fans selbst und glaubwürdiger als jede Kampagne.

    3.  Würde Sie Ihr Verlag bezahlt ein halbes Jahr freistellen, um einen Blog oder eine Webseite zu gründen, was würden Sie ins Leben rufen?

    Zusammen mit Kollegen habe ich vor kurzem das Projekt Mykeynote.tv im Verlag gestartet. Es geht also auch ohne Freistellung.

    4.  Online Behavioral Advertising ist…

    …ein Weg, deutlich relevantere Werbeinhalte zu präsentieren. Er wird an Akzeptanz gewinnen, wenn durch mehr Transparenz das Vertrauen der Konsumenten in diese Werbeform steigt.

    5.  Wie oft werden Sie via Twitter oder Blogs auf Themen gebracht, über die Sie dann später schreiben?

    Zugespitzt gesagt: beinahe täglich. Früher, um eine alte journalistische Plattitüde zu zitieren, lagen die Themen auf der Straße, heute liegen sie in der Timeline. Aber nicht alles, was wunderbar in 140 Zeichen passt, hat Substanz für mehr. Nicht jedes Thema ist also das Ergebnis von Twitter und Co. Das Mitmach-Web kann es nicht ersetzen, selbst nachzudenken, Dinge zu hinterfragen, selbst zu recherchieren und dadurch Themen zu finden. Manchmal hilft ebenso ein Plausch mit Freunden und Kollegen – oder Gedrucktes.

    6.  In Amerika werden via Realtime Bidding bereits Profildaten von Menschen mit konkreten Kaufabsichten gehandelt. Wie wird sich das Thema in Deutschland entwickeln?

    Sobald Verlage und Media-Agenturen das Potenzial verstanden haben, könnte es der Online-Werbung einen mächtigen Schub geben und das Wachstum der Web-Werbung potenzieren. Spätestens 2012 wird das Realtime Biding auch hierzulande eine relevante Größe  sein.

    7.  Herr Kolbrück, jetzt mal “off the record”:  Fühlen Sie sich als prominentester Blogger von Horizont den Printkollegen manchmal ein wenig überlegen?

    Gewiss nicht. Im Vergleich zur Expertise und stilistischen Finesse von Kollegen, schreibe ich als Blogger doch nur hin und wieder ungefragt ein paar Dinge, die mir auf dem Herzen liegen, mit leichter Hand ins Internet.

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