mediascale - innovative medienvermarktung
Klartext!
  1. Status Quo zum zukünftigen Rich Media-Standard HTML5

    Mrz 11 2014
    Steven Klinkmüller

    Steven Klinkmüller

    Seitdem ich bei der mediascale beschäftigt bin, wird auf der alljährlichen Online-Marketing Messe dmexco Mobile als neues Reichweitenpaket angepriesen. Nachdem Mitte 2012 erste zögerliche Schritte in diese Richtung unternommen wurden, ist in 2013 Mobile endlich im Onlinemarkt angekommen. Das Thema wird von Kunden aktiv erfragt und hat sich somit als fester Bestandteil in die Online-Marketingkommunikation integrieren können. In weiser Voraussicht wurden mit zügigen Schritten etablierte Standards aus der Online-Welt, wie mobileoptimierte Landingpages, Targeting & Tracking, in die mobile Welt umgesetzt. Doch was ist mit den Werbemitteln?

    Der einstige Wegbereiter für den Smartphone- & damit auch Mobile-Markt Apple, brachte den Stein ins Rollen (Hinweis Apple vs. Adobe), obwohl er schon längst nicht mehr an der Spitze der Nahrungskette steht. Der Datenriese Google hat es in den letzten Jahren peu à peu geschafft mit dem Betriebssystem Android den Markt zu übernehmen. Auch Windows Mobile wird in den kommenden Jahren seinen Marktanteil weiter ausbauen und damit für Werbetreibende relevanter werden. Dies bedeutet, dass es inzwischen eine Vielzahl von Endgeräten zu bedienen gibt, die alle unterschiedliche Bildschirmauflösungen aufweisen. Demnach ist auch eine Vielzahl von unterschiedlichen Werbemitteln notwendig, um die jeweiligen Endgeräte ausstatten zu können.

    Aus diesem Grund wird von einigen unserer Kunden auch verstärkt der Wunsch geäußert Werbemittel künftig in HTML5 zu produzieren, da diese sich u.a. auch dynamisch an die verfügbare Bildschirmfläche anpassen können (sofern die Kreation es zulässt – Definition der Responsive-Darstellung). So weit so gut denkt sich der Mediaplaner – doch erste Probleme tauchen bereits auf, wenn man sich an die großen Vermarkter wendet um Spezifikationen zu erfragen. Prinzipiell befürworten viele der relevanten Vermarkter den Einsatz von HTML5-Werbemittel und wären bereit diese einzusetzen, jedoch bieten nur eine abgeschnittene Hand voll auch dezidierte Spezifikationen dazu. Die übrigen Vermarkter verweisen auf ihre derzeitig gültigen Flash-Spezifikationen, die den groben Rahmen angeben sollen.

    Kreative, die dieses Feedback bekommen, sagen zu recht, wie die Queen es ausdrücken würde: „We are not amused”, da bspw. die Dateigröße ein erstes Hindernis darstellt. Werbemittel in HTML5 werden anders aufgesetzt, erstellt und produziert als dies bisher beim Rich Media-Standard Flash der Fall war. Es gilt die CPU-Auslastung der jeweiligen Endgeräte, den Auslieferungscode sowie die Komplexität der Animationen im Auge zu behalten, ohne dabei an die Grenzen der „bisher gültigen Flash-Spezifikationen“ zu stoßen. Die Skripte, die für die vielfältigen Funktionen wie Reaktion auf Neigungssensor, Touchscreen usw. benötigt werden, sind deutlich größer als die maximalen KB-Grenzen es zulassen. Und ich beziehe mich hierbei bisher nur auf den Onlinebereich. Für den Mobile-Bereich liegen die Limits noch deutlich niedriger, womit es noch schwieriger wird HTML5 einzusetzen. Die verwendeten Skripte müssten demnach auf einen externen Server ausgelagert und bei Ausspielung dieser durch eine Container-Lösung nachgeladen werden –  wodurch weitere Kosten für Werbetreibende entstehen.

    Ein weiteres Problem, das derzeitig noch besteht ist, dass jeder Browser diesen Code anders interpretiert. Deshalb muss immer darauf geachtet werden, dass auch alle relevanten Browser HTML5 in der Form, wie es technischen umgesetzt werden soll, interpretieren können. Die beauftragten Kreativen müssen daher die verwendeten Features auf Browserkompatibilität testen und die funktionsfähigen Browser samt Betriebssystem bei Anlieferung bzw. Planung bekanntgeben. Somit kann ein entsprechendes Targeting vom Vermarkter eingestellt werden. Ältere Browser-Versionen (Bsp. IE7 / IE8) können gar kein HTML5 darstellen, bzw. haben Probleme den Code richtig zu interpretieren. Ein wichtiger Grund, warum auch immer Fallbacks mitangeliefert werden sollten.

    Als Schluss-Resümee lässt sich festhalten: Die HTML5-Werbemittelentwicklung steckt noch in den Kinderschuhen und es gibt dringend Bedarf nach einem etablierten Standard durch den IAB, an den sich alle Beteiligten halten können. Zudem muss auch der neue Mobilfunkstandard LTE eine stärkere Durchdringung im Markt erfahren, so dass auch die KB-Grenzen für den Mobile-Bereich weiter ausgereizt werden können.

    Kunden, die Interesse an diesem Thema haben, können sich gerne mit ihrer Kampagne, vorausgesetzt sie bringen eine entsprechende Vorlaufzeit zur Abstimmung mit und die Anzahl der Platzierungen hält sich im überschaubaren Rahmen, für ein erstes Testing an uns wenden.

  2. Sony Music Golden Charity: Steigern Sie mit!

    Mrz 06 2014
    Agnes Ley

    Agnes Ley

    Unser Kunde Sony Music zieht demnächst in neue Büroräume. Und vor jedem Umzug steht ja bekanntlich das Ausmisten. Und dabei haben sich eine stattliche Anzahl von Awards in Form von Platin- und Goldenen Schallplatten gefunden. Diese 150 Awards werden nun für den Guten Zweck bei ebay.de versteigert. Vielleicht wollen Sie ja die Platin Scheibe von ACDC in ihr Wohnzimmer hängen? Oder Michael Jacksons Thriller? Ab heute haben Sie die Möglichkeit. Die Erlöse der Golden Charity Aktion werden zu Gunsten der Peter Maffay Stiftung, sowie der Initiative kids to life gespendet.

    Auch mediascale beteiligt sich an der Charity-Aktion. Wir unterstützen Golden Charity durch eine Bannerkampagne, für die wir Freivolumen bei unseren Vermarktungspartnern IP Deutschland, Hi-Media und Ströer digital media verhandeln konnten. Zusätzlich reichern wir die Kampagne durch Volumen aus dem Netzwerk unseres Targeting-Tools NE.R.O. an und übernehmen dazu die Tracking-Kosten sowie das Handling.

    Alle Infos zur Golden Charity Aktion sowie eine Übersicht der zu ersteigernden Links finden Sie hier: http://www.goldencharity.de/. Viel Erfolg beim Mit-Bieten! Wir werden unser Glück versuchen und vielleicht hängt in der Agentur demnächst einer der begehrten Awards.

    Hier schon mal ein Sneak-Peak!

    Sony Music Awards  /  Sony Music Awards - Versteigerung /  München / Donnerstag, 20. Februar 2014 /  Foto: BMC-Picture/Dominik_Beckmann

  3. Media-Agenturen und ihre Zukunft

    Mrz 05 2014

    Real Time-Advertising, Programmatic Buying und Private Marktplätze: Wer bisher schon den Eindruck teilte, dass Online-Marketing ein durchaus komplexes Gebilde ist, wird  auch 2014 nicht enttäuscht. Zur scheinbar wachsenden Komplexität trägt zusätzlich bei, dass immer neue Player mit schwer vermittelbaren Leistungsversprechen entstehen. Vor diesem Hintergrund war die bestens besuchte data driven display advertising conference, kurz d3con, Mitte Februar in Hamburg ein guter Gradmesser dafür, was derzeit in der automatisierten Online-Mediawelt passiert.

    Auch mediascale-Geschäftsführer Julian Simons war geladen und musste sich zusammen mit Stefan Beckmann von Infectious Media – moderiert von Ralf Scharnhorst – der Frage stellen: “Wird es in 5 Jahren noch klassiche Mediaagenturen geben?”

    Hier ein kleine Kostprobe von Julians Antworten auf die Frage:

    “Es werden eher mehr Agenturen als weniger… Im Moment können Agenturen die Kunden noch am besten beraten …Wir wandeln uns immer mehr vom Einkäufer zum Berater… Der Einkauf bleibt für den Werbungtreibenden wichtig, aber die Systeme dafür sind in Teilen Commodity geworden…Die erfolgreiche Media-Agentur wird 2019 ein anderes Leistungsspektrum anbieten als heute.”

    Julian Simons Fazit: “Wir sind weit weg davon, ein stupider Mediaplaner zu sein. Wir sind wesentlich näher dran, ein hervorragender Berater für unsere Kunden zu werden.” Mit seiner Argumentation konnte Julian schließlich auch das anwesende Publikum, allesamt Experten der datengetriebenen Online-Mediawelt, für sich gewinnen: Zwei Drittel waren nach der d3con-Diskussion der Meinung, dass es auch in fünf Jahren weiter Media-Agenturen geben wird. Da haben wir ja nochmal Glück gehabt!

    Wer sich 20 Minuten Zeit nimmt, kann sich selbst ein Bild von Julians Talkrunde machen:

    Weitere Videos von der d3con sind vorbildlich im YouTube-Kanal von onlinemarketing.de hinterlegt.

     

  4. mediascale Glossar: Social Media

    Feb 27 2014

    Facebook ist derzeit wieder in aller Munde: Die Übernahme von WhatsApp und der damit verbundene Hype um alternative Messenger-Dienste geht momentan groß durch die Medien.

    Es wird einem also mal wieder bewusst, welch tragende Rolle Facebook in unserem Nutzerverhalten im WWW eingenommen hat, zumal das Thema Datenschutz immer wieder aufkommt und für kontroverse Diskussionen sorgt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass einem zunächst Facebook in den Sinn kommt, wenn man über Social Media spricht.

    Social Media ist aber weit mehr als Facebook: Hierunter versteht man sämtliche digitale Medien, über die sich Nutzer interaktiv vernetzen und austauschen können. Neben der Kommunikation in sozialen Netzwerken spielt dabei auch der User Generated Content (UGC) eine tragende Rolle: Website-Inhalte werden im Web 2.0 nicht mehr nur durch Sitebetreiber bereitgestellt, sondern auch durch die User selbst generiert. Dies kann in Form von (Blog)-Beiträgen geschehen, aber auch Foto- und Video-Uploads, Produkt-Rezensionen etc. gehören dazu.

    Glossar_Social_Media

    Quelle: mediascale

    Allgemein kann Social Media in unterschiedliche Kategorien unterteilt werden, wobei eine klare Abgrenzung nicht möglich ist, da die Übergänge meist fließend sind:

    Soziale Netzwerke

    Ein soziales Netzwerk zeichnet sich dadurch aus, dass jedes Mitglied über ein persönliches Profil verfügt und sich mit anderen Usern vernetzen kann und damit eine Gemeinschaft bildet. Meist steht eine Chat- oder Nachrichtenfunktion zur Verfügung, zudem besteht die Möglichkeit, über das eigene Profil eine Vielzahl an Informationen mit anderen Usern zu teilen.

    Das größte soziale Netzwerk ist ohne Zweifel Facebook, aber auch StayFriends, Google+, Wer-kennt-wen, XING oder Twitter erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit, auch wenn sie im Vergleich zu Facebook deutlich weniger genutzt werden.

    Blogs, Mikroblogs und Foren

    Wie bereits letzte Woche in unserem Blog zu lesen war, handelt es sich bei einem Blog um eine Art Tagebuch, welches auf einer Website veröffentlicht und ständig aktualisiert wird. Mikroblogs hingegen zeichnen sich durch das Posten sehr kurzer und meist brandaktueller Nachrichten aus, wie etwa bei Twitter. Aber auch in anderen sozialen Netzwerken können Mikroblogs in Form von Statusmeldungen veröffentlicht werden, z.B. bei Facebook oder XING. In Foren werden die Beiträge meist thematisch gegliedert, sodass ältere Beiträge aufgrund der besseren Struktur leicht gefunden werden können.

    Content Communities

    Content Communities sind ähnlich aufgebaut wie soziale Netzwerke, allerdings stehen die geteilten Inhalte im Vordergrund: In Videoportalen wie YouTube oder MyVideo können Videos nicht nur angeschaut, sondern auch selbst hochgeladen werden. Bilder werden auf Plattformen wie Pinterest oder Flickr geteilt, für Audiodateien eignen sich Webseiten wie Soundcloud.

    Kollektivprojekte

    Bei Kollektivprojekten werden unterschiedlichste Inhalte von mehreren Personen gemeinschaftlich erarbeitet und ständig aktualisiert bzw. ergänzt. Dabei kann es sich entweder um registrierte Nutzer, aber auch um anonyme Teilnehmer handeln. Das beste Beispiel ist hier wohl Wikipedia, aber auch jegliche Open Source Projekte gehören dazu.

    Verbraucherportale

    Das Web 2.0 bietet Verbrauchern die Möglichkeit, erworbene Produkte oder Dienstleistungen in unterschiedlichen Portalen zu bewerten und Rezensionen zu schreiben, wie etwa bei Yelp oder Plazaa. Für Unternehmen bringt dies Vor- und Nachteile mit sich: Einerseits können diese besser auf Kundenwünsche eingehen, andererseits birgt negatives Feedback die Gefahr, potenzielle Kunden zu verlieren.

    Für Unternehmen ist Social Media also ein zunehmend wichtiger Bestandteil im Marketing-Mix. Unternehmensprofile können auf Facebook, XING und Co. zwar ohne allzu großen Aufwand eingerichtet werden, allerdings ist es damit nicht getan: Profile sollten regelmäßig gepflegt und aktualisiert werden, um die User bei Laune zu halten und die Kundenbindung zu stärken. Auch dürfen virale Effekte nicht vernachlässigt werden, die nicht immer positiv verlaufen, sondern insbesondere bei missglückten Werbebotschaften oder sonstigen kontroversen Themen zu Lasten der Reputation eines Unternehmens gehen und schlimmstenfalls in einem Shitstorm enden. In solch einem Fall ist es essentiell, ein funktionierendes Krisenmanagement zur Hand zu haben.

  5. RIP – Rest In Prosperity

    Feb 26 2014
    Dominik Frings

    Dominik Frings

    Manchmal beginnt die Totenmesse schon, wenn noch gar niemand unter der Erde ist. Facebook liegt hinsichtlich Nutzung und Beliebtheit nicht mehr ganz so im Trend der Jugendlichen und schon sehen die ersten Apokalyptiker das Ende nahen. Dabei lautet die Frage eigentlich: Braucht Facebook auf absehbare Zeit eine nachwachsende enthusiastische Generation und inwieweit.

    Denn auch wenn sich die Gunst verschiebt und WhatsApp und Co. im Trend liegen, so ist es dennoch nur ein Bruchteil, die Facebook nicht nutzen. Und nebenbei ist die Entwicklung doch nur zu normal:

    Facebook ist inzwischen Mainstream und ich persönlich fände ein Netzwerk auch nicht mehr so prickelnd, in dem sich meine Mutter mit mir befreunden möchte und meine junggebliebene Großmutter Peinlichkeiten ihres Rentnerdasein postet. Das belegen nicht nur Studien, sondern eigene kleine Feldforschungen bei Bewerbern und auf Vorträgen.

    Nur: Jugendliche stehen gar nicht so oft im Fokus von Werbung wie suggeriert wird. Im vergangenen Jahr erwähnten vielleicht maximal 10 Prozent aller Briefings, die uns erreichen, diese Zielgruppe. Denn häufig fehlt nicht nur die Kaufkraft, sondern auch (beidseitiges) Interesse. Das mag nun sehr stark branchenindividuell variieren (und ja Markenbindung beginnt am besten in jungen Jahren), aber in der Regel zielt die Werbung auf ältere (über 20) und solventere Konsumenten. Und wenn ich als Facebook schon alle anderen User bei mir versammelt habe, kann ich es mir durchaus leisten, nicht mehr die Nr. 1 sozialer Kommunikation unter den Teenagern zu sein. Dies gilt umso mehr, wenn die Mitbewerber (noch) nicht um die Mediatöpfe konkurrieren. WhatsApp hat man gerade erworben und es ist medial (noch) nicht buchbar. Und Newcomer wie Snapchat müssen erst mal zeigen, ob sie dauerhaft bestehen.

    Den vollständigen Artikel lesen Sie hier bei LEAD digital.

  6. mediascale Glossar Programmatic Buying Teil II: Wer, Was, Wo & Wie, Wann?

    Feb 20 2014

    Wer – oder Player im automatisierten Handel:

    Die weiter unten aufgeführte Abbildung erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, denn auch im Bereich RTA hat der Hype um das Thema neben altbekannten Anbietern eine Welle an neuen Spezialdienstleistern auf den Markt gespült, die hier nicht alle genannt werden können.

    Was – oder Produktpalette im RTA:

    Auch wenn aktuell bereits über programmatischen Einkauf als Ablöse der bisherigen Marktmechaniken diskutiert wird, sind wir in der Realität noch lange nicht so weit. Grundsätzlich geht es natürlich immer noch um den Ein- und Verkauf einer Ad Impression – nur kommt die neuerdings unter den Hammer. Aber ein Ad kann die unterschiedlichsten Formate haben. Der öffentliche programmatische Einkauf in Deutschland ist im Moment fast ausschließlich auf Standardformate begrenzt. Da hier nahezu unendliche Mengen zur Verfügung stehen und der Bietprozess, in einem Fall von Angebotsüberschuss die Gefahr des Preisverfalls birgt, werden hier oftmals so hohe Floorpreise durch die Anbieter angesetzt, dass auch für Standardformate häufig ein direkter Deal dem öffentlichen Bietverfahren vorgezogen wird. Begehrtes Inventar, wie Großformate oder auch Bewegtbildplatzierungen, sind bisher mit keinem nennenswerten Volumen vertreten. Zumindest nicht außerhalb von Private Deals.

    Neben dem Format spielt aber auch die Herkunft der Ad Impression immer eine große Rolle. Da an den in Deutschland verbreiteten SSPs bei weitem nicht nur deutsches Inventar angeschlossen ist, ermöglicht die Technologie einen recht unkomplizierten Einkauf internationaler Reichweiten.

    ABB_1

    Wo & Wie – oder Technologie:

    Das Wie war bereits Teil des ersten Glossars zu diesem Thema. Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Begriffe:

    DSP: Demand Site Plattform – Einkaufsplattform für Agenturen oder Kunden

    SSP: Sell Side Plattform – Verkaufstechnologie für die Inventaranbieter

    PMP: Private Market Place – Nicht öffentlicher Deal zu vordefinierten Preisen

    Undisclosed: Blindinventar, das aktuell den Hauptteil des verfügbaren Inventars darstellt

    Blacklisting: Ausschluss von Seiten auf denen eine Kampagne nicht erscheinen darf

    Whitelisting: Auswahl von Seiten auf denen die Kampagne ausschließlich ausgeliefert wird

    Wann – oder Pro und Contra:

    Große gebündelte Budgets bringen im Regelfall Vorteile, da sie die Verhandlungsposition des Einkaufs stärken. Im RTA verpuffen diese jedoch zum Großteil. Ein weiterer Punkt ist das veränderte Kampagnenhandling. Es handelt sich hierbei um kein richtiges Contra, allerdings ist der Aufwand des Monitorings einer Kampagne hinsichtlich Auslieferung, Performance, Rentabilität und vor allem auch Brandsafety, kein zu vernachlässigender Aspekt. Aktuell liegt die Zeitersparnis durch die Automatisierung vieler händischer Prozesse noch unter den neuen Zeitaufwänden, die durch die Verschiebung der Verantwortlichkeiten hinzugekommen sind.

    Klare Vorteile der Technologie dagegen sind der oben bereits genannte vereinfachte Einkauf internationaler Reichweiten, vor allem aber auch die Möglichkeit gezielt Retargetingreichweiten zukaufen zu können.

    Ganz generell muss aber festgehalten werden, dass es sich bei all den Neuerungen lediglich um neue Zugangswege zu bereits vorhandenem Inventar handelt. Alle DSPs greifen auf sehr ähnliche Inventarquellen zu. Eine gleichzeitige Nutzung mehrerer DSPs zum selben Zeitpunkt für dieselbe Kampagne macht daher keinen Sinn. Am Ende bietet man gegen sich selbst auf die identische Impression. Daher macht ein Test der unterschiedlichen DSPs auch nur nacheinander und niemals parallel Sinn.

    Ganz so einfach, transparent, selbsterklärend und effizient ist man hier also noch nicht unterwegs. Es bleibt abzuwarten wie sich der Markt weiterentwickelt, und wer es mit der Welle auch wirklich bis zum rettenden Ufer schafft.

  7. Blog, Blogging, am Bloggsten

    Feb 18 2014
    Emanuele Fino

    Emanuele Fino

    Wenn mir was einfällt, schreib ichs in meinen Block. Ist eigentlich wie früher. Das machen heute auch noch viele so. Nur dass sich durch einen einfachen Buchstabentausch der Fokus vom privaten Schreiben auf das öffentliche Schreiben verschiebt und jeder einen Einblick in meinen Block bekommt. D. h. also mein Block, welcher der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, ist ein Blog und damit eine Internetpublikation.

    Ich bin dann also ein Blogger. Doch wie definiert sich ein Blog und was unterscheidet ihn von dem altertümlichen Schriftbündel? Und wen interessierts, was ich hier in meinen Blog-flöte?

    Ein Blog ist ein öffentlich einsehbares, auf einer Website geführtes Tagebuch mit ständig aktualisierten Eintragungen. Das geht in der Form auch aus der Wortherkunft hervor. So wurden Blogs am Anfang noch als „weblogs“ bezeichnet, eine Kombination aus „World Wide Web“ und „Log“ für Logbuch.

    Es gibt Blogs zu den unterschiedlichsten Themen: Fashionblogs, Sportblogs, Politikblogs, Wohnblo(ck)gs. Wichtig ist hierbei der Wiedererkennungswert, der durch einen speziellen Stil des Bloggers gekennzeichnet ist. Ein aktueller Artikel in der Internet World Business (03/14) lehrt uns, dass der Trend auch ganz klar in Richtung sogenannter Corporate Blogs geht. Am Beispiel von zwei Markenartiklern wird erläutert, dass es sich dabei weniger um eine Produktplatzierung als um einen Dialogkanal handelt und der Blog somit Eingang in den Werbe-Mix der Unternehmen findet. Diejenigen User, welche dauerhaft einen Blog verfolgen, nennt man Stammleser. Um diese zu generieren, sollte man ganz intensiv über das Thema Vernetzung nachdenken. Als erster Schritt eignet sich hierfür die Anmeldung auf Blogger-Seiten wie bloglovin oder blogconnect. Hat der Blog dann eine ansprechende Größe erlangt, rückt er auch in den Fokus der Werbung.

    Mediaseitig werden diese einzelnen Blogs dann in der Regel über Vermarktungspartner belegt, welche viele einzelne Blogs zu einem Bundle mit relevanter Reichweite aggregieren. Wichtig ist hierbei, dass der Aggregator neu hinzukommende Blogs auf ihre Werbetauglichkeit überprüft: Nazi-Content, Horror und Porn sind nicht markenkonform. Inwieweit diese Bundles dann für die Mediaplanung relevant sind, hängt von verschiedenen Faktoren wie Architektur der Kampagne, dem Kunden oder auch dem Kampagnenziel ab.

    Da es sich bei den meisten Blogs um User-generated Content handelt, sind viele Kunden nicht bereit dafür teils höhere Preise zu bezahlen als bei Angeboten großer Medienhäuser, welche über trafficstarke, redaktionelle Titel verfügen. Nachdem die Blogs allerdings über deutlich weniger Reichweite verfügen, können sie in vielen Fällen nicht preisgünstiger anbieten. Dies führt dazu, dass der Display-Mediaplan oft ohne Blogbelegung auskommen muss.

    Eine andere Möglichkeit in Blogs werblich präsent zu sein, sind bezahlte Artikel, welche vom Werbefeld eher in der PR bzw. im Social-Media-Umfeld angesiedelt sind. Ein Blogger schreibt möglichst positiv über ein Produkt und erhält dafür ein Honorar. Das hat für den Blogger den Vorteil, zusätzlich Content auf seinem Blog zu generieren und gleichzeitig damit Geld zu verdienen. Das werbende Unternehmen profitiert davon, dass sein Produkt bzw. seine Dienstleistung detailliert von einem „Meinungsmacher“ vorgestellt wird und durch Backlinks kann auch noch ein positiver Einfluss auf den SEO-Traffic des Werbenden ausgemacht werden.

    Das große Geld lässt sich mit bloggen allerdings in den meisten Fällen nicht verdienen, wie unten stehende Grafik aus der Internet World Business belegt. 87% der Blogger verdienen unter 1.000 € im Monat. Ein schöner Nebenverdienst kann es aber dennoch sein.

    Quelle: IWB 2014

    Quelle: IWB 2014

     

     

    In diesem Sinne blogge ich mir den restlichen Tag und erhole mich von meiner Schreibbloggade.

  8. mediascale Glossar: Universal Search

    Feb 13 2014
    Taskin Erdem

    Taskin Erdem

    Wenn es um Suchmaschinenwerbung geht, ist sehr schnell die Rede von SEA (Search Engine Advertising), SEO (Search Engine Optimization) und SEM (SEA + SEO). Grundsätzlich ist das auch richtig. Ich möchte in diesem Beitrag aber mal diese Trennung in Sparten aufheben und zur Basis zurück – die Suchmaschine. Wie gesagt, man ist sehr schnell bei der Aufteilung dieses Kanals in bezahlte Anzeigen und unbezahlte Suchresultate. Aber wir alle wissen, dass Suchmschinen deutlich mehr Resultate je nach Suche liefern können. Die Gesamtheit der Suche nennt sich Universal Search. Zum genaueren Verständnis hier mal einige Beispiele und Erläuterungen für die Bestandteile einer Suchresultatsseite (SERP):

    Universal Search

    Hier ein Beispiel für eine bezahlte Anzeige. Dieses Format erscheint typischerweise ganz oben oder auch an der rechten Seite der SERPs. Es ist eine bezahlte Anzeige, die pro Klick abgerechnet wird. Der Preis pro Klick ist vom gesuchten Begriff abhängig und wird bei jeder Suche über ein Auktionsverfahren ermittelt. Hierbei gibt jeder Werbetreibende an, wie viel er maximal für jeden Klick bezahlen möchte.

    Anzeige

    Der nächste Baustein ist der am häufigsten vorkommende und älteste Baustein von Suchresultaten. Die Listung von Suchtreffern aus dem organischen Index der Suchmaschine. Diese Treffer werden von Suchmaschinen nach Prüfung von unzähligen Faktoren in einer bestimmten Reihenfolge (Ranking) je nach Suchbegriff gelistet. Man kann als Werbetreibender nicht exakt bestimmen, bei welchem Suchbegriff man an welcher Position mit seinem Link gelistet wird. Man kann allerdings alle Faktoren bearbeiten um das höchstmögliche Ranking zu erreichen. Dieses Format hat keine direkten Werbekosten.

    Generic

    Google’s Credo ist es dem User das beste Ergebnis für seine Suche zu liefern. Darunter fallen natürlich auch aktuelle Nachrichten. Vor einigen Jahren hat Google genau deswegen aktuelle Nachrichten als eigene Sparte definiert und diese Ergebnisse aus dem organischen Index in eine eigene Kategorie gepackt. Die Ergebnisse werden nun durch den Zusatz “News” hervorgehoben. Dazu werden der Publisher und die Zeit der Veöffentlichung dargestellt.

    News

    Der nächste Baustein richtet sich an User, die Google per IP-Tracking geolokal zuordnet und dementsprechende lokale Ergebnisse mit passenden Adressdaten oder auch Kontaktdaten auf der SERP ausliefert. Dazu zeigt Google immer auch eine kleine Karte der näheren Umgebung an, auf der die gelisteten Ergebnisse durch Mapmarker mit alphabetischen Buchstaben zusätzlich hervorgehoben werden. Diese sind seit einiger Zeit auch um eine “Sterne”-Bewertung erweitert. Hiermit werden dem User gleich die Meinungen von anderen Usern angezeigt.

    MapLocal

    Über der Karte (also oben rechts) wird bei reinen Markensuchen der sogenannte Knowledge Graph abgebildet. Dieser wird aus unterschiedlichen Quellen zusammengestellt, je nach dem, ob Inhalte zur gesuchten Marke in diesen Quellen vorhanden sind. Die wichtigsten Quellen sind das Google+ Profil des Unternehmens und Wikipedia Einträge zur Marke bzw. Unternehmen. Im Umkehrschluss kann man aber wiederum sagen, falls es keine Einträge auf den gennanten Plattformen gibt, wird auch kein Knowledge Graph abgebildet.

    Knowledge

    Je nach Suche und Wichtigkeit aus Google-Sicht werden auch Ergebnisse zu Bildern und/oder Videos als Resultate aufgeführt. Auch diese werden durch einen erkennbaren Titel ähnlich der “News” hervorgehoben.

    Bilder

    Es gibt noch weitere Bauteile, die in die Suche hineinfließen können, wie Börsendaten,  Reisedaten, Währungsrechner, Social Inhalte, etc.

    Mit meinem Beitrag möchte ich darauf aufmerksam machen, dass der Kanal Search allein nur durch das Buchen von Adwords Anzeigen (SEA) und der Optimierung der generischen Suche (SEO) noch lange nicht ausgeschöpft ist. Wir betrachten die Suchmaschine als ein Kanal, da dem Endverbraucher zu Hause niemand sagt worauf er zu klicken hat, sondern Google ihm alle Möglichkeiten bietet, die er vielleicht gemeint haben könnte. So ist es unsere, aber auch die Aufgabe eines jeden Marketing Teams die gesamte Suche zu bedienen, zu optimieren, Möglichkeiten zu nutzen und zu erstellen. Nur so kann die geballte Kraft des Kanals Suchmaschine komplett genutzt und maximal relevant für den Endverbraucher dargelegt werden.

     

  9. 10 Jahre Social Media: Facebook feiert Geburtstag!

    Feb 11 2014

     

    Irina Mayr

    Irina Mayr

    Was ist passiert? – Ein Rückblick

    10 Jahre ist es nun her: Im Februar 2004 von Mark Zuckerberg gegründet, war die Website zunächst nur für eine begrenzte Nutzerschaft verfügbar. Die Online Community, „TheFacebook“ für Harvard Studenten, entwickelte sich jedoch schnell zu einer Online-Gemeinschaft, die seit dem Jahr 2006 für alle Onliner auf der Welt die Registrierung möglich macht. Auch Unternehmen können die Plattform für werbliche Zwecke nutzen und Fans für ihren Unternehmensauftritt gewinnen. Diese Möglichkeiten macht Facebook zum größten sozialen Netzwerk, das bis heute auf allen Kontinenten verfügbar ist.

    Trotz der häufigen Datenschutz-Vorwürfe und Änderungen in den Nutzungsbedingungen kann sich das Zuckerberg’sche Unternehmen gegenüber der Konkurrenz immer wieder durchsetzen.

    Nicht alle Neuheiten, die Facebook ins Leben rief, konnten sich jedoch behaupten: Die Interessensuche „Graph Search“, „Facebook-Home“ für Android-Nutzer oder auch die Foto-App „Poke“ fanden allesamt bei Fans des Online-Riesen wenig Beachtung. Ebenso der viel umjubelte Börsengang im Mai 2012 glich zu Beginn vielmehr einem „börsianischen“ Fiasko.

    Dennoch ist der große Einfluss und Erfolg der Website nach wie vor ungebrochen/ungebremst und vermeldet eine aktuelle Nutzerzahl von über 1,2 Milliarden Usern weltweit.

    “Facebook ist die wohl schlechteste erfolgreichste Website der Welt.”

    Günter Exel, Social-Media-Experte

    Was ist zu erwarten? – Eine Vorausschau

    We want to give everyone in the world the best personalized newspaper in the world!“. Dieses Zitat von Mark Zuckerberg soll die Neueinführung der App Facebook-Paper symbolisieren, die seit dem 05. Februar in den USA für iOS-Nutzer zum Download bereit steht. Die App stellt eine Ergänzung zur eigentlichen Facebook-App dar und fängt in ihren Beiträgen die aktuellen Stimmen ein. Ob Statusupdates von Freunden auf Facebook oder Nachrichtenmeldungen von bekannten Online-Medien – die App bereitet alles für seine Nutzer in ansprechender Form auf und präsentiert die zumeist redaktionellen Inhalte seinen Usern. Zu den Partnern der Nachrichten-Dienstleistungen der App gehören vor allem Medien wie die New York Times oder das Time Magazine. Eingeteilt sind die verschiedenen Meldungen in Themen, die jeder User individuell zusammenstellen kann. Laut Angaben von Facebook ist die App nun auf die wesentlichen Punkte der bekannten Facebook-Oberfläche reduziert und bietet dem User dadurch einen besseren Überblick in die wichtigsten Nachrichtenfelder.

    Bislang ist die App noch werbefrei – das kann sich aber bekanntermaßen bei Facebook schnell ändern. Auch die Einführung der App im internationalen Raum wird mit Spannung erwartet. Wir werden in jedem Fall berichten!

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Versuch von Facebook, das Anzeigen-Wirrwarr aufzulösen und eine verringerte Anzahl von Werbemöglichkeiten anzubieten, die den Werbetreibenden das Definieren von Zielen und Einstellen von Werbemaßnahmen leichter machen sollen. In einem ersten Schritt wird Facebook dazu die Anzeigeform Sponsored Stories absetzen. Ein ausschlaggebender Grund dafür ist vor allem seit Herbst letzten Jahres die Aussteuerung aller Anzeigen mit sozialem Kontext, welche den Einsatz von Sponsored Stories überflüssig macht. Voraussichtlich soll diese Änderung bereits ab Anfang April 2014 in Kraft treten – ein genaues Update von Facebook wird hierzu sicherlich noch einmal folgen.

    Bislang kann bei Facebook aus einer recht unübersichtlichen Anzahl von über 20 verschiedenen Werbeformaten ausgewählt werden, die von Facebook selbst in immer kürzeren Abständen neu formatiert und angepasst werden. Dieser illustre Haufen von Werbeformaten kann jedoch leicht durch Kürzung der Angebote zu einem sinnvollen Bündel an Anzeigen geschnürt werden, wenn man bedenkt, dass viele sich in Funktion und Zielsetzung überschneiden.

    Es bleibt abzuwarten, wann Facebook diese Änderungen vornehmen wird und in welchem Umfang diese stattfinden sollen.

    Bis dahin bleibt Werbetreibenden auf Facebook nur Eins: abwarten und Facebook-Anzeigen schalten! Schließlich ist uns Herr Zuckerberg dafür dankbar!

     

  10. RTA: Effizienzgewinn derzeit nur für Publisher

    Feb 04 2014

    d3con-logo

    Real Time Advertising, Programmatic Buying, Mobile Advertising: 2014 geht schon wieder genau so weiter wie das vergangene Jahr. Zu einem der ersten Fixtermine im Jahr für mediascale hat sich die d3con entwickelt, die Data Driven Display Advertising Conference, die am 11. Februar in Hamburg stattfindet. Mit rund 800 Besuchern im  vergangenen Jahr darf sich das von Thomas Promny organisierte Klassentreffen der Experten für Echtzeit und datengestützte digitale Werbung zu Recht größtes Treffen der Real Time Advertising-Branche nennen.


    Hier eine Video mit Highlights aus 2013

    Auch mediascale-Geschäftsführer Julian Simons wird in diesem Jahr wieder an der d3con teilnehmen. Zusammen mit Stefan Beckmann von Infectious Media – und moderiert von Ralf Scharnhorst – diskutiert er auf einem Panel um 13.30 Uhr die Frage “Wird es in 5 Jahren noch klassische Mediaagenturen geben?”

    Die Veranstalter haben Julian im Vorfeld des Kongresses auf onlinemarketing.de auch dazu schon mal zum Interview gebeten. Hier ein kleiner Auszug seiner Statements:

    - Beim Real Time Advertising findet ein Effizienzgewinn derzeit höchstens beim Publisher, nicht jedoch bei der Agentur oder dem Advertiser statt.

    - Der Anteil von RTA innerhalb der Kampagnen liegt bei mediascale derzeit bei maximal 10 Prozent. Er wird erst nennenswert steigen, wenn Brandingkampagnen über private Ad Exchanges buchbar und qualitativ hochwertig selektierbar sein werden.

    - die derzeit angebotenen mobilen Werbeformat sind unzureichend. Es fehlen vermarkterübergreifende klare mediale Konventionen und vor allem fehlen passende mobile Websites auf Seiten der Advertiser.

    - in Zukunft wird die zentrale Kompetenz einer Mediaagentur weniger die operativ einwandfreie Aussteuerung einer Kampagne sein, als vielmehr die konzeptionelle Beratung, Analyse und Optimierung. Durch die Vielzahl an zu managenden Daten, die zunehmende Granularität  und die zunehmende Verschränkung unterschiedlichster On- und Offline-Kanäle steigt die Komplexität stark.

    Damit ist die Frage des Panels “Wird es in 5 Jahren noch klassische Mediaagenturen geben?” eindeutig mit ja beantwortet. Allerdings werden sich Mediaagenturen in ihrer Rolle und den angebotenen Leistungen deutlich weiterentwickeln müssen.

     

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