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Klartext!
  1. Die Welt der Werbung und Meister.

    Jun 12 2014
    Dominik Frings

    Dominik Frings

    Ja, das Fieber steigt wieder und da wir uns dieses Jahr nahe der tropischen Wälder befinden, kann man ja ganz unterschiedliche grippale Effekte beobachten. Und wie immer stellen sich (fast) die selben Fragen: Schaffen wir es diesmal? Kommen die Jungs in Schwung und die Rekonvaleszenten (Klose, Khedira, Lahm, Schweini, Neuer) rechtzeitig von der Trage gesprungen? Was wird Jogi bei 80% Luftfeuchtigkeit anziehen? Gibt es in der JVA Landsberg einen Fernseher? Kann Lothar Matthäus wenigstens einmal seine Prognosen für sich behalten? Sollen wir werben oder lassen wir es lieber bleiben?

    Allzu gerne würde ich intensiv auf die ersten Fragen eingehen und nebenbei noch in Erfahrung bringen, von wem ich für mein Panini-Heft die Nummern 29, 38, 39, 71, 138, 145 ff. bekomme (sachdienliche Hinweise bitte an d.frings@mediascale.de), aber ich wurde angehalten mich auf das Berufliche zu konzentrieren.

    ALSO: Der Ball ist rund, die WM ein großes Thema, aber ich warne seit ehedem vor WM-Gewinnspiel Me-Too-Kampagnen, bei denen man einfach noch ein paar Marketing-Euronen für eine entsprechende Umsetzung im Budgetspeicher gefunden hat. Warnen ist dabei vielleicht übertrieben, denn das Risiko besteht lediglich im sinnlosen Ausgeben von Geld und da darf ein Panini-Sammler eigentlich nicht den Zeigefinger heben. Ich mache es jedoch aus Spaß an der Freude und lege die Ambitionen auf die Freizeit (also meistens zumindest). Beruflich und werblich geht es aber dann nicht nur um die bezahlten Beträge, sondern insbesondere um fehlgeleitete Ressourcen. Diese sind besser darin gebündelt, seine herkömmlichen Kampagnen zu optimieren und sich zu überlegen, ob man den WM-Zeitraum ausspart oder mitnimmt. Gegen Letzteres spricht häufig eigentlich nichts, lediglich Sportumfelder gilt es aufgrund des intensiveren Werbedrucks zu meiden. Einen viel größeren Einfluss auf die Kampagnen haben in der Regel Ferienzeiten und die Großwetterlagen. Privater (Online-)Konsum geht bei 14 Grad und Regen (ACHTUNG: Ausnahme sind Sturm, Starkregen und damit verbundener Stromausfall) einfach leichter von der Maus, als bei 30 Grad und Biergartenwetter.

    Wenn es dann wirklich eine WM-Kampagne sein soll/muss, sollte vor allem darauf geachtet werden, dass ein nachhaltiger Effekt gegeben ist also z.B. bei Gewinnspiel-Kampagnen versuchen, ein Double OptIn nicht nur für die Aktion, sondern vor allem für eine weitere Interessentenkommunikation zu generieren. Nebenbei ist es ratsam Klarheit darüber zu haben, wie genau diese Folgekommunikation auszusehen hat. Darüber hinaus sollten Kampagnen nicht vollkommen losgelöst von der allgemeinen Strategie konzipiert werden, sondern diese ergänzen. Im Grunde sind es also eine Vielzahl von Selbstverständlichkeiten, aber bei Fußball ist man(n) ja nicht zwangsläufig von Rationalität beseelt. Drum lasset die Spiele beginnen, uns Deutschland zum Titel anfeuern und daneben eine Überhöhung der werblichen Bedeutung lieber vermeiden.

    Fußball Nubbsi_mediascale

  2. Warum RTA-Spezialagenturen Post View für sich entdecken

    Jun 05 2014
    Wolfgang Bscheid Blog

    Wolfgang Bscheid

    Post View-Bewertungen sind immer ein zweischneidiges Schwert. Zum einen sind sie gut: Weil sie berücksichtigen, dass Display-Maßnahmen auch Leistung erbringen, wenn man sie „nur“ sieht und nicht klickt. Zum anderen laden sie zum Missbrauch ein: Einschlägige und unzählige Beispiele aus dem Affiliate Marketing haben gezeigt, dass eine rein provisionsgetriebene Bewertung nicht nur zum Cookie Spreading führte, sondern auch zu ungerechtfertigten Mehrausgaben auf Seiten der Werbungtreibenden.

    Wer die Berichterstattung der Fachmedien in diesen Tagen aufmerksam liest, stellt fest: Post View-Bewertungen feiern ein Revival – und zwar an ungeahnter Stelle. Nämlich bei Dienstleistern, die auf Real Time Advertising spezialisiert sind – also eigentlich auf eine profilbasierte, zielgruppengenaue Auslieferung. Warum entdecken diese Firmen den Sichtkontakt als Währung für ihre Leistung?

    Wir haben da eine Vermutung. Auch deshalb haben wir in den vergangenen Wochen getestet, ob Kampagnen, die vom Algorithmus der RTA-Spezialanbieter gesteuert werden, besser abschneiden als die Leistungswerte „herkömmlicher“ Performance-Kampagnen. Das Ergebnis war ernüchternd. Den gesamten Artikel lesen Sie bei den Kollegen von adzine.

     

  3. Klartext!-Interview mit Gregor Espenkott

    Jun 03 2014
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    Gregor Espenkott

    Heute sprechen wir in unserem Klartext!-Interview mit Gregor Espenkott, Werbeleiter Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG zum Thema Eurojackpot national.

    Herr Espenkott, verraten Sie uns das Geheimrezept, wie eine erfolgreiche verkaufsorientierte Online-Kampagne für Sie aussehen muss?

    Seit wir vor ca. einem Jahr wieder mit der Online-Werbung starten konnten, haben wir über unsere Trackingergebnisse viele Erkenntnisse gesammelt. Klar ist, dass Glücksspiel ein starkes Thema ist und nur wenige Touchpoints für eine Conversion benötigt werden. Interessant ist, dass neben den rein performance-orientierten auch Online-Imagekampagnen gute Klickraten und Conversions erzielen.

    Was ist das typische Verhalten eines Users Online, der nach dem gedruckten Schein ab jetzt online sein Glück versucht?

    Die meisten Spieler nutzen beide Kanäle, also neben der klassischen Annahmestelle auch das Online-Portal. Eurojackpot ist eine Lotterie für jüngere Zielgruppen und wird mehr Online gespielt als das klassische LOTTO 6aus49.

    Onlinewerbung war für Lotterien bis vor kurzem nicht erlaubt. Wo sehen Sie die stärksten Veränderungen seit der Kampagnen-Schaltung?

    Seit gut einem Jahr gehört Online bei den Kampagnenplanungen und den Gesprächen mit den Medien einfach dazu und ist ein wichtiger Baustein jeder Kampagne. Bei WestLotto gibt es mittlerweile eine eigene Online-Abteilung, die sich um die Weiterentwicklung der Spieleportale und auch deren Vermarktung kümmert.

    Wie sehen sinnvolle Targeting-Kriterien für eine Zahlenlotterie aus?

    Für unsere Kampagnen in NRW nutzen wir das Regional-Targeting und aus Gründen des Jugendschutzes auch ein Alterstargeting. Ansonsten planen wir die Zielgruppenansprache weniger nach sozio-demographischen Kriterien, sondern nach neurowissenschaftlichen Ansätzen, den sog. Limbic Types.

    Unterscheiden sich die Werbemittel für die Jackpotwerbung in den 14 Ländern, die zum Eurojackpot gehören?

    Ja, man hat sich zwar auf ein einheitliches Logo und Corporate Design verständigt, aber die Werbekampagnen sind in den verschiedenen europäischen Ländern unterschiedlich.

    Gibt es neben der klassischen Jackpotwerbung noch andere Werbestrategien, die Sie Online umsetzen?

    Ja, z.B. Online-Medienkooperationen oder Online-Imagekampagnen für die verschiedenen Produkte und das Unternehmen.

    Die ersten Lotterien gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Was hat sich im Glücksspiel im Laufe der Jahre am drastischsten geändert?

    Gespielt wurde schon immer und gehört zum Leben einfach dazu. Die Möglichkeiten sind natürlich wesentlich vielfältiger und „technischer“ geworden. Damit das Spielen nicht zum Problem wird, ist der Glücksspielmarkt in Deutschland reguliert.

    …und noch ein paar Fragen zu Ihnen:

    Wie oft werden Sie gefragt, ob Sie nicht ein paar persönliche Tipps zum Eurojackpot-Spielen geben können? :)

    Oft – die Antwort lautet: Wenn ich die kennen würde, würde ich jetzt nicht diese Fragen beantworten.

    Sie haben letztes Jahr selbst eine wichtige Lotterie gewonnen – einen Startplatz im New York Marathon. Wo geht es als nächstes hin?

    Ich plane erst einmal keinen weiteren Marathon. Das Event in New York war gigantisch. Ich werde jetzt wieder mehr auf das Fahrradfahren umschwenken und im Sommer in den Alpen biken.

  4. Titanic auf Kurs, echte Emotionen: Der TV Wirkungstag

    Mai 27 2014
    Dominik Frings

    Dominik Frings

    Ich habe mich ja schon auf vielen Veranstaltungen herumgetrieben, aber auf dem TV Wirkungstag feierte ich meine Premiere und ich hatte es von vorne herein als einmalige Forschungsreise klassifiziert. Nun bin ich ja auch nicht so leicht nach Düsseldorf zu bewegen, aber manchmal muss man dorthin, wo die Musik spielt. Genau dort ist TV angesiedelt, zumindest in der Eigenwahrnehmung. Und wer die Musik bestellt, bestimmt ja bekanntlich auch was sie spielt. Ich war jedoch überrascht von dem atemlosen Propagandafeldzug, der bisweilen sehr skurrile Stilblüten hervorzauberte.

    Es dürfte zu umfänglich sein auf alles einzugehen, aber die wichtigsten Erkenntnisse möchte ich kurz wiedergeben: Da waren die Kollegen der 71 Media, die uns zunächst klar machten, dass jeder investierte Euro in TV sich in mindestens 2 Euro Profit münzen wird. Soweit so gut, Werbung mache ich ja nicht, damit die Pausen zwischen den Filmen besser gefüllt werden. In einer dann aber gewundenen Herleitung die These zu postulieren, dass mehr Streuverlust = Mehrwert ist, war trotz Klimatisierung des Raumes eher eine überhitzte Pointenphantasie des Referenten. Ich interessiere mich nicht für Damenschuhe, Planungslogik hin oder her. Und nebenbei: Recency Planning ist eine planerische Bankrotterklärung, weil es nicht anderes heißt als wahllos um mich zu schießen und zu hoffen, dass der richtige umfällt. Das mag u.U. der beste Weg sein, Genialität würde ich dennoch anders definieren. Und in der „wir sind toll, Youtube ein kleiner Wurm und  lineares TV ist der Gral“ Litanei steckt nicht nur der nächste Offenbarungseid, sondern auch die Gefahr, eben jene nicht zu erkennen.  Angriff ist hier nicht die beste Verteidigung, denn wenn ich Youtube angreife, dann gestehe ich ein, dass es doch kein Randphänomen ist. Warum sollte ich mir sonst Gedanken machen. Wenn ich parallel als 71 Media hingehe und meinen Content auf Youtube verlängere um händeringend mehr Reichweite online zu kreieren, stärke ich damit nicht nur die vermeintliche Konkurrenz, sondern konterkariere meine Qualitätsvorstellungen ebenso wie die erhoffte Preisstellung und führe meine mühsam erarbeiteten Argumentationsketten ad absurdum.

    Es folgten internationale Beiträge als klassisch angelsächsisches Emotionskino vorgetragen, deren Fazit wenig überraschend lauteten: Investitionen in TV und in die Marke. Ins selbe Horn stieß dann Herr Richter von Heimat, der den Höhepunkt der Differenzierungslosigkeit verkörperte. In wenigen Worten ausgedrückt lautet sein Credo: Große Kampagnen brauchen große Bilder – im TV! Große Bilder brauchen Emotionen und keine konkreten Verkaufsaussagen. Big Data ist ein aus dem Serverraum emporgestiegener  Treppenwitz. Onlinewerbung besteht aus stalkendem Retargeting und überbewerteten Google-Anzeigen. Mut und die eigene Selbstherrlichkeit sind der beste Weg zum Markenerfolg. Das der gute Mann provozieren wollte, hat er von vorne herein klargestellt und als klassischer Werber sei ihm der Spaß gegönnt. Es bleibt zu hoffen, dass auch hier hinter der dargebotenen Überspitzung eine Reflektion stattfindet, welche ein Stolpern über die eignen Eitelkeiten abwenden würde.

    Ipsos hatte noch schnell ein paar Zahlen zur Hand, dass es um das lineare Fernsehen bestens bestellt ist und somit war die Wissenschaft mit vor den Schnellzug gespannt. War sonst noch was? Ach ja, Twitter ist ohnehin eine super Ergänzung zu TV und wenn sie fleißig Werbung buchen ohne zu wissen, wie die Reichweite überhaupt aussieht, dann rechnet sich das neue Büro in Hamburg. Dieses sorgt im Übrigen selbstredend nebenbei für höhere Nutzerzahlen, die uns dann hoffentlich nicht vorenthalten werden.

    Ich glaube ja bis heute und trotz der Veranstaltung tatsächlich an das Leitmedium TV, mache mir nun nach einem Tag an der Programmfront jedoch ernsthafte Sorgen. Wenn die Protagonisten des Metiers wirklich glauben was sie sagen, dann werden sie eines Tages Opfer der eigenen Selbstherrlichkeit. Ikarus , Rom, Titanic… to be continued!

     

  5. Werbemittelformate Mobile – Teil 2

    Mai 22 2014
    Antonia Altmeppen

    Antonia Altmeppen

    Im heutigen zweiten Teil des Mobile Advertising Blogs geht es um die „Sonderformate“. Die derzeit beliebtesten Werbemittel sind hier das Mobile Interstitial Ad, das Mobile Expandable Ad sowie das Mobile Medium Rectangle. Im Folgenden werden diese Werbeformate detaillierter erklärt.

    Mobile Interstitial Ad

    Das bildschirmfüllende Mobile Interstitial sorgt für einige Sekunden für volle Aufmerksamkeit. Es kommuniziert nicht nur eine Werbebotschaft, es garantiert auch eine hohe Brandawareness.

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    Vom Werbetreibenden ist frei festzulegen, ob sich das Interstitial automatisch schließt oder vom Nutzer manuell geschlossen werden muss und als Reminder sichtbar bleibt. Der Reminder in Form eines Mobile Content Ads im Format 6:1 oder 4:1 lässt sich außerdem so platzieren, dass es auch nach dem Schließen des Mobile Interstitials noch sichtbar ist.

    Mobile Expandable Ad

    Das Expandable Banner ist ebenso wie das Mobile Interstitial ein extrem aufmerksamkeitsstarkes Werbeformat. Es unterscheidet sich aber insofern vom Interstitial, als dass es sich mit dem Laden der Seite auf die volle Größe ausfährt und entweder nach einigen Sekunden automatisch oder über einen Close- Button zurückbildet.

    expandable

    Das Werbemittel über die volle Bildschirmgröße lässt sich via Pushdown- / Pushup Funktion in ein Mobile Banner der Größe 6:1 verkleinern, bei dem der Content automatisch nachrückt. Dennoch bleibt das Werbemittel samt Werbebotschaft sichtbar und garantiert weiterhin Aufmerksamkeit.

    Der Klassiker – das mobile Medium Rectangle

    Platziert im sichtbaren Bereich des Smartphone-Screens eine hervorragende Möglichkeit, um auf sein Produkt aufmerksam zu machen. Mit einer deutlich größeren Fläche als beim 6:1 Mobile Banner steht das Mobile Medium Rectangle im Umfang und in seiner Funktionalität dem Online Medium Rectangle in nichts nach.

    Rectangle

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass für jeden Werbetreibenden etwas im Mobile Segment dabei ist. Vom aufmerksamkeitsstarken Mobile Medium Rectangle über animierte, bildschirmfüllende  Mobile Interstitials, die vom Nutzer geschlossen werden können oder sich selbstständig zurückbilden, oder den Mobile Expandable Ads, welches durch Nutzerinteraktion expandiert und sich über den gesamten Content legt, dem Nutzer werden auch auf taschenformat-großen Endgeräten Werbebotschaften eingehend kommuniziert.

  6. thinkperformance mit Google

    Mai 20 2014

    Think-performance-google-2010

    Google, naja ihr wisst schon, diese Suchmaschine, dieser Technologieanbieter, der Handyhersteller, dieses Unternehmen, das Betriebssysteme für Smartphones und Tablets liefert, diese Videoplattform, der Vermarkter für Displaywerbung, die Socialplattform, der Appstore, etc. hat uns zu ihrem Event im Haus der Kunst in München – quasi P1 – eingeladen. Was glaubt Ihr worum es ging?

    Genau: Es ging um Big Data, Customer Journey, Mobile, Internationalisierung, Multi-Screen-User, Programmatic Buying und Fussball. Das Übliche also. Keine Ahnung, wie viele Gäste eingeladen wurden, gefühlt waren 1000 Menschen anwesend. Ich hatte auch das Gefühl, dass es sich eher um eine Verkaufsveranstaltung von Google an Unternehmen direkt handelt. Gut, es waren auch einige Agenturen eingeladen, aber angesprochen wurden dann doch die Unternehmen. Es war ein Mix an recht einfach gehaltenen Vorträgen von Google Spezialisten und Kunden (also Fallbeispielen mit Google), in einem stetigen Wechsel von englisch und deutsch, die immer von einem Beatbox-Duo eingeläutet wurden, mit dem Ziel, den Zuhörer von Google zu überzeugen. Bevor ich es weiter ausschmücke eine kleine Zusammenfassung: Wer in Zukunft als Unternehmen bestehen will, muss alle Daten erfassen, ob Online oder Offline, er muss sein Geschäft ins Ausland expandieren und sein Geschäftsmodell sinnvoll auf mobilen Endgeräten abbilden. Sonst kann er gleich einpacken…

    IMG_0551So, und jetzt mal die Disziplinen einzeln unter die Lupe genommen:

    (Big) Data

    Daten, Daten, Daten… Das ist wahrlich nichts Neues im Zusammenhang mit Google. Zuletzt wurde ja sogar gerichtlich entschieden, dass Google damit aufhören soll, alle Informationen zu speichern und vereinzelt das Recht zur Löschung von bestimmten Daten gewährleistet werden soll. Das spricht aber natürlich gegen Google’s Credo: Jedem, alle Informationen, wo auch immer man ist – quasi universell – zugänglich zu machen. Das bedeutet: Alles was Google finden kann, soll jedem zur Verfügung gestellt werden. Ein nobles Unterfangen. Wie wir alle wissen, klappt das nicht so wirklich und ein solches Credo von einem Unternehmen, welches nur aus Geheimnissen besteht, ist auch etwas fraglich. Wurscht, ich möchte heute keine moralischen Fragen der Gesellschaft erörtern, sondern über das Event berichten ;).

    Zum Thema zurück. Google’s Auffassung – die ich auch teile -  ist, nur wenn man weiss, was man richtig oder falsch macht, führt das zu einer Verbesserung. Herausfinden, was man richtig oder falsch macht, kann man für gewöhnlich mit Daten. Allerdings müssen hierzu die Daten auch komplett und einheitlich sein. Da sehr viele Marktteilnehmer das nicht mal mit ihren Online Daten hinbekommen, wird es ungleich schwieriger auch noch Offline Daten in Auswertungen zu bekommen. Big Data, Budget Allocation und Attribution Modelling sind hier die Buzzwords der letzten Zeit. Wir arbeiten natürlich intern auch an Lösungen, mit denen Unternehmen ganz genau wissen mit welcher Maßnahme, welche Werbewirkung, welche Umsätze über welche Kanäle erzielt werden können, bevor sie stattfinden. Puh, schwierig …noch. Der Grundgedanke ist genial, aber noch mangelt es an der Umsetzbarkeit. Wie schön wäre es, wenn ein Budget zur Verfügung steht und durch Angabe von wenigen Zielen adhoc ein Mediaplan rausspringt. Der Traum eines jeden Marketing Teams. Google versucht hier mit seinem eigenen Produkt zu Punkten: Google Analytics bzw. Google Analytics Premium bzw., wie sie es nannten, Universal Analytics. In den gezeigten Cases, kann man sehen, wie zumindest Daten gesammelt werden können. Daten zu Endgeräten, Kanälen, Ländern und Daten aus dem stationären Handel. Natürlich sind die Fallbeispiele relativ einfach, aber irgendwo muss man ja anfangen.

    Im Grunde unterstützen wir diesen Grundgedanken, aber noch ist es nicht das, was wir unter Attribution Modelling verstehen. Mit einem guten Data-Warehouse-System und einem stringent geführten Datenerfassungssystem, bekommt man diese Auswertungen mit recht viel anderen Analyse Tools auch hin. Uns interessiert eher die Art der Auswertung und die daraus folgenden Schritte und das alles am besten automatisiert.

    Was uns zum Nächsten Agendapunkt bringt:

    Programmatic Buying

    Dazu kann ich nur sagen, schön, dass alle nun erkannt haben, was Google schon seit einer halben Ewigkeit bereits über das Google Display Network anbietet: Auktionsbasierter Einkauf nach vorgegebenen Zielgruppen. Auf dem Event wurde das Thema natürlich weitergesponnen und bringt das erste Thema Data mit Programmatic Buying zusammen. Man möge sich vorstellen, dass ein System ständig alle Daten erhält und durch Echtzeitauswertung Media einkauft. Alles automatisch natürlich. Da stellt sich die Frage, ob es überhaupt noch Marketing Personal benötigt, völlig egal, ob auf Kundenseite oder Agenturseite. Wir werden dann alle nicht mehr nötig sein, da man ja auch keine Strategen oder Einkäufer braucht. Na ob sich da mal Google nicht verschätzt? Aber wie soll man auch die Weltherrschaft erlangen, wenn man nicht in Utopien denkt.

    Jetzt erst mal zu einem aktuelleren Part:

    Mobile

    Hier ist sich wieder jeder einig. Das was seit Jahren angekündigt wurde – man konnte es schon nicht mehr hören – hat sich nun mehr als nur etabliert: Der mobile Markt. Zwar wird noch ein bisschen darüber gestritten, ob Tablets nun dazugehören oder nicht, aber mit der rasanten Zunahme an Samrtphones sind auch dementsprechend die Nutzung, Verweildauer und damit auch beachtliche Werbebudgets in diesem Segment untergekommen. In manchen Ländern und Industrien teilweise schon über den Budgets für Desktop. Ich denke das kann man auch sehr gut nachvollziehen, jeder hat so ein Ding. Laut Google aber eben noch nicht überall und auch noch nicht mit einer zufriedenstellenden Geschwindigkeit. Auch die Geräte können noch an Funktionalität und Design zulegen. Man konnte aber schon erkennen, dass Google hier neben der textlichen Suche und ihrer Videoplattform YouTube versucht ein drittes Standbein aufzuziehen. Nach Android, dem Kauf von Motorola, dem Launch von Google Play, den Nexus Geräten, hätte es dann jeder mitbekommen müssen, wo der Technologiegigant sich unter anderem etablieren und noch mehr Brötchen verdienen will. Die Beiträge kann ich sehr kurz zusammenfassen. Wer dachte, dass Mobile ja eh nur 10% des Traffics ausmacht und über mobile Endgeräte sowieso kein Umsatz generiert wird, der kann aktuell nur sagen, “HILFE, wir brauchen sofort eine mobile Webseite über die man abschließen kann”. Denn in den Fallbeispielen, bei denen es übrigens nicht um Soft-Conversions ging, konnte man erkennen wie groß bereits der Anteil an Abschlüssen ist. Noch ist das Segment nicht ganz “sauber”, da es unter das nächste Buzzword Multiscreen fällt und damit sich auch wieder die Datenerfassung und Werbeauslieferung erschwert. Aber ich denke es wird einfacher sein, hier einen Weg zu finden eine Multi-Screen-Customer-Journey zu erfassen, als eine in stetigem Wechsel zwischen Online und Offline. Also, nix wie ran an eine sinnvolle, performante, vielleicht ein wenig abgespeckte mobile Präsenz und Bewerbung.

    Zukunft und Internationalisierung:

    Über die Zukunft von Google lässt sich schwer etwas sagen. Das Unternehmen gehört zu den innovativsten seiner Zeit. Selbstfahrende Autos, Häuser und Wohnungen, die automatisiert geregelt werden, komplette Netzabdeckung mit Hotspot-Ballons, etc. Die Zukunft für Unternehmen sieht Google auch in der Internationalisierung und Globalisierung.  Google nennt hier ganz klare Expansionsziele: BRIC und SMIT, also Brasilien, Russland, Indien, China und Südkorea, Mexiko, Indonesien und Türkei. Das ist jetzt natürlich auch nix Neues, aber auch von Google noch mal die Bestätigung, dass auch Google in diesen Ländern massiven Zuwachs allein schon wegen den Userzahlen und der unglaublich schnellwachsenden Kaufkraft erkennen kann.

    Zum Ende gab dann noch ein bisschen Fussball zum Ausklang, Vorschau Pokal Finale und WM mit Stefan Reuter. Hier wollte man wohl den Bogen spannen zu Performance, die nur durch harte Arbeit und Talent zu Erfolg führt und einem nicht einfach in den Schoß fällt.IMG_0553

    Es war ein ganz rundes Event, bei dem ich jetzt kaum Neuigkeiten mitnehmen konnte, aber eben einige Bestätigungen, in welche Richtung es geht bzw. gehen könnte.

     

  7. Große Wellen schlagen mit Facebook!

    Mai 16 2014
    Dominik Frings

    Dominik Frings

    Das schöne an Wellen ist, dass sie mit zuverlässiger Regelmäßigkeit an der gleichen Stelle wieder auftreffen, wo man sie zuvor schon gesichtet hatte. So ist es mit Licht genau wie an der Nordsee und so kommt auch die Welle der Entrüstung justament genau da an, wo schon alle anderen Empörungen anbrandeten, nachdem die Euphorie über den digitalen Werbegral entfleucht war: Im Markt und in den Medien.

    Folglich melden sich wieder alle Wellenreiter zu Wort, die sich doch ach so sehr betrogen fühlen von Facebook, weil die vermeintlich kostenlosen Reichweiten nun offenkundig doch nicht mehr so üppig verfügbar sind und weil es sich widererwarten doch nicht um eine Wohltätige Stiftung handelt, sondern um ein Unternehmen mit kommerziellen Interesse. Diese Entwicklung wurde übrigens schon seit geraumer Zeit von Leuten prognostiziert, die sich deutlich intensiver mit sozialen Netzwerken beschäftigen, als ich dies zu tun vermag. So ganz unabsehbar kommt es tatsächlich nicht, dass ein System das sich Netzwerken, Relevanz und ja auch Profit auf die Fahnen geschrieben hat genauso vorgeht, wie nun geschehen.

    Den vollständigen Artikel lesen Sie hier bei LEAD digital.

  8. Werbemittelformate Mobile – Teil 1

    Mai 14 2014
    Antonia Altmeppen

    Antonia Altmeppen

    Wer neben den Online Werbemitteln aus den ersten drei Teilen auf weitere attraktive Werbemöglichkeiten setzen will, investiert in Mobile. Denn dieser Werbemarkt ist das am prozentual stärksten wachsende Marktsegment in Deutschland (+67% in 2013).

    Smartphones sind „fast-Alleskönner“. Neben der Sprachtelefonie bereiten sie dem Nutzer ein digitales Vergnügen. Sei es in Ton und Bild oder mit ihren zahlreichen anderen Funktionen, sie spielen eine zentrale Rolle im Alltag und auf der „Reise“ des Nutzers auf dem Weg zur Kaufentscheidung.

    Auch im mobilen Werbemarkt kann der Werbetreibende sich zwischen den sogenannten Standard-Mobile-Werbemitteln wie dem Mobile Content Ad oder dem Mobile Sticky Banner entscheiden oder er wählt deutlich aufwendigere, aufmerksamkeitswirksamere Werbemittel wie das Mobile Interstitial, das Mobile Expandable Ad oder das Mobile Medium Rectangle. Im 1. Teil wollen wir zunächst mit der einfachen Form des Mobile Advertising Contents beginnen.

    Mobile Content Ad – verwandt mit dem Online Superbanner

    Die wohl gängigste Werbemöglichkeit im Mobile Markt ist das Mobile Content Ad. Das Mobile Content Ad ist ein inPage Format in den Größen 2:1, 4:1 und 6:1 (siehe Abbildung), dass durch sein auffälliges, langgestrecktes Querformat auf sich aufmerksam macht. Hierbei kann der Werbetreibende entscheiden ob die Werbebotschaft inmitten eines redaktionellen Contents oder im Footer platziert werden soll. Außerdem kann das Content Ad als sogenannter Follow-Up Teaser (Sonderwerbemittel) oberhalb der Seite platziert werden.

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    Mobile Content Ad 2:1       Mobile Content Ad 4:1      Mobile Content Ad 6:1

    Dieses Werbemittel kann sowohl animiert als auch statisch über alle Betriebssysteme auf mobilen Seiten ausgespielt werden. Zusätzlich kann das Werbemittel so eingebunden werden, dass daraus ein Sticky Ad wird, welches immer am oberen oder unteren Rand des Bildschirms sichtbar ist und sich über den redaktionellen Inhalt schiebt. Nach Ablauf einiger Sekunden oder durch die persönliche Nutzerinteraktion blendet sich das Werbemittel nach oben oder nach unten aus.

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    Mobile Sticky Ad

    Seit der ersten Stunde des Mobile Advertising steht das Mobile Content Ad sowie die Weiterentwicklung das Mobile Sticky Ad dem Werbetriebenden mit animierten Grafikelementen zur Verfügung. Es ist die derzeit beliebteste Möglichkeit, um in das Blickfeld des Nutzers zu gelangen. Angeordnet im oberen Bereich des Handyscreen zieht es die Aufmerksamkeit des Users unweigerlich auf sich und kommuniziert die Werbebotschaft  eingehend. Wer allerdings die Individualität und Ausdrucksstärke im Besonderen liebt, entscheidet sich für die Sonderformate, die im nächsten Artikel vorgestellt werden.

  9. New Media Award 2014 – Kreativmonster frisst Gold auf

    Mai 09 2014
    Dominik Frings

    Dominik Frings

    Ja, der New Media Award hat auf der Reeperbahn seine Heimat gefunden und Heimat hat hochdekoriert auch gleichzeitig den New Media Award gefunden. So oder ähnlich kann man Location und Gewinner kurz umschreiben. Der Hornbach-Hammer ist ja tatsächlich eine gute Kampagne, so schwachsinnig man das Produkt auch finden mag. Oder ist ihnen schon mal ein Hammer, der nicht aus einem Panzer geschweißt wurde, unter den Händen weg korrodiert? Vielleicht ist die Kampagne ja auch gerade deswegen so gut, weil es letzten Endes die Königsdisziplin der Werbung ist, ein Produkt zu verkaufen bzw. zu inszenieren, das wahrlich keiner braucht.

    Es war an dem Abend auch nicht alles Gold, was glänzt. Primäre Ursache dafür war sicherlich, dass nicht immer Gold vergeben wurde. Ich habe mich dazu bereits vor einigen Jahren kritisch geäußert und werde nicht müde dies weiterhin zu tun bzw. die Formulierung zu verschärfen, ganz im Zeichen der albernen Mode offener Briefe:

    Liebe Jury! Eine Einreichung kostet Zeit, Nerven und Geld und folgt dem Geiste eines Wettbewerbes. Wettbewerb ist das, wo viele starten und EINER gewinnt. So was kennt ihr vielleicht vom Fußball und die Analogie möchte ich gleich aufgreifen. Manchmal wird man am Ende einer Saison mit 65 Punkten Meister, weil einfach keiner besser war.  Manchmal reicht das selbe Ergebnis aber nur für Platz 3. Niemals aber würde einer (DFL, Fans, Medien) auf die Idee kommen zu sagen: 65 Punkte, damit bist du zwar Erster, es reicht aber einfach nicht für die Meisterschaft. Welche Borniertheit muss ich also an den Tag legen, um mich mit einer solchen Entscheidung auf die Bühne zu stellen und das auch noch ernsthaft als gute Idee zu verkaufen. Verkaufen ist ein gutes Stichwort, denn anders als die gezeigten Kampagnen, war das Verkaufen der Entscheidung nicht unbedingt Awardverdächtig und ein plattitüdes „mehr Mut“ an alle Kreativen ist weder hilfreich noch eine wegweisende konstruktive Kritik. Da kann ich dann nur zurückrufen: Dann macht es doch besser ihr extragescheiten sogenannte Digitalexperten. Nebenbei wäre eine Reflektion der Wirkungskraft hilfreich. Denn wenn ich den ersten Platz nicht vergebe, will ich den zweiten Platz – dem ewig das Makel des Besten unter Schlechten beiwohnt – nicht haben. Besser bedient ist man dann noch, wenn man gar nichts eingereicht hätte.

    Impression vom New Media Award 2014. Quelle: NMA

    Impression vom New Media Award 2014. Quelle: NMA

    Zurück zum Thema, denn es war alles in allem ein munteres Treiben, dass dank Frau Bauernfeind teilweise eher einem Kleinkunsttheater glich als einer Preisverleihung. Es bleibt zu hoffen, dass sich weiterhin noch jemand zu ihr auf die Bühne traut, denn gegen die entwaffnende Schlagfertigkeit war nur wenig Kraut gewachsen. Die Gewinner haben meines Erachtens in ALLEN Kategorien verdienter Maßen die Preise eingeheimst, die eines wilden LSD-Traums entsprungenen Animationen gepaart mit dem dumpfen Grollen der Stadtbahn wurden dem Motto gerecht und das anschließende Get-Together nebst Streifzug durch die nähere Umgebung, hat nicht nur einen Kater, sondern auch Laune gemacht. Hoffen wir also, dass auf St. Pauli weiterhin das Licht brennt und das die ein oder andere Manöverkritik ihren Weg durch den Schleier der kreativen Verblendung findet.

  10. Wenn die Banner nach Nirwana reisen und die Klicks chinesisch sprechen

    Mai 06 2014
    Tobias Wegmann

    Tobias Wegmann

    Seit den Anfängen der Internetwerbung gehört es zu den vornehmsten Aufgaben einer Mediaagentur, zu prüfen, ob die Kampagne eines Werbekunden korrekt und in der gebuchten Menge ausgeliefert wurde. Sind die Banner auf den richtigen Webseiten auch tatsächlich erschienen? Kamen die Reaktionen auf die Werbemittel auch eindeutig von interessierten Nutzern oder waren Klicks von Bots oder Spidern dabei? Aufgrund der gegenüber anderen Werbekanälen sehr viel höheren Anzahl der Marktteilnehmer auf Medienseite und der technischen Komplexität des Auslieferungsvorgangs, gibt es in der Displaywerbung leider eine Fülle von Möglichkeiten für unseriöse Gesellen eine gar nicht erbrachte Werbeleistung vorzutäuschen. Wir sprechen hier, je nachdem welche Leistung dem Kunden vorgegaukelt werden soll, von Impression- beziehungsweise Klickfraud.

    Mit der Zunahme der programmatischen Abwicklung von Kampagnen über Demand- und Sell-Side-Plattformen haben sich diese Probleme deutlich verschärft. Die vielgerühmte “Demokratisierung” des Marktzugangs führt nicht in erster Linie zu mehr Wettbewerb und Transparenz, sondern vor allem auch dazu, dass die Plattformen potentiellen Betrügern eine Fülle von neuen Möglichkeiten eröffnen, ihr Unwesen zu treiben. Sehr eindrücklich beschrieben wurde dies von Thomas Servatius  in seinem Vortrag auf der letzten Adtrader-Conference:

    Welche Möglichkeiten der Gegenwehr hat eine Mediaagentur nun, um zu verhindern, dass das Kampagnenbudget in unsichtbaren Frames verschwindet oder von chinesischen Klickrobots verbraucht wird? Hier helfen uns zwei ganz einfache Regeln, die nicht nur für die Onlinewerbung gelten dürften:

    1.  Ich kaufe nur, was ich kenne!

    Wenn Sie direkt einkaufen, so meiden Sie Zweit- und Drittvermarkter, wenn immer möglich. Wenn Sie Kampagnen über Plattformen schalten, wählen Sie das Angebot dort  sorgfältig aus. Bevorzugen Sie Supply-Side-Plattformen (SSPs), die die Qualität ihrer Publisher engmaschig zu überwachen versuchen. Benutzen Sie Whitelists von Domains, die Sie selbst geprüft haben, wann immer das möglich ist.

    2. Ich sehe mir an, was ich gekauft habe!

    Auch eine sorgfältige Auswahl der Publisher und ein konsequentes Whitelisting der Domains bietet leider keinen kompletten Schutz vor Fraudversuchen. Deshalb gilt es, die Kampagne regelmäßig auf typische Auffälligkeiten zu kontrollieren und diesen dann sofort nachzugehen. Reports über die Referer der Impressions zeigen, ob die Werbemittel tatsächlich auf den gebuchten Seiten ausgeliefert wurden. In den Klickreports und deren Referer gilt es auf Auffäligkeiten zu achten: Wie konvertiert der Traffic nach dem Klick? Aus welchen Regionen stammen die Klicks im Verhältnis zur Geoverteilung der Impressions? Treten unübliche Muster im Klickverhalten oder gehäuft leere Referer auf? Die Software eines Adverification-Dienstleisters kann bei dieser Qualitätskontrolle unterstützen, macht dies aber natürlich auch nicht kostenlos. Ob ihr Einsatz notwendig und sinnvoll ist, hängt von der individuellen Kampagnenstrategie und dem damit verbundenen Fraudrisiko ab.

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