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Klartext!
  1. Review „Under The Bridge 2011“

    Aug 23 2011

    Es kam, wie es kommen musste: Ohne Regenschauer geht es halt nicht bei unserem Brückenfest, aber deswegen sind die schützenden Flussquerungen ja auch nie weit weg vom Veranstaltungsort. Gerade im aktuellen Sommer (also die drei Tage Sonnenschein, die es bis dato gab) war die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass sich der ein oder andere Niederschlag zu uns herablässt. Lassen wir die Dinge aber chronologisch Revue passieren:

    Es fing morgens grau in grau an und ich machte mir doch ernsthaft Sorgen. Es dauerte dann aber nur bis zum späten Vormittag, bis die Sonne verstohlen durch die Wolken linste und plötzlich Hoffnung aufkeimte, dass die Isarbrücke am Zoo doch nur schmückendes Beiwerk bleiben könnte. Zum Angrillen war dann auch alles vorbereitet. Ein besonderes Lob hier insbesondere an Organisationsmeister Jonny, der auch die Grillzange schwang. In Holzkohle geräuchert ist er jetzt auf alle Fälle und ich hoffe, dass sich die tränenden Augen am Folgetag beim Dino-Schlachtfest in der Arroganz Arena wieder beruhigten.

    Es trafen dann auch mehr und mehr hungrige Gäste ein. Der Zustrom verebbte, als sich die nächste Gewitterfront am Himmel in Position brachte. Die letzten Hoffnungen, dass die große schwarze Wolke – nennen wir sie einfach mal Übercloud – doch nur vorbeizieht, ertranken in den anschließenden Sommergüssen. So musste unter der Brücke zusammengerückt werden. Da Vorräte etc. bereits eh im Trockenen deponiert waren, blieben größere Komplikationen und hektische Rettungsaktionen aus.

    Under The Bridge 2011 - mediascale Sommerfest

    Die Wettermacher hatten zu guter Letzt ein Einsehen, verschonten uns mit stundenlangem Dauerregen und retteten uns vor einem Brückentag. So konnte in der Folge dann doch noch fröhlich gefeiert werden. Von diesem Angebot wurde auch gerne Gebrauch gemacht und so war es trotz diverser Unwägbarkeiten doch noch eine gelungene Veranstaltung.

    Für die kommenden Jahre liegen bereits folgende Anträge vor:

    1.    Termin im April, denn da ist das Wetter besser!

    2.    Location irgendwo an den südlichen Gardasee verlegen!

    Die Chancen auf Erfolg werden bei beiden Forderungen eher als marginal eingestuft, weswegen wir uns auch freuen, im August des nächsten Jahres wieder zu den Isarufern einzuladen.