mediascale - innovative medienvermarktung
Klartext!
  1. Die wollen ja nur spielen….

    Mrz 29 2012

    Taskin Erdem

    …würde ich scherzhaft zu jemandem sagen, wenn ich ein Gespräch über Google Play angehen möchte. Vielleicht ist einigen die neue Schaltfläche von Google in der Hauptnavigation aufgefallen, die auf ein “neues” altes Produkt aus dem Hause Google hinweist. Man beachte, dass in der Reihenfolge der von Google angeordneten Services nun nach der (Web-)Suche, der Bilder(-Suche) und Maps (lokale Suche) der neue Reiter Play noch vor YouTube, News, Mail, etc. erscheint. Damit ist eigentlich schon klar, dass es sich hierbei um eine ernstzunehmende Geschichte handelt.

    Was hat es damit auf sich? Es geht nicht um Google Games, es geht auch nicht ums Google Online Casino, es ist auch nicht der Play Button für Videos, und man kann auch keine Playstation direkt in den Warenkorb legen. Nein, das alles ist es nicht, sondern Google Play ist schlicht der Zugang zum Android Market – also das Google iTunes oder iCloud, wenn man so will.  An dieser Stelle stellt sich natürlich die Frage: Warum heißt das Ding “Play”?

    Aus meiner Sicht ist das Wort “Play” nicht als “spielen” zu verstehen, sondern eher als “abspielen”. Es ist aber damit nicht nur das Abspielen von Videos gemeint, sondern vor allem auch die Aktivierung diverser Unterhaltungsmedien wie allgemeine Apps, Bücher, Musik, Filme und Spiele, die wie über iTunes bei Apple – kostenlos oder kostenpflichtig – runtergeladen werden können. Es geht also um einen geräteübergreifenden Zugang zu sämtlichen Produkten aus dem Android Market. In diesem Zuge wird auch die Market App kurzerhand in die Google Play App umgewandelt.

    Es war abzusehen, dass Google seine Bemühungen auf dem mobilen Markt immer weiter ausbaut und möglichst schnell den noch existierenden Vorsprung von Konkurrent Apple einholen will. Was liegt da näher, als ihren “besten Mann” ins Rennen zu schicken – die Suche? Ich hatte ja schon in meinem letzten Beitrag “Was macht eigentlich Google…” darüber berichtet, dass Google längst erkannt hat, dass sie jetzt schon für die Zukunft vorbauen müssen, um sich die Gewinne aus dem Mobile Market (derzeit Smartphones und Tablets) zu sichern.

    Kleiner Dämpfer für den deutschsprachigen Raum: Deutschland und Österreich sind (noch) außen vor bei Play. Der volle Umfang der Neuerungen betrifft nur die USA – denn Musik, eBooks und Filme sind in Europa vorerst schlichtweg nicht verfügbar. “We’re sorry, the document you requested is not available in your country.” So heißt es auf der Google+ Magazin Seite. Wir hoffen mal für die User und Interessenten, dass es sich um einen nur vorläufigen Stand handelt.

    Fazit: Apple war mal wieder Vorreiter und hält den Standard immer noch alleine durch seine Endgeräte sehr hoch. Ob aber iTunes und der App Store langfristig gegen diese Offensive von Google und deren immenses Wissen, Daten an allen Orten der Welt verfügbar zu machen, ankommt, ist abzuwarten. Mögen die Spielchen weitergehen…

     

  2. Bscheid gsagt – Folge 8: Google und der Datenschutz

    Mrz 02 2012

    Seit 1. März gelten die neuen Datenschutzrichtlinien von Google. Die EU hält sie für illegal, und selbst für Datenexperten sind die Bestimmungen der Richtlinie äußerst vage und zum Teil unverständlich. 

    mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid sieht die Gefahr, dass nicht nur durch Google in der EU eine Zweiklassengesellschaft bei der Datennutzung entsteht: Auf der einen Seite stehen Amazon, Apple, Facebook, Google & Co, die durch individuelle Vereinbarungen mit den Nutzern in ihren Ökosystemen weitestgehende Freiheiten genießen. Auf der anderen Seite der große Rest an Unternehmen, die durch immer restriktivere Vorgaben ein Sammelsurium an Einschränkungen auferlegt bekommen. Dies kann sehr schnell zu einer wettbewerbsverzerrenden Situation führen.

    Mehr dazu in Folge 8 von “Bscheid gsagt”. Alle weiteren Folgen im YouTube-Kanal von mediascale.

  3. Social Advertising auch bei Google Plus?

    Feb 16 2012

    Agnes Ley

    Über die möglichen Werbeformen bei Facebook habe ich an dieser Stelle bereits mehrfach berichtet. Nun ist die Frage: Was ist eigentlich bei Google+ möglich? Für Unternehmen ist Google+ als Werbeplattform noch nicht nutzbar. Analog zu Facebook können jedoch Profile von Marken, Unternehmen und Künstlern angelegt werden. Bis dato gibt es aber keine Möglichkeit, Profil-Follower über Werbekampagnen zu gewinnen.

    Die einzige Form der werblichen Nutzung ist aktuell eine soziale Erweiterung von Google AdWords- oder Google Display Netzwerk-Kampagnen. Diese Erweiterung erreicht nur Nutzer, die selbst bei einem Google-Dienst eingeloggt sind. Gibt ein eingeloggter User dann bei Google eine Suchanfrage ein, so erhält er in den Anzeigen die Zusatzinfos (siehe Abbildung 1).

    Abbildung 1

    Neben der direkten Möglichkeit, eine „+1“-Bewertung abzugeben, sieht man unten auf der Anzeige auch, wie viele User aus den eigenen Circlen schon Beiträge des Profils „gepluseinst“ haben.

    Die sonstige Funktionalität der Google AdWords-Anzeige bleibt unverändert und verlinkt auf die gewählte Landingpage des Kunden. Abbildung 2 zeigt die Darstellung der sozialen Erweiterung bei Kampagnen des Google Display Netzwerks (GDN).

    Abbildung 2

    Will man als Werbekunde die soziale Erweiterung nutzen, so muss man vorab das Google+ Profil mit der jeweiligen Website verifizieren. Dazu muss auf der Kundenwebsite ein Metatag integriert werden, der den Nachweis gewährleisten soll, dass ein Berechtigter die Verifizierung vorgenommen hat. Danach wird die soziale Erweiterung automatisch bei allen AdWords- oder GDN- Kampagnen angezeigt.

    Unterdrücken kann man die soziale Erweiterung bei Google Display Netzwerk-Kampagnen. Dazu kann die Funktion beim Anlegen der Kampagne deaktiviert werden. Dies sollte vor allem bei Kampagnen erfolgen, die mit Motiven arbeiten, die wichtige Infos in dem Bereich haben, der von der sozialen Erweiterung verdeckt würde. Bei Google AdWords- Kampagnen kann die soziale Erweiterung nicht unterdrückt werden.

    Die Schaltung von Ads innerhalb von Google+ wird sicherlich irgendwann kommen. Aktuell scheint Google aber noch abzuwarten, bis das Produkt Google+ eine höhere Verbreitung gefunden hat. Deshalb ist noch nicht absehbar, wann es soweit sein wird.

  4. Was macht eigentlich Google…

    Feb 02 2012

    Taskin Erdem

    … im Bereich Mobile derzeit? Seit Jahren versucht uns der Internetriese weis zu machen, Mobile sei das Medium der Zukunft. Und so langsam haben wir das Gefühl, es geht auch wirklich in diese Richtung. Deshalb hier ein paar aktuelle Zahlen und Fakten zum Mobile-Markt:

    1999 gab es in Deutschland 23 Millionen Mobilfunkanschlüsse, letztes Jahr waren es bereits 112 Millionen. Während 2009 noch 5.7 Mio. Smartphones über den Ladentisch gingen, wurden in 2011 ziemlich genau doppelt so viele, nämlich 11.8 Mio., verkauft. Noch größer sind die Wachstumsraten bei Tablets. Dort stieg der Absatz von 0.8 Mio. Geräten 2010 auf 2.1 Mio im letzten Jahr. Damit ist zu erwarten, dass 2012 vermutlich mehr Smartphones als Desktop PCs und Laptops zusammen verkauft werden. Bis 2015 soll der Umsatz über mobile Endgeräte (mCommerce) auf sechs Milliarden Euro anwachsen. Im Vergleich dazu prognostiziert die Branche für 2015 im Bereich eCommerce einen Umsatz von ca. 40 Mio. Euro.

    Und was hat jetzt Google damit zu tun, fragen Sie zu Recht.

    Das Unternehmen hat sich schon seit Jahren auf dieses Wachstum vorbereitet. Googles Hauptgeschäft bleibt auch auf den mobilen Endgeräten zunächst die bezahlte Suche, wie wir sie bereits von unseren Monitoren her kennen, allerdings erweitert um einige Zusatzfunktionen.

    Google Mobile Search Ads

    Wie man auf dem Bild erkennen kann, nutzt Google in seinen bezahlten Suchresultaten von Handys bzw. Smartphones die grundsätzlichen Funktionen wie bezahlte Anrufe und Apps.

    Doch nicht nur die Google Suche ist für Werbetreibende interessant, sondern auch die Möglichkeiten, die man über das Google Display Netzwerk (GDN) und admob (by Google) erhält.

    Wie man schon vermuten kann, geht es hierbei um visuelle Anzeigen auf Partnerseiten des Google Netzwerkes und mobilen Webseiten, die direkte Aufträge über admob erhalten. Es lassen sich unterschiedliche Formate und sogar Sonderinszenierungen darüber realisieren.admob Sonderinszenierung Mobile Advertising

    Das ist nur ein Beispiel für die Möglichkeiten, die Google bietet. Google wäre aber nicht Google, wenn man neben den Anzeigenformaten nicht auch das Targeting auf Endgeräte und beispielsweise geographische Parameter ausrichten könnte. Es gibt noch viele andere Einstellungen für Kampagnen, doch mir geht es in diesem Artikel mehr um die vielfältige Darstellung der Möglichkeiten.

    Der letzte Baustein in der Reihe Mobile Advertising by Google ist der sogenannte mYouTube Roadblock. Nein, ich habe mich nicht verschrieben, mYouTube steht für die Mobile-Version von YouTube und ist mit mehr als einer Million Impressions pro Tag (Stand November 2011) die Video-Webseite Nr. 2 weltweit nach YouTube.com. Das Format ist eine Image-Anzeige, welche man für 24 Stunden schalten kann und damit alle User der mobilen Webseite erreicht. Es ist also eher für eine Massenpublikation für weltweit agierende Advertiser gedacht.

    Youtube Mobile Ads

    Die beschriebenen Ad-Formen sind natürlich an die Endgeräte angepasst. Wenn man mit den Geräte ganz normal browsed, liefert Google weiterhin auch Anzeigen für alle Endgeräte aus. Das bedeutet natürlich nicht, dass man ohne Google keine Werbung in mobilen Endgeräten platzieren kann, aber es bedeutet, dass Google auch in dieser Disziplin möglichst schnell möglichst viel Marktanteile sichern will. Für uns kommt das nicht überraschend, aber es gilt definitiv weiterhin, dass wir für unsere Kunden die bestmöglichen Platzierungen auch im Bereich Mobile Advertising – und sei es über Google – anbieten können.

     

  5. New kids on the block – Teil 2

    Nov 08 2011

    Taskin Erdem

    Auch in diesem Beitrag geht es nicht um die Boyband, sondern wie in meinem letzten Blogartikel um weitere Neuigkeiten aus dem Hause Google. Dieses Mal erhielten WIR Besuch und erfuhren von Google allerlei Wissenswertes. Ich habe daraus ein kleines Potpourri der wichtigsten News zusammengestellt:

    1.) Adwords Express

    Es handelt sich hierbei nicht um “Adwords für Dumme”, obwohl man das im ersten Moment denken könnte, wenn man sieht, worum es geht. Aber diese Anwendung wird vermutlich tatsächlich einigen Kleinunternehmern helfen. Adwords Express ist nichts anderes als eine extrem abgespeckte Version von Adwords, bei der eben Miniunternehmer oder besser gesagt Ladenbesitzer in wenigen Schritten die altbewährte Google-Anzeige – insbesondere in der lokalen Suchebuchen können. Man braucht nur ein paar Infos anzugeben, und schon geht es los. Allerdings hat man natürlich auch nicht wirklich viele Möglichkeiten, an seinem Konto etwas zu drehen. Bearbeiten kann man nur sein Monatsbudget, sein Anzeigentext und die Laufzeit. Den Rest erledigt Google automatisiert. Adwords Express ist bisher in den USA, UK, Deutschland und Frankreich erhältlich.

    2.) Celebrity Annotations…

    … ist ein Experiment, welches derzeit ausschließlich in den Vereinigten Staaten funktioniert. Da ja Stars für gewöhnlich auch in anderen Werbeformaten gern eingesetzt werden, ist dies nun Googles Art, auf diesen Zug aufzusteigen. Es gibt, wie gewöhnlich,  recht viele “Abers”. Also, falls ein Unternehmen einen Werbevertrag mit einem Star oder sonstigen Berühmtheit hat, die den Konsumenten von einem Produkt überzeugen soll, wird in der Google Adwords Anzeige, falls dieser Promi ein Google Plus Konto haben sollte, die Empfehlung dieses Promis für die Marke bzw. das Produkt erscheinen. Niemand weiß bisher, ob das wirklich irgendeine Auswirkung haben wird. Warten wir es ab…

    3.) Google Circulars

    Die Wurfsendung von Google? Nein, Google möchte damit ganz besonders die Unternehmen unterstützen… Eh, Stopp: Google möchte damit ganz besonders von den Unternehmen profitieren, die immer noch hauptsächlich von Verkäufen im stationären Handel leben. Gute Beispiele hier im Lande wären Saturn, Media Markt, IKEA, etc. Aber auch der Lebensmittelhandel wäre interessant. Zurück zum Produkt, das als Beta Version schon in den USA läuft: Google bietet dem Advertiser eine Art Online-Produktbroschüre an, ähnlich einer Produktseite, nur eben etwas prominenter platziert, und vom Aufbau vergleichbar mit einer Broschüre, wie man sie aus Zeitungseinlagen kennt. Das Besondere ist, dass der User zu dieser Broschüre natürlich erst hingelenkt wird, nachdem er auf einen Banner im Google Display Netzwerk geklickt und somit eigentlich schon sein Bedürfnis geäußert hat. Das bedeutet: Jeder User bekommt die Broschüre zu sehen, die zu ihm passt. Sehr interessant wird es natürlich, wenn der User in Zukunft auf seinem Tablet PC mit Android OS irgendwo in der Pampa sein Produkt sucht und prompt auf so eine Broschüre geschickt wird, worauf er ein wahnsinnig tolles Sonderangebot um die Ecke findet, daraufhin in den Laden geht und kauft. Denn es werden nur diejenigen Kunden bevorzugt, die auf diesem Weg in den Laden kommen. Jetzt noch Wunschvorstellung, aber vielleicht schon sehr bald Realität.

    Wie schon im ersten Teil erwähnt, macht Google gerade seine Hausaufgaben. Und wie gewohnt, machen sie diese recht gut. Natürlich bleibt abzuwarten, wie die Errungschaften ankommen werden. Aber wie heißt es so schön: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

  6. New kids on the block…

    Okt 06 2011

    Taskin Erdem

     

    …hieß die Präsentation, die wir uns vor ein paar Wochen in den heiligen Hallen von Google in München zu Gemüte führen durften. Nein, es geht natürlich nicht um die 80er Boy Band, sondern um die neuen Ad Formate aus dem Hause Google. Diese sehen recht vielversprechend aus. Und ein paar davon möchte ich heute kurz vorstellen:

     

     

     

    1. Media Ads

    Bei den Media Ads handelt es sich um abspielbare Videos direkt auf der Suchresultatsseite von Google. Genau, auf Google direkt. Nicht zu verwechseln mit Youtube. Es werden auf der Anzeige selbst Infos zu Titel, Laufzeit, Beurteilung, Genre und eine Zeile neben einem Thumbnail abgebildet. Man kann vom Text Ad, das einem Adwords Ad ähnlich sieht, mit einem kleinem Play-Zeichen direkt auf die Zielseite verlinken. Desweiteren kann man auch vom Video, das gerade abgespielt wird, direkt auf die Zielseite verlinken. ABER: Es dürfen nur Videos abgespielt werden, die einen offiziellen Charakter haben. D.h. offizielle Trailer von Kinofilmen, DVDs, Gametrailer und TV-Trailer. Es kann also nicht jeder, der ein Video hat, ein Media Ad schalten, sondern nur Advertiser aus dem Bereich Bewegtbild-Entertainment. Es hieß, das Ganze sei schon zu haben, ich habe aber noch kein Media Ad in Natura gesehen…

    2. Product Listing Ad

    Oder wie ich es nenne, “Schuss vor den Bug der Preisvergleicher – Ad”

    Nun, dieses Ad (die zwei Anzeigen rechts oben in den SERPS) erklärt sich eigentlich von alleine. Über das Einbinden von Produktdaten werden bei passenden Produktsuchanfragen geeignete Produkte direkt, anstatt deren Adwords Ads, angezeigt. Also genau so wie bei Preisvergleichsseiten. Die Anzeigen erscheinen allerdings automatisiert, also nicht durch Suchbegriffe, die man einem Produkt zuordnet, sondern durch Auslesen des Produktdatenfeeds. Nur ein Produkt, das auch wirklich gemeint ist und angeboten wird, erscheint. Bucht ein Kunden auf populäre Produkte, hat diese aber gar nicht im Sortiment,  kommt er nicht zum Zug.

    Falls mehrere Anbieter diese Adform bei ein und demselben Produkt anwenden, ist Google in Zukunft das nächste Idealo, billiger.de, günstiger.de usw. Damit macht sich Google bestimmt wieder viele neue Freunde…

    3. Universal Ads (oder auch Awesome Ads)

    Universal Ads sind Richmedia Ads. Also Videos oder Banner, die ähnlich wie die Media Ads direkt auf der Suchresultatsseite nach Betätigung des Text Ads abgespielt bzw angezeigt werden. Die Adform ist allerdings nur in den USA erhältlich und wird derzeit nur in bestimmten Branchen wie Automobil und Politik getestet.

     

    4. Communication Ads

    Communication Ads sollen der vereinfachten Leadgenerierung dienen. Der User spart einen Schritt. Anstatt sich auf der Webseite des Werbungtreibenden zu registrieren, kann er dies (in den oberen Beispielen) direkt im Ad tun. So können sich User und auch Advertiser den Klick auf die Webseite sparen.

    Es hätte noch die Reminder Ads gegeben, aber diese führe ich hier mal nicht auf, da sie mich persönlich nicht so überzeugt haben…

    So, nun zu meinem Fazit:  Google hat sich wieder einmal auf die Bedürfnisse von Usern eingestellt und damit den Endverbraucher gut bedient. Google kann durch die neuen Werbeformen aber auch wieder mehr Geld verdienen und … dadurch aber ein paar Markt-Mitgestaltern ordentlich ans Bein. Ich finde persönlich die Product Listing Ads am spannendsten, da ich aus dem Bereich Performance komme und bei diesen Ads eine hohe Conversion Rate erwarte. Aber natürlich werden wir erst, wenn die neuen Adformen da sind, sehen, welche Resultate sie liefern. Wir bleiben dran und berichten.

  7. Google Plus – das neue Facebook?

    Jul 26 2011

    Taskin Erdem

    Das war zumindest mein erster Eindruck nach dem Einloggen in Google+. Kollege Frings hatte ja letztens mit seinem Beitrag „Goliath vs. Goliath“ schon zu diesem Thema berichtet. Nun möchte ich eine erste Bilanz ziehen: Welche Erkenntnisse gibt es nach zwei Wochen? Welcher Nutzen bietet sich für Unternehmen?  Wie sieht die Zukunft aus? Und wer macht das Rennen, Facebook oder Google+?

    Meiner Meinung nach ist Google+ kein Facebook-, Twitter- oder sonst was -Killer. Es ist eigentlich noch nicht mal wirklich ein Social Network, sondern eher ein Tool, mit dem man seine Kontakte geschickter pflegen kann. Es sieht Facebook ähnlich, das stimmt, aber es geht bei Google+ hauptsächlich um den Informationsaustausch zwischen unterschiedlichen Parteien. Informationen jedem und überall verfügbar zu machen, war schon immer das Ziel von Google. Neben all den Produkten von Google ist diese Einrichtung aber dafür gedacht, dass man einfacher selbst bestimmen kann, welche Informationen wem und von wem zur Verfügung gestellt werden. Dies geschieht in sogenannten Kreisen beziehungsweise Circles.

    Auch wenn Google+ nicht Facebook ist, will ich trotzdem mal ein bisschen vergleichen, damit die Größenordnungen klar werden. Google+ (aktuell noch in der Betaphase) hat in den ersten 16 Tagen die Zehn-Millionen-Nutzergrenze geknackt. Nur zur Erinnerung: Facebook brauchte dafür 852 Tage. Um bei Google+ dabei sein zu können, braucht man ein Google-Konto. Klingt zunächst nach einer Hürde, aber diese löst sich in Luft auf, wenn man weiß: Jeden Tag kommen weltweit 500.000 Android-Nutzer dazu, die alle auch ein Google-Konto zum Freischalten benötigen.

    Man kann bis zu 5.000 Nutzer in seine Circles aufnehmen. Also genau wie bei Facebook. Dort darf man pro Konto 5.000 Freunde hinzufügen. Auf Google+ werden derzeit eine Milliarde Inhalte zwischen den Nutzern geteilt. Das ist eine Menge, wenn man bedenkt, dass wir von knapp 20 Tagen Existenz sprechen. Ganz unabhängig von den Zahlen kann man sagen, dass Google je eine Stärke von Twitter und Facebook für sich nutzt. Einerseits kann man auf einfachstem Weg Inhalte von Personen erhalten, die man interessant findet, sozusagen „followen“, und andererseits kann man à la Facebook Inhalte mit bestimmten Personen teilen.

    Nun zu den Features, die zwar noch nicht existieren, aber bereits angekündigt sind: Für uns als Agentur werden natürlich in erster Linie Marken- und Firmenprofile interessant sein. Ob diese noch zusätzliche Features gegenüber privaten Profilen haben werden, ist noch nicht bekannt. Sicher ist aber: Die große Nachfrage nach diesen Profilen zieht hohe Qualitätsansprüche nach sich.

    Es ist natürlich auch zu erwarten, dass Google so schlau sein wird und sein neues Baby mit allen möglichen bisherigen Errungenschaften verknüpft. Google Reader für Artikel, Google Docs zum Teilen von Arbeiten, Google Calender für Events aller Art, Android für unterwegs etc. Eine entsprechende App gibt es bereits. Doch noch wichtiger wird wohl die Einbindung von Werbeformaten wie Adwords beziehungsweise Adsense. Ich gehe stark davon aus, dass diese Funktion nicht lange auf sich warten lässt.

    Es bleibt also kompetitiv, da Google+ Facebook und Twitter nicht ersetzt, sondern eine zusätzliche Plattform mit neuen Features bietet. Weder Google noch Twitter noch Facebook macht das Rennen, weil die Netzwerke gar nicht am gleichen Wettbewerb teilnehmen. Ich glaube, dass die User die verschiedenen Angebote langrfristig parallel nutzen werden und je nach Zweck das eine oder andere bevorzugen. Natürlich ist es dabei durchaus möglich, dass eines der Netzwerke schlapp macht, wie es beispielsweise bei myspace der Fall war.

  8. Goliath gegen Goliath!

    Jul 12 2011

    Dominik Frings

    Nun ist es also vollbracht, das nächste Gesprächsthema Nr. 1 ist gefunden: Google+ ist da! Und es ist schon erstaunlich, mit welch kreativer Namensgebung gearbeitet wurde. Mir wären alternativ auch noch die Begriffe Google², Google* (man beachte vor allem die wortspielerischen Möglichkeiten, wenn man das Produkt mit „Google mal mit Google Mal“ bewirbt), GoogleXXL oder GoogleMaxi eingefallen.

    Nun hat das Tool bislang noch bei weitem nicht jeder zu Gesicht bekommen, und es ist auch noch vollkommen unklar, inwieweit sich hier tatsächlich eine neue Macht in der Kontaktpflege entwickelt. Aber wer jetzt ruht, der wird zu den Verlierern gehören – könnte man zumindest meinen. So gibt es bereits die 10 besten Tipps im Umgang, die Untersuchung, ob es für die Newsbranche taugt, und auch die ersten Firmenrepräsentanzen sind schon in der Pipeline. Das erinnert doch fast schon an SecondLive oder Randgruppenthemen wie Twitter. Um jetzt nicht falsch verstanden zu werden: Ich traue Google+ durchaus zu, eine veritable Verbreitung zu finden und die bisherigen Fehlversuche der Suchmonogarchen aus Mountainview vergessen zu machen. Die Berichterstattung aber zeugt von einer gewissen Besessenheit bzw. von einem kurzatmigen Hecheln nach Sensationsmeldungen. Nur weil sich zu Anfang mehrere hunderttausend Menschen für das Produkt interessieren, heißt das nicht, dass der Durchbruch schon geschafft ist. Die surfende Menge ist schon immer sehr neugierig gewesen, und das ist auch gut so. Genauso schnell kann sie aber auch ihre Vorlieben wieder ändern, was die VZ-Netzwerke oder auch myspace gerade merken, obwohl es diese ja scheinbar schon geschafft hatten, einen dauerhaften Platz im Herzen der Surfer zu ergattern. Google+ ist noch ein gutes Stück davon entfernt.

    Was aber, wenn es Google diesmal gelingt, einen Facebook-Mitbewerber zu etablieren? Dann kommt es endlich zum Kampf der Giganten, dann landen Alien vs. Predator in einem Ring, und die große Schlacht um Mittelnetz kann beginnen. Facebook wäre demnach anzuraten, den Börsengang nun doch zu beschleunigen und sich in Sachen PR vielleicht die ein oder andere freigewordenen Ressource aus dem „News of the World“-Biotop zu angeln. Google selber muss eigentlich nichts weiter tun, als sich im Glanze des Lichtes zu sonnen und den Geldspeicher zu erweitern, mit dessen Hilfe man über Scheinfirmen dann wieder Facebook-Aktien kaufen könnte, um „den Gegner“ von innen heraus zu lähmen. Weitere Gedankenspiele möchte ich hier nicht ausführen, aber gerade Verschwörungstheoretiker haben nun einen neuen Ansatzpunkt.

    Vielleicht kommt es aber auch anders, und es entsteht eine Parallelnutzung. Hierzu gibt es einen sehr lesenswerten Artikel von einem nicht ganz unbekannten Bürstenschnitt. Zugleich ist seine Einschätzung auch das mit Abstand differenzierteste, was ich zum Thema gelesen habe. Allerdings passt die stimmige Theorie nicht ganz in mein Konzept, denn ich habe schon Chips und Bier vor dem Rechner bereitgestellt und warte nun, dass der Gong zur ersten Runde ertönt!

  9. mediascale ist zertifizierter Google AdWords-Partner

    Apr 21 2011
    Agnes Ley

    Agnes Ley

    Liebe Leser,

    heute steht Selbstbeweihräucherung auf dem Plan. Ich kann voller Stolz vermelden, dass ich nun AdWords-Spezialistin bin und damit unserem Unternehmen auch hochoffiziell zum Titel des zertifizierten “Google AdWords-Partner” verholfen habe. Was das nun heißt? Vornehmlich erstmal nicht viel – Kampagnen in das nicht ganz selbsterklärende Tool von Google einzustellen und zu optimieren, war ich davor auch schon in der Lage. Aber nun habe ich mich auch noch durch zwei Tests (Basic und Advanced) gequält. Ob mich die schlauer gemacht haben? Hhmmmm – also zumindest kann ich Ihnen eine Reihe Tipps geben, wenn Sie die Test ebenfalls noch vor sich haben:

    Frage: Ein Kunde entdeckt verdächtige Aktivitäten in einem Konto. Wie sollte der Kunde weiter verfahren, um zu ermitteln, ob ungültige Klicks vorliegen?

    Antwortmöglichkeit A: Einen Bericht zu ungültigen Klicks an das Google AdWords-Team senden
    –> Ganz sicher falsche Antwort! Die Antworten, die damit zu tun haben, dass man einen Google Mitarbeiter mit Arbeit belästigt, sind immer falsch! Kreuzen Sie nie an, dass man bei Google anruft oder Google eine Mail schreibt.

    Antwortmöglichkeit B: Die betreffende Kampagne so lange pausieren, bis die Untersuchung der ungültigen Klicks abgeschlossen ist
    –> Ebenfalls mit Sicherheit falsche Antwort. Sobald sie die Kampagne stoppen, rollt bei Google der Rubel nicht mehr. Kampagnen stoppen, pausieren oder aus irgendwelchen Gründen gar nicht erst starten – nie die richtige Lösung!

    Antwortmöglichkeit C: Die Daten aus Google Analytics mit den Berichten von Google AdWords vergleichen
    –> Ja, also das könnte man schon machen, aber was will man nun daraus ablesen?

    Antwortmöglichkeit D: Die Klicksmuster über einen längeren Zeitraum auswerten und erhöhte Aktivität aufgrund von normalen Schwankungen ausschließen
    –> Zum einen die einzig verbleibende Antwort, und zum anderen hört es sich wenigsten halbwegs sinnvoll an.

    In diesem Sinne: Ich mach mir als Belohnung eine Flasche Schampus auf. Und mediascale gehört jetzt in den erlauchten Kreis all derer Agenturen, deren Mitarbeiter schon diese und ähliche Fragen richtig beantwortet haben. Das können Sie übrigens seit heute auch auf unserer Website sehen, wo das Zertifikat nun unter dem extra neu gegründeten Punkt “Qualifikationen” prangt. Und das hat mich mehr Nerven gekostet als der Test. Wollen Sie wissen, wie viele Richtlinien es zu beachten gibt bei der Nutzung dieses hart verdienten Emblems? Zum Ende des Artikels nur ein kleiner Auszug, glauben Sie mir, die vollständige Liste würde viiiieeeel zu weit führen. :-)

    Folgende Aktivitäten sind untersagt, und Sie erklären sich bereit, von diesen Aktivitäten Abstand zu nehmen:

  10. Jegliche Änderungen am Seitenverhältnis oder an den Farben des Erkennungszeichens
  11. Anzeigen des Logos als hervorstechendes Element Ihrer Webseite
  12. Anzeigen des Logos in einer Art, die eine Beziehung oder Partnerschaft mit Google bzw. ein Sponsoring oder eine Unterstützung seitens Google impliziert. Das Logo darf nicht in einer Weise verwendet werden, die so gedeutet werden kann, dass redaktioneller Content von Google oder Google-Mitarbeitern stammt oder deren Ansichten oder Meinungen widerspiegelt.
  13. ….
  14. ….
  15. ….
  16. ….
  17. Sie dürfen das Erkennungszeichen in keiner Weise verwenden, die nicht in diesen Richtlinien abgedeckt wird. Die Nichteinhaltung dieser Anweisungen stellt einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen des Programms für zertifizierte Partner von Google dar.
  18. P.S. Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Artikel keinen Verstoß gegen meinen neu erworbenen Status darstellt!

  • Google-Tools für Displaywerbung unter der Lupe (Teil 2)

    Feb 22 2011

    Taskin Erdem

    Im ersten Teil meines Beitrages hatte ich ja schon über das Placement Prediction Tool, das Kontext Targeting Tool und den Kampagnenexport aus dem Doubleclick AdPlanner berichtet und die verschiedenen Tools beurteilt. Nur zur Erinnerung: Es geht um das Google Display Network (GDN). Hier kommt wie versprochen der zweite Teil des Google Universums, der folgende Errungenschaften umfasst:

    Inferred Demographics

    Diese Anwendung erlaubt es, neben der Aussteuerung von interessensbezogener Werbung nach Kategorien wie Bücher, Computer, Telekommunikation, Shopping, etc. auch geschlechtsspezifische Werbeeinblendungen auszuführen. Dabei muss gesagt werden, dass die Zuteilung des Geschlechtes nicht durch aktive Angabe des Users, sondern durch die Spezifikation der vom User besuchten Seiten erfolgt. Bei mir steht beispielweise: „Basierend auf den von Ihnen besuchten Websites kommen wir zu dem Schluss, dass Sie hauptsächlich an Themen interessiert sind, die für Männer interessant sind“. Uff, noch mal Glück gehabt!

    Natürlich möchte Google mit diesem Verfahren den Eindruck vermeiden, dass sie personenbezogene Daten heranziehen. Das ist mit diesem Verfahren tatsächlich nicht nötig, aber auch ein wenig spekulativ. Die userspezifischen Interessen sind bei dieser Art Targeting an ein Cookie gekoppelt und somit direkt abhängig von Einstellungen an Browsern, Rechnern und persönlichen Angaben von Anzeigenvorgaben auf der dafür vorgesehenen Seite http://www.google.de/ads/preferences. Wenn bei der Geschlechtszuordnung eines Nutzers keine ausreichend große Konfidenz besteht, findet auch keine Zuordnung statt. Problematisch sind sicher PCs, die von mehreren Personen in einem Haushalt verwendet werden (z.B. beide Elternteile und die Kinder). Dort geben die besuchten Seiten natürlich kein schlüssiges Bild hinsichtlich des Geschlechts. Unser Fazit: Für einen Mediaplaner reichen die Userinformationen nicht ganz, um einen spezifischen Mediaplan nach Zielgruppen zu erstellen. Das Problem von Google: Sie müssen sich international gesehen dem kleinsten gemeinsamen Nenner beugen, damit etwaige Entwicklungen weltweit gelauncht werden können.

    Remarketing

    Google nennt sein Retargeting “Remarketing”. Auch das Remarketing ist Teil der interessensbezogenen Werbung im Google Display Netzwerk. User, die die Webseite eines Remarketing nutzenden Advertisers besucht haben, werden erneut über Werbemittel im Google Display Netzwerk angesprochen. Diesmal allerdings mit gezielten Einblendungen, die z.B. eine bestimmte Produktgruppe hervorheben oder mit einem Angebot locken, das zu den besuchten Seiten passt. Auch in diesem Fall greift Google auf das bewährte Cookie-Wiedererkennungs-Prinzip zurück. Wie gesagt, Remarketing von Google nennen wir Retargeting, nur dass mediascale einige Einstellungsmöglichkeiten mehr hat. Den Unterschied zu herkömmlichem Retargeting hatte ich schon im meinem Beitrag „Re-Targeting über Affiliate Netzwerke“ beschrieben. Auch wenn das Remarketing von Google noch nicht ganz so ausgereift ist wie beispielsweise unser Tool NE.R.O., ermöglicht es dem Werbetreibenden, sein Klientel genauer anzusprechen und damit höhere Conversionrates und ROIs zu erzielen. Unser Fazit: Bitte die Bedienung erleichtern und um Einstellungsmöglichkeiten erweitern, dann wird das Ganze runder!

    Display Campaign Optimizer (DCO)

    Wie es der Name schon vermuten lässt, geht es bei diesem Feature um das Optimieren vorhandener bzw. laufender Displaykampagnen – genauer gesagt um die Optimierung nach CPAs (Cost per Actions oder Acquisition). Ähnlich wie ein Bid-Management-System Searchkampagnen nach bestimmten Regeln bezüglich des Bietpreises (CPC) anpasst, verhält sich auch der DCO. Was wird benötigt? Zunächst natürlich der Ziel-CPA, dann die Anzeigen, die geschaltet werden sollen und schließlich das Budget, das für die Kampagne vorgesehen ist. Letzteres kann man aber auch später noch variieren. Nach dem Start der Kampagne fängt der DCO an, Daten zu sammeln. Leider braucht er sehr viele Daten, bis er mit dem Optimieren beginnt. Die „Lernphase“, welche Platzierungen bei welchen Geboten unseren Ziel-CPA erfüllen, dauert unter Umständen einigen Wochen. Damit wären wir bei Grundvoraussetzung Nummer 1: Die Kampagne muss lange genug laufen, damit sich eine Optimierung einstellt. Man kann dem System aber möglicherweise entgegenkommen, indem man historische Daten über Conversions, Klickraten, Klicks und Kosten liefert, sofern vorhanden. Denn das sind alles Daten, die es zu optimieren gilt. Das ergibt Grundvoraussetzung Nummer 2: Es muss getrackt werden. Und zwar mit dem Google Conversion-Tracking. Ist logisch, denn wie soll nach Kosten pro Conversion optimiert werden, wenn keine Umwandlungsraten gemessen werden. Damit unser Tool einwandfrei funktioniert und wir uns entspannt zurücklehnen können, müssen wir aber vorarbeiten und noch mehr Prämissen erfüllen. Voraussetzung Nummer 3: Die Kampagne muss 15 Conversions pro Tag über das GDN generieren. Das bedeutet aber: Diese Zielvorgabe wird nicht jeder Advertiser erfüllen. Oder nur bei weichen Zielen. Das ist dann aber keine ganz klare Abverkaufskampagne mehr.

    Falls man also alle genannten Voraussetzungen erfüllt, gut vorarbeitet und im Nachgang seine Platzierungen immer wieder erweitert,also mehr Reichweite einkauft,  steht einer absolut CPA-basierten und somit stark performanceorientierten Kampagne mit hohem ROI nichts mehr im Wege. Sofern man sich bei seinem Ziel-CPA nicht verkalkuliert hat.

    Unser Schlussfazit:

    Alle aufgeführten Tools sind tatsächlich Verbesserungen der Google Display Werbung: Einerseits in der Auslieferung, andererseits für das Bearbeiten und Optimieren. Google gibt sich sehr viel Mühe, um auch in der Display Werbung ganz vorne dabei zu sein. Mir ist nicht bekannt, wie groß die Reichweite des Google Display Networks schon ist, aber klein ist sie nicht. Mit der Zielgruppenansprache, der Userprofilierung und damit dem Targeting tut sich Google bei placementbezogenen Kampagnen noch etwas schwer, da alles maschinell, also automatisiert, und nach Algorithmen geschieht. Google hat uns aber schon in der Vergangenheit gezeigt, wie man zur derzeit meistgenutzten Suchmaschine aufsteigt. Mal sehen, wie sie sich im Displaygeschäft schlagen werden. Der für mich größte Unterschied aber ist, dass die Werbung nicht auf Googles eigener Seite stattfindet und der Suchmaschinengigant nur beinflussen kann, was bei Publishern erscheint, aber nicht wo.

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