Sehr geehrtes nicht näher benanntes Verlagshaus ,
Sie sind ausgezogen, Ihre Werbung auch in digitalen Medien zu platzieren und warben mit folgender Anzeige im W&V Newsletter:

Was soll ich sagen, Lenin als großer Humanist verschrieben, ist als sympathisches Testimonial eine sichere Wahl. Da kann man nicht meckern. Daneben hätten wir noch andere Segensspender des Volkes als Vorschläge gehabt, die vielleicht noch ein bisschen besser passen: Josef Stalin, Ivan der Schreckliche oder Walter Ulbricht drängen sich hier geradezu auf. Auch bei der Wahl des Slogans kämen uns noch ein paar alternative Sprüche in den Sinn. Was halten Sie von: „Ich wünschte es wäre Nacht oder die Abonnenten kämen“, „Alles was übrig bleibt ist Blut, Schweiß und Auflagengarantie“ oder um bei einem der oben genannten Herren zu bleiben „Niemand hat die Absicht, Budget in Online zu shiften“.
In der weiteren Betrachtung haben wir trotz des fehlenden Absenders einen Click gewagt und siehe da, wir wurden zu folgendem formschönen PDF (in der Ansichtsgröße 42%) verlinkt. Nun waren wir dann doch sprachlos, denn die Auflagengarantie 2.0. sprang uns förmlich an. Der Text las sich von selbst und es war alles so schön übersichtlich gestaltet. Anmut und Grazie haben uns so übermannt, dass wir gleich ein Meeting anberaumt haben, ob wir nicht doch in den Markt der gedruckten Anzeigen einsteigen sollten. Keinem Kunden darf eine derart charmante Offensive vorenthalten bleiben und ich möchte enden mit den Worten: „Wir sind Print“.




