mediascale - innovative medienvermarktung
Klartext!
  1. Kreation und Targeting – Vortrag von Wolfgang Bscheid auf der dmexco 2011

    Nov 10 2011

    Wolfgang Bscheid

    Wie wir vor einigen Wochen versprochen haben, liefern wir hiermit noch die praktischen Beispiele zu Wolfgang Bscheids Vortrag auf der dmexco 2011 nach. In der Speaker´s Corner sprach der mediascale-Geschäftsführer im September ausführlich zum Thema “Targeting – Medial auf dem Vormarsch. Kreativ noch immer in den Startlöchern”. Bereits heute wird in Deutschland über ein Drittel aller Kampagnen “getargetet” ausgeliefert, aber nicht einmal fünf Prozent davon nutzen Targeting auch für die Motivsteuerung. Warum tun sich viele Kreative so schwer mit diesem Thema? Mit drei anschaulichen Praxisbeispielen (BMW, O2 und mirapodo) zeigte Wolfgang Bscheid, wie Targeting die Kundenansprache in der Online-Werbung verbessern kann.

    Alle Charts und Beispiele finden Sie hier. Die Präsentation läuft allerdings leider nicht auf allen Browsern, sondern nur auf der aktuellen Firefox-Version.

  2. dmexco: Wolfgang Bscheid im Interview mit media-TREFF

    Okt 19 2011

    Wolfgang Bscheid

    Auf der dmexco sprach mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid mit Natalie Wander, Redakteurin bei media-TREFF, über die neusten Entwicklungen im Targeting. Wie steht es um die Datenqualität im Targeting? Wenn Targeting eine Rechnung mit Wahrscheinlichkeiten ist, wie kann man die Trefferwahrscheinlichkeit erhöhen? Was kann eine Agentur tun, um den Werbekunden zu belegen, dass sie mit einer hohen Datenqualität arbeitet? Außerdem erklärt Wolfgang Bscheid anhand eines schönen Praxisbeispiels, wie der Abgleich zwischen anonymen Cookie-Profilen und externen Paneldaten funktioniert.

    Das Video-Interview finden Sie hier.

  3. Bscheid gsagt – Folge 1: Datenqualität im Targeting

    Sep 19 2011

    Premiere:  Heute starten wir mit unserem Videoblog “Bscheid gsagt”. Der Name deutet es an: mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid spricht künftig alle zwei bis drei Wochen Klartext. Über alle Themen, die die Online- und Mediabranche bewegen. Manchmal provokant, immer meinungsstark und (hoffentlich) nie langweilig.

    In der ersten Folge geht es heute – kurz vor der dmexco – um die Fragen: Bekommt der Werbekunde beim Targeting wirklich genau die Zielgruppen, die er gebucht hat? Und wie kann er überprüfen lassen, wie gut die Datenqualität seiner Targeting-Kampagnen ist?

     

  4. Targeting und die Frage: Ist auch wirklich drin, was drauf steht?

    Sep 06 2011

    Wolfgang Bscheid

    Mittlerweile zählt Targeting bei immer mehr Kunden zum Standardrepertoire ihrer Onlineplanung. Egal ob Vermarkter oder Agentur, jeder bestückt seinen Leistungskatalog mit den unterschiedlichsten Targeting-Möglichkeiten. Dabei sieht es fast so aus, als ob die klassischen Planungsmodelle (AGOF, Umfeld, etc.) sukzessive durch eine Profil-basierte Reichweitensteuerung ersetzt würden. Aber je öfter Onlineplaner Profildaten als zentrale Größe nutzen, um so lauter wird die Frage:  Ist auch wirklich drin, was drauf steht?

    Früher war es kein Problem, zu überprüfen, ob man als Werbetreibender das bekommen hat, was man gebucht hatte. Heutzutage macht Targeting eine solche Kontrolle deutlich schwieriger. Wer garantiert, dass es sich bei der Buchung auch wirklich – wie gewünscht – um Männer zwischen 18 und 29 Jahren mit starker Sportaffinität handelt? Man kann schlecht jedem selektierten Nutzer ins Cookie schauen, zumal sich die wirklichen Profilinformationen in den seltensten Fällen an dieser Stelle befinden, sondern meist in Datenbanken abgelegt wurden. Damit sich Targeting in der Onlineplanung weiter etablieren kann, sind deshalb vor allem zwei Dinge enorm wichtig: Transparenz und Datensicherheit.

    Herkunft und Qualität der Daten

    Beim Umgang mit Profilinformationen lohnt es sich besonders bezüglich Herkunft und Qualität genau hinzuschauen und gegebenenfalls nachzufragen. Die wichtigsten Fragen in diesem Zusammenhang sind folgende:

    - Woher kommen die Daten? Fragen Sie unbedingt nach der Herkunft der Daten und haken Sie konsequent nach. Erst wenn Sie genau den Ursprung der Daten kennen, sollten Sie den Anbieter in die engere Auswahl nehmen.

    - Wie hochwertig sind die Informationen? Lassen Sie sich auch erklären, in welchem Umfang welche Datenquelle genutzt wird. Denn es nützt Ihnen nicht viel, wenn der Anbieter zwar hochwertige und vertrauenswürde Datenquellen einsetzt, diese aber nur einen untergeordneten Anteil am gesamten Datenbestand bilden.

    - Wurden die Daten zusätzlich bearbeitet, verdichtet aggregiert, oder wurden auf andere Art und Weise neue Informationen hinzugefügt?

    - Wie transparent sind diese “Veredelungsprozesse” tatsächlich? Wenn Ihnen bei der Frage nach etwaigen Datentransformationen Modelle vorgestellt werden, die nicht auf den ersten Blick plausibel und nachvollziehbar sind, dann sollten Sie sich besser Unterstützung aus Ihrer Marktforschungsabteilung holen. Oft reicht es schon, wenn Sie ankündigen, dass Sie einen entsprechenden Kollegen konsultieren.

    - Wie lässt sich kontrollieren, ob auch wirklich drin ist, was drauf steht? Überprüfen Sie, was für Daten Ihnen angeboten werden: Es besteht ein riesiger Unterschied zwischen absoluten und prozentualen Profilinformationen. Absolute Daten garantieren, dass das Cookie beispielsweise einer Frau zwischen 18 und 29 Jahren zuzuordnen ist. Prozentuale Informationen sagen nur aus, mit welcher Wahrscheinlichkeit es sich bei dem Profil um eine Frau zwischen 18 und 29 Jahren handelt.

    Im Grunde ist gegen prozentuale Profilinformationen nichts einzuwenden, da auch sie schon eine deutliche Reduzierung der Streuverluste Ihrer Kampagnen gewährleisten können. Wichtig ist nur, dass Ihnen der Unterschied  klar und deutlich kommuniziert wird und dass Sie bei prozentualen Profilinformationen gleichzeitig über die Treffergenauigkeit aufgeklärt werden. Denn nur so können Sie den erzielbaren Mehrwert exakt abschätzen und damit auch das Preis-Leistungsverhältnis des Angebots beurteilen.

    Nur wer Ihnen diese Frage beantworten kann und sich gleichzeitig auch externen Kontrollinstrumenten gegenüber aufgeschlossen zeigt, hat Ihr Vertrauen verdient. Wenn ein Anbieter hier zuckt, ist auf alle Fälle Skepsis angesagt.

    Datenqualität bei mediascale

    So lässt mediascale zum Beispiel seine eigenen Profilbestände zyklisch über einen Abgleich mit  hochwertigen Paneldaten verifizieren. Mit diesem Verfahren ermitteln wird für jedes einzelne Attribut dessen exakte Treffergenauigkeit. Klassisch erhobene Paneldaten bilden für uns derzeit die valideste Basis  zur Überprüfung der eignen Datenqualität.

    Diese Methode eignet sich aber auch für eine externe punktuelle Überprüfung von Profildaten. Meistens ist es schon hilfreich, eine solche Kontrolle in Aussicht zu stellen, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Denn wer sich seiner Datenqualität sicher ist, der wird solche Maßnahmen begrüßen. Wer hingegen auf eher fragwürdige Daten setzt, wird hier schnell das Weite suchen. Und je schneller es zu dieser Marktbereinigung kommt, desto sicherer können Kunden das spannende Instrument Targeting für sich nutzen.

  5. Investoren versus Unternehmer – zwei Blicke auf das Thema Real Time Bidding

    Jul 21 2011

    Wolfgang Bscheid

    Nun ist es doch schon einige Tage her, seit ich auf der Ad Trader Conference in Hamburg war. Und normalerweise klingen solche Veranstaltung nicht sehr lange nach. Doch dieses Mal war das anders. Irgendetwas hatte mich irritiert. Und lange war mir nicht ganz klar, was.  Schon öfter hatte ich mit Kollegen oder Journalisten das Thema Real Time Bidding (RTB) diskutiert, und meine Sicht auf die Dinge hatte sich dabei nicht wirklich verändert.

    Und plötzlich bei einem netten Mittagessen fiel der Groschen. Wieder kreiste das Thema um Veränderungen im Markt, um Targeting und RTB. Und ich erzählte ein bisschen von der Veranstaltung in Hamburg. Vor allem von der fast euphorischen Stimmung und dass alle Anwesenden einhellig der Meinung waren, hier wieder mal den ganz großen Fisch am Haken zu haben. Dabei stellte ich mir natürlich unbewusst die Frage: “Hast Du irgendwas übersehen oder warum fällt es dir so schwer, in diesen Chor der Enthusiasten miteinzustimmen?” Aber dann hat´s geklickt: Hier treffen zwei völlig verschiedene Sichtweisen aufeinander. Wir waren immer damit beschäftigt, zu bewerten, wie sich das Thema sinnvoll in unsere Arbeit integrieren lässt, welche realen Voraussetzungen wir benötigen, damit das Ganze auch in der Praxis funktioniert. Viele andere haben sich derweil darauf konzentriert, der “Geschichte” immer mehr Drehgeschwindigkeit zu geben. Aber warum? Geht es ihnen vielleicht gar nicht darum, das Thema so schnell als möglich in die Realität zu zwingen? Nein, denn es gibt auch eine ganz andere Art, Geld zu verdienen. Nicht mit der Realität von heute, sondern mit dem Glauben an die Realität von morgen. Aus dieser Perspektive macht nun vieles Sinn, was ich vorher nicht so recht verstehen konnte. Vor allem auch die vielen “Wer kauft denn nun wen?”-Diskussionen. Wenn nicht die Rendite aus dem operativen Geschäft im Fokus steht, sondern mögliche Verkaufserlöse, dann ist die Geschichte der Schlüssel zum Erfolg. Und wenn man erst einmal begonnen hat, alles aus diesem Blickwinkel zu betrachten, stellt man fest, dass dieses Spiel nicht zum ersten Mal abläuft. Am Anfang steht die Idee. Sie darf nicht zu sperrig sein. Jeder sollte sie zumindest so weit verstehen, um daran glauben zu können. Sie braucht ein gewisses revolutionäres Potential, um Machtverhältnisse zu verschieben. Und am besten ist es, wenn sie auf der anderen Seite des Teiches schon Sagenhaftes verändert hat.

    Was nun abläuft, folgt fast immer demselben Muster. Aus Gerüchten werden erste Berichte. Experten äußern sich unkonkret hoffnungsvoll. Schließlich kann ja nichts schiefgehen. Und wer möchte in unserer Branche schon zu den Skeptikern und ewig Gestrigen zählen? Langsam fängt das Ganze an, Fahrt aufzunehmen. Die Erfolgsstorys aus den USA mehren sich. Experten und Unternehmen bestätigen: Wir sind dran. Jetzt nur nicht zugeben, den Zug verschlafen zu haben. Mangels Fakten werden harte Marktzahlen durch Prognosen ersetzt. Und spätestens, wenn Presse und Veranstaltungsplaner den neuen Hype identifiziert haben, ist der Zug kaum noch zu stoppen. Für alle, die mit Visionen handeln, kommt jetzt die spannendste Zeit. Denn nun gilt es, Käufer finden. Gott sei Dank gibt es hierzulande immer noch genug Unternehmen, die mit ausreichend Mitteln und ein bisschen Zukunftsangst ausgestattet sind, um schon für alle Fälle zu kaufen. Nur nicht schon wieder ins Hintertreffen geraten…

    Und jetzt ist mir auch klar, was diese Party am allerwenigsten braucht: irgendwelche Miesepeter, die auf einen Reality-Check drängen.

    Aber wie geht die Geschichte nun aus? Variante 1: Eine neue Revolution zieht über uns hinweg und verändert alles – Google. Variante 2: Etablierte Unternehmen überbieten sich dabei, die vermeintlichen Filetstücke und Schlüsseltechnologien zu ergattern. Haben sie das Ganze endlich teuer erkauft, stehen sie vor der nicht immer leichten Aufgabe, sich das Geld wieder zu verdienen, das sie soeben ausgegeben haben. Aber das ist dann eine ganz andere Geschichte und die ist meist deutlich langweiliger. Wenn alle Stricke reißen, dann schreibt man das Ganze eben ein paar Jahre später ab. Auch das ist nicht selten das Ende vom Lied.

    Gott sei Dank bin ich kein Miesepeter, sondern habe mir nur so meine Gedanke gemacht, ob es nicht doch zwei Sichtweisen einer Geschichte geben kann.

  6. Klartext-Interview mit Michael Wörmann, facit digital: “Stellen wir den Nutzer in die Mitte.”

    Jul 05 2011
    Michael Wörmann

    Michael Wörmann

    Es geht Schlag auf Schlag mit unseren Kundeninterviews. Lesen Sie heute Teil 4. Befragt haben wir dieses Mal Michael Wörmann, Director of Consulting bei facit digital:

    1. facit digital führt regelmäßig Evaluationsstudien zum Targeting-System von mediascale durch. Was zeichnet für Sie eine erfolgreiche Targeting-Kampagne aus?

    Sie muss ganz einfach überzufällig die richtigen Leute ansprechen. Das heißt, die Trefferquote muss deutlich über der liegen, welche man beim Raten erzielen würde. Und das muss auch nachweisbar sein.

    2. Zu welchem Ergebnis kommt die Werbewirkungsforschung von facit digital? Welche Faktoren machen Online-Werbung besonders wirkungsvoll?

    Bei unseren 360-Grad-Werbeeffizienzstudien haben wir letzthin oft gesehen, dass auch Performancekampagnen eine bedeutsame Imagekomponente haben können. Wenn wir von Wirkung sprechen, sollte das Image also auch betrachtet werden. Hier sind Werbemittel mit themengerechten, aber nicht zu komplexen User-Interaktionen häufig im Vorteil.

    3. Welche Rolle spielt Social Media für die Marktforschung im nächsten Jahr?

    Das ist momentan das ganz große Ding. Social Media ist zum einen für die Sekundärforschung interessant: Bei der Social-Media-Analyse wird das Netz zu nutzergenerierten Inhalten zu einer Marke systematisch durchforscht. So erkennt man z.B. frühzeitig Themen, die zu einem Produkt hochkommen oder kann den Verlauf des “Buzz” einer Marke über die Zeit verfolgen.

    Zum anderen ergänzen Social-Media-Techniken wie Ad-hoc-Foren zunehmend die klassischen Marktforschungsinstrumente wie Fokusgruppen. Dies wird in Zukunft noch deutlich an Bedeutung gewinnen.

    4. Bewegtbildwerbung im Web wird…

    …von Usern gut akzeptiert, wenn man sie richtig macht. Aus unserer User-Experience-Forschung wissen wir, dass die Akzeptanz stark davon abhängt, wie steuerbar Bewegtbildwerbung ist. Der Nutzer will das Heft in der Hand behalten.

    5. Xing, Facebook oder etwas anderes? In welchen Sozialen Netzwerken fühlen Sie sich persönlich zu Hause?

    Mir hat Xing schon immer gut gefallen. Der jüngste Relaunch ist gut gelungen und gibt der Plattform wieder neuen Schwung. Ich hoffe, dass sich Xing langfristig gegenüber Facebook behaupten kann.

    6. Shoppen Sie oft im Internet? Was kaufen Sie und was würden Sie niemals online erwerben?

    Da ich mitten in der Münchner Innenstadt arbeite, kaufe ich den Onlineklassiker Bücher gerne in der guten alten Buchhandlung. Dort stöbert es sich einfach besser. Ansonsten kaufe ich aber tendenziell das meiste online. Da ist die Auswahl einfach größer.

    7. Wissen Sie, dass Ihr Spitzname Mr. Ray Ban ist? Verraten Sie uns, wie viele Sonnenbrillen Sie haben?

    Wusste ich gar nicht. Danke, dass Sie es mir sagen 8-)

    8. So, und jetzt haben Sie noch die Chance auf ein ganz persönliches digitales Fazit:

    Stellen wir die Nutzer in die Mitte. Das hilft eigentlich immer.

  7. Werben in Social Communities – eine Orientierungshilfe Teil 1

    Jun 28 2011

    Agnes Ley

    Die Social Communities und allen voran Facebook sind in aller Munde, und sobald sich etwas Neues ergibt, wird in den Medien hinlänglich darüber berichtet. Aktuell kommen mir in den Sinn: Datenschutz, automatische Gesichtserkennung, Börsengang, Facebook-Parties etc. Sehr wenig im Fokus stehen –  selbst in den Branchenblättern – die medialen Nutzungsmöglichkeiten der sozialen Netzwerke. Und genau über diese möchte ich in einem Mehrteiler hier unserem Klartext-Blog sprechen. In der ersten Folge gebe ich Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Buchungsmöglichkeiten. In den weiteren Teilen werde ich auf die verschiedenen Anzeigentypen bei Facebook und auf die Kampagnen-Optimierung eingehen.

    Zum Einstieg möchte ich der Vollständigkeit halber erwähnen, dass es bei den meisten Social Communities wie beispielsweise bei lokalisten.de oder wer-kennt-wen.de konventionelle Einbuchungsmöglichkeiten gibt. Hier bucht man Standard-Banner oder auch Groß-Formate wie MaxiAds gerne auch auf den Logout-Seiten. Nach Login der User ist dann alles mit diversen Targeting-Kriterien (Geschlecht, Alter…) möglich. Soweit nichts Besonderes.

    Darüber hinaus gibt es weniger aufmerksamkeitsstarke, jedoch oftmals abverkaufsstarke Werbeformen wie z.B. Textlinks – bei StudiVZ zum Beispiel möglich über den VZ News Teaser. Hier bekommt jeder User auf seiner persönlichen Startseite die Werbebotschaft als Textnachricht eingespielt.

    Auch Facebook setzt auf die eher unauffälligen Bild-Text-Kombinationen. Diese wiederum gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen und Buchungsvarianten. Zu unterscheiden ist als Erstes das Buchungsmodell: Facebook bietet sogenannte Premium Ads an, die auf der Homepage und auf anderen häufig frequentierten Seiten wie den Profilseiten laufen (diese wurden bis Ende 2010 als „Homepage Ads“ bezeichnet). Die Premium Ads sind immer exklusiv platziert. Sie stehen also als einzige Bild-Text-Anzeige auf der jeweiligen Seite. Auch inhaltlich hat man hier ein paar mehr Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Integration eines Videos. Die Einbuchung von Premium Ads bringt dabei aber auch den ein oder anderen Nachteil mit sich. So kann diese Werbeform nicht auf CPC (Cost per Click) gebucht werden, sondern ausschließlich auf TKP-Basis (Tausend-Kontakt-Preis) bzw. als Festpreismodell. Das ist schon ein ordentlicher Hemmschuh, da der TKP bei 4,20 € los geht und dann mit unterschiedlichen Targeting-Kriterien nochmal ordentlich zulegt (will man z.B. Interessen der User targeten, so kommt ein Aufschlag von 40 Prozent on top). Das Mindestbuchungsvolumen soll hier auch nicht verschwiegen werden – wer gerade 20.000 € oder mehr übrig hat für eine Facebook-Kampagne, der möge sich direkt melden, hier werden Sie geholfen :-).

    Wer erst mal mit weniger Budget die Werbemöglichkeiten von Facebook testen möchte und auch nicht bereit ist, für eine Bild-Text-Kombi oben besagten TKP zu zahlen, der muss sich von den Premium Ads verabschieden und mit den Marktplatz Ads vorlieb nehmen. Diese bucht man (ähnlich dem Google-Prinzip) über ein Selbsteinbuchungstool ein. Wenn man sich durch dieses Tool klickt, hat man diverse Targeting-Möglichkeiten zum Einstellen zur Auswahl. So sind z.B. Alter, Geschlecht, angegebener Familienstatus genauso auswählbar, wie die Interessen der User. Die Abrechnung erfolgt auf CPC-Basis, was aus meiner Sicht doch deutlich smarter ist. Aber auch hier will ich den Nachteil nicht verschweigen: Die Platzierung erfolgt in diesem Fall nicht exklusiv, es stehen mehrere Anzeigen untereinander. Die Platzierung erfolgt auf weniger prominenten Seiten (weshalb diese Ads bis Ende 2010 den sonoren Namen „Rest-of-site Ads“ trugen). Und schlussendlich bleiben einem gewisse inhaltliche Möglichkeiten wie die Integration eines Videos oder eines Abstimmungsformulares verwehrt. Wer aber damit leben kann, der kommt hier deutlich günstiger an Reichweite bzw. Fans. Insofern sind die Marktplatz Ads für Performance-Kampagnen der richtige Weg.

    Freuen Sie sich im nächsten Teil auf Details zu Like Ads, Application Ads, Page Post Like Ads und anderem Irrsinn aus der Social Media Welt.

  8. DACH-Strategie greift

    Jun 01 2011
    Wolfgang Bscheid

    Wolfgang Bscheid

    Wir freuen uns über unseren ersten Kunden in der Schweiz: Für die Allianz24.ch, die Direktversicherung der Allianz Suisse-Gruppe via Internet, haben wir eine Online-Werbekampagne konzipiert. Ziel der neuen Medienstrategie der Versicherung ist es, vor allem für die Auto-, Hausrat- und private Haftpflichtversicherung neue Kunden zu gewinnen. Privatpersonen können die beworbenen Versicherungen direkt und einfach online abschließen.

    Die wechselnden Werbebanner werden ab sofort hauptsächlich auf den reichweitenstarken Schweizer Webseiten wie www.gmx.ch, www.nzz.ch, www.autos.ch, www.schweizer-illustrierte.ch und www.alleskostenlos.ch zu sehen sein. Und mit entsprechendem Targeting auf den Schweizer Traffic werden sie auch auf den deutschen Portalen www.yahoo.de und www.msn.de geschaltet.

    Nach dem Telekommunikationsunternehmen Tele 2 in Österreich konnten wir mit der Allianz24.ch nun ein weiteres Unternehmen von unserer D-A-CH-Strategie überzeugen. Es geht also voran mit der Internationalisierung von mediascale im gesamten deutschsprachigen Raum.

  9. SportScheck: Bewegtbildtargeting für die komplette Kampagne

    Mai 03 2011
    Tobias Wegmann

    Tobias Wegmann

    Für mediascale geht’s jetzt ganz sportlich in den Frühling: SportScheck macht’s möglich. Deren TV-Kampagne befördern wir jetzt ins Web. Ziel ist es dabei die Markenbekanntheit des Sportfachhändlers zu steigern und damit den Abverkauf unter www.sportscheck.de anzukurbeln. Das Besondere daran: Bei dieser Frühjahrskampagne kommen erstmals ausschließlich Bewegtbild-Werbemittel im Internet zum Einsatz. Ausgeliefert werden die Spots alle über die Zielgruppenaussteuerung  unseres Targeting-Systems NE.R.O.

    Die Systematik der Kampagne: Für den Erstkontakt mit dem User kommen hochwertige PreRoll Ads zum Einsatz, die für die Werbewirkung erforderlichen Folgekontakte werden anschließend über InPage-Formate hergestellt. Da die kleineren InPage-Formate (ContentAds) kostengünstiger sind als die Instream-Formate (PreRoll-Ads), erreicht die Kampagne somit eine maximale Effizienz.

    Besonders wichtig ist für SportScheck das Targeting auf verschiedene Käuferzielgruppen. Deshalb identifizieren und analysieren wir die User, die bei SportScheck online einkaufen und errechnen dementsprechende  Targetingprofile. Am Ende des Spots wird dem User jeweils  ein konkretes, nach Zielgruppe ausgewähltes, Produkt, angezeigt, die Verlinkung erfolgt direkt in den Shop. Sämtliche Werbemittel  werden dabei über alle  gebuchten Reichweiten nach den Targetingprofilen ausgesteuert. Durch die Verknüpfung des Targeting mit attraktiven Formaten wie dem Online-Bewegtbild, kann es seine Leistung voll entfalten.

    Und auch für ein optimales Zusammenspiel mit der klassischen TV-Werbung ist gesorgt: Unsere Schwesteragentur Mediaplus verantwortet nämlich die Planung der TV- und Anzeigenwerbung. Gemeinsam können wir somit ein breit angelegtes Screenplanning garantieren – also eine integrierte Online-Offline-Bewegtbildplanung, mit der sich der optimale Mix zwischen klassicher TV-Werbung und Online-Bewegtbild für unterschiedliche Zielgruppen ermitteln lässt.

  10. Und wir wachsen weiter…

    Mrz 23 2011
    Julian Simons

    Julian Simons

    Nach unserer KuZu freuen wir uns, wieder  Erfreuliches vermelden zu können: mediascale ist weiterhin stark auf Wachstumskurs! Im vergangenen Jahr konnten wir das Gross Income gegenüber 2009 von 3.3 Millionen Euro auf 4.8 Millionen Euro und damit um knapp 45 % steigern. Das Billingvolumen stieg im gleichen Zeitraum um knapp 25 Prozent von 48 Millionen auf 59 Millionen Euro. Mehr Umsatz bedeutet natürlich auch mehr Arbeit: Deshalb erweitern wir unsere Mitarbeiterzahl stetig. Letztes Jahr hat mediascale sein Team von 26 auf 31 Personen aufgestockt.

    Treiber der positiven Entwicklung ist vor allem unser eigenes Targetingprodukt NE.R.O. Wir setzen es mittlerweile bei rund 20 Prozent unseres gesamten Kampagnenvolumens ein. Über 500 Kampagnen haben wir in den letzten drei Jahren mit dem Vermarkter übergreifenden Tool bereits geplant und betreut. Sowohl für Branding- als auch für Performancekampagnen nehmen unsere Kunden das umfassende Targeting-Knowhow von mediascale in Anspruch. Zusätzlich konnten wir 2010 mit dem Online Schuhshop mirapodo, der Shopping-Community Limango oder der Hotelkette Leonardo Hotels starke Neukunden gewinnen, die erheblich zu unserer erfolgreichen Performance beitrugen.

    Und die Branchen-Prognosen in den Bereichen Online-Performance-Marketing und Targeting sprechen für sich: mediascale blickt optimistisch in die Zukunft und erwartet auch für dieses Jahr eine positive Entwicklung. Vor allem Targeting hält für uns noch einige Herausforderungen bereit. Beispielsweise wird Bewegtbild-Targeting als Teil der Online-Kampagnen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Deshalb wollen wir in diesem Bereich 2011 das Targeting für Branding-Kunden weiterentwickeln, um die Effizienz der Kampagnen nochmals zu steigern.

    Außerdem planen wir, unser Targeting-Angebot im deutschsprachigen Raum (Schweiz und Österreich) auszubauen, um dort sowohl bereits bestehende Kunden wie Tele2, aber auch neue Kunden direkt oder über die bestehenden Partnerschaften von unserer Kompetenz und Erfahrung zu überzeugen.

    Wir freuen uns auf ein 2011 mit unseren Kunden und Partnern.

     

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