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	<title>mediascale-klartext.de &#187; Twitter</title>
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	<description>Weblog der mediascale GmbH &#38; Co. KG</description>
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		<title>Google Plus &#8211; das neue Facebook?</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 08:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erdem Taskin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext!]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Circle]]></category>
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		<description><![CDATA[Das war zumindest mein erster Eindruck nach dem Einloggen in Google+. Kollege Frings hatte ja letztens mit seinem Beitrag „Goliath vs. Goliath“ schon zu diesem Thema berichtet. Nun möchte ich eine erste Bilanz ziehen: Welche Erkenntnisse gibt es nach zwei Wochen? Welcher Nutzen bietet sich für Unternehmen?  Wie sieht die Zukunft aus? Und wer macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1601" style="float: left; padding-right: 3px;" src="http://www.mediascale-klartext.de/wp-content/uploads/2010/06/Taskin-Erdem-224x300.jpg" alt="Taskin Erdem" width="224" height="300" /><strong> </strong></p>
<p>Das war zumindest mein erster Eindruck nach dem Einloggen in <a title="Google+" href="http://www.google.com/+/demo/" target="_blank">Google+</a>. Kollege Frings hatte ja letztens mit seinem Beitrag <a title="&quot;Goliath vs. Goliath&quot;" href="http://www.mediascale-klartext.de/2011/07/goliath-gegen-goliath/" target="_blank">„Goliath vs. Goliath“</a> schon zu diesem Thema berichtet. Nun möchte ich eine erste Bilanz ziehen: Welche Erkenntnisse gibt es nach zwei Wochen? Welcher Nutzen bietet sich für Unternehmen?  Wie sieht die Zukunft aus? Und wer macht das Rennen, <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com/" target="_blank">Facebook</a> oder Google+?</p>
<p>Meiner Meinung nach ist Google+ kein Facebook-, <a title="Twitter" href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a>- oder sonst was -Killer. Es ist eigentlich noch nicht mal wirklich ein Social Network, sondern eher ein Tool, mit dem man seine Kontakte geschickter pflegen kann. Es sieht Facebook ähnlich, das stimmt, aber es geht bei Google+ hauptsächlich um den Informationsaustausch zwischen unterschiedlichen Parteien. Informationen jedem und überall verfügbar zu machen, war schon immer das Ziel von Google. Neben all den Produkten von Google ist diese Einrichtung aber dafür gedacht, dass man einfacher selbst bestimmen kann, welche Informationen wem und von wem zur Verfügung gestellt werden. Dies geschieht in sogenannten Kreisen beziehungsweise<a title="Circles" href="http://video.golem.de/internet/5112/the-google-project-circles.html" target="_blank"> Circles</a>.</p>
<p>Auch wenn Google+ nicht Facebook ist, will ich trotzdem mal ein bisschen vergleichen, damit die Größenordnungen klar werden. Google+ (aktuell noch in der Betaphase) hat in den ersten 16 Tagen die <a title="Zehn-Millionen-Nutzergrenze" href="http://www.focus.de/digital/internet/google/online-netzwerk-google-facebook-konkurrent-hat-bereits-zehn-millionen-nutzer_aid_646134.html" target="_blank">Zehn-Millionen-Nutzergrenze</a> geknackt. Nur zur Erinnerung: Facebook brauchte dafür 852 Tage. Um bei Google+ dabei sein zu können, braucht man ein Google-Konto. Klingt zunächst nach einer Hürde, aber diese löst sich in Luft auf, wenn man weiß: Jeden Tag kommen weltweit 500.000 Android-Nutzer dazu, die alle auch ein Google-Konto zum Freischalten benötigen.</p>
<p>Man kann bis zu 5.000 Nutzer in seine Circles aufnehmen. Also genau wie bei Facebook. Dort darf man pro Konto 5.000 Freunde hinzufügen. Auf Google+ werden derzeit eine Milliarde Inhalte zwischen den Nutzern geteilt. Das ist eine Menge, wenn man bedenkt, dass wir von knapp 20 Tagen Existenz sprechen. Ganz unabhängig von den Zahlen kann man sagen, dass Google je eine Stärke von Twitter und Facebook für sich nutzt. Einerseits kann man auf einfachstem Weg Inhalte von Personen erhalten, die man interessant findet, sozusagen „followen“, und andererseits kann man à la Facebook Inhalte mit bestimmten Personen teilen.</p>
<p>Nun zu den Features, die zwar noch nicht existieren, aber bereits angekündigt sind: Für uns als Agentur werden natürlich in erster Linie Marken- und <a title="Firmenprofile" href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/111240-bald-offen-fuer-jeden-google-aendert-zeitplan-fuer-firmenprofile.html?tx_ttnews[cat]=1&amp;cHash=131f72da928e14109067fcde95f7634f&amp;utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+kress%2FSXms+%28kress+%E2%80%93+Der+Mediendienst%29" target="_blank">Firmenprofile</a> interessant sein. Ob diese noch zusätzliche Features gegenüber privaten Profilen haben werden, ist noch nicht bekannt. Sicher ist aber: Die große Nachfrage nach diesen Profilen zieht hohe Qualitätsansprüche nach sich.</p>
<p>Es ist natürlich auch zu erwarten, dass Google so schlau sein wird und sein neues Baby mit allen möglichen bisherigen Errungenschaften verknüpft. Google Reader für Artikel, Google Docs zum Teilen von Arbeiten, Google Calender für Events aller Art, Android für unterwegs etc. Eine entsprechende App gibt es bereits. Doch noch wichtiger wird wohl die Einbindung von Werbeformaten wie Adwords beziehungsweise Adsense. Ich gehe stark davon aus, dass diese Funktion nicht lange auf sich warten lässt.</p>
<p>Es bleibt also kompetitiv, da Google+ Facebook und Twitter nicht ersetzt, sondern eine zusätzliche Plattform mit neuen Features bietet. Weder Google noch Twitter noch Facebook macht das Rennen, weil die Netzwerke gar nicht am gleichen Wettbewerb teilnehmen. Ich glaube, dass die User die verschiedenen Angebote langrfristig parallel nutzen werden und je nach Zweck das eine oder andere bevorzugen. Natürlich ist es dabei durchaus möglich, dass eines der Netzwerke schlapp macht, wie es beispielsweise bei myspace der Fall war.</p>
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		<title>Klartext-Interview mit Tanja Gabler: &#8220;Hauptsache Online&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 08:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext!]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Internetworld]]></category>
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		<description><![CDATA[Was halten Sie vom Disput zwischen Bloggern und Journalisten? Warum mögen Sie Facebook oder Twitter und was nervt Sie daran? Klicken Redakteure auf Online-Werbung? Klartext ist neugierig und fragt bei ausgewählten Online-Experten und Fachredakteuren nach. Heute im Interview: Tanja Gabler, Bloggerin und Leiterin der Online-Redaktion von Internet World Business.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="float: left;href="><img class="alignleft size-medium wp-image-1961" style="float:left; margin-right:20px; margin-bottom:10px" title="tanja_gabler" src="http://www.mediascale-klartext.de/wp-content/uploads/2010/08/tanja_gabler1-300x262.jpg" alt="tanja_gabler" hspace="20" width="215" height="187" align="left" /></a><strong> </strong></p>
<p>Was halten Sie vom Disput zwischen Bloggern und Journalisten? Warum mögen Sie Facebook oder Twitter und was nervt Sie daran? Klicken Redakteure auf Online-Werbung? Klartext ist neugierig und fragt bei ausgewählten Online-Experten und Fachredakteuren  nach. Heute im Interview: <a href="https://www.xing.com/profile/Tanja_Gabler;key=73e8246c5926e146.0" target="_blank">Tanja Gabler</a>, <a href="http://tanjagabler.blogspot.com/" target="_blank">Bloggerin</a> und Leiterin der Online-Redaktion von <a href="http://www.internetworld.de" target="_blank">Internet World Business</a>.</p>
<p><strong>Journalisten contra Blogger – ein Grabenkampf mit Happy End oder ein unsinniger Disput ohne Ende?</strong></p>
<p>Für mich sind Journalisten und Blogger Kollegen, die mit unterschiedlichen Stilmitteln beziehungsweise in anderen Textformen arbeiten. Viele Journalisten haben eigene Blogs &#8211; und viele Blogs werden längst in den klassischen Medien zitiert. Das liegt einerseits daran, dass die Qualität der Blogbeiträge gestiegen ist, und andererseits daran, dass viele (Online-)Medien ihr Misstrauen gegenüber dieser Ausdrucksform verloren haben.</p>
<p><strong>2.    Warum mögen Sie Twitter, Facebook und Co.? Und was nervt?<br />
</strong><br />
Twitter ist wie ein Gespräch unter Freunden, in das ich mich einklinken kann, wenn ich Lust darauf habe. Hier bekomme ich in Sekundenschnelle Antworten auf Fragen. Ich erfahre, wer was zu sagen hat und welche Themen die Branche gerade bewegen. Nervig ist nur, wegen Pressemeldungen nicht nur über Mail und Telefon, sondern auch über Twitter und Facebook kontaktiert zu werden.</p>
<p><strong>3.    Welche aktuellen Themen und Kampagnen der Online-Branche bewegen Sie derzeit?</strong></p>
<p>Am spannendsten finde ich im Moment Social Media: wie soziale Netzwerke die Art prägen, wie wir Informationen erhalten und weitergeben &#8211; und wie sie den Umgang zwischen Unternehmen und Verbrauchern verändern. Ein großes Thema, über das wir auch bei internetworld.de viel berichten, ist derzeit die Erfolgsmessung von Marketingaktivitäten auf Facebook oder Twitter. In diesem Bereich bewegt sich gerade viel.</p>
<p><strong>4.    Targeting und Profiling sind…</strong></p>
<p>&#8230; wenn sie gekonnt eingesetzt werden, wichtige Instrumente für Werbetreibende, um User mit bestimmten Interessen oder Merkmalen zu erreichen. Die Anonymität der Internetnutzer sollte selbstverständlich gewahrt bleiben.</p>
<p><strong>5.    Was halten Sie von Internet-Hypes wie ‚Chatroulette‘? Und welche Seite im Netz würden Sie verbieten, wenn Sie könnten?</strong></p>
<p>Bei <a href="http://www.chatroulette.com/" target="_blank">Chatroulette</a> habe ich schon Tränen gelacht. Wer&#8217;s nicht glaubt, soll&#8217;s ausprobieren, am besten mit einer Frau vor der Webcam. Gut gefallen hat mir auch die <a href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Kreation/Werbekampagne-auf-Chatroulette-FCUK-spielt-russisches-Roulette-25203.html" target="_blank">FCUK-Kampagne</a>, bei der Chatroulette-User einen Einkaufsgutschein gewinnen konnten, wenn es ihnen gelang, eine Frau von sich zu überzeugen. Welche Seiten ich verbieten würde? Da ich gegen Zensur bin, nur jene, die ohnehin illegal sind.</p>
<p><strong>6.    Haben Sie einen Pop-Up-Blocker im Browser? Und wie gehen Sie mit Werbung im Netz generell um?</strong></p>
<p>Ich hab keinen Pop-up-Blocker aktiviert. Denn nur über Werbeeinnahmen ist es möglich, journalistische Inhalte für die User kostenlos anzubieten. Deshalb stehe ich Werbung positiv gegenüber, auch wenn ich mich selbst nur schwer zum Klick auf Banner verleiten lasse.</p>
<p><strong>7.    Wenn Sie heute nicht Fachjournalistin für die digitale Wirtschaft wären, dann…</strong></p>
<p>&#8230; wäre ich in der PR oder im Marketing tätig. Hauptsache online.</p>
<p>Haben Sie Folge 1 unserer Interviewserie verpasst? Hier finden Sie das<a href="http://www.mediascale-klartext.de/2010/07/nachgefragt-online-experte-jens-von-rauchhaupt-im-interview/" target="_blank"> Interview</a> mit <a href="https://www.xing.com/profile/Jens_vonRauchhaupt;key=6c8855b761b4aefa.0" target="_blank">Jens von Rauchhaupt</a>, dem stellv. Chefredakteur von <a href="http://www.adzine.de" target="_blank">Adzine</a>.</p>
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		<title>Unwörter des Jahres</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 16:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Frings</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext!]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich darüber nachdenke, welche Wörter mir 2009 am meisten auf die Magenschleimhaut geschlagen sind, fällt es mir nicht schwer, schnell ein paar ganz heiße Kandidaten zu  finden. Favoriten auf das Podium sind  dabei aus meiner Sicht sicherlich „Twitter“ und „Paid Content“. Und manch Newsletter hat es sogar geschafft, beide in einer Zeile zu erwähnen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_137" class="wp-caption alignnone" style="width: 161px"><img class="size-full wp-image-137" src="http://www.mediascale-klartext.de/wp-content/uploads/2009/09/portrait_d_frings.jpg" alt="Dominik Frings" width="151" height="174" /><p class="wp-caption-text">Dominik Frings</p></div>
<p>Wenn ich darüber nachdenke, welche Wörter mir 2009 am meisten auf die Magenschleimhaut geschlagen sind, fällt es mir nicht schwer, schnell ein paar ganz heiße Kandidaten zu  finden. Favoriten auf das Podium sind  dabei aus meiner Sicht sicherlich „Twitter“ und „Paid Content“. Und manch Newsletter hat es sogar geschafft, beide in einer Zeile zu erwähnen. Dabei haben beide Begriffe im Grunde viel gemeinsam. Sie  beschreiben einen Hype, nur dass es sich bei Twitter meistens um eine positive Berichterstattung handelte, während der Grundtenor bei Paid Content zumeist negativ war. Für mich waren am Ende beide Begriffe gleich nervtötend, aber der Reihe nach:</p>
<p>Twitter als solches will ich &#8211; ehrlich gesagt &#8211; gar nicht als ideologische Fehlgeburt (die Formulierung verdanke ich übrigens Jörg Haider und er verwendete sie einst, um Österreich zu beschreiben;)) darstellen. Es ist im Grunde ein Tool, das einige Leute ganz witzig finden und viele Menschen brauchen, um sich ein wenig größer zu machen als sie eigentlich sind. Auch wir nutzen seit neustem den sympathischen <a title="Tweety-Service" href="http://twitter.com/mediascale" target="_blank">Tweety-Service</a> und da will ich nicht den Sylvester spielen. Was allerdings medial diesem sehr bescheidenen Thema für eine Präsenz beschert wurde, spottete jeder Beschreibung. Es verging ja kein Tag, an dem nicht irgendjemand darüber berichtete &#8211; sei es auch nur so eine brachiale Ankündigungen wie: „Twitter denkt über Erlösmodelle nach“. Ganz ehrlich liebe Leser, das hätten die web2.0-Bastelfreunde vielleicht auch schon mal früher machen können. Darüber nachdenken kostet ja auch nix, abgesehen von dem Venture-Kapital, dass genau beim Lesen dieser Zeilen mal wieder durchläuft, wie die Kapitalrücklagen einst bei Lycos. Was mir fehlte war in dem Zusammenhang übrigens die Schlagzeile am Folgetag: Twitter hat das Denken über Erlöse (wegen zu hohem Prozac-Genuss) wieder aufgegeben. Das hätte mich im Übrigen auch wieder über die Situation schmunzeln lassen. Irgendwann hieß es, dass Twitter für Firmen kostenpflichtig werden würde und das bringt uns wozu? Richtig! „Paid Content“!</p>
<p>Im Grunde ist hierzu auch alles gesagt, was es zu sagen gab. Verlage beschimpfen ihre Leser, Blogger beschimpfen die Verlage und der teilneutral eingestellte Journalist freut sich über die selbstfüllenden Zeilen. Dabei, muss ich ganz ehrlich sagen, entbehrt der „Streit“ doch jeglicher Grundlage. Wenn jemand etwas nur noch kostenpflichtig anbieten will, soll er dies tun. Er wird nicht daran gehindert und der bisherige Bezieher des Contents wird schon mitbekommen, dass es jetzt nichts mehr für umme gibt. Es gibt wahrlich keinen Grund, den User als Schotten und den Verleger als Inquisitor zu bezeichnen, weil beides nicht der Fall ist, wenn man vernünftig miteinander umgeht. Gerade im Advent kann man doch ein wenig mehr Verständnis erwarten, wäre da nicht der Shoppingstress und die verhagelte Jahresbilanz. Aber ob man jetzt mit wehenden Fahnen untergeht, weil einem noch nicht mal ein Erlösmodell einfallen mag oder man einfach zu lange auf einer falschen Basis gewirtschaftet hat, spielt in der letzten Konsequenz keine Rolle mehr. Wenn ich nun mal Schicksal spielen darf, dann wäre der letzte Tweet 2014:</p>
<p>Mopo wurde eingestellt, Döpfi tobt und wir sind übrigens auch weg vom Fenster. Macht es gut und Danke für den Fisch! Tschüss!#ende #gelände</p>
<p>Adieu in 140 Zeichen kann so schön klingen. Frohes Fest!</p>
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		<title>Wenn im Web 2.0 die Sicherung durchbrennt</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 15:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Wegmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gossip]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Agentur, Mittagspause, Spiegel, Bild und Express sind durch, also noch Twitter lesen: „Wenn der Webshop von XX  scheiße ist, ist das Meeting vertane Zeit“, „Nokia sucks“, „YY [eine weitere Weltmarke]  hätte die Pleite verdient“. Wenn ich nicht schon sitzen würde, plumpste ich jetzt auf meinen Hosenboden. Innerhalb von fünf Surfminuten finde ich mühelos noch  drei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Agentur" href="http://www.mediascale.de/de/unternehmen/highlight/highlight.html" target="_blank">Agentur</a>, Mittagspause, Spiegel, Bild und Express sind durch, also noch <a title="Twitter" href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a> lesen: „Wenn der Webshop von XX  scheiße ist, ist das Meeting vertane Zeit“, „Nokia sucks“, „YY [eine weitere Weltmarke]  hätte die Pleite verdient“. Wenn ich nicht schon sitzen würde, plumpste ich jetzt auf meinen Hosenboden. Innerhalb von fünf Surfminuten finde ich mühelos noch  drei weitere Tweets, in denen Medienmenschen Ihre Kunden schmähen oder über Marken pöbeln, für die sie höchst dankbar wären, arbeiten zu dürfen. Nun war das Internet noch nie ein Ort der abgewogenen Formulierungen und höflichen Umgangsformen. Das weiß jeder, der in einem Forum schon einmal eine nicht vollständig mit technischen Details, Seriennummer und Softwarerevison komplettierte Frage zu stellen wagte und darauf von  unverzüglich reagierenden Superusern unflätigst niederkartätscht wurde. Solche Nickname-Maulhelden entpuppen sich im Übrigen  meist als durchaus  höflich und hilfsbereit,  falls  man zufällig mal einen persönlich kennenlernt.  Und auch die auf Twitter wild pöbelenden Medienmenschen können durchaus Löffel und Gabel halten, sonst hätten sie Ihren Arbeitsplatz nicht. Ihre Ausbrüche sind von der Art mäßiger Witze, wie sie auch ich gelegentlich gegenüber vertrauten Kollegen oder engen Freunden vom Stapel lasse. Diese bleiben im Zimmer und sind nach kurzem Lachen für immer vergessen,  das Beste, was Ihnen passieren konnte. Spontan auf  Twitter gepostet kann sie die ganze Welt lesen und sie sind  konserviert für die Ewigkeit, auf dass die Enkel noch Stoff zum Verhöhnen finden. Denn wirklich anonym ist kaum jemand der „<a title="Professionellen" href="http://tweetranking.com/" target="_blank">Professionellen</a>“, die auf Twitter posten, auch wenn dies mancher glauben mag. Deshalb denkt bitte daran: Ihr sprecht mit der ganzen Welt, falls diese zuhören will.</p>
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