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	<title>mediascale-klartext.de &#187; Zukunft</title>
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	<description>Weblog der mediascale GmbH &#38; Co. KG</description>
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		<title>Investoren versus Unternehmer &#8211; zwei Blicke auf das Thema Real Time Bidding</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 07:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Bscheid</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist es doch schon einige Tage her, seit ich auf der Ad Trader Conference in Hamburg war. Und normalerweise klingen solche Veranstaltung nicht sehr lange nach. Doch dieses Mal war das anders. Irgendetwas hatte mich irritiert. Und lange war mir nicht ganz klar, was.  Schon öfter hatte ich mit Kollegen oder Journalisten das Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_42" class="wp-caption alignleft" style="width: 202px"><a href="http://www.mediascale-klartext.de/wp-content/uploads/2011/07/Wolfgang-Bscheid-Blog.jpg"><img class="size-full wp-image-4833" title="Wolfgang Bscheid Blog" src="http://www.mediascale-klartext.de/wp-content/uploads/2011/07/Wolfgang-Bscheid-Blog.jpg" alt="" width="192" height="128" /></a><br />
<p class="wp-caption-text">Wolfgang Bscheid</p></div>
<p>Nun ist es doch schon einige Tage her, seit ich auf der <strong><a title="Ad Trader Conference" href="http://www.adtraders-conference.com/" target="_blank">Ad Trader Conference</a></strong> in Hamburg war. Und normalerweise klingen solche Veranstaltung nicht sehr lange nach. Doch dieses Mal war das anders. Irgendetwas hatte mich irritiert. Und lange war mir nicht ganz klar, was.  Schon öfter hatte ich mit Kollegen oder Journalisten das Thema <strong><a title="Real Time Bidding (RTB)" href="http://www.mediascale-klartext.de/2011/06/mediaschubser-unter-sich-die-erste-ad-trader-conference/" target="_blank">Real Time Bidding (RTB)</a></strong> diskutiert, und meine Sicht auf die Dinge hatte sich dabei nicht wirklich verändert.</p>
<p>Und plötzlich bei einem netten Mittagessen fiel der Groschen. Wieder kreiste das Thema um Veränderungen im Markt, um Targeting und RTB. Und ich erzählte ein bisschen von der Veranstaltung in Hamburg. Vor allem von der fast euphorischen Stimmung und dass alle Anwesenden einhellig der Meinung waren, hier wieder mal den ganz großen Fisch am Haken zu haben. Dabei stellte ich mir natürlich unbewusst die Frage: &#8220;Hast Du irgendwas übersehen oder warum fällt es dir so schwer, in diesen Chor der Enthusiasten miteinzustimmen?&#8221; Aber dann hat´s geklickt: Hier treffen zwei völlig verschiedene Sichtweisen aufeinander. Wir waren immer damit beschäftigt, zu bewerten, wie sich das Thema sinnvoll in unsere Arbeit integrieren lässt, welche realen Voraussetzungen wir benötigen, damit das Ganze auch in der Praxis funktioniert. Viele andere haben sich derweil darauf konzentriert, der &#8220;Geschichte&#8221; immer mehr Drehgeschwindigkeit zu geben. Aber warum? Geht es ihnen vielleicht gar nicht darum, das Thema so schnell als möglich in die Realität zu zwingen? Nein, denn es gibt auch eine ganz andere Art, Geld zu verdienen. Nicht mit der Realität von heute, sondern mit dem Glauben an die Realität von morgen. Aus dieser Perspektive macht nun vieles Sinn, was ich vorher nicht so recht verstehen konnte. Vor allem auch die vielen &#8220;Wer kauft denn nun wen?&#8221;-Diskussionen. Wenn nicht die Rendite aus dem operativen Geschäft im Fokus steht, sondern mögliche Verkaufserlöse, dann ist die Geschichte der Schlüssel zum Erfolg. Und wenn man erst einmal begonnen hat, alles aus diesem Blickwinkel zu betrachten, stellt man fest, dass dieses Spiel nicht zum ersten Mal abläuft. Am Anfang steht die Idee. Sie darf nicht zu sperrig sein. Jeder sollte sie zumindest so weit verstehen, um daran glauben zu können. Sie braucht ein gewisses revolutionäres Potential, um Machtverhältnisse zu verschieben. Und am besten ist es, wenn sie auf der anderen Seite des Teiches schon Sagenhaftes verändert hat.</p>
<p>Was nun abläuft, folgt fast immer demselben Muster. Aus Gerüchten werden erste Berichte. Experten äußern sich unkonkret hoffnungsvoll. Schließlich kann ja nichts schiefgehen. Und wer möchte in unserer Branche schon zu den Skeptikern und ewig Gestrigen zählen? Langsam fängt das Ganze an, Fahrt aufzunehmen. Die Erfolgsstorys aus den USA mehren sich. Experten und Unternehmen bestätigen: Wir sind dran. Jetzt nur nicht zugeben, den Zug verschlafen zu haben. Mangels Fakten werden harte Marktzahlen durch Prognosen ersetzt. Und spätestens, wenn Presse und Veranstaltungsplaner den neuen Hype identifiziert haben, ist der Zug kaum noch zu stoppen. Für alle, die mit Visionen handeln, kommt jetzt die spannendste Zeit. Denn nun gilt es, Käufer finden. Gott sei Dank gibt es hierzulande immer noch genug Unternehmen, die mit ausreichend Mitteln und ein bisschen Zukunftsangst ausgestattet sind, um schon für alle Fälle zu kaufen. Nur nicht schon wieder ins Hintertreffen geraten&#8230;</p>
<p>Und jetzt ist mir auch klar, was diese Party am allerwenigsten braucht: irgendwelche Miesepeter, die auf einen Reality-Check drängen.</p>
<p>Aber wie geht die Geschichte nun aus? <strong>Variante 1</strong>: Eine neue Revolution zieht über uns hinweg und verändert alles &#8211; <a title="Google" href="www.google.de" target="_blank">Google</a>. <strong>Variante 2</strong>: Etablierte Unternehmen überbieten sich dabei, die vermeintlichen Filetstücke und Schlüsseltechnologien zu ergattern. Haben sie das Ganze endlich teuer erkauft, stehen sie vor der nicht immer leichten Aufgabe, sich das Geld wieder zu verdienen, das sie soeben ausgegeben haben. Aber das ist dann eine ganz andere Geschichte und die ist meist deutlich langweiliger. Wenn alle Stricke reißen, dann schreibt man das Ganze eben ein paar Jahre später ab. Auch das ist nicht selten das Ende vom Lied.</p>
<p>Gott sei Dank bin ich kein Miesepeter, sondern habe mir nur so meine Gedanke gemacht, ob es nicht doch zwei Sichtweisen einer Geschichte geben kann.</p>
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		<title>2011 – Zukunft ist für alle da!</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 08:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Frings</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich willkommen 2011. Nachdem das olle 2010 mit Eiszeit geendet hat, dürfte es das neue Jahr nicht schwer haben, unsere Herzen zu erwärmen. Der Saisonauftakt wurde direkt spannend, denn Frau Piel ist da, Frau Piel ist WDR und Frau Piel gibt gerne unbedachte Interviews (z.B. in der FR) . Als eine der ersten Amtshandlungen kündigte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_137" class="wp-caption aligncenter" style="width: 161px"><img class="size-full wp-image-137" src="http://www.mediascale-klartext.de/wp-content/uploads/2009/09/portrait_d_frings.jpg" alt="Dominik Frings" width="151" height="174" /><p class="wp-caption-text">Dominik Frings</p></div>
<p>Herzlich willkommen 2011. Nachdem das olle 2010 mit Eiszeit geendet hat, dürfte es das neue Jahr nicht schwer haben, unsere Herzen zu erwärmen. Der Saisonauftakt wurde direkt spannend, denn Frau Piel ist da, Frau Piel ist WDR und Frau Piel gibt gerne unbedachte Interviews (<a href="http://www.fr-online.de/kultur/medien/-wir-brauchen-jauch-nicht-/-/1473342/5057438/-/index.html" target="_blank">z.B. in der FR</a>) . Als eine der ersten Amtshandlungen kündigte sie direkt eine Bezahl-App für die Öffentlich-Rechtlichen an. Und da sind wir auch schon mittendrin im Richtungsstreit und der Feststellung, dass Prognosen, welche die Zukunft betreffen, verdammt schwer sind. Denn die erste Frage, die sich stellt, lautet: Können sich Bezahl-Apps überhaupt durchsetzen? Die Absatzzahlen der Tablet-PCs werden sicher weiter nach oben gehen, auch wenn das Tabloid als eigenständiges Medium keine kritische Masse erreichen wird und auch die ersten Tests in Bezug auf Response und Clickrate eher ernüchternd sind. Dem gegenüber stehen erste graue Wolken aus dem imperialistischen Mutterland, wonach der Nachfrage nach Magazin-Apps die Puste <a href="http://meedia.de/details-topstory/article/ipad-magazinverkufe-in-den-usa-sinken_100032368.html?tx_ttnews[backPid]=911&amp;cHash=d8fd4602d3" target="_blank">auszugehen </a>droht. Wenn dem so sein sollte, wird es auch schwer, einen nachhaltigen Umsatz aus den App-Gebühren zu generieren. Das Dressurreiten toter Pferde hätte es ja sonst auch ins olympische Programm geschafft. Was die Dame vom WDR im Speziellen angeht, so stimme ich darüber hinaus auch eher dem <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/frau-piel-wir-muessen-reden/" target="_blank">Herrn Niggemeier</a> denn dem <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/ard_app_verleger_fordern_von_piel_jetzt_taten" target="_blank">VDZ </a>zu, der die Berechtigung kostenpflichtiger Apps aus öffentlicher Hand mit der Begründung in Frage stellt, dass wir die Inhalte ja eh schon GEZahlt haben. Tja, recht hat er irgendwie.</p>
<p>Was die sonstige Entwicklung angeht, halte ich das Fortschreiben der 2010er-Erfolgsgeschichten für das plausibelste Szenario: Größere Digitalstücke aus dem Werbekuchen, mehr Bewegtbild, mehr Mobile und mehr Technisierung und Bidding. Nicht zu vernachlässigen ist in dem ganzen Trubel die blaugesichtige Community aus dem kalifornischen Silikontal. Und ich freue mich schon wieder auf Sätze wie: Wenn Facebook ein Land wäre, dann wäre es das drittgrößte der Welt oder so. Genau so schlaue Sätze wären: „Wenn Biertrinker ein Land wären, dann… Wenn Autofahrer eine Autobahn wären… und wenn Jesus heute geboren werden würde, sähe er aus wie ein Taliban und käme in Deutschland in eine geschlossene Anstalt“. Fest steht aber, dass Gitta Saxx jetzt Anteile gekauft hat und zu einer soliden Gesamtbewertung von <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,737425,00.html" target="_blank">50 Mrd. US-$</a> kommt, was die 500 Mio. Mitglieder mit 100 $ pro Nutzer versilbert (Achtung: Spekulatives Scheinkapital! Bitte keine feuchten Augen bekommen und die Kohle bei Facebook einfordern &#8211; obwohl, warum eigentlich nicht!) sowie Goldmann Sachs ins <a href="http://www.bild.de/BILD/dschungelcamp/2011/01/05/ex-playmate-gitta-saxx/geht-in-das-dschungelcamp.html" target="_blank">Dschungel Camp</a> zieht. Experten hätten es genau andersrum vermutet, aber so verrückt ist halt unsere Zeit. Das wird auch dadurch belegt, dass inzwischen zwei Browser gleichzeitig Marktführer sein können. Klicken sie <a href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Technik/Browser/Webstatistik-fuer-das-vierte-Quartal-2010-Internet-Explorer-vorne-52604.html" target="_blank">hier</a>, wenn Ihre Sympathie dem IE gilt und <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/firefox_ueberholt_internet_explorer" target="_blank">hier</a>, wenn der Feuerfuchs sich in Ihr Herz gesurft hat.</p>
<p>Alle weiteren Ereignisse (Vulkane, Erdbeben, Übernahmeschlachten, den Untergang der FDP,  Klimaerwärmung etc.), die da kommen werden,  betrachten wir dann in Echtzeit (Realtime Annotation) bzw. mit  größtmöglicher Aktualität. Es bleibt also spannend, Stillstand ist der Tod und nix bleibt, wie es war.</p>
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		<title>Transparenz? Logo! Die USA machen es vor&#8230;</title>
		<link>http://www.mediascale-klartext.de/2010/10/transparenz-logo-die-usa-machen-es-vor/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 09:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian Simons</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;machen wir mit? Wie in der New York Times von gestern berichtet wurde, haben sich in den USA alle grossen Interactive Verbände dazu entschlossen, in ihre über Online Behavioral Advertising (OBA)-Systeme ausgesteuerten Kampagnenwerbemittel ein Informationsicon einzubauen, das den User über die Herkunft der Kampagne und die Möglichkeit eines Opt-Outs informiert. Macht dieses Prinzip auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;machen wir mit? Wie in der <a href="http://www.nytimes.com/2010/10/04/business/media/04privacy.html?_r=2" target="_blank">New York Times</a> von gestern berichtet wurde, haben sich in den USA alle grossen Interactive Verbände dazu entschlossen, in ihre über Online Behavioral Advertising (OBA)-Systeme ausgesteuerten Kampagnenwerbemittel ein <a href="http://aboutads.info/home/" target="_blank">Informationsicon</a> einzubauen, das den User über die Herkunft der Kampagne und die Möglichkeit eines Opt-Outs informiert.</p>
<p><strong>Macht dieses Prinzip auch in Deutschland Schule?</strong></p>
<p>Hierzulande werden ebenfalls die Stimmen lauter, die fordern, dass alle Unternehmen, die OBA anbieten, mehr für die Transparenz ihrer Kampagnen tun müssen. Denn damit kann einer staatlichen Regulierung vorgebeugt werden. Und dies vermindert das enorme Risiko einer Überregulierung, die der gesamten Branche schaden könnte. Neudeutsch nennt man sowas Selbstregulierung. Für den Kunden bedeutet es schlicht und einfach mehr Information über ausgestrahlte Kampagnen und die Möglichkeit, sich beispielsweise auf dem dargestellten Layer, der bei Mouse Over hinter dem Logo erscheint, direkt oder indirekt für die jeweilige OBA Kampagne auszuloggen (zu „opt-outen“).</p>
<p><strong>Gut für den User?</strong></p>
<p>Ein klares Jein: Eines muss uns klar sein – der User wird auch in Zukunft Werbung sehen, sicherlich auch Werbung der Marke bzw. des Unternehmens, dessen OBA-Kampagne er per Click „abgewürgt“ hat. Das heißt: Weniger wird es nicht. Ob man nun Werbung gut findet oder nicht, sie ist notwendiger Teil des Systems „freies Internet und freier Content“, deswegen fällt man durch diesen Logout wieder auf Standardwerbemittel zurück. Denn Werbung brauchen die Marktteilnehmer, sonst ist die Zeit des freien Spiegel Online oder des kostenlosen Bild.de bald vorbei!</p>
<p><strong>Intelligentes Targeting sieht der User nicht!</strong></p>
<p>Konsequenterweise heißt das:  OBA muss besser, also vor allem intelligenter werden! Ich kann viele User gut verstehen, die keine Lust haben, nur weil sie einmal nach Motoröl bei einem grossen Onlineportal gesucht haben, die nächsten 24 Monate von Motoröl-Bannern umringt zu werden, wo doch das gute Auto nun wirklich nicht so durstig nach dem edlen Tropfen ist. Da hilft dann auch die schlaueste Technik nicht mehr, mit der man grundsätzlich Trillionen von AdImpressions durchs Netz pumpen kann, sondern leider nur noch Hirn und Sitzfleich, um gemeinsam mit dem werbetreibenden Unternehmen ein individuelles und auf die Kaufabsichten des Kunden abgestimmtes OBA zu entwicklen. Und das gilt nicht nur für Re-Targeting, sondern insbesondere für die weiteren Spielarten von Online Behavioral Advertising. Denn gerade hier trennt sich die Spreu der Technikverliebten vom Weizen der intelligent arbeitenden Kampagnenplaner.</p>
<p>Und wenn die Kampagnen so gut sind, dass Sie dem Kunden und User nicht mehr als „schlimme Targetingkampagnen, die mich verfolgen“ auffallen, wird auch das Logo eher als Qualitätsmerkmal denn als Brandmarke für Targetingkampagnen funktionieren.</p>
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		<title>Real Time Bidding Teil1: Klassischer Mediaeinkauf war gestern&#8230;</title>
		<link>http://www.mediascale-klartext.de/2010/09/klassischer-mediaeinkauf-war-gestern/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 11:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Bscheid</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Real Time Bidding gehört zu den neuen Schlagwörtern der Online Branche. Was aber verbirgt sich genau dahinter und wer profitiert davon? Welche Bedeutung hat diese Innovation für den Online-Werbemarkt und gibt es etwas, das diesen Trend noch aufhalten könnte? All diese Fragen beantwortet mediascale-Geschäftsführer Wolfgang Bscheid in diesem Blogbeitrag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_42" class="wp-caption alignleft" style="width: 161px"><a href="http://www.mediascale-klartext.de/wp-content/uploads/2009/09/portrait_w_bscheid.jpg"><img class="size-full wp-image-42" title="Portrait von Wolfgang Bscheid" src="http://www.mediascale-klartext.de/wp-content/uploads/2009/09/portrait_w_bscheid.jpg" alt="Wolfgang Bscheid" width="151" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Wolfgang Bscheid</p></div>
<p>&#8230;das Zauberwort der Zukunft lautet Real Time Bidding! Denn der Internetmarkt zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er jedes Jahr etwas spektakulär Neues zu bieten hat. Noch vor einem Jahr hat Targeting zu hitzigsten Diskussion geführt. Zwölf Monate später gehört es für viele Agenturen und Vermarkter bereits zum Tagesgeschäft. Aktuell nimmt eine neue Innovation Anlauf, den Markt zu verändern: Real Time Bidding.</p>
<p><strong>Wer den Begriff &#8220;Real Time Bidding&#8221; googelt, wird sich sehr schnell auf klassischen Brokersites wiederfinden.</strong> Und hier liegt auch sein Ursprung: Echtzeithandel. Das Thema ist im Grunde nicht neu. Egal ob gefrorener Orangensaft oder Zement &#8211; an den Börsen dieser Welt kann heute mit fast jeder Ware gehandelt werden. Und dank der technischen Entwicklung der vergangenen Jahre auch in Echtzeit. Warum also sollte das nicht auch mit Online-Werbeplätzen möglich sein?</p>
<p>Die Systeme dazu gibt es bereits. <strong>Speziell in den USA werden bereits nennenswerte Umsätze über Bidding-Plattformen erzielt.</strong> Aber wo steckt die wirkliche Innovation? Oder besser gefragt: Wem soll diese Innovation das Leben leichter oder die Taschen voller machen?</p>
<p>Schauen wir uns  zuallererst das Prinzip einer Bidding-Plattform an: Die Grundfunktion ist denkbar einfach. Auf der einen Seite werden über entsprechende Schnittstellen die Reichweitenangebote der Publisher (ihr verfügbares Inventar) eingespielt. Die Gegenseite, also die Einkäufer von Agenturen oder Kunden, haben nun die Möglichkeit, ihre Gebote für das jeweils gewünschte Produkt abzugeben. Und eigentlich war es das auch schon.</p>
<p><strong>Die wirkliche Spannung entsteht &#8211; wie schon an der Börse  &#8211; erst aus dem Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage.</strong> Und hier verbirgt sich schon die erste Stolperfalle: Bricht die Nachfrage ein, können die Kurse &#8211; in diesem Fall die Preise &#8211; oft ins Bodenlose fallen. Diese schmerzliche Erfahrung werden viele von Ihnen in den letzten Jahren am eigenen Leib erlebt haben. Denn das ist der Fluch der Transparenz: Jeder kann &#8220;Just in Time&#8221; sehen, wie es um die Begehrlichkeit der unterschiedlichen Werbeplätze und -formen bestellt ist.</p>
<p>Aber genau darin liegt auch der Charme einer Handelsplattform. <strong>Es gibt zwei Marktsituationen, in denen Bidding-Systeme eine hohe Dynamik erzeugen können. </strong>Für den Websitebetreiber, die Publisher, und/oder -Vermarkter wird es in einem reinen Käufermarkt richtig kritisch. Also dann, wenn es viel Angebot und wenig Nachfrage gibt. Leider ist gerade dies eines der größten aktuellen Probleme des deutschen Online-Werbemarkts.  Denn für viele Umfelder, Inventarkategorien und Zielgruppen gibt es seit langem ein deutlich größeres Angebot als die Nachfrage benötigt. Das war bisher ein offenes Geheimnis für die Akteure, ein Bidding-System würde daraus aber eine transparente Wahrheit für alle machen. An der Bidding-Börse würde damit das Preisniveau für diese Angebote faktisch abstürzen. Schöne Perspektiven für Kunden und Agenturen.</p>
<p>Die zweite spannende Situation, ist der Verkäufermarkt, wenn zuviele ein und dasselbe Angebot wollen und das Angebot die Nachfrage bei weitem übersteigt. Ist dies der Fall, können sich die Vermarkter die Hände reiben. Die spannende Frage lautet also: Wer hat oder braucht welches Angebot?</p>
<p>In Amerika, wo das Bidding deutlich weiter ist, sieht die Sache ein bisschen anders aus. <strong>Denn in den USA spricht man nicht mehr in erster Linie über Platzierungen, sondern über Profilgruppen.</strong> Damit ist auch der zu handelnde Wert nicht  mehr die Werbefläche an sich, sondern das Profil des Users. Und weil man in den USA in Punkto Profil- und Datenhandel deutlich weniger rechtliche Einschränkungen hat als hier zu Lande, dreht sich dort die Nachfrage meist um wirklich aktuelle konsumrelevante Interessenteninformationen. So interessieren sich beispielsweise die Marketer der Automobilbranche vor allem für User, die sich gerade für einen Autokauf interessieren. Deshalb wird voraussichtlich die Nachfrage nach diesen Profilgruppen das Angebot deutlich übersteigen. Gleichzeitig wir das Angebot an konventionellen Männer- oder Motorsport- Umfeldern deutlich grösser sein als die entsprechende Nachfrage. Eine Branche und zwei völlig unterschiedliche Marktsituationen. Das verspricht spannend zu werden.</p>
<p>Jetzt müssen Sie nur noch für sich die Frage beantworten, welches Produkt Sie zukünftig handeln möchten? Dann wissen Sie, ob Ihnen Real Time Bidding Lust oder Frust bereiten wird!</p>
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		<title>Klartext im Interview mit Digital-Experte Leif Pellikan</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 10:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Online-Experte Leif Pellikan, Redakteur bei Werben &#038; Verkaufen, erzählt im Interview, wie lange er es ohne Handy &#038; Co. aushält, was für ihn die spannendeste Performance Kampagne in den letzten Wochen gewesen ist und wer für ihn ein Digital Native ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wuv.de" target="_blank"></a><a style="float: left;href="><img class="alignleft size-medium wp-image-1961" style="float:left; margin-right:20px; margin-bottom:10px" title="PellikanLeif_1" src="http://www.mediascale-klartext.de/wp-content/uploads/2010/09/PellikanLeif_1-300x200.jpg" alt="PellikanLeif_1" width="234" height="156" /></a><strong> </strong>Ein Tag ohne das Internet? Eine Performance Kampagne, die Aufsehen erregt hat? Und was überhaupt ist ein Digital Native? Klartext war mal wieder neugierig und hat nachgefragt. Diesmal bei Leif Pellikan, Redakteur Medien und Digital bei <a href="http://www.wuv.de/" target="_blank">Werben &amp; Verkaufen</a>.</p>
<p><strong>1. Es ist noch immer Urlaubszeit: Wie lange würden Sie es ohne PC, Internet und Handy aushalten?</strong></p>
<p>Es kommt darauf an, wo ich bin. In fremden Städten sind Handy und Web allein schon aus organisatorischen Gründen unverzichtbar. Aber in unserem finnischen Sommerhaus gibt es keinen Strom und das Wasser kommt aus dem See. Ein freies High-Speed-WLan ist im Dorf vorhanden, doch wozu? Es fällt dort in der Natur für zwei Wochen nicht schwer, sogar auf aktuelle Fußballergebnisse zu verzichten.</p>
<p><strong>2</strong>. <strong>Verraten Sie uns Ihre persönlichen Top 3 der aktuellen Branchen-Trends!</strong></p>
<p>Für alle Trendthemen gilt eines: Jetzt werden die Weichen gestellt. Die Medienkonvergenz ist technisch nicht mehr nur eine Zukunftsfantasie.</p>
<p><em>Cross-Channel-Marketing:</em> Die Vernetzung der verschiedenen digitalen Disziplinen stellt im Moment die größte Herausforderung für Onliner dar. Klassische Web-Werbung (der Begriff ist inzwischen angebracht), Performance-Ansätze, Social-Media sowie Werbung über Apps und im mobilen Web, können inzwischen sinnvoll verknüpft werden. Und das muss alles mit klassischen Medien im crossmedialen Mix effizient zusammenspielen. Hier sind neue Wege und spannende Ideen gefragt.</p>
<p><em>Bewegtbild-Werbung:</em> Das Fernsehen breitet sich auf alle Kanäle aus &#8211; TV und Web wachsen jetzt endlich zusammen. Das werden sich die Werbungtreibenden zu Nutze machen. Ein Zukunftsszenario: Die Telekom kann in der Theorie das Nutzungsverhalten in 1,3 Millionen Haushalten beobachten, messen und alle ansteuern. Theoretisch können diese Nutzer vom Telekom-Vermarkter Interactive Marketing per Bannerwerbung über Re-Targeting-Verfahren angesprochen werden. Und nochmal: Technisch wäre das bereits heute möglich.</p>
<p><em>Targeting</em> über alle Medienkanäle hinweg: Derzeit lässt sich Targeting in messbarer Form und in Echtzeit nur in den einzelnen Kanälen der Online-Welt realisieren. Die Herausforderung, über der alle Marketers derzeit für die Zukunft brüten, ist: Wie lässt sich die zielgruppengenaue Ansprache über alle Werbekanäle aussteuern? Modeling-Ansätze werden hierbei Zug um Zug durch harte Daten ersetzt – allerdings mit entsprechend vielen Fehlerquellen.</p>
<p><strong></strong><strong>3. Was sind für Sie typische Digital Natives? Und was unterscheidet sie von den klassischen Experten?</strong></p>
<p>Die Eingeborenen der digitalen Welt lassen sich nicht auf die „jungen Menschen“ reduzieren. Jede Altersstufe hat seine Pioniere, seine early Adopters, die Zurückhaltenden und die Verweigerer. Zudem nutzt jeder digitale Angebote entsprechend seinem persönlichen Nutzen. Allerdings sind die nachwachsenden Natives wesentlich schneller in der Lage, Nutzen zu erkennen. Ganz im Gegensatz dazu Experten. Sie haben aufgrund des Tempos und der Komplexität der Entwicklung längst kein umfassendes Bild mehr und müssen sich jede neue Nutzungs-Situation und -Disziplin hart erarbeiten. Das fällt auch mir zunehmend schwerer, der 1985 seinen ersten Rechner mit 14 Jahren bekam, 1993 Onliner wurde und nahezu jede technische Entwicklungsstufe mitgemacht hat.</p>
<p><strong>4. Welche Performance Marketing Kampagne ist Ihnen in den letzten sechs Monaten besonders aufgefallen? Warum?</strong></p>
<p>Pop-Unders sind wieder schwer im kommen. Der Abo-Aufruf des Handelsblatts dürfte an keinem User in der Medienbranche vorbeigegangen sein. Daneben liefern sich Telekom und Sky eine Schlacht um die Fußball-Kunden. In Bezug auf die Spielanteile dürfte die Partie wohl langfristig zugunsten des größeren Budgets der Telekom ausgehen.</p>
<p><strong>5. Mein Geheimtipp im Netz vs. das überlebt bei mir keinen Klick:</strong></p>
<p>Mut zur Lücke ist mein Geheimtipp. Anders sind Mails, Facebook-Notes, News-Seiten und diverse Foren nicht in den Griff zu bekommen. Insofern überlebt in meinem Kopf auch nichts, was nicht binnen einer Zehntelsekunden Aufmerksamkeit erregt.</p>
<p><strong>6. Werbung im Netz ist…</strong></p>
<p>der Treiber für ganz viele, spannende und neue Entwicklungen. Auch wenn die allermeisten mit Werbung zu wenig verdienen, um ihre Business-Modelle nachhaltig gestalten zu können.</p>
<p><strong>7. Was halten Sie von der aktuellen Diskussion in Deutschland über Google Street View? Reines Medienthema oder berechtigte Panik?</strong></p>
<p>Das Thema Streetview kratzt nur an der Oberfläche. Die Diskussion zeigt, dass die große Mehrheit der Online-Nutzer (von Presse über Verbraucherschützer bis in die Politik) keinen blassen Schimmer hat. Datenschutz oder besser ausgedrückt: eine digitale Privatsphäre, ist eine Illusion. Wer nicht will, dass Privates bekannt wird, muss entsprechend mit dem Web und seinen Angeboten umgehen. Deshalb müssen alle Anbieter beziehungsweise alle Nutzer von Daten, viel mehr tun, um die Konsumenten transparent und verständlich auf die Verwendung von Daten hinzuweisen. Hierbei gilt: je konkreter und banaler, desto besser. Nur wenn Intentionen, Risiken und Auswirkungen bekannt sind, können dramatische Einschränkungen seitens der Legislative verhindert werden.</p>
<p><strong>8. Eine gute Performance im Netz ist…</strong></p>
<p>seine Ziele zu erreichen. Ausschlaggebend ist die Performance bei der Definition der Ziele.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>T-App-Loids oder was Tablets wirklich können&#8230;</title>
		<link>http://www.mediascale-klartext.de/2010/02/t-app-loids-oder-was-tablets-wirklich-konnen/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Wegmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem iPad hat Apple mal wieder ein neues Spielzeug auf den Markt gebracht, das vor allem Medien und Inhaltsproduzenten eine neue Schlagkraft verleihen soll. mediascale hat schonmal einen Blick in die Zukunft gewagt und sagt vor allem eines voraus: Apple profitiert in jedem Fall!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_138" class="wp-caption alignleft" style="width: 161px"><a href="http://www.mediascale-klartext.de/wp-content/uploads/2009/09/portrait_t_wegmann.jpg"><img class="size-full wp-image-138" title="Portrait von Tobias Wegmann" src="http://www.mediascale-klartext.de/wp-content/uploads/2009/09/portrait_t_wegmann.jpg" alt="Tobias Wegmann" width="151" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Tobias Wegmann</p></div>
<p>An apple a day keeps the doctor away. Für die menschliche Physis mag ein Apfel am Tag positive Auswirkungen haben, ob aber die Medien und Inhaltsproduzenten am neuesten Apple, dem <a title="iPad" href="http://www.apple.com/de/" target="_blank">iPad</a>, gesunden, muß sich zeigen. Dem mediascale-Orakel haben wir das iPad vorgelegt und vom Spieglein an der Wand folgende Weissagungen bekommen:</p>
<p><strong>1. Der Tablet stützt Online nicht Print!</strong><br />
Die Zielgruppe wird sich primär aus internetaffinen Usern zusammensetzen , eher „Spiegel Online als Spiegel Print“.  Diese  werden ein entsprechendes Nutzerverhalten an den Tag legen und auch  eher neue Onlinewerbeformen akzeptieren, als aus dem Printbereich Gewohntes.</p>
<p><strong>2. Ein Paid-Content-Modell kann funktionieren!</strong><br />
Bezahlmodelle für Medieninhalte können auf dem Tablett eher funktionieren, als in jedem anderen Onlinemedium. Gerade zum Start des iPad werden die meisten User aus der Welt von iTunes, iPod und iPhone kommen. Diese sind es damit gewohnt,  dass gewisse Dienste und Inhalte kostenpflichtig sind.</p>
<p><strong>3. Apple profitiert in jedem Fall!</strong><br />
Apple wird auf jeden Fall gut  verdienen, auch an den Inhalten &#8211; weil sie mit itunes ein allseits akzeptiertes Billingsystem haben. Zudem sind sie nicht so dringend auf eine originär große Reichweite angewiesen wie die Verlage. Ob sich alle Forschungs- und Entwicklungskosten decken lassen, ist natürlich auch eine Frage der Verbreitung. Jedoch ist die Not hier nicht so hoch wie bei den Contentlieferanten. Somit verhandelt Apple von einer starken Position und wird einen hohen Share für sich in Anspruch nehmen.</p>
<p>Also lautet unsere mediascale-Bauernregel für die T-App-loids: The iPad ware, increases the Apple share.</p>
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		<title>Goodbye 2009 &#8211; Hello 2010!</title>
		<link>http://www.mediascale-klartext.de/2009/12/goodbye-2009-hello-2010/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 07:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian Simons</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext!]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwert]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Weihnachtszeit ist Aufräumzeit. Organisatorisch und mental. Mein Schreibtisch ist aufgeräumt, mental räume ich gleich hier auf: Wie war 2009? Mediascale hat in diesem Jahr vor allem in der Aussenwirkung vieles angepackt, was lange auf der To Do-Liste stand, aber nie so richtig umgesetzt wurde: wir haben eine neue Website, wir haben einen Blog, wir haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_41" class="wp-caption alignleft" style="width: 161px"><img class="size-full wp-image-41" title="Portrait von Julian Simons" src="http://www.mediascale-klartext.de/wp-content/uploads/2009/09/portrait_j_simons_neu.jpg" alt="Julian Simons" width="151" height="174" /><p class="wp-caption-text">Julian Simons</p></div>
<p>Weihnachtszeit ist Aufräumzeit. Organisatorisch und mental.</p>
<p>Mein Schreibtisch ist aufgeräumt, mental räume ich gleich hier auf:</p>
<p><strong>Wie war 2009?</strong></p>
<p>Mediascale hat in diesem Jahr vor allem in der Aussenwirkung vieles angepackt, was lange auf der To Do-Liste stand, aber nie so richtig umgesetzt wurde: wir haben eine neue Website, wir haben einen Blog, wir haben vor allem auch neue Leistungsbereiche wie eDialog oder Targeting organisatorisch wie auch konzeptionell gut aufgestellt. Kurzum, für 2010 haben wir in 2009 einige Vorarbeit geleistet, das Feld ist gut bestellt.</p>
<p>Vielleicht sind solchen „Krisenjahre“ gerade auch genau dafür gut, vor seiner eigenen Haustüre zu kehren und eben das Feld für die kommenden Jahre zu bestellen. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen, war das Jahr kein Spaziergang, denn auch die Onlinebranche hat die Krise gespürt. Die Manschetten, mit denen wir um Kunden kämpften, wurden deutlich härter &#8211; sei es im Preiskampf bei Platzierungen, sei es bei Bewertungsmethoden von Erfolgszahlen (ich sage nur Post View…) oder auch in der Art und Weise, wie Kunden Agenturen gegeneinander benchmarkten. Jeder klassische Werber oder Mediaplaner wird sich denken – „tja Jungs, willkommen in unserer Welt, da sind wir schon seit Jahren“. Für die Onlinefraktion war hier 2009 das Jahr des Erwachens.</p>
<p><strong>Und 2010?</strong></p>
<p>Wir Onliner – egal ob Performance oder Klassik, egal ob Kreation, Media oder SEM &#8211; werden uns weiter professionalisieren müssen, wenn wir am Markt (v.a. gegen klassische Werbe- und Mediaagenturen) bestehen wollen – personell, konzeptionell, im Umgang mit Kunden, Partnern, Vermarktern, aber auch intern. Der Wettbewerb bleibt hart und die Kunden werden auch im nächsten Jahr nichts zu verschenken haben. Gewinnen kann nur, wer einen aufgeräumten Schreibtisch, eine erwachsene und erfahrene Mannschaft und einen freien Kopf für neue Ideen und operative Exzellenz hat.</p>
<p>Und eines ist auch absehbar: Kunden erleben gerade, dass ein immer geringeres und durch mehrere Runden bis ans Limit gedrückte Honorar für den Dienstleister dazu führt, dass die Leistung sich ebenso wie das Budget am unteren Ende einpendelt. Ich bin überzeugt, dass auch hier in 2010 ein Umdenken erfolgt – Qualität kann preiswert sein, billig wird sie niemals sein können!</p>
<p>In diesem Sinne, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!</p>
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		<title>Werber unzufrieden mit Zeitungs-Websites</title>
		<link>http://www.mediascale-klartext.de/2009/11/werber-unzufrieden-mit-zeitungs-websites/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 13:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Frings</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext!]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Meedia]]></category>
		<category><![CDATA[Vermarkter]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungs-Websites]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der morgendlichen Lektüre einschlägiger Fachpublikationen stieß ich heute auf einen Beitrag mit oben genannter Überschrift auf meedia.de. Es geht in dem Artikel darum, dass die Werbetreibenden im Bereich Online den digitalen Zeitungsablegern besonders schlechte Noten im Bereich Auftritt und Werbeleistung attestieren. Die goldene Himbeere darf nebenbei bemerkt ein TV-Ableger in seine Trophäensammlung aufnehmen. Nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_137" class="wp-caption alignnone" style="width: 161px"><img class="size-full wp-image-137" src="http://www.mediascale-klartext.de/wp-content/uploads/2009/09/portrait_d_frings.jpg" alt="Dominik Frings" width="151" height="174" /><p class="wp-caption-text">Dominik Frings</p></div>
<p>Bei der morgendlichen Lektüre einschlägiger Fachpublikationen stieß ich heute auf einen Beitrag mit oben genannter Überschrift auf <a href="http://www.meedia.de">meedia.de</a>. Es geht in dem <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/werber-unzufrieden-mit-zeitungs-websites_100024352.html?tx_ttnews%5bbackPid%5d=23&amp;cHash=21fd127172">Artikel</a> darum, dass die Werbetreibenden im Bereich Online den digitalen Zeitungsablegern besonders schlechte Noten im Bereich Auftritt und Werbeleistung attestieren. Die goldene Himbeere darf nebenbei bemerkt ein TV-Ableger in seine Trophäensammlung aufnehmen.</p>
<p>Nun frage ich mich, wie meine persönliche Bewertung für den deutschen Markt ausfällt? Kann man pauschal urteilen, dass Zeitungsderivate im Onlinebereich besonders schlecht oder gut sind? Ich sage: NEIN, pauschal möchte ich das nicht sagen. Aber JA, es gibt Bereiche, da haben die Kollegen der digitalisierten Offlinezunft Nachholbedarf!</p>
<p>Zunächst möchte ich die Frage beantworten, wie ich Zufriedenheit definiere.  Für mich beinhaltet das drei Dimensionen: Preis-/Leistungsverhältnis, Reichweite und fähiges Personal, welches guten Service in allen operativen Belangen gewährleistet.</p>
<p>Geht es um das Preis-/Leistungs­verhältnis, so haben/hatten die tradierten Medienhäuser zumeist insbesondere ein Problem mit der Flexibilität. Plötzlich brach der Ruf nach Performancekampagnen aus, wie der Vesuv über Pompeji und es durchzuckte sie der alte Reflex: Ist neu, ist ne Herausforderung, lehnen wir ab. Als plötzlich die Erlöse erodierten wie der Boden in der Sahelzone, machten einige die Schleusen auf, um genau das zu erzielen, was sie eigentlich immer vermeiden wollten: Eine Preisspirale, die sich rasant gen Erdmittelpunkt bewegt. Dave Katz, der sich im Artikel äußert, hat meiner Meinung nach richtig analysiert, wenn er sagt: „Es könnte sein, dass das Digital-Geschäft lange Zeit bei ihnen nicht im Fokus stand.&#8221;  Es wurde zu lange an alten Gewohnheiten festgehalten und der dynamische Onlinemarkt überforderte die antiquierten Muster. ABER: Viele Medienhäuser haben aufgeholt, viele haben gelernt und viele haben ihre reinen Webkollegen inzwischen überholt. Das alte Schlachtschiff Printhaus mag zwar schwer in Gang kommen, aber bei voller Fahrt fädelt es sich des Öfteren auf der Überholspur ein.</p>
<p>Wenn wir über die Reichweite sprechen, attestiere ich der Zeitungsbranche eine inzwischen sehr gute Abdeckung und diese zumeist auf qualitativ hochwertigem Niveau. Nun mag die eine oder andere Zeitung inzwischen auch zum PI-Schinder verkommen sein (ich will mal keine Namen nennen;)), dennoch ist eine Belegung in der Regel mit passablen Conversions verbunden. Jedenfalls  ist mir eine mittlere Reichweite mit guten Performancewerten lieber, als gehypte Sozialfälle à la Web 2.0, deren Volumen man häufig mit dem Hirn eines Elefanten gleichsetzen kann: Sehr groß, mit wenig inhaltlicher Substanz! Umgekehrt darf man die Propagandalektüre des VDZ, die in den vergangenen Tagen in meiner Schneckenpost landete, nicht überbewerten. Es ist halt nicht alles Gold, was glänzt, liebe Zeitschriftenverleger.</p>
<p>In Bezug auf das fähige Personal und den zwischenmenschlichen Faktor kann ich im Grunde keine direkte Trennlinie ziehen. Es gibt über alle Anbieter hinweg Fälle, in denen ein smarter Verkäufer für Höheres geboren wurde, das BackOffice  allerdings auf einem Niveau agiert, dass vergleichbar dem Spiel der Bayern in der 2. Halbzeit gegen Bordeaux ist. Umgekehrt wiederfährt einem auch nur zu oft eine gute Abwicklung, die  mit überschaubaren Talenten im Vertrieb auch nicht zu einem Optimum des Vermarktungspotenzials führt.</p>
<p>So bleibt mir als Fazit, dass die Studie von der Insel in Teilen das reflektiert, was wir auch auf dem deutschen Markt erleben. Eine Pauschalisierung greift allerdings zu kurz und führt im Zweifel nicht weiter. Und ALLE die was anderes behaupten sind blöd ;-) !</p>
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		<title>Und sie dreht sich doch – Die Schleifen der Onlinewerbung</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 08:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Frings</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext!]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwert]]></category>
		<category><![CDATA[Spirit]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Um es vorweg zu sagen: Anstatt unseren alten Schulfreund Galileo für eine Überschrift zu bemühen, hätte ich ebenfalls die griffige Umschreibung „Wertstoffhof Onlinewerbung“ verwenden können. Das hätte aber irgendwie nicht so intellektuell geklungen;). Mein Motiv für diesen kleinen Mitmachinternetbeitrag ist die Feststellung, dass gerade in diesem krisengeschüttelten Jahr erstaunlich viele Themen wieder auftauchen, die es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_137" class="wp-caption alignright" style="width: 161px"><img class="size-full wp-image-137" title="Portrait von Dominik Frings" src="http://www.mediascale-klartext.de/wp-content/uploads/2009/09/portrait_d_frings.jpg" alt="Dominik Frings" width="151" height="174" /><p class="wp-caption-text">Dominik Frings</p></div>
<p>Um es vorweg zu sagen: Anstatt unseren alten Schulfreund Galileo für eine Überschrift zu bemühen, hätte ich ebenfalls die griffige Umschreibung „Wertstoffhof Onlinewerbung“ verwenden können. Das hätte aber irgendwie nicht so intellektuell geklungen;).</p>
<p>Mein Motiv für diesen kleinen Mitmachinternetbeitrag ist die Feststellung, dass gerade in diesem krisengeschüttelten Jahr erstaunlich viele Themen wieder auftauchen, die es alle unter anderer Verpackung bereits gab. Und ähnlich wie in der realen Lebenswelt, freut man sich auf manche „Retros“, während man bei anderen inständig hofft, dass die Pharmaindustrie nun auch hier endlich einen Impfstoff entwickelt. Alternativ könnte ich auch einen antipenetranten Schutzwall akzeptieren.</p>
<p>Mein Lieblingsthema, welches ich eher mit einem lachenden als einem weinenden Auge verfolgt habe, war sicherlich die Geburtsstunde (Galileo würde wohl vom Urknall sprechen) des „Vertical“. Ein mäßig begabter Schüler in einer repräsentativen Pisa-Klasse würde „Vertical“ mit „senkrecht“ oder simpel mit „vertikal“ übersetzen. Mit ein wenig Fantasie, Alkoholmisch­getränken und schlechtem Schlaf wird allerdings in Windeseile hieraus ein thematisches Umfeld. Ein Themenumfeld wiederum ist für meine humorlose Planungssicht ein Channel und den wiederum gab es doch glaube ich schon etwas länger, oder?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-448" src="http://www.mediascale-klartext.de/wp-content/uploads/2009/11/verticallimits2.jpg" alt="verticallimits" width="240" height="240" /></p>
<p>Anfang 2003 habe ich meine Seele dem „Ach-bist-du-das-mit-den-nervigen-Pop-Ups“ -Geschäft verpachtet. Ob Sie es nun glauben oder nicht, schon damals gab es die Belegungsoption Channelbuchung. Gut, die meisten Banner waren noch schwarzweiß und statisch, der Krieg war gerade vorbei und wir hatten ja nichts außer Spiegel Online und AOL CDs am Kartenständer. Doch selbst in diesen dunklen Tagen gab es schon pfiffige Vermarkter, die Seiten zu einem Themenfeld gebündelt haben. Man darf also getrost den guten alten Channel als das Steinzeit-Vertical bezeichnen. Wie kommt es nun, dass plötzlich etwas geschaffen wird, was es schon immer gab und auf das deswegen niemand gewartet hat? Nun das meine lieben Mediakollegen haben wir zum einen der Tatsache zu verdanken, dass man fahrlässiger Weise zu lange 2 Säue gleichzeitig durchs Dorf getrieben hat (Behavioural Targeting und Bewegtbild) und nun plötzlich keine Neuigkeiten mehr zu erzählen hatte.  Zum anderen müssen wir uns eingestehen, dass selbst wir in der Werbebranche auf unsere eigenen Vermarktungstricks reinfallen. Letzteres ist dann immerhin wieder beruhigend, bringt es uns letztlich dem reizüberfluteten Konsumenten wieder ein Stück näher. Vielleicht erleben wir auch nur die Supernova des klassischen Umfeld­marketings und wir setzen zukünftig auf ein reines Profiltargeting. In jedem Fall freue ich mich auf die zukünftigen Innovationen, wozu ich gleich zwei Vorschläge habe: „Horizontals = GeoTargeting“ oder „Diagonals = Geotargeting + Umfeld“. Mich würde es jedenfalls freuen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Performance Marketing Teil 1: Was ist eigentlich eine bessere Performance?</title>
		<link>http://www.mediascale-klartext.de/2009/10/performance-marketing-das-kerngeschaft-der-mediascale/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 09:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Bscheid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwert]]></category>
		<category><![CDATA[Performance Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Begriff wird derzeit so strapaziert wie Performance Marketing. Ist ja auch kein Wunder. Nichts sucht der Kunde derzeit so sehr wie mehr Performance. Was genau bedeutet das aber? Starten wir die Annäherung doch mit der ketzerischen Frage: „Was ist Non-Performance-Marketing?“ Richtig!  Das kann oder zumindest sollte es eigentlich nicht geben. Was, außer Leistung, sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Begriff wird derzeit so strapaziert wie Performance Marketing. Ist ja auch kein Wunder. Nichts sucht der Kunde derzeit so sehr wie <strong>mehr Performance</strong>. Was genau bedeutet das aber?</p>
<p>Starten wir die Annäherung doch mit der ketzerischen Frage: „Was ist Non-Performance-Marketing?“ Richtig!  Das kann oder zumindest sollte es eigentlich nicht geben. Was, außer Leistung, sollte denn sonst im Fokus des beruflichen Handels von Marketers stehen. Soweit die Theorie, die Praxis sieht leider ganz anders aus. Im Alltag vieler Marketer existieren  doch jede Menge Einflussfaktoren die einem zielgerichteten und leistungsorientierten Vorgehen entgegenwirken.</p>
<p>Hürde 1: Wer auf der Suche nach einer besseren Performance ist, der muss zunächst wissen, wie gut seine aktuelle Performance ist. Aber bereits hier sieht es oft ziemlich düster aus. Nach wie vor wissen viele Werbungtreibende nicht genau, wo sie stehen. Sie haben also keine wirkliche Einschätzung, ob ihre aktuelle Leistung gut oder schlecht ist. Und das, obwohl der Markt der Tracking- und Analyse-Software für jeden Einsatzzweck die passende Lösung parat hat. Liegt es vielleicht am fehlenden Willen, dem mangelnden Interesse oder den Kosten für das Tracking?</p>
<p>Hürde 2: Wer ist eigentlich tatsächlich an Transparenz interessiert? Einerseits ist Transparenz nämlich die unabdingbare Basis für Performance Marketing, der Kern allen Handelns. Andererseits ist sie leider nicht für alle Verantwortlichen eine verlockende Zukunftsperspektive. Ganz im Gegenteil&#8221; Es gibt bei vielen Werbungtreibenden, aber auch bei so manchen Agenturen  immer noch sehr viele Marketing-Entscheider, für die Transparenz ein Synonym für Überwachung und Kontrollverlust ist. Da man diese Einstellung aber natürlich nicht offen äußern darf, verstecken viele  sie gerne hinter anderen Argumenten:  Probleme bei der Umsetzung, fehlende Zeit oder fehlendes Budget. Es gibt eine Menge Ausreden, mit denen Marketer eine wirkliche Leistungskontrolle und Analyse verhindern können.</p>
<p>Leistungsorientierung oder die Definition einer guten Performance ist demnach in vielen Fällen leider kein Maßstab für das Selbstverständnis vieler Marketer. Übrig bleibt die grundsätzliche Forderung nach &#8220;mehr Performance&#8221; &#8211; im Marketing-Jargon dann gerne formuliert als &#8220;rein leistungsorientiertes Vergütungsmodell auf CPX Basis&#8221;. Dieser Ruf erschallt meist umso lauter. Unsere Erfahrung zeigt: Leistungsorientierung ist Einstellungssache. Dabei ist es nicht wirklich ausschlaggebend, auf Basis welchen Vergütungsmodells sie stattfindet. Es zählen andere Faktoren: eine hundertprozentige Transparenz auf Seiten aller Beteiligten sowie die Bereitschaft, das eigene Arbeiten immer wieder zu hinterfragen und mit den tatsächlich erzielten Ergebnissen zu messen. Diese Bereitschaft sollte nicht nur bei den Agenturen, sondern auch bei den Kunden und den Medien vorherrschen. Nur auf dieser Basis kann ein kollegiales Zusammenspiel aller Beteiligten im Markt entstehen. Und das wiederum ist die Voraussetzung für einen wirklichen und dauerhaften Erfolg, eben eine gute Performance.</p>
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